* Das gilt nicht nur bei der Quantität! Auch da waren die Deutschen mit 28 Teilnehmern vor Gastgeber Polen (26) Spitze! Vor allem in der Qualität waren alle, vordergründig die Frauen, absolute Spitze! Sechs der errungenen 7 Goldmedaillen erzeugten einen wahren Goldregen bei Ihnen! Unvorstellbar auch, 57 Prozent der deutschen Teilnehmer, nämlich 16 von 28 Startern standen auf dem Podest!
* Bei der enormen Breite in der Spitze möchte ich wenigstens 1x alle Namen nennen: GOLD! Andreas Janker, M40, Brit Schröter, W50, Nicole Best, W55, Sigute Brönnecke, W60, Renate Köhler, W75, Helga Dräger, W85 und auch in der W90, Erna Antritter! (=7) SILBER! Jana Keller, W50, Carlo Müller, M55, Uwe Schröter, M65, Felix Maier, M80, (=4), BRONZE! Constanze Golle, W45, Heidrun Neidel, W75 und Steffen Borsch, M50, Herbert Klaus, M65 sowie Reinhard Langhammer, M70! (=5). UNSER MEDAILLENREGEN!
* Die Nationen reagierten bezüglich der Teilnahme recht unterschiedlich. Vollgestopfte Terminkalender der Gehsportnationen wie Spanien, Italien, Frankreich, Portugal und Groß-Britannien sollen dabei keine „Ausrede“ sein. Italien: 6 Sportler, 4 Medaillen, 67%! Frankreich: 13 Sportler, 6 Medaillen, 46% oder Spanien, 9 Sportler, 5 Medaillen, 55% leisteten schon ihren (etwas kleinen) Anteil. Gastgeber Polen, 26 Sportler, 6 Medaillen, mit 23% wohl unter den Erwartungen, sollte auch nicht UNSER THEMA sein. Aber, was sogenannte „kleine Länder“ Leisteten, das ist schon enorm: Tschechien, 10 Sportler, 5 Medaillen, 50%, Lettland, 13 Sportler, 5 Medaillen & Irland, 5 Sportler, 3 Medaillen, 60%.
* Kommen wir zu weiteren Daten; 149 Geher nahmen die 3000m der Geher in Angriff. 56 Frauen und 93 Männer in 23 Altersklassen! 122 Geher erzielten ein sportliches Ergebnis. 15 wurden disqualifiziert, 2 Frauen und 15 Männer, ergeben eine Quote von 10,1%, leicht über Durchschnitt! Die M75 mit 15 Startern und die M50 (13) waren am Besten besetzt. Die sportlich wertvollsten Leistungen, nach der Punktliste (dazu morgen mehr), erzielten Marie A. Monmessin, FRA, W70, mit 17:16,40 = 113 Punkte und männlich Juan M. Morales del Castillo, ESP, M45, mit 12:19,12 = 120 Punkte. Die knappste Entscheidung um eine Medaille war der 4.Platz in der W65. Cora Kruse, GER, ging erstmals seit langem wieder unter 20 Minuten! Verfehlte mit starken 19:49,31min Bronze nur um 0,6 Sekunden. Die knappste Entscheidung überhaupt ergab sich aus dem Endspurt um den 5.Platz in der M60. Josef Smola, CZE, rang im wahrsten Sinne des Wortes den Polen Stefan Molski um fünf Tausendstel nieder!
* Trotz meiner NICHTANWESENHEIT konnte ich sehr viel LIVE über den PC erleben und fieberte oft mit. Die Übertragung war gut. Ja, aus der Ferne schien die Organisation fast perfekt! Die schnelle Auswertung und perfekter Zeitplan sowie bei Großveranstaltungen üblich, Protokoll fast Sekunden nach Zieleinlauf, waren gute Werbung für unseren Sport.
Ich freue mich schon auf die 5km am Dienstag! Ehe wieder bis Catania die tägliche Realität eintritt. In Deutschland – für uns Geher, (hochgradig) unverdient, siehe deutsche Leistungen, besonders „täglich“! Anmerkung, bei den Bildern entschied ich mich für die M50. Zu sehen, am Anfang machte Ruben Pinera Alvarez das Tempo. Er kam als VIERTER! auf 104 Punkte! Mit Steffen Borsch, der in seiner unnachahmlichen Art, mit 14:01 angereist, sich auf 13:37 steigerte und Bronze holte, Favorit Martin Nedvidek, Multifunktionär trotz Arbeit, Familie und selbst Sportler mit Silber geehrt. Nur geschlagen vom absoluten „AUFSTEIGER DES JAHRES“ Rudolf Cogan, beide Tschechien, der in Wahnsinnszeit (und Punkte…! Er wird im diesem September schon 55 Jahre!) die M50 sicher gewann.