Wir können nun diesen tollen Wettkampfmonat 2019 abschließen. Vorfreude auf die Masters-EM im Raum Venedig – dann auch wieder mit vielen starken Gehsport-Ergebnissen. 2019 mit drei Start- und damit auch Berichts-Möglichkeiten!Love 1

Dazu kein Kommentar nötig!

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Anmerkung in eigener Sache! Wieder geht damit für mich ein bestimmter Abschnitt zu Ende. Ich versuche mich zwar mit aller Kraft dagegen zu stemmen. Doch, wer kann seiner Bestimmung zu 100% entgehen? Wohl keiner. Meinen aktuellen Zustand setze ich als bekannt voraus. Nun scheint mir das Schicksal neben der eigenen körperlichen Beschäftigung mit unserer Sache auch die bei der Beschäftigung damit am PC in die Quere zu kommen? Als eine der Ursachen meiner aktuellen Situation ist das wohl zu lange Sitzen vorm PC  ausgemacht worden. Neben Ungereimtheiten bei der REHA, wo ich nun noch einmal von vorn begonnen habe, ein weiterer “Schlag ins Kontor”. Ich weiß noch nicht, wie ich das meistern soll, wo ich mich einschränken werde und was noch geht? Dazu noch die mögliche fehlende Motivation! Entschuldigt, wenn ich deshalb manchmal nicht für jeden perfekt rüberkomme. Aber das ist nun mal meine Bestimmung? Ich hoffe schon, dass das Meiste hier Recherchierte für meine Leser motivierend wirkt..? Nur deshalb mache ich doch das alles …

 

Wenn Du wirklich denkst, die Umwelt sei weniger wichtig als die Wirtschaft, dann versuche doch mal, den Atem anzuhalten, während du dein Geld zählst!

von Dr. G. McPherson, gefunden auf der “facebook”-Seite unserer Geher-Familie Unterholzner, Danke!

Die meisten Athleten beschäftigt (leider zu sehr und zu vorrangig) die Frage nach der Meisterschaft! Meister sein, das Größte? Oder? Na gut, Medaille geht noch. Ist das der Sport, der Sinn, unser Streben? Oder was sonst? Das lassen wir mal offen… Aber, Leute, es ist ja gar nicht so einfach, Meister zu werden!190824 Diez, Strunk, HoltermannMalte Strunk, rechts und Matthias Holtermann, beide Alemannia Aachen, bestimmten klar und deutlich den Hauptwettbewerb über die 10 000m am 24. 8. in Diez, auch als Süddeutsche Meisterschaft ausgeschrieben. Jedoch Süddeutsche Meister wurden sie nicht! Alemannia Aachen ist mit seinen Geher/innen wohl der bestimmende Verein aktuell in NRW. Das gehört zur Region Westdeutschland.190824 Diez, Meyer, SchustersDen Süddeutschen Meistertitel 2019 holte sich Steffen Meyer, SV Breitenbrunn, mit 56:29,31min, hier vor Timo Schusters, einem weiteren Alemannen. Steffen stellte sich dem Kampf um den Meistertitel. Trotz aller familiärer Aufgaben, die er seit Monaten zu lösen hat. Deshalb aktuell in dieser sportlichen Verfassung. Aber es wird bestimmt wieder.

Bei den Frauen gewann Linda Betto, Groß Gerau, den Wettbewerb. Dahinter kämpften Katrin Schusters, Aachen und Nicole Hörl, vom Gastgeber Diez, ganz toll um Platz Zwei. Im Gegensatz zu den Männern sagt das das Protokoll nicht aus, da die Teilnehmerinnen an Süddeutschen Meisterschaften nur ebenda aufgeführt werden. Aus unserer Sicht bringen wir noch Barbara Primas, Esslingen, ins Spiel. Als dritte Süddeutsche schaffte sie 81 Punkte. Und die W75-erin ! Ursula Klink, Groß Gerau, als Siebente für uns das TOP-Ergebnis der Frauen mit 90 Punkten. Beste Leistungen aus unserer Sicht:190824 TOPERG 436Und da sieht man unter “Bemerkungen”, es ist gar kein Platz mehr für die vielen Titel und Auszeichnungen, wie Hessen-Meister oder Reinland-Pfalz-Sieger. Wir haben mal versucht, aus dem Protokoll zu sortieren. Bei den Männern: 10 000m Männer, ähnlich Durchlaufwertung (zB: DM, Naumburg etc) und dann Süddeutsche Wertung extra. Gut! Bei den Frauen: 5000m Durchlaufwertung? Fehlanzeige, nur Katrin Schusters geht da? Dafür 8 Starterinnen bei den Süddeutschen! Extra. Und Linda Betto als Siegerin, auch Siegerin der W40 und deshalb ist Yvonne Markgraf nur in der W40 als Zweite aufgeführt. Obwohl doch alle in eine schöne Durchlaufwertung “gepaßt” hätten oder? Anstrengend und deshalb liegt etwas von der “komischen” Stimmung auch über dem Protokoll, wenn man es liest. Wir haben 3x überlegt, ob wir darüber schreiben. Deshalb auch doppelt recherchiert und das Protokoll “voll durchleuchtet”.

Zusammenfassen der Erkenntnisse, nur Fakten, keine Wertungen:

* 51 Teilnehmer, davon 9x Nachwuchs U20 (7x U16); ein sehr hoher Masters-Anteil;

*  9 Disqualifikationen, knapp 18%, überdurchschnittlich, bei Wettbewerben “normal”: 3 – 8%; stark gebeutelt, die oben als stärkster Verein benannten Alemannen. Da blieb außer den beiden o.g. Athleten und Katja Schusters nicht mehr viel… Bitte jetzt nicht die falschen Schlüsse ziehen!

* Am Rande der Wettkämpfe, aktuell, hört man nun das, worüber wir hier seit Jahren schreiben. Einrichten der “pit lane”, Strafsekunden, um erst nach der 4. roten Karte von der Strecke gehen zu müssen. Einführen in Deutschland ja, aber bitte doch nicht wegen “hoher Disqualifikationsraten bei älteren Masters”.

* Da wir hier nicht in der “Werteform” sondern “Faktenform” schreiben: Über die in Deutschland weitgehend unbekannte, internationale “Centurion”-Bewegung wurde nicht gesprochen! Das wäre ein Weg, die Masters älterer Jahrgänge zu halten, in einer unserer Wettkampfformen. Dazu müssen a) Athleten aufgeklärt, b) Gehrichter geschult und c) die “Durchlaßmöglichkeit” geregelt werden.

* Z.B. sollten u.a. in Diez die 5000m & 10 000m kurzfristig zusammengelegt werden? Für und wider? Viel “Unterschwelliges” statt klarer Ansage, sorgt, logisch, für negative Stimmungsschübe;

* bestimmte Handlungen der “Verbandaufsicht” drückten weiter die Stimmung, wie zB jegliches Startverbot für die 6-jährige Tochter von der Siegerin bei den Frauen, Linda Betto;

* Die Organisation war am Ende des Tages auch physisch& psychisch am Ende (Frau von Dr. Schaefer, höchstes Anerkennen ihrer Leistung!);

* Aus Stimmung wurde Befürchtung! Hoffentlich nicht das letzte Mal? Dazu nur, unsere Meinung, noch einmal wiederholt:

Wettkämpfe im Raum Erfurt—Frankfurt/M.—Diez sollten schon allein aus territorialer Sicht unbedingt erhalten bzw. dort neu!!! aufgebaut werden!

Die Wettkämpfe im Westen der Republik entwickeln sich zu einer existentiellen Standortfrage! Seit Jahren warten alle “Meisterschafts-Geher” wieder auf eine DM dort. Unmut wächst! Immer wieder “nur” in den Osten fahren?! Prekäre Situation. Trotz vieler kleiner Ansätze “vor Ort, pro Gehen”, die durchaus SICHTBAR werden, ändert sich wohl diese Situation auch 2020 nicht – wieder nur “Ost-Meisterschaften?

Leinen sind gezurrt! Planungen laufen. Termine stehen! Und im Gehen? Im neuen RTP (Rahmenterminplan) des DLV vom 27.8.! ist nun wenigstens (am 22.8.) der 16.5. für  das GEHEN IN NAUMBURG fest geschrieben. Danke! ALLES ANDERE? FEHLANZEIGE! Wie soll das nur weiter gehen? Zurück zu diesem Jahr. Durch die späte Terminisierung DEUTSCHER MEISTERSCHAFTEN werden alle anderen, als nachgeordnete, regionale Veranstalter zu allen anderen Problemen noch zusätzlich unter Druck gesetzt! Autark? Geht nicht. Ohne Rücksicht? Geht nicht. Also laden wir…, in dem Sinne die Ausrichter, alles auf ihren Buckel.

Gestern! Da kam die Ausschreibung für Horneburg! Am 29.9.! Ganz liebe Leute. Engagiert. Wollen etwas bewegen. Kleine Pflänzchen, die sich Gedanken machen. Sogar mit ÜL-Aus- und Weiterbildung! Das alles haben wir bitter nötig. Bin für alles Neue offen und helfe gerne! Aber wie soll ich für diese Veranstaltung am 29. September Werbung machen, mich engagieren, wie wir es zB in Berlin-Marzahn oder in Oldenburg getan haben, wenn einen Tag vorher, am 28. September die DM 10km in Gleina angesetzt sind? Eigentlich muss ich doch für Gleina Werbung machen…?! Die wollten längst aufhören. Nun noch einmal “überredet”! Und nun wird auch noch jeder Master doch bitte, bitte, überredet, noch einmal nach Gleina zu kommen! Wieder zu einer “Ost – DM”! Sonst wäre sie, die DM, ausgefallen. Schreibt mir, sagt mir, was ich machen soll? Was ist richtig?

2019 schon geschehen, ua die Terminsuche von Diez. Dr. Schaefer hatte auch spät, s.o., nach einem mögliche Termin und Meisterschaftspartnern gesucht. Und es dann noch geschafft, vor der Masters – EM in Venedig den 24.8. Süddeutsche -, Hessen- und Pfalz-Meisterschaften gerade noch gebunden. Diez, in der Mitte der Republik. Der Raum Erfurt, Frankfurt bis Diez, egal, was man denkt, aus territorialer Sicht, die beste Region für Wettkämpfe. Und dann? Zum Wettkampf in Diez, Donnerstag mehr.

Man war da viel los! Selbst für deutsche Geher! Gleich von drei Startmöglichkeiten, die genutzt wurden, können wir hier berichten, Diez, Amstetten und Dresden! Und das eine Woche nach den Bahnmeisterschaften in Beeskow. Doch der (unserer) Reihe nach (von Schweden und Kenia hatten wir schon berichtet, steht auch in der GEHSPORTWELT):Carr, Heather, Foto, Terry Swan

* 1) Australien: Heather Carr macht einfach weiter so! Die W70-Athletin ist in blendender Verfassung, letzte Woche 11:42min über 2km, diese Woche setzt sie mit 17:50min über 3km = 108 Punkte noch einen drauf! Wahnsinn und tiefste Verbeugung. Anmerkung: Aktuell bekannte weltbeste Leistung einer W70 ist: 18:05min (ein Uraltrekord) von Britta Tibbling aus Schweden

Da trifft man sich Woche für Woche in Middle Park, Melbourne in Australien und legt los. Alle von 8 bis 80 gemeinsam. Das “färbt” natürlich ab…. Wird von Generation zu Generation mit der hohen Qualität weitergegeben. Neue Sportler sind auch immer herzlich willkommen und haben von Volkssport bis Weltspitze immer etwas Passendes vor Ort. Das ist dann auch eine Art “Gen” – allerdings, eines, was vermittelt wird! (siehe Foto: VRWC, Middle Park, 24.8.)190824 Middle Park 3km* 2) Rußland: Das Interessante am Woronowo-Cup 2019 in Woronowo, einem “Stadtteil” von Moskau am 24.8. war das Fehlen der “Stars” aus der Region Saransk. Neben den 5km-Wettbewerben: Sieger Vasily Mizinow, 20 Jahre, aus Tscheljabinsk, 18:37min und Nadeja Sergejewa, 25 Jahre, Moskau, 21:10min gab es noch einen interessantes  Paargehen über je 2x 1km mit 9 Paaren. Die Einzelsieger gewannen auch gemeinsam den Paar-Wettbewerb (Vasily mit 3:23 und 3:27, Nadeja mit 3:50 und 4:02) in 14:42. Interessant!

* 3) Weißrußland: Offene Sommer-Meisterschaften in Minsk, mit Gästen aus der TürkeiTUR1 und Kasachstan. Durch seinen Sieg in 1:20:35h über 20km, mit Nationalem Rekord, träumt der 21-jährige Salih Korkmaz, siehe Foto, Zweiter wurde Sahin Senoduncu (beide Türkei) mit 1:23:30h vor Aleksandr Ljachowitsch, BLR, 1:23:52h, nun vom Topstart in Tokio 2020! Beim Sieg von Victoria Roschtschupkina, 1:30:15h wurde die Kasachin Galina Jakuschewa mit 1:38:52h Dritte. Warum waren gerade diese beiden Länder bei den “offen” ausgetragenen Meisterschaften in Minsk zu Gast waren? Kein Wunder – bei den Namen der Trainer: Sibilewa, Türkei und Jermolenko, für Kasachstan!

* 4) Polen: Spannender Sekundenentscheid erst auf der Zielgeraden bei den Bahn-Meisterschaften in Radomir. Sieger, Dawid Tomala, nue 2s vor Rafal Sikora! Platz 1-6 innerhalb von 36s! Taktik vor Tempo!

* 5) ULTRA! Was ist das? 100km…? Vom 18. – 24. August !! fand um Privas, Frankreich, ein Sechs-Tage-Wettbewerb, die “14. Edition of the 6 Jours de France” statt. Nicht ganz so hart Gesottene gaben sich mit 2 Tagen zufrieden. Hier die Besten, übermittelt von Emmanuel Tardi, vielen Dank. Hier etwas für die Vorstellungskraft:testa2

6 Tage lang – jeden Tag über 100km! Mann & Frau! Respekt!

Zu Diez haben wir das Protokoll und schöne Bilder. Zum Inhalt des Beitrages benötigen wir noch einige Rückbestätigungen (Doppelrecherche). Deshalb dann alles dazu erst am Donnerstag. Es waren wieder viele Daten für uns/euch, dabei auch schon von heute die 20km bei den AFRICA GAMES, außer Diez ist nun alles bereits in der GEHSPORTWELT!

Hier eine Topmeldung aus Schweden:190824 Stockholm

Wie zB der Vergleich USA-Canada, Länderkampf U20, wir haben die Topdaten in der GSW, gibt es den “Glaubenskampf” Schweden-Finnland, den “FINNKAMPEN”, der letztes Wochenende in Stockholm ausgetragen wurde. Dabei gelang Perseus Karlström, SWE, über 10 000m mit 38:03,95min wohl die aktuell sechstbeste Zeit insgesamt über diese Strecke.

Letztes Jahr in Malaga zur WM konnten wir uns an einem starken Kenianer bei den Gehwettbewerben ganz doll erfreuen! ERIC MAUGO SHIKUKU! Mit seiner Art habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen. Dieser Mann macht mit jedem Schritt Werbung für unseren Gehsport, M40! Alles toll. Heute hat er Geburtstag! Und vor 4 Tagen waren die Meisterschaften Kenias in Nairobi mit 10 000m Gehen im Programm. Eric wurde stolzer Fünfter in 43:58,6min! Herzlichen Glückwunsch. Dann suchte ich in Unterlagen… Bei der IAAF steht ein Eric Shikuku als M35. Im Juni bei den Africa – Games Fünfter mit 1:31h! Gibt es mehrere oder ist er das und man hat sich “nur” verschrieben? Wir werten ihn in der M45, weil wir an ihn glauben und an das, was wir 2018 in Malaga gesehen haben. 7fcf34002d468a3c994dae556969cf7720f410fcd3ca6789afa3f089eccb3bb5 (1)1536271580689UND!

WIR ÄNDERN

GERN WIEDER ALLES!

SOLLTEN WIR FALSCH

LIEGEN!

Diese Ergebnisse stehen bereits in der GEHSPORTWELT!

“Rücksprache” mit Eric persönlich, heute an seinem 45. Geburtstag!, ergab, wir liegen nicht falsch. Die IAAF-Daten müssten eigentlich geändert werden….? Eigentlich.

DM in Beeskow auch in das Programm der Deutsche Masters eingebettet!1908 RL DeuMa TOP20

Logisch! Die Masters-Meisterschaften gehören zu den wenigen guten Wettkämpfen in Deutschland mit starker Beteiligung. Hier die aktuelle TOP20 unserer Rangliste Deutsche Masters. Mit vielen Informationen. Wer bis zur TOP50 schauen möchte, klickt hier an:  

—>   Rangliste Deutsche Masters nach Beeskow

Die aktuelle Rangliste zeigt sich recht stabil. Jürgen Albrecht, Apolda, “sprintet” mit seinem Sieg in der M65 nun in die TOP10. Auch Antje Köhler, Peter Schumm und Andreas Ritzenhoff gelingen größere Sprünge ins Vorderfeld der Rangliste. Die “Vogtländer” festigen ihre Positionen.

190817 Beeskow11Mit vier schönen Masters-Feldern, hier die “alten Männern” mit den Medaillengewinnern in Startaktion, wurden die Meister auf der Bahn ermittelt.190817 Beeskow16Bei den “jüngeren Masters” sah es zu Beginn so aus! (Kein weiterer Kommentar)

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Bei den “jüngeren Masters” weiblich sah der Start so aus (Leider fehlt uns das Bild des ersten Masters-WK weiblich hier, Entschuldigung)! Es wurde gemeinsam mit der U23 und den Frauen gestartet. Richtig!

Und zum Glück war das so mit dem gemeinsamen Wettkampf, ansonsten hätte man wohl Teresa Zurek, Potsdam, nicht den Meistertitel bei den Frauen verleihen können, weil sie “alleine” war. Aber das war nicht Sache der Beeskower. Zum Glück reagierte hier die Verandsaufsicht gut. Nur ein wenig länger warten und alles war am Ende gut – mit GOLD FÜR TERESA!

(Abbruch hier aus persönlichen Gründen)