Was es nicht alles zu berichten gibt! Ich habe noch 6 Nachträge und gleichzeitig rollen die nächsten Ergebnisse der letzten 10 Tage an. Allen voran, weil mit vielen Besten der Welt besetzt, das neue „GOLD LEVEL“-Event der WA in Madrid/ESP mit dem 1. Grand Prix!Großer Ehrengast der Veranstaltung war Jesus Angel Garcia! Eine monumentale, sehr interessante und ergreifende Verabschiedung des achtmaligen Olympiateilnehmers und einer der ganz Großen in unserem Metier!Auch nach 400m herrschte im Feld noch ein Riesenandrang beim Kampf um die Spitze…

… und auch gleich rangesetzt! So unheimlich viele Ergebnisse warten, stauen sich zur Veröffentlichung! Mal sehen, was ich morgen beim Mi zu Mi schaffe? Madrid auf jeden Fall. Mit Christopher Linke auf Platz 9 in 39:58min! Zwei Athleten sogar unter die super 39min-Marke (Karlström, SWE, Garcia Carrera, ESP). Doch jetzt erst mal zum Marathon der Masters-Geher am Sonntag in Grosseto.

Die Masters-EM in Grosseto, ITA, ist vorbei. Die meisten Teilnehmer, Offizielle, Gäste etc. sind auf dem Heimweg bzw. schon zu Hause. Ich grüße aus Rohrdorf, einem kleinen Ort in der Nähe von Rosenheim, wo wir einen Zwischenstopp bei der Rückfahrt einfügt haben. Natürlich beschäftigen uns die letzten Tage noch… auch die Ergebnisse, zuerst direkt erlebt und nun meist digital empfangen und verwerten. Dazu später auch mehr. Hier erst einmal die TOP-Ergebnisse der Frauen über 20km:Anmerkung: „TOP-Liste mit 70-gern entschärft“, bedeutet konkret, wir haben nicht bei den 80 Punkten aufgehört….

Vor allem bei den Teams. Aber der Reihe nach… Frühes Aufstehen, das gewohnt warme Wetter und der interessante, für mich nie langweilige 2km-Rundkurs auf dem Velodrom von Grosseto, in der so sehr anheimelnden Toskana, möchte ich als meine äußerlichen Markenzeichen der Veranstaltung feststellen. Hier meine Leistungsaufstellung TOP20, nach der Punkttabelle des Deutschen Geherpokal:Die TOP20 mit zwei deutschen Frauen, von insgesamt 9 auf der ersten Seite. Mehr Ergebnisse dazu, wie oben bemerkt, auf insgesamt 4 Seiten in der GEHSPORTWELT!

Logisch, erst nach dem Langstreckentag, am Sonntag, kann man eine Schlußbewertung machen. Aber…! Gerade die vielen Siegerehrungen bewiesen, unter diesen konkreten Umständen ähnelte es einer italienischen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung! Was die Leistungen der Gastgeber, besonders in den Teamwertungen nicht schmälern soll! Über 60 Athleten errangen mehr als 79 Punkte. Hier stehen die besten Leistungen davon. Absoluten Respekt und vielen, vielen Dank an alle. Weitere „Splitter“ folgen…

 

Im Nachgang erst am 12. Mai erstellt, weil in unserem Objekt in der Toscana, was wir gestern abends in Beschlag genommen haben, nun erst ab heute so alles -wie Internet – passabel zum Laufen gebracht wird! Heute, 12. Mai, haben wir am Vormittag die schöne Altstadt von Grosseto mit der Befestigungsanlage besichtigt und waren dann pünktlich zur Ausgabe der Unterlagen für die Straßen-EM der Masters vor Ort! Nun sind wir wieder an dem extra für unsere Erholung ausgesuchten Ort zurückgekehrt!

Aktuell bin ich ( J A ! M A L  W I E D E R ! ) beim großen Auf- und Nacharbeiten! Denn zwischendurch bleibt immer mal & immer mehr liegen! Mal sehen, wie lange ich das aushalte, bzw. es noch schaffe, immer wieder aufzuarbeiten? Neben Biberach letzte Woche habe ich schon mehrere Veranstaltungen seit Ende März endlich eingestellt. Mal sehen, wieviel ich heute noch schaffe? Diese Woche gibt es hier (während ich nun den Schwerpunkt auf die Wertungen des Geherpokal 2022 lege) punktuell noch einige Bemerkungen…

Nach Frankfurt/M. und Gilching haben wir den April weiter aufgearbeitet. Nimmt viel zu viel Zeit in Anspruch und wird von vielen Komponenten gestört. Trotzdem haben wir jetzt auch Ergebnisse von Dornbirn, AUT, Biberach, GER, Warschau, POL, Glyfada, POL, Sydney, AUS, Acquaviva delle Fonti, Prato und Allessandria, alle ITA, Guayaquil, ECU, Olomouc, CZE, und Ranchi, IND, in der GEHSPORTWELT eingestellt, für 2022 sind das bisher insgesamt 116 Wettkämpfe. Bereits recherchiert und ausgedruckt sind weitere 22 Wettkämpfe dieser Tage die hier nächste Woche eingestellt werden. Es folgt der große Traditionswettkampf von Portigal: Rio Maior!

Hier beschließen wir die Woche aus Zeitgründen nur mit drei Bildern ohne großen Text:

In Dornbirn, AUT, konnte man am 26.3. auch Kathrin Schulze, (Nr.14) W41, IAC Innsbruck/ASV Erfurt auf der Tartanbahn wieder finden. Nach der Geburt ihrer dritten Tochter im November letzten Jahres bestritt sie erste ernsthafte Geherversuche seither. Sie freut sich auf die Gehsportfamilie. In Dornbirn traf sie auch auf eine ganze Reihe neuer Gesichter. Besonders angetan war sie von  der 16-jährigen Theresia Mohr, die einen kometenhaften Aufstieg in kurzer Zeit auf 16:17,87min über 3000m schaffte. Das ist ein zusätzlicher starker Anreiz für die in der Schweiz lebende Deutsch-Östereicherin!

Zu Frankfurt gäbe es noch sehr viel zu berichten. Ich sehe aber nicht ein, auch und obwohl ich viele Meinungen hörte, die durchaus ausdiskutiert werden müßten, hier dazu wieder nur den „bösen Onkel“ zu spielen. Dazu war mir gerade dieser Wettkampf am Ende meine Laufbahn viel zu wichtig! Es findet sich die Zeit, noch drei/vier wichtige Gedanken in einer Recherchier- oder Rechenpause dazu im Nachgang niederzuschreiben. Einen wichtigen Fakt deute ich schon an: Die angebotenen Teamwertungen! Anmerkung zum Bild: Um das Stadion der Frankfurter Eintracht wurde eine 2km-Gehstrecke konzipiert…

Zu unserem dritten Bild: Wieder einmalist es geschafft! Ein Traditions-Wettkampf des Deutschen Gehsports „lebt“ nun ein Jahr länger… Was waren das noch für Zeiten, als in Biberach noch drei Wettkämpfe im Jahr für die Geherfamilie anbot? Alle zusätzliche Erschwernis durch die nun über zwei Jahre dauernde sehr besondere Zeit wird für den Moment des Starts am 23. April kurz vergessen. Da, am Start war es für einen Moment wieder so, wie es es immer war, von und mit der Gehsport – Familie! Danke, Biberach!

Im Mittelpunkt dieser Woche steht der Jahreshöhepunkt deutscher Geher: Die nunmehr allseitig zusammengefaßte Straßenmeisterschaft der Asphaltaspiranten! Nichts mit einer zweiter Meisterschaft auf der Straße (Reaktionen des GSN stehen noch aus)! Dafür einige Doppelanmeldungen der Masters für das gleichzeitige Absolvieren der 10km und 20km! Ohne Preisreduktion bei Doppelanmeldung (fast 100 Euro), ergeben sich 4 Varianten. A) Meisterschaften ignorieren, B) eine echte sportliche Herausforderung wählen, C) Teurer Doppelstart mit gewisser sportlicher Einschränkung, D) Risiko des Sieges über die 10km herausforden, dann zu sehen, ob 20km noch zu schaffen sind. Ich habe mich von A) auf B) umentschieden, in Vorahnung, es könnte meine letzte DM sein…? Die Meldeanalyse:Meldungen, aufgeschlüsselt in die drei Meisterschaftskategorien und die Rahmen-WK.

Kurze Anmerkungen zu den beiden Frauenwettbewerben der Elite. Während sich erfreulicherweise sogar 3 Frauen in Deutschland für das 35km-Abenteuer gefunden haben, ist es doch schon fast ein Armutszeugnis für unser Land, dass mit Saskia Feige nur eine Starterin über die 20km zu finden ist. Aber! Es lohnt sich, über sie zu berichten! Seit ihren 1:29:59h in Podebrady kann sie sich auch selbst stolz zur Weltspitze zählen. Für viele ist auch neu, daß die Potsdamerin nun für DHfK Leipzig startet! Und der DLV stellt sie nun kurz vor den Meisterschaften auch sehr gut und mit vielen Facetten vor. Lesenswert! Hier die pdf-Version, vielen Dank!

Vorgestellt!   —-> Saskia Feige Leidenschaft und Disziplin als Schlüssel…

 

Der erwartete Donner ist verhallt! Die alten Bestenlisten gehören in die Tonne! Wie ein bereinigender Hurrikan fegte „Dudinska50“ längst überholte Daten zum 35km-Gehen einfach weg. Bei einem anderen Austragungsort wie Muskat/Oman wäre das schon zur Team-WM gelungen. Ob meine 2 Punkte Abzug der „alten Tabelle“ bei Leistungen >80 Punkte nun zukünftig ausreichen,? Auch das steht in den Sternen. Nun gehören die nur einmalig zu verteilenden höchsten Töne in der Klaviatur des Lobens verdientermaßen den umtriebigen Dudincern in der kleinen Slowakei. Riesenrespekt, dass sie das alles stemmen wollten und konnten! Die TOP24:Wem das nicht reicht, wer die besten 100 Leistungen sehen will, der kann ab sofort in die GEHSPORTWELT schauen. Und ich versuche, langsam den offen stehenden Mund wieder zuzubekommen. Spannend! Eine aktuelle 35km-Bestenliste M/W ab Oktober 2021 für die Favoritenvorschau 2022 zu WM, Commonwealth und Heim-EM in München wird zeitnah erstellt. Aber wir hoffen und warten mit Veröffentlichen noch bis nach Frankfurt/M.! Mal schauen, ob die dafür gemeldeten Seiler, Junghannß, Hilbert, Linke, Frenzl und Dohmann die 35km in der Hinsicht mit ihren Ergebnissen Samstag weiter bereichern können?

Zurück zum 2022-er Geher-Mekka Dudince! Ihr seht auch an den Ergebnissen, andere Strecken außer der 35km waren nur ein Beipackzettel zur Medizin „Tolle Wettkämpfe“! Dafür waren die Wirkstoffe gut ausgesucht, organisiert und wurden hervorragend präsentiert. Vor allem von den Amerikanern, Süd-, Mittel- und Nordamerikas – in beeindruckender Breite in der Spitze. Die Sehnsucht nach Topzeiten und Rekorden war vorprogrammiert und wurde zu Papier gebracht. Einige Fakten dazu:

– 237 Athleten hatten gemeldet, 207 starteten, davon errangen 96 Athleten 100 und mehr Punkte, allerdings: davon über 35 km: bei 117 Startern und 80x 100 und mehr Punkte

– Nicht bestätigen kann ich die Meldung aus dem Protokoll, alle 44 Frauen über 35km gingen PB, bei den Männern 50 der 59 Finisher?

– Real sind die 13 Rekorde bei den Männern und 10 Rekorde bei den Frauen, national und Erdteil…

– Insgesamt wurden 11 Meisterschaften über 35km von 7 Ländern, Slowakei M/W, Tschechien M/W, Ungarn M/W, Croatien M, Rumänien M/W, Mauritius M und Lettland M ausgetragen

– Neben den Südamerikanern in allen Wettbewerben überzeugten auch die Chinesen als Teams!

– Einzelne Personen herauszuheben, das fällt immer schwer! Viele herausragende Leistungen werden überhaupt nicht bemerkt, geschweige registriert. Wir haben uns ja nun einmal dem „age grading“ verschrieben und möchten deshalb Joao Viera, Portugal, M46, 17.Platz 35km in 2:33:22h NR herausheben. Auf gleichem Niveau Robyn Stevens, USA, W39, 5.Platz 35km in 2:49:29h und Nord-Amerika-Rekord!, die schon in Podebrady überzeugte! Und dann folgt eine lange, lange Liste…

– Das soll keinesfalls den Erfolg von Shijie Qieyang, China, W32, schmälern, die nur 13s Vorsprung im Ziel zur Südamerika-Rekord gehenden Kimberly Garcia-Leon, Peru, W29 hatte. Oder der nach Sapporo „verschwundenen“ 20km-Olympiasieger? Den Italiener Massimo Stano, M30, der mit 2:29:09h über 35km nicht nur „Auferstehung“ zelebrierte, sondern wie vor einem 1/2 Jahr knapp, aber deutlich und sicher siegte! Ein Erlebnis!