Wenn Du herausfinden möchtest, was Du

wirklich, wirklich

willst, beginne mit einem unverschämten Luxus: Gestatte dir, nicht alles wissen zu müssen.

P.S.:  Und ich habe dabei für mich jetzt herausgefunden, ich mache erst mal den letzten Mittwoch und dann auch die GEHSPORTWELT fertig!

Noch stehen wir unter dem Eindruck der gestrigen Meldung aus Monaco. Da werden wir schon wieder von TOP-Leistungen “geweckt”, die hier und in der GEHSPORTWELT doch / noch Einzug finden sollten, was auch im Laufe des Tages passieren wird.

Die 50km-Meisterschaften Australiens wurden am 2.12. in Melbourne ausgetragen. Ohne australischen Finisher bei den Männern. Es gewann Caio Bonfim, Brasilien, M28, mit 3:55:24h. Bei den Frauen kamen 2 Australierinnen ins Ziel. Claire Tallent, W37, siegte in 4:28:52h vor Kelly Ruddick, W45, die die Strecke “noch” in 4:54:31h schaffte. Bei den Rahmenwettbewerben ist die Leistung des 19-jährigen Declan Tingay hervorzuheben, der als Zweiter über 20km 1:28:04h, PB, erzielte.

Ein Blick in die aktuell internationale Gehsportwelt lohnt vor allem beim Nachwuchs. Nur vier Beispiele: Jeweils um 200 Geher!! trafen sich am Wochenende 17./18.11. in Toledo und Manresa!! Während der zu fördernde Nachwuchs Spaniens in Toledo den Talentenachweis erbringen musste und der jeweilige Platz in der Rangliste zu behaupten war, beeindruckten in Manresa die Felder über 1 bis 5km. In Australien treffen sich an verschiedenen Orten regional jedes Wochenende Geher zu ihren “Shields”, um einen Leistungsnachweis für sich zu erbringen. Da gab es einen wundersamen Wettkampf in Brisbane mit schier unfaßbarer Breite in der Spitze und eine kleine 13-Jährige knackte unsere Höchstpunktzahl von 129 Punkten! Mehr gibt es nicht!! Und auch in Saransk, Rußland, bereitet man sich weiter (2019 wird ja nun erst mal nix) mit starken Leistungen auf die Wiedereingliederung der russischen Leichtathletik mit “Bombenzeiten” vor…! Schaut mal in die GEHSPORTWELT, welche Zeiten da gegangen wurden… Bis Mittwoch nächster Woche…!

Als Fan der 50km ist es hier auf der Seite für mich eine Wohltat, international und

DAMIT GUTES

über unseren Gehsport berichten zu können. Und wer gleicher Meinung ist, kann sich genüsslich diese “Eilmeldung”, eine TOP-Information aus Monaco reinziehen:181204 Dispatch from Monaco So leid es mir tut, oft bei deutschen Themen über die vielen, meist auch unnötigen Mißstände und Mißverständnisse zu berichten, so kann man jetzt nur aufblühen und sich der Zukunft zuwenden, wenn man darüber berichten darf, was ein kleines Häuflein Aufrechter in weniger als 6 Jahren erreicht hat. Es wäre müßig, diesen Werdegang noch einmal darzustellen. Wir waren immer aktuell und positiv dabei, siehe unsere Beiträge. Anscheinend hat Paul DeMeester mit dem Herangehen und seiner Darstellung auch die IAAF (zumindest das Council einschließlich Coe) mit diesem Beitrag voll überzeugt. Liste  

—>   Vorlage von Paul DeMeester für das IAAF-Council

Als Erin Taylor-Talcott im Januar 2012 (amateurhaft) begann, für die Anerkennung des 50km Gehen für Frauen zu kämpfen, war die Welt voller Zweifel und 99% der sich mit dieser Problematik Befassenden (mich inbegriffen) mit Vorbehalten verseucht! Andere Baustelle: Zufällig und unabhängig davon stand wieder einmal 2014 bei “Reformieren” und “Modernisieren” der Olympischen Spiele das 50km-Gehen der Männer auf der “Streichliste”! Im Gegensatz zu anderen Kandidaten der Liste war die Begründung für das “Streichen nach 2020″ hochinteressant!!! Die IAAF verstoße mit den 50km-Gehen der Männer gegen die “Gendergerechtigkeit”, deshalb müssen nach 2020 die 50km aus dem Programm der Olympischen Spiele verschwinden.

Mit der Gehsportkommission in der IAAF fand man ein williges Instrument für diese “Reform”. Die wollte nun mit Halbmarathon-Distanz und 5000m-Staffelgehen gleich “alles” zu 100% umkrempeln. Aber innerhalb weniger Wochen sorgte das! bei Tausenden Geher weltweit für Protest, Abstimmung per Mail für ein symbolischen Entzug des Vertrauens durch die Basis. Der nicht bedachte “Fehler”, nun fühlten sich auch viele 20km-Geher, meist auch Gegner!!! der 50km-Frauen angesprochen, wechselten umgehend das Lager! Außer dem Zuspruch, Erfüllungsgehilfe bestimmter Instanzen zu sein, führten die basisfernen Entscheidungen dazu, dass seither von dieser uns eigentlich zu vertretenden Instanz, nichts mehr zu hören war und ist.

Selbst bei den Führungsgremien der IAAF fand ein Umdenken statt. Die aufgestellte “Hürde” der IAAF (wird doch eh´ nicht erfüllt…): Man solle doch eine “entsprechende Masse an Frauen”?, Anzahl, Länder sowie beiläufig entsprechende Qualität bringen, dann werde man sehen… Vier lange Jahre des Wartens, die “wartenden” Frauen wurden älter… Alles Sturm im Wasserglas? Das bedarf nun wirklich eines amerikanischen Star-Anwalts (dabei bin ich KEIN USA-Fan), um die verfahrene Situation und den “Casus Knacktus” ins Gegenteil und zu seinen/unseren Gunsten zu drehen!

Danke, Danke an Paul DeMeester!

Erst vier Jahre nach ihrem “Kampf”-Beginn konnte Erin Taylor-Talcott als ein Lohn der Mühe, (nun nur) bei den Männern !!, im USA-Team, sich ihren Wunsch der 50km offiziell in Rom beim Weltcup erfüllen. Bis auf ihre Weiblichkeit erregte nichts weiter Aufsehen. Keine Strategie, keine Normen, keine Förderung… etc., so könnte man sich ja bis 2020 selbst abschaffen. Kein “Bedarf”! Auch 2017 ging das anfangs so weiter. Ehe sich Paul DeMeester der Sache nun richtig annahm. Nicht nur eine “Eremitin” mehr oder weniger “sinnlos” vertreten. Mit klaren Ansagen, breiter aufgestellt, anwaltlicher Wucht und Geschick kam es zu einem persönlichen Treffen mit Sebastian Coe. Und DREI WOCHEN vor Beginn der WM in London kam es zu einer Einigung – ein Kompromiß! Die mit dem RISIKO 50km der Frauen bis Mitte des Jahres sich ohne Sicherheit und Klarheit für ihren Traum schindenden Frauen wurden doch noch belohnt! Ein Erfolg! Kein Kollaps, keine Schildkröten. Zwar “nur” 7 Frauen in London! Aber das und vor allem die Leistung der neuen ersten Weltmeisterin, Ines Henriques aus Portugal, überzeugten, auch international und vor Weltpublikum. Das war der Durchbruch. 2018 mit Team-WM in China und der EM in Berlin folgten “nur” Bestätigung und Lohn. Jetzt mit Konzepten, Förderungen und auch mit einer in kurzer Zeit doch erstaunlichen Breite und Qualität! Deutschland hat in Paul DeMeesters Bericht mit Bianca Dittrich auf dem 41.Platz auch einen (ganz kleinen, geringen) Anteil beigetragen.

Die “Bühne 2017 in London” war der Start für eine erfolgreiche Olympiabewerbung, die mit den Ergebnissen von Taicang und Berlin sehr gut unterfüttert werden konnte. Das überzeugte wohl das IAAF-Council in Monaco? “Nebenbei” ist der “Genderverstoß vom Tisch”, damit der juristische Grund zum Streichen! der 50km bei Olympia! Durch Paul DeMeester mit den Athleten, die sich, Originaltext: “als VORBILDER UND PIONIERE aus ihrer ATHLETEN-KOMFORTZONE wagten!” In diesem Zusammenhang wurde auch die eigene Kommission der IAAF wohl nicht vermißt? Zumindest findet man sie auch hier nirgends. Und im flotten Englisch möchten wir das weiterhin “heiße Eisen” noch einmal mit fremdsprachigen Vokabeln, wieder genüsslich, siehe oben, wörtlich zelebrieren:

“We owe Paul such a debt of gratitude for his ongoing support, financial and professional. This is work that should have been the mandate of the IAAF Race Walking Committee, but we all know the story there – they were firmly in the opposition camp, working to remove the 50km walk and to move racewalking into the mickey mouse camp of mixed short distance relays and half marathons. Indeed, you could argue that, in the absence of anything more appropriate, Paul DeMeester is the default IAAF RWC.”

Super, eins ist für unser System geschafft. Doch vorab den UNERFREULICHEN STAND der Gehsport – Wettkämpfe beim DLV! Wann folgen dort endlich Konsequenzen?181130 RTP DLVVom wieder Unbehagen auslösenden geplanten Start der Geher zur DM in der Halle am späten Freitag Nachmittag berichteten wir. Das 50. Internationale Gehen in Naumburg ist terminiert. UND NUN? Alles andere UNMÖGLICHE ist hier zu sehen, auf Seite 2 des DLV-RTP! Da steht: Kein Bahn-Event in Beeskow, obwohl das schon im EAA-Kalender steht. Letztmalig angefaßt am 29.1.! Keine DM Straße II. Obwohl die Spatzen von der Straße pfeifen, sie findet NICHT statt! Weil man (DLV) es nicht will! Dazu wird sogar die DLO um einen üblen Paragraphen erweitert, 200m auf deutschen Boden! DEUTSCH, hurra, aber wohl nur billig und billigend vorgeschoben, um Marketing-Vereinbarungen einzuhalten, die uns hier doch nichts bringen, siehe oben. Die 50km, siehe Plan, am 3.8. wurden einerseits ausgegliedert! Es findet sich aber in Darmstadt kein Telefon oder ein Federhalter! NIEMAND!!, um Naumburg zu bitten, die 50km auch zu übernehmen. Also hängen die 50km doppelt und extra in der Luft. Wie soll das Szenario nun noch weiter gesteigert werden? Mit AUSFALL! Jetzt sind wir gespannt. Wie lange das deutsche Geher hinnehmen? Diese bitterlichen Ausfälle können wir vom NETZWERK mit/durch unsere Serie verkraften. Aber wie steht es mit den Masters, den anderen, die nun wiederholt um Deutsche Meisterschaften wegen AUSFALL BETROGEN WERDEN?

Eine positive Nachricht, so als “Spaßmacher” zum “Runterkriegen” (Prost!) dieser leider schlechten Nachrichten. Bayern bewegt sich doch. Denn die bayerischen Masters und Nachwuchs-Meisterschaften auf der Straße hat kurzfristig Gerhard Langner in / für Niederaichbach übernommen! ALLERGRÖSSTE ANERKENNUNG für diesen Schritt in schweren Zeiten. Nun gilt! Kommt alle und macht die Veranstaltung am 22. Juni zu einem Hit! Ganz toll, auch für unsere Liga und die Rangliste. Damit haben die Bayern 2019 zwei Trümpfe (Wettkämpfe) in ihrer Hand! Glückwunsch!

…ist in Arbeit und wir sind guter Dinge, mit den vorhandenen Veranstaltungen 2019 auch wieder eine gute Serie hinzubekommen. Bis Weihnachten werden weitere Details besprochen. Unsere Schwerpunkte: LIGA der Regionen und Masters-Rangliste bei den Deutschen Masters und die GSN-Jagdmeile für alle werden wieder ihre Freunde finden.1901 -04 WK 2019Bis Ostern steht die Wettkampfplanung im Groben. Bis dahin braucht man auch keine Meldung für die EUROPA-Challenge abgeben. Starter bis zum 20.4. werden automatisch erfaßt. Da sind auch zwei Kröten zu schlucken: DM Halle in Halle will Geher, wieder die Geher, wen sonst? am Freitag am Abend präsentieren! Und 2): Der Bayerischer LV sagt wie sein großer Bruder DLV die 10km-Meisterschaft ab! Bemühungen der Schwaben brachten Lohn für die Mühe. Ihre Meisterschaften werden am 27.4. in Biberach mit ausgetragen! Respekt.

Was passiert mit den weiteren Hits hier: EUROPA-Challenge und GEHSPORTWELT? Ein Weiterentwickeln Europas und der Challenge wird nur MIT DEN TEILNEHMERN und weiteren ORGANISATOREN erfolgen. Bei der GEHSPORTWELT bedarf es “nur” meines Fleißes! Könnte ich auch, wenn ich es will, alleine stemmen. Welches Potential die GSW (Gehsportwelt) besitzt, merke ich beim Aufarbeiten des Jahres, > 4000 Einzel-Leistungen von ca. 1000 Sportlern warten auf Anschauen, analysieren, wertschätzen. Wenn ich das drucken wollte, alleine aktuell 84 Seiten! Also? Vorab für Euch exclusiv herausgefischt, …die Deutschen! Etwas anderen Bestenlisten zeigen diese Daten:1800 Beste Masters GERDas ist die Seite 2 des 11-seitigen Daten-Konvuluts deutscher TOP-Leistungen 2018. Neben den besten Athleten zu Beginn haben wir die alphabetische Sortierung gewählt, damit sich jeder schnell wieder finden kann. Auch hier fragen wir nach Eurem Interesse, wie soll weiter ausgewertet werden? Nach Punkten, Altersklassen, Strecken, Vereinen, Wettkampforten, m/w extra oder nicht… Vieles ist möglich. Wir richten uns nach eurem Interesse! Elf Seiten, etwas andere Bestenliste 2018:

—> GEHSPORTWELT – TOP, Deutschland

Ehe wir uns “nackten” Tatsachen zuwenden, über Berichterstattungen von Erfurt, “Rund um den Globus” hatten wir berichtet. Außerdem liegen uns der Quali-Modus für die Universiade 2019 in Neapel vom 3. – 14.7. vor: Quali-Zeitraum ist 1.1. bis 1.5. 2019, Qualizeiten 20km Gehen: Mä 1:26:30h und Fr 1:4033h. Viel Spaß!

1) Nackte Tatsache, international: Vor 2 Monaten wurde zur großen Serie “Rund um den Lake Taihou” auch das Finale und, logisch folgend, auch die Auszeichnung der Besten der IAAF – Race Walking – Challenge vorgenommen. Damalige Sieger, Andres Chocho vor Eider Arevalo und Lebogang Shange, verbunden mit einer je nach Sicht “kleinen Prämie” von 4000 Dollar dann abwärts… Nun stellst sich heraus, die ehrenwerten Leute haben sich VERRECHNET! Die EM in Berlin, laut eigener Ordnung, da, weil “regionaler Erdteil-Wettkampf” automatisch in Kategorie C mit 6-1 Punkt eingeordnet, dann aber beim konkreten Aufzählen “vergessen”, bringt nun bei den Männern wesentliche Änderungen:181124 New M RW-Challange Ranking18

Von wem und wann der “neue Sieger”, nicht unverdient Diego Garcia, Spanien (vormals 4.!), die 4000 Dollar erhält und ob die folgenden Sportler ihre Differenzen zurückzahlen müssen, das steht noch nicht fest. Der Skandal ist eh groß genug. Bei den Frauen, viel weniger europäisch durchsetzt, ändert sich weniger. In der TOP5 rückt durch den Fehler gerade mal Julia Takacs, Spanien, dadurch nun auf den 5. Platz:181124 New W RW-Challange Ranking18Kommen wir zu 2) Nackte Tatsachen, national: Der “Kenner” weiß es schon, hat´s geahnt oder bereits hier im Vorbericht unter der Rubrik “Netzwerkarbeit” gelesen. Wir müssen 2019 ohne unsere eigentlich geliebten und sehr traditionellen 10km – Masters auskommen! Kein verbissener Kampf um Meisterschaftsmedaillen. Kein Stolz, die dann im Verein vorweisen zu können. In und für Deutschland hat sich 2019 real nur “Bühlertal” in der Person von Antje Köhler interessiert und engagiert darum gekümmert. Niemand sonst! Auch kein DLV! Denn die schonungslos überforderten, meist in “alten” Strukturen arbeitenden ehrenamtlichen LANDESVERANTWORTLICHEN mit einem “netten Schreiben” von den fehlenden Ausrichtern und drohender Nichtdurchführung bestimmter Wettkämpfe zu “informieren”, das DARF MAN DOCH GELINDE GESAGT NICHT ALS ARBEIT BEZEICHNEN! Der “Beamte” hat damit seine “Arbeit” wohl getan, aber nicht das, wofür wir eigentlich als Mitglieder dem Verband “viel” GELD für Meisterschaften zahlen, auchfür seinen Arbeitsplatz!

Als kleine Hilfe und vielleicht ERSATZ hatten wir eine Verbindung zum Österreichischen Verband hergestellt. Dort stehen die Meisterschaften seit August fest, also noch vor Malaga, wo sich alle sahen. Doch Amstetten, 28.9. paßt dem DLV nicht (wohl nur EINEM? Denn…) Viele waren angetan, ließen unseren jungen Streiter für die Sache, Mario Brandt ruhig mal machen! Hörner abstoßen nennt man das wohl? Oder?! Warum also? Auch Langstreckenläufer hatten wohl ähnliche Ansinnen. Weil woanders funktioniert LEICHTATHLETIK noch. Also, obwohl die neue, für 1.1.2019 gültige DLO schon im Netz steht (natürlich wieder ohne 50km Frauen, besser, Verbot, mehr als 20km zu gehen), muss im Nachgang ein neuer Passus rein! Wohl zur “Verteidigung vertraglicher Marketingangelegenheiten” müssen Meisterschaften nun mindestens 200m auf deutschen Territorium stattfinden! Kein Treppenwitz! Das liebe Leute sind die Ergebnisse unser gezahlten Beiträge! Wenn man das so sieht, dann fehlen weitere Worte… nächster Beitrag.

…reicht aktuell unser Netzwerk! Und dort hat man nun unsere gute Arbeit anhandLogo ASV Erfurt Erfurt, Sportfest mit Gehen und Jagdmeile, gelobt und sogar weltweit ins Netz gestellt! Wir können stolz sein. Das an dem Erfurter Ergebnis 208 DREI VERSCHIEDENE INSTITUTIONEN Anteil hatten, ASV Erfurt natürlich als Veranstalter den größten, das GEHSPORTNETZWERK mit der GSN-Meile und gutem Gefühl für Nischen sowie das GEHERTEAM Deutschland mit ihrer Team-Siegerehrung und Stand auch einen Anteil leistete, interessiert weltweit natürlich nicht. Was könnte man zusammen schaffen. Hier die Details aus der Zeitung:181127 VRWC mit Erfurt181127 VRWC mit Erfurt2Ines Voß, LC Eilenburger Land, hat dieses schöne Foto gemacht, was nun unter meinem Namen um die Welt geht. Man staunt in der “Welt” über die vielen Kinder und Jugendlichen, die sich in Deutschland mit Gehen beschäftigen (hmmm).

WIR HABEN DIESE MELDUNG MIT ABSICHT  N I C H T  IN DIE RUBRIK MIZUMI DIESE WOCHE GENOMMEN, WEIL DIE SICH MEHR MIT NEGATIVEN DINGEN BESCHÄFTIGT. WIR WOLLEN GANZ EINFACH DAS GUTE HIER SO STEHEN LASSEN.

…50km sind nicht dem Tod geweiht. Das verspricht der amerikanische Staranwalt Paul de Meester und unterlegt das auch mit aktuellen Daten (Bestenliste vom 11.11.). Aus Deutschland sind vier Athleten im interessanten Bereich zu finden. Auch auf drei Starter pro Land “bereinigt”, ergibt sich diese Situation:

Männer: Dohmann (22.), bereinigt 19. mit 3:50:27h, Hilbert (23.) bereinigt 20. mit 3:51:22h, Seiler (33.) bereinigt 28. mit 3:54:08h, gesamt 269 Geher aus 42 Ländern erfaßt. 60 Geher unter 4h, bereits 112 unter 4:10h.

Frauen: Dittrich (43.) bereinigt 35. mit 4:42:58h. Gesamt konnten 113 Frauen aus 31 Staaten erfaßt werden. 16 Geherinnen schafften es unter 4:20h, bereits 38 unter die reale Qualifikationsmarke 4:40h! Deutschland aktuell: Immer noch keine Erlaubnis in Deutschland (aktueller Stand DLO 1.1. 2019 !!!) für Frauen, mehr als 20km zu gehen. Wir warten hier geduldig! Und: Viel Erfolg, Paul! Hier seine komplette Liste:

—> 2018 50km Ranking Lists

Wir stehen noch ganz unter dem Eindruck des Hallensportfestes in Erfurt. Einfach nur schön. Doch nicht nur Karusell´s drehen sich weiter…, auch hier wenden wir uns wieder dem Gehsport in der Welt zu. Da stehen bereits die besten Ergebnisse der spanischen “Nabelschau” am 17.11. bei der 31.Toledana in der GEHSPORTWELT! Außer in Down Under, wo am kommenden Wochenende mit den 50km-Meisterschaften Australiens die neue Sommersaison so richtig beginnt, wir haben einige letzte Vorbereitungen mit181117 Diego Garcia in Toledo Ergebnissen auch dokumentiert, fanden wir in Toledo ´nen richtigen Kracher am Haken für das MizuMi der Woche sowie dem intensiven Beschäftigen damit.

Als Diego Garcia Carrera (der EM-Zweite von Berlin vor knapp drei Monaten) am 17.11. in Toledo, Spanien, um 20.31 Uhr unter Flutlicht diese Ziellinie überquerte (Foto: marchiadalmondo), hatte der spanische Gehsport bei seinen vierstündigen Zustandsbericht für 2019 einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Gut, für uns war das “nur” die neuntbeste Leistung des Events. Selbst eine 11-Jährige holte über 2000m mehr Punkte, siehe GEHSPORTWELT. Wir wenden einmal anders der hier so benannten “Nabelschau” zu:

181117 Toledo, Org-Details259 Athleten von 7 bis 70 testen sich über 2 bzw. 5km (der Spruch kommt mir irgendwie bekannt vor). Nichts ist besser, als ein gemeinsamer, motivierender und anspornender Leistungsvergleich, Unterdistanz, wenige Strecken! Die Regionen, aus der die Athleten sind, konnten wir nicht zählen, aber wir haben uns die Arbeit gemacht und die Vereine gezählt. Über den Test von Toledo wird dieser Tage in 76 Vereinen Spaniens diskutiert und analysiert. Diese Breite (gefördert! und gewollt!) kann sich sehen lassen!181117 Toleda Fr StartDie Siegerin (202) Raquel Gonzales Campos, FC Barcelona, 22:10,9min = 105 Punkte! Maria Dolores Marcos Valero, W39! hier auf Bahn 2 (226) sogar noch auf Tuchfühlung, schafft 24:33min = 92 Punkte!

Wettkampf in den Abendstunden, dazu noch unter Flutlicht, das ist ein zusätzlicher Ansporn. Doch die Bilder sagen uns mehr! Bahn 5-8 sind extra markiert und steht gleichzeitig stattfindenen möglichen zweiten Wettkämpfen zur Verfügung! Siehe auch Startzeiten unserer Übersicht. Und die Übersicht zeigt uns noch mehr. Im Herbst eines Jahres zieht man die jeweils älteren Altersklassen bereits vorzeitig eine AK höher. Vier Monate mit den dann Älteren, neue Anreize, neue Streckenlängen, höherer Umfang, nach Schuljahren geordnet, wird man höher gestuft! Vier Monate Vorsprung in Training und Wettkampf. In der U12 die U10 und jünger! In der U14 bereits die 11 und 12. In der U16 trainiert und kämpft bereits die 13 und 14, in der U18 die 15 und 16! Die 17-Jährigen dürfen sich gleich mit den “Großen” messen. Und U20 ist (nur) noch “Zusatzwertung”.

Ist das neben Wertschätzen und Fördern des Sports allgemein und Gehen im Konkreten auch mit ein Grund für das Funktionieren und den Erfolg des Systems?