Und was für ein Besuch! Zusammen mit tschechischen und österreichischen Freunden gestaltete sich unser nächster LIGA-Wettbewerb in Türkheim hochinteressant. Josef Smola, M55, Smola Chuze Praha, ein GSN-Mitglied, entführte den Sieg über 10 000m in 53:38min nach Tschechien. Neuer Bayerischer Meister wurde Wolfgang Scholz, M45, Regensburg, in 56:24min! Mehr dann ab Morgen, wenn das Protokoll auch vorliegt. Ein paar Impressionen, z.B. dieses tolle Frühlingsbild vom Start über 10 000m:


Dietmar Hirschmugl, AUT, Josef Smola, CZE, Wilfried Siegele, AUT, liebe ausländische Gäste, treffen sich in Bayern mit Reinhard Langhammer, Erfurt, Bernd Hölters, Berlin und Joachim Bauer, Neukirchen…! Herz, was willst Du mehr? herzerfrischend…, weiter so! Bilder in der Mitte: Monika Schwantzer, AUT, versteckt sich hinter Gabriele Fuchs und Monika Bader…, die beiden anderen rechts, beide GSN! BEKANNT!
Mit zwei Siegen, sechs zweiten sowie drei dritten Plätzen avancierte die starke spanische Gehsportgroßmacht auch beim 13. Europacup der Geher 2019 in Alytus zum mit Abstand besten Team Europas. Hier unsere Gesamtübersicht:
Wir rudern zurück! Im Gegensatz zur IAAF, als Team-WM ausgerufen, firmiert das europäische Event immer noch unter dem Begriff: Europacup der Geher. Wir haben bei unserer Gesamtsicht auf die Dinge allerdings die selben Standards gewählt wie beim Weltvergleich, sechs Wettbewerbe mit Platz 1 bis 8 sowie Einzel und Team werden gewertet. Spanische Sportler wurden gleich 11x auf das Podest gerufen, italienische 5x und türkische 4x! Die erfolgreichsten Nationen 2019. Deutsche Athleten schafften es nicht auf das Podest. Die Männerteams schafften es alle drei in die TOP8! Allerdings ist das KEIN FORTSCHRITT! Gegenüber den vergleichbaren Europameisterschaften letztes Jahr in Berlin wohl sogar ein Rückschritt? Die Vorschußlorbeeren wurden nicht genutzt! Nun gefordert! Die schmale Spitze Deutschlands war zum ersten Jahreshöhepunkt nicht auf dem Höhepunkt. Nationale Fördersysteme anderer Länder und die TOP – Wettkampfsysteme der führenden Verbände haben wohl wieder den Abstand zu Gehsport – Deutschland vergrößert. Kehren wir nun zu unserer „normalen“ Berichterstattung in Reihenfolge der Wettkämpfe zurück. Auch in der GEHSPORTWELT!
Mi zu Mi heute später und auch noch mit einer Bemerkung zu mir persönlich, ganz am Ende, aber erst dann, wenn das WIRD FORTGESETZT entfallen ist. Beginnen wir mit den statistischen Daten von/zu Oldenburg:
So sehr gewünscht, nun ist es passiert. Die große Region (von uns „zugeschnitten“ mit vielen Weißen Flecken), der Norden/Osten deutet sein großes Potential an. Starker Doppelsieg, der auch die Zwischenstände ändert. Wir haben neue Freunde gewonnen.
Auch die Rangliste der Deutschen Masters 2019 ändert sich. Hier der neue Stand:
Wer noch mehr und Details wissen will, der schaut dazu in diese Liste:
—> Die Rangliste der Deutschen Masters nach Oldenburg
Auch international hat sich einiges getan. Dazu ein paar Kernsätze:
Zuerst fällt uns da die IAAF-Race Walking-Challenge mit der nächsten Runde in Taicang,
China, ein. Nur 47 Finisher in den beiden Hauptwettbewerben. 29 Männer und 18 Frauen. Europa, fast logisch, wegen Alytus, nicht vertreten. Brasilianer und Australier retteten das internationale Flair. Zu den Leistungen. Takahashi, JAP, nur Sechster, Caio Bonfim, Brasilien, schafft es auf einen Podestplatz. Bei den Frauen, die Beste, Alana Barber, NZL, mit 1:33h auf Sieben. Da machte eine Unbekannte der Favoritin Qieyang Shejie das Leben schwer. Dritte im Bunde bis km18! – siehe auch Foto! -, die 50km-Weltrekordlerin Liu Hong, die mit 1:28:22h andeutete, was dann über 50km
möglich ist! Auf jeden Fall hat sie jetzt beide Tickets für Doha. Starke Männer in breiter Front, nicht nur am Start. Entnervt gab Ever Palma, Mexico, auf. Sein Kollege Isaac Palma bemerkte, „..wozu nur der ganze Aufwand, wenn man dann hier nur Achter wird!“ Die Chinesen sind gewappnet und schauen nun auf Alytus. Komisch, das Limit bleibt 120 Punkte. Das spielen auch dieses Mal die Gewinner wieder ein. Auch bei den Männern Wang Kaihua. Und dazu jetzt auch in der GEHSPORTWELT.
Die erste Runde der Interclubserie 2019 in Frankreich nutzte der 41-jährige Yohann Diniz für einen Formtest über 5000m in 19:29min. Damit bleibt seine Vorbereitung auf Doha aktuell erfolgreich. Bei den Frauen sind die besten Drei der Runde, ermittelt an verschiedenen Orten, nur um 1,6 Sekunde getrennt! Spannung durch Kommunikation?
Den weiteren Ergebnissen aus Spanien müssen wir uns in einem Nachtrag widmen. In 18 verschiedenen Orten kämpften Geher von 15 bis 65 für ihre Vereine um Punkte. Ich sitze da noch beim „Erbsen zählen…“ Alles bleibt auf Alytus ausgerichtet, wo es nun gleich losgeht.
Die Europa-Meisterschaften der Teams, die im Gegensatz zur IAAF, in Europa aber nicht so ausgeschrieben sind! Egal, kein Handlungsbedarf. Der bestand aber bei den 50km! Aufgrund der rasanten Entwicklung bei den Frauen konnten wir nicht länger warten. Ab Alytus gilt eine neue, leicht veränderte Punkttabelle für die 50km. Angepaßt vor allem im explodierenden Bereich 4 Stunden bis 4:40h, wo die Frauen mit ihren Superleistungen das Treiben etwas verrückt gemacht haben. Lust auf 50km?
Mal sehen, wer sich am 13. Juli diese 50 000m auf der Bahn in San Diego zu den USA-
Meisterschaften antut? Es soll noch alles für die Anerkennung als Normzeit getan werden. Andreas Gustafsson tut alles, damit dieser Wettbewerb zu einem Event wird. Gäste sind willkommen (Timestandards, 20km: 1:52h, Frauen, 1:42h Männer, 50km: 4:45 Mä/Fr). Also, wer wollte schon immer mal nach San Diego? Wir werden berichten.
Kommen wir zum letzten Punkt der Woche: Es wird Änderungen geben. Hier auf dieser Seite, hier mit der Berichterstattung und in meinem Leben! Ich organisiere alles so, dass man möglichst wenig davon mitbekommt. Ich möchte liebgewonnene Dinge nicht über den Haufen schubsen. Ich muss nur aufpassen… Zuerst auf mich selbst. Ich habe nun vorzeitig die Saison abgebrochen. Ich wollte bis Mitte Juni durchhalten. Aber es geht nicht mehr. Die Schmerzen machen mir ein Strich durch die Rechnung. Also…, erst mal sportlich:
AUF WIEDERSEHEN!
Ich versuche, wiederzukommen, wieder zu gehen. Und mit dieser Seite…, im Juni werdet ihr die Änderungen auch sehen und oder bemerken. Allen weiter eine gute Zeit. Ich mache mich dann etwas rarer…
Bleiben wir beim Sport! Der Sieger der GSN-Jagdmeile von Oldenburg heißt Reinhard Krüger von LAC Langenhagen. Der 59-Jährige war nur 4 Sekunden nach der „Nullzeit“ ins
Rennen gegangen und wurde von keinem der hinter ihm gestarteten Athleten eingeholt. Nach 800m übernahm er die Führung und wurde auch vom starken Speed des gerade 60-jährigen Gerrit Riezebos, Niederlande, nicht mehr ganz erreicht, weil Reinhard auf der Zielgerade noch zusetzen konnte. Interessant für die Athleten und die zahlreich Zuschauenden. Werbung für das Gehen.
Gerrit Riezebos wurde auch der Sprinterkönig von Oldenburg 2019 (Kombination aus 3000m und Jagdmeile), die Sprintkönigin wurde Birgit Komoll, ebenfalls Langenhagen. Die Veranstalter erlebten mit Olympiasieger Christoph Höhne, Fürstenwalde und Rick
Liesting, Niederlande – unser Portraitbild, nächste Woche Starter!! in Alytus zum EC über 50km starten wird noch zwei Überraschungsgäste, die erst am Wettkampftag nachmeldeten. Er war es auch, der die 3000m zu Beginn der Veranstaltung mit 12:45,86min über 3000m deutlich gewann. Dabei waren es gar nicht so gute Bedingungen zum Wettkampf: laue Sonne, vermeintliche Wärme, starker Wind auf der Gegengraden, Regen und Hagelschauer – das alles konnten die 20 Teilnehmer an den 3000m innerhalb der Viertelstunde Life erleben.
Eine liebevolle Siegerehrung aller Teilnehmer von beiden Wettbewerben durch den selbst startenden Ausrichter Andreas Ritzenhoff, BTB Oldenburg, verbunden mit kleinen Aufmerksamkeiten rundete das sehr positive Bild der Veranstaltung noch ab.
(Und Christoph, unser Olympiasieger, hatte bei der
Siegerehrung großen Extra-Spaß, die Siegerbilder eindrucksvoll zu drapieren, Beispiel, Gruppenbild, Sieger der M55). Niemand im Rund, einschließlich Schreiber, konnte sich an eine Veranstaltung im Gehen in Niedersachsen in den letzten Jahren (nach 2009) mit deutlich über 20 Teilnehmern erinnern. Danke Andreas und danke an die netten Helfer in Niedersachsen. Hat uns allen gefallen.
Die besten Ergebnisse erscheinen heute abends noch in der GEHSPORTWELT. Das komplette Ergebnis der GSN-Jagdmeile gibt es hier:
Die Übersicht zeigt uns u.a. auch drei Sieger! Eine von den vielen Möglichkeiten für/mit Gehen zu werben. Was im Ausspruch einiger Verantwortlicher in NLV gipfelte, so etwas Tolles könnten wir ja auch einmal für unsere Läufer organisieren !!!
Wir Geher (vom GSN) sind schon eine dufte Truppe, was in Oldenburg auch eine ganze Reihe von Neulingen bemerkte!
Wir haben mit der Aufarbeitung der letzten 10 Tage in der GEHSPORTWELT begonnen. Ukrainische Jugend, Birstonas in Litauen und die besten Ergebnisse der 125. Penn Relays in Philadelphia, USA, füllen unsere erstellte 338. Seite! Weitere folgen …
Jetzt haben wir für Euch auch die Top-Ergebnisse von Biberach eingestellt. Darüber wurde schon geschrieben (Masters). Hier ergänzen wir drei Gedanken. Zuverlässig die beiden „badischen Geher-Aushängeschilder“, Carl Dohmann und Nathaniel Seiler! Sie sicherten mit einer „Trainingsvorbereitung auf Alytus“ zwei der leider wohl nicht allzusehr begehrten Podestplätze bei den Süddeutschen Meisterschaften ab. Euphorischer ging es bei den Schusters zu. Timo Schusters, Alemannia Aachen, seit Monaten von Minute zu Minute verbessert, knackte die für ihn begehrte DM-Norm von 55min als Sieger der Biberacher 10km-Wertung nun deutlich! Glückwunsch! Und zum Dritten: Wohl eher etwas ungewollt durften die Jüngsten „nur“ 500m Gehen,.. oder? Auf jeden Fall eine sehr gute Idee! 2-3 der Allerjüngsten wollen das nun unbedingt wieder: „So schlimm war es ja gar nicht!“ Oh, ha…
Bleiben wir in Deutschland, wenden uns Berlin zu. Dort wurde am 4. Mai in Berlin-Marzahn für unsere Serie 2019 wieder eine GSN – Jagdmeile durchgeführt. Wir berichteten. Die Jagdmeile wird auch als „Bonus“ für unsere Ranglister der Masters 2019 gewertet. Da ergibt sich nun folgender aktueller Stand:
Drei Athleten der Spitzengruppe profitierten von diesem Bonus z.T. enorm.
Noch ein paar Sätze zu internationalen Ergebnissen. Aus Birstonas, Litauen, erhielten wir die Ergebnisse von unserem Freund Miroslaw Luniewski, Polen. Etwas merkwürdig. Viele (Frauen, weiblich) hielten sich 2019 zurück, die Spitze des Landes startete gar nicht! Alles ist kurz vor der Team-EM im Gehen nun in neun Tagen dem erfolgreichen Abschneiden im eigenen Land untergeordnet. Das erhöht die Spannung weiter.
Auch komisch: Auf dem Bild, Ivzans Normunds, LAT, M48 (Nr. 77), geht sich hier über 5km (27:22min ??) mit Miroslaw Luniewski, POL, M62 (28:29min) und Alla Subina, EST, W17 (29:06min), gegen 12.20Uhr „im Gleichschritt warm“, um ab 12:50Uhr über 10km, im Hauptwettbewerb ohne große Favoriten, hinter Landsmann Ruslans Smolonskis, LAT (45:14min), mit 46:24min Zweiter zu werden. 109 Punkte – die beste Leistung das Tages.
Nun, einmal halb um den Globus, ab nach Australien. Dort fanden vom 26. – 29. April im Albert Park von Melbourne die 47. Australischen Masters statt. Vier Tage mit drei Gehwettbewerben! Imposant, erster Start am 26. 4. über 1500m (Foto: Graeme Dahl):
Auf Bahn 1 ohne Mütze ein Dreifachsieger der Meisterschaften, Daniel Walters, M39, Sieger 1500m in 6:12,2min, 10km in 46:47min, am Abschlußtag 5000m in 22:24,22min. Weitere hervorragende Leistungen noch heute Abend in der GEHSPORTWELT!
Zurück nach Europa, wo an mehreren Orten in Italien die jährlichen Meisterschaften der Clubs (mit Gehen!) stattfinden. In der Gruppe Central, ausgetragen in Rom, glänzten die Sieger mit Weltklasseleistungen. Mä: Stano 38:28min, Fr: Palmisano 42:40min! Mehr, auch dazu, ist jetzt wieder in der GEHSPORTWELT zu finden. Mal sehen, was alle diese Arten von Vorbereitungen nächste Woche in Alytus zur Team-EM im Gehen wert sind?
Am 9.Mai wurde die offizielle Teilnahmeliste für die Wettbewerbe veröffentlicht. Hier die Namen aller 256 Starter:
…dieses Mal mit Eile! Denn schon an kommendem Sonntag, 12. 5., ist wieder Meilen-Tag! Beim dortigen Bahngehen und Mixwettbewerben steht in Oldenburg schon die nächste
der GSN – Jagdmeilen für 2019 an. Betrachten wir die Auszeichnung durch Hartmut Bonneß für Andreas Ritzenhoff, M50, BTB Oldenburg, der mit 7:51min die zweitschnellste Meile ging, als eine „Staffelübergabe“.
Vor 5 Jahren hatten Uwe Tolle, PSV Berlin und Hartmut Bonneß, ASV Erfurt, beide in Marzahn wohnend, für Berliner Volkssportler eine Art „Team-Walken“ ins Leben gerufen. Immerhin 13 Teams a 3 Sportler beteilgten sich in diesem Jahr an der Veranstaltung. Und Hartmut Bonneß
ist es zu verdanken, daß es nun an diesem Tag zu einer aktiven, realen Begegnung von Walkern und Race Walkern kommt!
Hartmut traute sich, das 2004 zum Geher-Weltcup in Naumburg von Udo Schaeffer als interessanten Rahmen-Wettbewerb ins Leben gerufene, dann bis 2011 so beliebte JAGDGEHEN an diesen Wettbewerb anzukoppeln, Traditionen zu wecken, um wieder überregionales Gehen in
Berlin-Marzahn durchzuführen. Am meisten erfreute das bestimmt Heinz Mittmann, dem „Vater“ aller PSV-Anfänge, der vor 20 Jahren, aus dem Walker-Lager Ausschau nach neuen Herausforderungen suchte, sie beim sportlichen Gehen fand und so die Entwicklung von damals an verantwortete! Danke Heinz.
Die dazu benötigte Hilfe holte er sich beim GSN, wegen Informationen, PSV Berlin, als offizieller Ausrichter und seiner Familie, wo einfach alle halfen. Vielen Dank! Und hoffentlich nächstes Jahr wieder? 13 Finisher begeisterten. Auch die anwesenden Walker, interessiert zuschauend. Manches abschauend? Gespräche am Rande rundeten das positive Gesamtbild ab. Vorzüglich! Hat so das GSN doch eine Nische gefunden, „Jung und Alt“ zu begeistern. Alle in einem Wettbewerb wo gibts das schon? Der LC Eilenburger Land und Stendal nahmen dankend an (Berliner Vereine, wo?). Mit Leon Riedel gab es einen Überraschungssieger! Den
noch 12-Jährigen vom LC Eilenburger Land. Sein Talent: Fleiß, Fleiß, Fleiß! Alles hart erarbeitet. Von Beginn 2017 an, da kämpfte er darum, den Kilometer unter 7min zu schaffen (20 – 25 Punkte, sein Metier). Beim Mühltalgehen 2019 platzte schon der Knoten, da schaffte er das 3x, die 20:44min über 3km brachten schon 42 Punkte. Seine Leistung von Berlin, die Meile in 9:43min sind schon 61 Punkte – diese Steigerung den Sieg – wert! Welch eine Entwicklung!
Insgesamt gab es drei Sieger! Das kommt vor bei solchen spannenden Wettkämpfen (viel ist möglich):
A. Gesamt-Einlauf: 1. Leon Riedel, M13, 2. Jacques van Bremen, NED, M35, 3. Patrick Seck, M50
B. Schnellste Zeiten: 1. Steffen Borsch, M45, 6:40min, 2. Andreas Ritzenhoff, M50, 7:51min, 3. Lukas Rosenbaum, M12, 8:02min
C. Beste Punkte: 1. Steffen Borsch, 109 P., 2. Lukas Rosenbaum, 89 P., 3. Andreas Ritzenhoff, 87 P.,
Wer sich das alles zukünftig nicht entgehen lassen will, schaut nach den nächsten Möglichkeiten! Die kommende, Nachmeldungen möglich, ist Oldenburg:
Die vollständige Ausschreibung: —> 190512 Oldenburg
Tolles Ergebnis, vor allem die Präsenz der Senioren in Biberach! Endlich! Denn 40 der 58 Teilnehmer waren Senioren. Von den 14 TOP-Leistungen mit 80 und mehr Punkten kommen 12 Ergebnisse auf das Konto der Masters. Neuer Zwischenstand:
JETZT GEHT DIE LIGA RICHTIG LOS! Baden-Württemberg I bricht beim Heimwettkampf in Biberach die Siegesserie von Mitteldeutschland. Auf den Plätzen, auch neu in 2019, Hessen I und Rheinland/Saar! Das Biberach mit 40 Masters 2019 sogar die Teilnahme der Masters in Naumburg bricht, spricht auch für sich. Damit konnten sich auch 9 Teams formieren, die mit ihren Ergebnissen frische Luft in die Rangfolge bringen. Was uns auch zeigt, was möglich ist! Eine Ursache: Für 19 der 40 Masters war das der ERSTE SAISON-WETTKAMPF überregional! Primas, Wälde, Echle, Dietsche, Fuchs, Möhring, Antritter und Knäringer, allein aus BAWÜ, aber dann auch Maier, F., Maier, J., Lenz, Moser, BAY, Patrzalek, Bauer, Müller, HES und Neumüller, Hörl, Schaefer, Rh/Sa. Das könnte auch an „Reisemüdigkeit“ der Masters liegen, weil jedes Jahr die Deutschen Meisterschaten immer öfter (leider) in den Neuen Bundesländern ausgerichtet werden? Allerdings, die Genannten nutzten dieses Jahr auch nicht die Bonus-Chancen, wie den Jahresabschluß 2018 in Erfurt und die Hallen-WM in Torun. Was könnte unsere Masters animieren?
2. Fakt! Schaut Euch mal die Beteiligung der Frauen bei den gebildeten 9 Teams der LIGA an. 36 Athleten ! schafften in Biberach den Sprung in die Teams! Es fehlen da vier Baden-Württemberger, die ein 3. Team hätten bilden können. Gesamt so 19 Frauen! Also 53% Frauenanteil bei Master-Teams! REKORD! Das zeigt auch unser Schlußbild!
Heute „Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse“, ich demonstriere aktuell nicht, kämpfe nur mit Aktionen und Reaktionen meines Körpers. Das reicht schon erst mal… Meine „kleine Abschieds-Tour“ – man weiß ja nie, was kommt – geht noch bis Pfingsten. Dann ist erst mal „RUHE“. Aber bis dahin? Naumburg mußte ich schon voll aussetzen.
1) Diese Woche nun Schottland:
Hallo, ich breche hier Schottland ab und wende mich, orga-technisch bedingt, den anderen Themen zu.
2) Alytus / Litauen wird wohl mit der Team-EM der europäische Gehsport-Höhepinkt 2019 werden. Die Länder formieren aktuell ihre Teams. Ab 9.Mai wissen wir dann mehr. Was wir schon wissen: Der DVL ist mit einem seit vielen Jahren nicht mehr so großen Team dabei! Ein Erfolg. Den sich einige noch erarbeiten müssen. Es gab dieses Mal Vorschuß-Lorbeeren. Gespannt schauen wir auf unterschiedliche Ansatzpunkte…
Die „ehemaligen jungen Wilden“, das in seine besten Jahre gekommene Männerteam hat etwas zu verteidigen! Die deutsche Breite in der Spitze ist enorm. So könnte nach Gold 2015 und Silber 2017 nun durch Christopher Linke, Nils Brembach und Hagen Pohle wieder ein Podestplatz herausspringen. Was sonst? Zumal man mit Leo Köpp, der 2019 den Anschluß gefunden hat, dieses Mal auch die Chance „Ersatzmann“ nutzt. Mit Ersatzmann tritt auch die M U20 an. Belohnung für Otto Junghannß, der mit seiner aktuellen Entwicklung Freude macht und sich zu den gestandenen Jakob J. Schmidt und Johannes Frenzl gesellt. Auch für das 50km-Gehen der Männer nominierte der DLV „Ersatz“. Wer das sein wird, aktuell ist es keiner, wird sich zeigen. Carl Dohmann, Nathaniel Seiler, Jonathan Hilbert und Karl Junghannß haben alle reale Chancen, ins Team zu kommen. Und damit wahrscheinlich auch nach Doha? Wer muss weichen?
Nach langer Zeit erstmals wieder ein Frauenteam über 20km. Saskia Feige, Emilia Lehmeyer und Teresa Zurek können nun zeigen, ob sie schon an die erfolgreiche Entwicklung, siehe Männer ab 2015, anknüpfen können? Dann wird es weiblich wesentlich dünner… In der W U20 wird Mathilde Frenzl vor allem Erfahrung sammeln, Josephine Grandi wird für ihren Kampf, nach schwieriger Phase wieder Anschluß zu finden, belohnt. Nun gilt es. Weiter verbessern. Das gilt auch für Bianca M. Dittrich, die vor allem wohl wegen Aschersleben 2018 nun ihre Chance über 50km der Frauen bekommt. Ein Versuch ist es wert. Beim Frauengehen, speziell 50km hinken wir hinterher, noch ist kein System zu erkennen. Auf gilts. Wir drücken die Daumen.
3) Masters – Sport! Biberach! – Ein starkes Ergebnis, Entwicklungs-Sprung nach vorn, Sympathie für Gastgeber/Ausrichter, schöne Team-Wertungen für die LIGA der Regionen. Das Fazit! – Herz, was willst du (noch) mehr? Biberach läuft 2019 Naumburg bei den Masters den Rang ab. Eigener Beitrag dazu folgt noch… Wir wollen hier auch nichts gegeneinander ausspielen. Aber es ist Fakt, viele Athleten haben erst in/mit Biberach die Geherpokal-Saison begonnen!
Wer noch mehr stöbern will oder uns bei der Fehlersuche helfen möchte, der kann dann hier über die Details der Rangliste 2019 schauen:
—> Rangliste 2019 nach Biberach, Zwischenstand
Das Einstellen hier dauert viel zu lange etc., wir beenden hier erst mal und setzen dann, in der Heimat angekommen, fort. Nicht mit dem Beitrag sondern mit eigenen. Zum Wochenende ist dann die GEHSPORTWELT auch hohffentlich wieder aktuell? Habt eine schöne Zeit…


