* Das wäre ein schöner Name, wenn das zu einer Tradition wird? Auch unser Bester, Christopher Linke, nun JOMA-Botschafter, freut sich schon auf seinen ersten Marathon im Gehen! Hat er gepostet! Drücken wir besonders allen Deutschen heute die Daumen.
* Gleich geht es los! 225 Meldungen liegen vor, größtes Feld, Marathon Männer (31) und 16 Frauen. Dort dabei auch Bianca Dittrich, Ada und Karl Junghannß, Jassam Abu el Wafa, Johannes Frenzl und Jonathan Hilbert. Kylie Garreis und Tabea Kiefer testen sich auf der Halbdistanz. International freuen wir uns u.a. auf Karlström, SWE, Mercenario, MEX und Viera, POR, M50! Pendantin Ainhoa Pinedo, ESP, W43, auf den Kampf der Gigantinnen Paula Torres, ECU, 1:26:18h & Kimberly Garcia, PER, 1:26:22h. Und? Überraschungen!
* Eilmeldungen 1) Die deutschen Männer konnten beim ersten Marathon – Gehen 2026 überzeugen! Neben Bence Venyercsan (Ungarn) mittig standen Karl Junghannß (2.) und Christopher Linke (3.) mit auf dem Siegerpodest. Alle Drei von schnelleren Attacken zu Beginn, besonders der Franzosen, nicht beirrt, kamen in 1:29h zur 20km-Marke. Da z.B. alle Franzosen platzten, entschied bei den drei genannten erfahrenen Athleten (AK30-38) wohl nur die aktuelle Form und die unterschiedliche Periodisierung? Johannes Frenzl hielt sich bis zur 20km-Marke in Sichtweite, 1:29:40h und schaffte sehr gute 3:10h (7.)! Auch Jassam Abu el Wafa (13.) enttäuschte nicht. Jonathan Hilbert indessen ist weit von „Normalität“ entfernt. Letzte Aufzeichnung von ihm: Km19 in 1:27:03h. Da hätte ich an seiner Stelle auch aufgegeben.
* Eilmeldung 2) Auch beim Frauenmarathon vertreten! Große Überraschung, der Auftritt der nun 33-jährigen Bianca Dittrich! Zumal schon recht früh 2 Anträge, also rote Kreise hinter ihrer Startnummer prangerten. Auch hier ihre 20km-Zeit! 1:46:44h! Glänzend dann ihr Ausdauer- und Beharrungsvermögen! Ihre 3:43:54h bemerkenswert, 109 Punkte! Eine Disqualifikation und 6 Aufgaben schmälerten das für mich KLEINE STARTERFELD auf nur 8 Finisher! Darunter leider auch Ada Junghannß, die es bis 2:37h und 29km schaffte.
* Eilmeldung 3) Ihr wißt, ich halte mich im Gehrichterwesen sehr zurück! Ich weiß um ihre Verantwortung, sauber gehende Sportler zu schützen. Aber Auswüchse und Fakten müssen benannt werden! Volle Tafeln mit roten Kreisen steigen ins Unermeßliche! Meine Meinung. Kann es sein, die pit lane-Regel hat den Trainingsprozeß erfaßt, ein maximal mögliches Risiko zu gehen, um zu Erfolgen zu kommen, „KOSTE ES WAS ES WOLLE“? Ich stelle die Frage „offen“! Und bin auf eure Meinungen gespannt. Denn als Abschluß hier biete ich nicht eine Tafel, sondern eine Seite aus dem Protokoll, welches ich so noch NIE
GESEHEN habe, in meinem 58.Gehsportjahr! Kann es sein, wir machen damit unseren Sport ganz kaputt, oder was meint ihr? Wenn in einem Wettbewerb „Alle“ maximales Risiko gehen, sich alle in der „BOX“ treffen, hat dann „A L L E S“ noch ein Sinn?
Die gewohnten besten Ergebnisse folgen später. Nun erst mal eine GUTE NACHT!