…wir hatten es schon im Wochenbericht vom 13.2. versprochen. Nun kommen die besten Leistungen vieler Veranstaltungen der letzten Tage. Hier „nur die allerbesten“ Leistungen. Mehr, im Rahmen unserer Vorgaben gibt es zu diesen Wettkämpfen in der GEHSPORTWELT bis Sonntag Abend. Wir füllen hier weiter auf, bis Sonntag, bis wir den Abschluß vermelden! Neu:

Im fernen Australien werden nun all die starken Ergebnisse der eigenen Athleten mit begeisterten Kommentaren über den gefühlt richtigen Weg, mit der „SUPERNOVA“ zu olympischen Erfolgen begleitet. Hier die beiden „Aushängeschilder Australiens“ mit der klaren Aussage zur erfolgreichen Teilnahme an Olympia 2024 in Paris:

Quelle: VRWC-Newsletter

Das passiert, wenn das Moderne auf Tradition trifft. Und beide Seiten haben Ahnung! Nur nicht von Übersicht und Lesbarkeit als Antrieb für Informationsweitergabe! Das mußte ich meinem Drucker-Budget antun! Auf 27 Seiten verteilt waren Ergebnisse von 184 Athleten! Um was für eine Veranstaltung es sich handelt, wissen wir bei 27 mal diesen Kopf ausdrucken! Profis erkennen vielleicht in vorletzter Zeile: „S18F Carrara 6 10km“? Das soll heißen „Unter 18 weiblich, Wettbewerb 6 über 10km“. Eine schöne gute Information! Neben intensivem Farben-Benutzen, siehe oben, das 27x, fehlte zumindest, das Datum des Wettkampfes! Wichtig auch, Silver Level der WA! Nach Zusammenbasteln dieser 27 Seiten auf 3 Blätter, also 6 Seiten, begann dann das „große Suchen“ nach allen Geburtsdaten! Denn diese fehlten! Also, was hilft der schönste, beste Wettkampf, wenn notwendige Informationen nicht herübergebracht werden? Hier unsere Ergebnisse:

Ganz schön was los! In Europa war es ein Wochenende der Meisterschaften, von den Gehwettbewerben folgt umgehend ein Überblick. Den Blick auf München hatten wir bereits vorgenommen. Bisher sind 39 der aktuell schon 53 bei uns gelisteten Wettbewerbe im Netz. Die weiteren 14 folgen hier nun und nach. Wir sind bei der Arbeit…

Zur Hallenmeisterschaft der Bayern, am 10./11.2. in München starteten auch 18 Geher zu den dazu gehörenden Gehwettbewerben! In diesem Jahr „stahl“ die W57 -er Maria Unterholzner mit einer schier unglaublichen Leistung den seit Jahren Besten in dem Metier, Andreas Janker, die Show! Auch Herbert Klaus, wie immer überzeugend, konnte mit dieser Leistung mithalten! Wir gratulieren… Hier die TOP 10 des Wettkampfes:

Bevor wir hier die ausführlichen Ergebnisse präsentieren, erst einmal nur die Ersten der 20km-Wettbewerbe. Mehr können wir und wollen wir nicht bei dem Wust verschiedener und aufwändiger Notwendigkeiten präsentieren. Leo Köpp wurde Siebenter. Ob die Zeit mit nachträglichen 2min oder nicht erreicht wurde, ist aus ersten Unterlagen nicht zu entnehmen, da ihm ja drei „Rote Karten“ zugeordnet sind und keine zusätzlichen Vermerke dafür/darüber zu erkennen sind. Bei den Frauen gibt es bei den ersten Drei echte Weltklasseresultate bei diesem WA-Silver Level – Wettkampf.

 

Wir richten nur kurz den Blick nach hinten. Befinden sich doch noch einige Wettkämpfe aus dem Januar in unserer Warteschleife, wie Ribera Brava, POR oder Jablonec, CZE, die wir schnell vollenden und abschließen werden. Der Hauptblick heute geht nach vorn.

Am 11. Februar stehen die Australien – Ozeanien – Meisterschaften 2024 an. Einige Teilnehmer der Supernova werden sich daran beteiligen, so daß es zum ersten großen Event 2024 über 20km kommt. Hauptfrage für mich, wie wird der Kanadier Evan Dunfee (1:18:03) abschneiden, der zum Abschluß dieser Supernova ja die starken 38:25min über 10 000m! schaffte. Das allein wäre noch kein Grund, darüber schon vorab zu berichten. Auch deshalb nicht, weil viele, nämlich weiblich Arenas, COL, Ntrispioti, GRE, Beretta, FRA, Virbalyte, LTU und männlich Dunfee, CAN, Ziukas und Mastianica, LTU gegen die versammelte australische Spitze um Jemima Montag und Kyle Swan antreten… Unser Hauptgrund: Leo Köpp, LG Nord Berlin, ist dort gemeldet! Er hat wohl deshalb das Erfurt Indoor weggelassen, denn der Weg nach Australien ist weit! Und eine „Steilvorlage“ für die anderen Olympiabewerber wäre ein starker Auftritt von Leo. Wir sind sehr gespannt!

L´Hospitalet de Llobregat ist in Geherkreisen wohlbekannt aus vergangenen Zeiten! Die zweitgrößte Stadt Kataloniens ist ganz eng verbunden mit Barcelona und gehört zum Großraum der Metropolregion! Der große Preis für Geher in der Stadt mit über 260 000 Einwohnern wurde zusammen mit den Masters-Meisterschaften der Region über 10km durchgeführt! Sehr gute Idee. Stellt euch das aktuell in Deutschland vor? Die Besten:

Die Woche des Geschichtenerzählens ist noch nicht vorbei! Heute geht es mal etwas weiter weg! Der Weg führt uns nach Indien. Eine sehr junge Gehernation! Aber dort unternimmt man sehr viel, um in der Leichtathletik und hier besonders im Gehsport den internationalen Anschluß zu finden. In der nationalen Entwicklung sieht es so aus, aktuell gibt es erst die elfte Meisterschaft! Es sind All-Indische Meisterschaften! Und wenn ich „All-Indisch“ schreibe, meine ich es auch denn Indien versteht sich als Sub-Kontinent! Die Athleten starten so „für ihr Land“, die Bundesstaaten. Diese Zwei-Tages-Veranstaltung, am 30. und 31. Januar gab es als 11. Nationalen Offene Gehermeisterschaften 2024 (in manchen Unterlagen findet man auch den Titel Süd-Asiatische Meisterschaften).

Ich habe das Protokoll nun schon vier Tage auf meinem Schreibtisch und schaue immer wieder drüber. So etwas habe ich bei Meisterschaften noch nicht kommentieren dürfen! Das ist echt eine, meine dritte Geschichte wert! Und zwar gleich in mehreren Richtungen: 1) Ausschreibung, 2) Endzeiten, 3) Disqualifikationen und vor allem 4) „Nicht Beenden“, also Aufgeben… Dazu diese Übersicht: Während es bei den Frauen einfach war, beide Ergebnisse 20km & 10km zu vergleichen, die acht Teilnehmerinnen der 10km belegten auch am 1.Tag die ersten acht Plätze, die ersten beiden sogar identisch, zeigten sich bei den Männern doch einige Unterschiede, die wir hier gerne herausarbeiten: Nun eine Seite der besten Ergebnisse aus Indien für unsere GEHSPORTWELT: Alle „Hunderter“ aus Indien gibt es ab sofort bei uns in der GEHSPORTWELT komplett!

Zu den Endzeiten: Diese Breite in der Spitze kannte ich bisher nur aus China, Japan oder Rußland. Da wächst etwas heran. Ob bei dem nachweisbaren Aufschwung Indiens in der Leichtathletik, auch einschließlich des Gehen nachweisbare Dopingvergehen dann alles wieder relativieren, ist mir so noch nicht bekannt. Aus anderen Disziplinen schon. Man erkennt auch den Generationenwechsel und das viele junge Sportler nach vorn drängen.

Zu den Disqualifikationen: Mit 7,3% liegt man knapp sogar im „ermittelten Rahmen“ von 5-8 Prozent. Hier könnte es eventuell Gedanken geben, na ja..! Wer weiß, ob überhaupt Gehrichter an der Strecke standen? Völlig falscher Ansatz! Denn es standen nicht nur Inder an der Wettkampfstrecke. Neben der Entwicklung von Athleten sind auch starke organisatorische Verbesserungen überall im Gange. Das Gehrichter-Team wurde mit ausländischen Repräsentanten aus dem Silver Panel der WA verstärkt. So waren ua Mara Belani, ITA, Soma Kovacs, HUN, Khoo Chong Beng, MYS und Scott Nelson, AUS vor Ort, um George Shinde, IND, zu unterstützen.

Zu den Aufgaben: Hier gibt es echte Ansätze zu Überlegungen. Deutlich zu viel mit mehr als ein Viertel aller Teilnehmer. Zu warm war es nicht. Es kann also nur Leistungsdruck oder falscher Leistungswillen oder eben diese Gehrichter-Schar gewesen sein…? Denn insgesamt kann man so viel Aufgaben nicht einfach so abtun. Liegt dass nicht an diesen genannten Faktoren, sind es für mich eindeutig Einstellungsfragen!

Gesamteinschätzung: Paßt mir ja auf Indien auf. Da erwacht gerade ein schlafender Riese!