Na klar, der Jahresauftakt in Berlin spielt bei dieser Wochenübersicht eine Rolle. Doch vorher möchten wir uns zuerst anderen Geschehen zuwenden.

1) Der 43-jährige Joao Viera geht bei den 50km-Meisterschaften in Porto de Mos am 13.1. mit TOPZEIT, 3:51:46h, die WM-Norm für Doha! Siehe auch GEHSPORTWELT!191013 Masters 20km-Wertung POR

Aber, da ist noch mehr… Ein paar Klicks weiter findet man dann diese Aufstellung! Siehe nebenan! Die Ergebnisse der 20km – Masters! Die beiden 50km-Sieger, Joao Viera und Sandra Silva konnten damit auch noch Medaillen bei den portugiesischen Masters 2019 über 20km holen. Mit ihren Zwischenzeiten! Die 47-jährige Alexandra Lamas gewinnt mit ihrer 20km-Zwischenzeit den Frauen-Masters-Titel auf dem Wege zum 35km-Ziel und Sieg. Das war gleich noch die dritte Wertung, die Porto den Mos für viele Sportler des kleinen Landes so interessant machte…

Und natürlich gewann die 35km der Männer: Joao Viera! Respekt! Doppelt, dreifach! Für Idee, Organisation und die Athleten. Jetzt geht es erst mal ins Bett…

(Da hatte ich einen Traum. Langstrecke 30km für alle, auch Masters, um die Strecke zu füllen, eingebunden in die 50km der Elite! …aufgewacht: Das hatten wir über 5 Jahre sehr erfolgreich! …träum weiter: Nun noch eingebunden die 10km der Masters. Jeder macht “sein” Ding! WEN STÖRT DENN DAS?)

1 A) “Passend” kommt dazu die Meldung, 50km in Deutschland fallen 2019 aus. Schon jetzt! fragte man in Naumburg an, erhielt – aufgrund der 1-Tages-Veranstaltung für alles!!! – eine Absage! Leider wird die LA-WM in Doha nicht verschoben! Denn dann hätte es Gleina machen können… (lach)

2) Der Deal in Australien scheint auch 2019 aufzugehen. TOP-Training gemeinsam und wissenschaftliche Studie gegen persönliche Daten! Die Sportler nehmen es an. Zum Auftakt gleich mit spektakulären Ergebnissen. Da scheinen ein paar Athleten mit außergewöhnlichem Trainingsvorsprung angereist zu sein? Perseus Karlström, SWE, knallt gleich mal eine 38-er Zeit über 10 000m auf die blaue Tartanbahn. Siehe auch GEHSPORTWELT mit den besten Ergebnissen. Wir berichten weiter…

3) Dort stehen nun auch die TOP-Leistungen von Berlin. Bei den Männern hält Francesco Tommasino, LG Nord Berlin, dieses Mal sein hohes Anfangstempo 5000m durch und gewinnt. Eine Klasse für sich: Mathilde Frenzl, SC Potsdam. Dieses Jahr, W16, beginnt sie mit starken 13:55,89min über 3000m. Unser Gast aus Tschechien, Josef Smola, startet über 5000m, unterliegt Steffen Meyer, SV Breitenbrunn, in der M50. Schneller und höchste Punktzahl des Tages für Steffen Borsch, SV Halle, M45, für seine 13:01,68min über 3000m. Uwe Schröter, LG Vogtland, nun in der M60 unterwegs, mit starken 15:16! Seine Frau Brit bleibt in der W45 mit 14:41 deutlich unter der 15min-Marke. Nancy Patten, W64, knabbert an der 90 Punkte-Marke! TOP – 17:44min! Diese Leistungen stellvertretend für das gute Leistungsniveau der Athleten bei dieser Veranstaltung. Nun folgen noch ein paar Bilder.190113 Bln06190113 Bln08190113 Bln11190113 Bln12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4) Wer sich in der GEHSPORTWELT aktiv umschaut, sieht neben den tollen Ergebnissen auf der iberischen Halbinsel (Spanien: November, Dezember, Portugal: Dezember, Januar) auch die Vielfalt der erreichten Ergebnisse in Australien und Frankreich. Am selben Tag (WE) werden in vielen Regionen die dortigen Meisterschaften gestartet. Und für die Geher summieren sich dann die guten Ergebnisse, ohne Riesenwege bestreiten zu müssen. Schaut euch das in der letzten Woche mit Frankreich, 5./6. Januar an!

Für Deutschland rächt sich das Ausgliedern sowohl in der Halle als auch auf der Bahn endgültig. Was andere Länder bei Regionalveranstaltungen bieten, bekommen wir schwer national hin. Und DAS!! natürlich INTEGRIERT in die LEICHTATHLETIK haben andere Länder zusätzlich! Ich gebe zu, als man uns um 2008 ködern wollte, Ausgliedern gegen gemeinsames Fest aller Geher, war ich gespaltener Meinung! Das hatte damals schon was: Wenn alle mitgemacht hätten und wir als Geher insgesamt eine Lobby im DLV gehabt hätten… Heute sieht man eindeutig, das Ausgliedern der Geher aus den Programmen ERFOLGTE DEFINITIV NICHT!, UM UNS ZU STÄRKEN!

Inzwischen wurden einige Meisterschaften, z.B. bei der Jugend, wieder zurückgeholt. Dahin, wohin die Jugend gehört! Wenn dieses “Re-Integrieren” aber z.B. in der Halle heißt, für Euch Geher ist nur am Vorabend, dem Arbeitstag Freitag, anonym, Platz in einer gemeinsamen Meisterschaft, dann sollte man sich doch schon fragen dürfen, ob das besser sein soll als ein schönes eigenständiges Sportfest, zusammen, für alle Geher mit Rahmenprogramm, weg von der Fernsteuerung aus Darmstadt, wo ja in den letzten Jahren immer weniger für den deutschen Gehsport gelingt.

Die Deutsche Masters gehen in die Saison 2019. Nach der Bonus-Wertung von Erfurt (für die Rangliste) gab es nun am Sonntag in Berlin den Start zur LIGA der Regionen. Mitteldeutschland I wurde seiner Favoritenrolle gerecht, siegte unangefochten in der Besetzung Borsch, Schröter, U. & B., Albrecht, Gnauck mit 475 Punkten vor “Hausherr”  Nord/Osten I, Hölters, Höhne, Evertz, Komoll, Seck und Bayern, Meyer, Kiepert, Patten (sie nur zu Dritt). Hier die Übersicht:190114 DeuMa, BlnInsgesamt starteten 25 Masters aus Deutschland und Tschechien, einige sogar mit Doppelstart (3 & 5000m, Vieles war möglich in Berlin!) wobei für unsere Serie immer das beste Ergebnis gewertet wird.  Drei gut besetzte Starterfelder, ansprechende Leistungen der Masters und auch schon des Nachwuchses bei unserem ersten Gehsportwettkampf 2019. Die besten Leistungen aller Athleten stehen auch spätestens Dienstag in der GEHSPORTWELT.

…wie 2018 konnten wir auch in diesem Jahr wieder über das GSN (Gehsportnetzwerk) die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften (Halle) in Berlin in ein erfolgreiches Erlebnis-Wochenende umwandeln! Der Vortag war heute! Nach dem kabarettistischen Jahresrückblick im Schillertheater trafen sich noch über 30 Athleten und Angehörige bei der “Dicken Wirtin” am Olivaer Platz. Beim “Vorglühen” erwiesen sich unsere “Neulinge” Patrick Seck (Berlin) und Reinhard Krüger (Langenhagen) am widerstandsfähigsten. Sie hielten es selbst noch in dem urigen Lokal aus, als Fotograf und Zeilenschreiber (sonst eigentlich der Lichtausknipser) aufbrach… Na, mal sehen, was sie morgen schaffen?

190112 BerlinBei der dicken Wirtin ging es urig zu…190112 Berlin2Die wohl härtesten Vorglüher des Abends bei der dicken Wirtin? Wir berichteten…

Für die Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften und Rahmenwettkämpfe haben für die Gehwettbewerbe aktuell fast 50 Sportler gemeldet. Ein gutes Ergebnis. Eingebettet in den Wettkampf am Sonntag ab 11 Uhr in der renovierten Harbig-Halle in Berlin ist der nun bereits dritte Start der Deutsche Masters – Serie 2019. 26 Senioren aller RegionenBBM19

zeigen dafür großes Interesse, stellen sich dem Starter. Keine überhöhten Kurven, offen für alle und echte offene Wertung sind weitere Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmale der sich immer weiter “mausernden” Veranstaltung.

Auch acht Nachwuchstalente des SC Potsdam, angeführt von den Frenzl-Geschwistern, haben gemeldet, garantieren starke Leistungen. Anbei die sich aus der Meldung ergebenden Teams für die LIGA der Regionen.

Der Favorit für die erste Runde, wenn alles “normal (ab-) geht”, ist Mitteldeutschland I bei den Masters. Beim Heimvorteil für den Nord / Osten glänzt dieser mit zwei vollständigen Teams (a 5 Athleten). Viel Erfolg.

Faces of discriminationsDer Staranwalt aus den USA macht nun einen für mich völlig überraschenden Schritt! Er gibt sich nicht mit dem “Butterbrot” von 30 Starterinnen über 50km in Doha/Katar bei der kommenden WM zufrieden. Noch vor vier Wochen waren doch alle stolz auf das Erreichte! Er münzt das nun wieder in Gender-Diskriminieren um, 50 Männer, 30 Frauen = Diskriminierung! Wird das jetzt ein Pokerspiel? Der Poker – Schritt: Mit dieser Aktion verleiht Paul F. DeMeester der Angelegenheit Gesichter und Schicksale. Wir bleiben dran. (Quelle: Tim Ericksson, Australien)

TESTAZu den so Diskriminierten würde dann auch eine Deutsche, Bianca Dittrich, gehören!

.. ja, ein Moment zum Innehalten! Auch als ich heute die beiden großen Thüringer Zeitungen, “Thüringer Landeszeitung” und “Ostthüringer Zeitung” aufschlug. Eine ganze Seite wurde einem mitteldeutschen Marathon-Guru gewidmet.190108 Klaus 80Sein “Sportler-Rentner-Leben”, vor allem als GEHER, durfte ich eine Weile sehr persönlich begleiten. Aber nicht nur, weil wir die gleichen Vereinsfarben des ASV Erfurt trugen. Wir kannten uns schon von DDR-Leistungssportzeiten, zollten uns gegenseitig Respekt. Im Zeitraum 2013 – 2015, dann, als Klaus sich die deutschen Rekorde der M75 im Gehsport vornahm, sie reihenweise knackte, waren wir ganz enge, echte Partner, die sich auch bis in allerkleinste Details über Leistungssport und vor allem Leistungsbetonen im Alter austauschten. Das heutige “age grading”, die neue Punkttabelle des Geherpokal und den1310 Gleina, GT! Kl. Gottert Respekt vor diesen Leistungen im Alter habe ich erst durch ihn richtig schätzen und würdigen gelernt. Womit kann ich heute mit meinen bescheidenen Mitteln danken? Vielleicht mit einigen Bildern aus seiner Zeit der Rekordjagden?

Im Oktober 2013 – hier auf dem Bild in Gleina, also fast vor unserer Haustür – faßten wir endgültig den Beschluß, die Rekordjagd gemeinsam anzugehen. Vor allem aus logistischen Gründen, gemeinsame Fahrten.

1402 Franf11Februar 2014, DM Halle in Frankfurt-Kalbach, Gedankenaustausch mit einem Urgestein des deutschen Gehsports, Karl Degener.

1403 WMA Buda22BBei der Masters-WM in Budapest im März fordert er auch Geher-Ikone Christoph Höhne über 10km heraus.

1404 WBiber1In April in Biberach, hier mit Vereinskollege Martin Gebauer, weiter verbessert…

1405 A Reichb08Energisch, kraftvoll, frequent und mit vollem Einsatz zeigt er auch all das der Jugend – hier im mai 2014 in Reichenbach!

1406 WBtal 06Im Juni geht es dann wieder in den Süden der Republik, nach Bühlertal zu den DM auf der Bahn.1409 A GG01 RekordGroß – Gerau im September, 10 000m auf der Bahn, wieder mit Rekord! Stark gekennzeichnet, wohl auch wieder einmal über 100%?

1410 Aichach1Im Oktober ging es nach Aichach. Der kleine Wirbelwind mit der Startnummer 79 in seinem Element. UNTER AUSDAUERSPORTLERN…! Das war (ist) seine Welt! Danke Klaus, für die gemeinsame schöne Zeit!

Natürlich, wie gewohnt, ändert sich noch einiges zu dem, was man unter den Gabentisch gelgt hat, so auch unser Weihnachtsgeschenk! Hier gleich der aktuelle Stand, brandneu:1900 Deutsche Masters, WK 7.1Auch in den Anmerkungen stecken viele neue Informationen.1900 Anmerkungen DeuMa, 7.1 Wir werden für einige Unzufriedene mit langen Anreisewegen noch über unsere Bonus-Möglichkeiten einiges, auch Neues!, zu bieten haben. Nur bitten wir um Geduld, bis alles genau entschieden wird. Nur so viel. Das steht schon fest. Mindestens drei Deutsche Masters – Wettkämpfe sind Pflicht! Wir glauben, bei vier Deutschen Meisterschaften dabei, wenn auch alle “im Osten”, kein Problem! Wir freuen uns!

Und da zu Beginn noch mit letzten Ergebnissen aus 2018, wie vorher schon festgelegt. Eine Republik steht Kopf! Oder selbstverständlich? Eigener hoher Anspruch? Man stelle sich das z.B. mit Bayern vor? Hier ist es nun die Autonome Republik Mordovia, wo am 30.12. 2018 in Saransk die Hallenmeisterschaften des Landes ausgetragen wurden. Alte Dopingvorwürfe bei den noch letzten “alten Sündern” oder Trainings- VORGRIFFE im kindlichen Alter? Wir lassen es einfach stehen. Sehen, was ist! Mit 10, 11, 12 Jahren und Tendenzen von schnellen kleinen Mädchen und Jungs, bei denen dann ab 14 Jahren die Leistungen explodieren (können). Hier nur die 1. Seite unserer Übersicht. Wer Lust hat, zu schauen, was möglich ist, kann in der GEHSPORTWELT auch die zweite Seite mit den TOP-Leistungen anschauen. Eben Leistungssport! Ansonsten mehr? “No Comment!”

181230 TOPERG 235181230 Saransk, Start Mä

Hier ein Foto vom Start der Männer (Zubakow) bei den Indoor-Meisterschaften von Mordovia mit:

Nr. 8, der Sieger, Sergey Schirobokow (M19), Nr. 3, Dritter, Sergey Rakow (M19), die beiden, nach unserem System noch 19-Jährigen an diesem Tag!

Auf Facebook (meiner Facebook-Seite) lief in den letzten drei Tagen eine interessante Aktion. Diese Aktionen erreichen andere, größere Kreise. Auch international. Es ging um folgendes Bild mit den 3 – W – Fragen: Wo, wann, wer… und war / ist ein großer Erfolg!1980 Berlin3Antworten kamen dazu bis aus Australien! Wo Ralf Haman, jetzt dort lebend, damals Teilnehmer der Szene, stark punkten konnte! Und die Recherchen zogen sich hin. Auch die damaligen Statistik-Experten (Jürgen Bloß und Jürgen Kollosche), leider beide schon verstorben, konnten mit ihren vielen, starken, präsentierten Daten nicht alles klären. Viel zog sich in die Länge. Manches ist bisher schier unmöglich, irgendwie zu erhalten. Sollte es wirklich jemanden geben, der noch dieses Protokoll vom 29.3.1981 in Berlin besitzt? Damit ist der Termin und Ort genannt. Wir erkennen von rechts: Steffen Müller I, Horst Matern, Matthias Kroel oder ??, Ralph Kowalsky, Norbert Schaeffer, Andreas Ehrlich, Ulf Zickert, Michael Förster und Dick Gnauck! Die Teilnehmer sind nicht vollständig und die Ergebnisse lückenhaft! Das ist der doppelt gesicherte Stand der Ergebnisse damals:810329 Berlin histWir haben die alten Daten mit den neuen Altersklassen und der aktuellen Punktliste “aufgepeppt”. Und nun viel Interesse und Neugier weiterhin!

Dieser Jahres beschäftigt sich mit dem Archiv! Ihr wißt schon: Der Keller.., Aufschließen, Gucken, Verwerten… Und was fällt einem just von vor genau 20 Jahren! auf die Füße? Der damals noch existierende GEHER-RUNDBRIEF 1/99 von Uwe Menzerath! Ja, damals existierten zwei Informationsblätter!!! in Deutschland für den Gehsport. Bernd-Michael Mertin, Düsseldorf, mit seinen Wettkampfinformationen und der auch etwas von der FDP unterstützte, hoch interessante Rundbrief von Uwe Menzerath, der heute im Raum Potsdam lebt und der aktuellen Generation vielleicht als Geh- und Kampfrichter bekannt ist. Wir entnehmen drei Auszüge von Uwe:

1) Seite 2: Leitartikel: Werte Gehsportfreunde…! (Großer Jahresrückblick 1998, nicht so erfolgreich, dann…) “…Verärgerungen entstehen aber auch aus Widersprüchen. So wurde die Mannschaftsmeisterschaft (!!! horch, horch!!! Anm.: …der Geher), wenn auch noch inoffiziell, geschaffen. Die angekündigte Endrunde aber mußte ausfallen, da zum gleichen Termin eine Weiterbildung der Trainer angesetzt wurde. Der Termin der Endrunde war lange bekannt. Und der Termin und auch der Ort hätte sehr gut für beides genutzt werden können. Hier ist wohl in Zukunft eine bessere Koordinierung und auch Absprache von Seiten der Verantwortlichen notwendig. Durch den DLV-Beschluß, offiziell die Mannschaftsmeisterschaft durchzuführen ( ja richtig im Gehen, mit allen Altersklassen!), gibt es wohl nun doch noch entsprechende Bedingungen. Die Endrunde sollte dann zu einem

FEST des GEHSPORTS

genutzt werden. Sicher werden auch die Leistungssportler, wenn auch nicht mehr voll im Training, die Gelegenheit der Teilnahme mit einem fröhlichen Jahresausklang nutzen. Die Verantwortlichen im GEHER-Team sollten keine Gelegenheit auslassen, um den Gehsport vor allem im Nachwuchsbereich voranzubringen…, …um den Gehsport zu dem zu machen, was er einmal war WELTKLASSE! Ein großes Lob zum Abschluß an die Veranstalter internationaler Wettkämpfe. Die Auswertung der EAA (EUROPA), wobei Organisation, erzielte Leistungen und auch das Wohlbefinden der Athleten gewertet werden, ergab folgende Plätze:

1. Naumburg 12 475 Punkte, 2. Hildesheim 12 298 Punkte,…. 4. Eisenhüttenstadt 11 763 Punkte.

Die vergangenen guten Veranstaltungen brachten Eisenhüttenstadt den entscheidenden Bonus bei der Vergabe des 3.Europapokals. Die rührigen Veranstalter dürfen diesen am 17./18. Juni 2000 durchführen.

2) Seite 49: Ausschreibung zum Deutschen Geherpokal 1999

Der Deutsche Geherpokal wird 1999 erstmals unter der Regie des Deutschen Leichtathletik.Verbandes ausgerichtet. Um die Basis zu vergrößern werden 4 Regionen gebildet… Nord: Erhard Meinlschmidt, Ost: Helmut Stechemesser, Süd: Gerhard Bär, West: Bernd-Michael Mertin… /Die vier besten Ergebnisse eines Vereins aus beliebigen Wettkämpfen werden addiert… /Danach qualifizieren sich die acht besten Mannschaften einer Region für den regionalen Endkampf… /Daran können als Einzelkämpfer auch Teilnehmer (-innen) von nicht qualifizierten Vereinen aus allen Regionen teilnehmen…   /Für den Endkampf auf DLV-Ebene sind die Regionalsieger und die sechs weiteren punktbesten Mannschaften qualifiziert… /Einzelteilnahme möglich… /gez. Dr. Wolfgang Schaefer, Berater für Gehen im DLV-Bundesausschuss Allgemeiner Wettkampfsport

3) Seite 50: Das Interview, heute mit Udo Schaeffer

Hallo, Udo, die Tagung des DLV zum Geherpokal hat die Ausschreibung für 1999 beschlossen. Ich vermisse Deinen Namen in der Ausschreibung. Hat es einen besonderen Grund, dass der “Vater des Geherpokal” nicht in vorderster Front steht? Ja, es gibt viele kleine Dinge, die im Einzelnen betrachtet, durchaus Kompromisse zulassen. Diese habe ich im 1. Teil der Sitzung – wenn auch mit einigen Bauchschmerzen – mitgetragen. Die Summe aller Reibungspunkte öffnete mir dann aber die Augen: Das war nicht mehr mein Ding! Dahinter kann ich nur schwer stehen. Wichtig war…, den Geherpokal unter das Dach des DLV zu bringen. Das ist gelungen und das ist das Entscheidende. Meine Rolle und Funktion für 1999 spielen da eine untergeordnete Rolle.

Na, aber das kann es doch für Dich nicht gewesen sein? Oder?  Ja, ich habe mir das 20.Jahr des Deutschen Geherpokal etwas anders vorgestellt. Schade…

Bist Du sauer? Wenn überhaupt, dann nur auf 2 Dinge: Schweigen und Unehrlichkeit. Ich weiß nicht, ob Ehrlichkeit und Offenheit heute noch Tugenden sind. Wichtiger erscheinen Beziehungen, zu Neudeutsch: Connections. Ich hatte im September letzten Jahres meine Vorstellungen veröffentlicht. Bei allen bin ich auf Zustimmung gestoßen, außer beim DLV

Klingt da nicht ein bißchen Wehmut durch? Auf keinen Fall! Geht das Ding gegen den Baum, bin ich der Erste, der weitermacht. Wird es ein Erfolg, bin ich der Erste, der gratuliert. Es geht um den Geherpokal. Der wird auf jeden Fall der Sieger sein.

Du hast von kleinen Dingen gesprochen, die in der Summe zum Nicht-Mitmachen führen. Sind diese Dinge für die Leser des GEHER-RUNDBRIEFS von Interesse? Ich habe nie von “Aussteigen” gesprochen. Ich möchte nur für den zeitlichen, organisatorischen und inhaltlichen Geherpokal 1999 nicht in irgendeiner Weise verantwortlich sein. Ich werde Teilnehmer, vielleicht auch Veranstalter und Helfer sein. Ein kurzer Anruf genügt. Und wenn man mich zu Inhalten fragt, werde ich meine Erfahrungen einbringen. Zu den “kleinen” Dingen: 1) Es gibt keine Geherpokal-Serie mehr, 2) Die Regionalisierung wird überbetont, 3) Viele Reglementierungen, 4) Viele Ungereimtheiten, 5) Ungünstiges Setzen inhaltlicher Höhepunkte im Zeitablauf, 6) Änderung des Schülercups, 7) Zerschlagen der gewachsenen Struktur.

Das sind viele Punkte. Willst Du darauf eingehen? Es würde zu lange dauern. Wichtig ist, daß ich mich in diesem Jahr etwas zurückziehe. Aber ich stehe “Gewehr bei Fuß” und bin immer für den Gehsport und Geherpokal ansprechbar.

Schön, Udo. Das freut mich. Mit Udo Schaeffer sprach Uwe Menzerath

Ganz schön vorausschauend..? Der Geherpokal 1999 wurde ein Desaster. Neue Regeln nicht propagiert. Keiner verstand sie. Am Ende wollte sie wohl keiner? Eine Planung 2000 gab es erst gar nicht. Der damalige Nachwuchs-Bundestrainer Helmut Stechemesser, als “Geherpokal-Regional-Verantwortlicher Ost” ruderte zurück. Ihn ärgerte vor allem die Unsicherheit mit dem Schülercup, seinem Reservoir für Nachwuchs. Er bat mich Ende 99, etwas zu tun, gab mir als Nachwuchs-Bundestrainer!! und GEHERTEAM-Mitglied das Mandat! Ich wertete den Geherpokal 1999 nach alten Regeln (Vergleichbarkeit) aus, neue Plätze, neue Urkunden!, organisierte nun die Serie 2000, übernahm die Verantwortung. Leider “vergaß” Helmut, die Regelung im DLV, vor allem mit Dr. Schaefer abzustimmen! Der Deutsche Geherpokal fiel in Ungnade, ich wurde für meine “illegale Handlung” von Dr. Schaefer (hintenherum) bestraft! Erst 10 Jahre später, als ich im Herbst 2009, auf dem Höhepunkt des Deutschen Geherpokal im November in Erfurt wegen meiner Hüft-OP mein Amt abgeben wollte, sprachen da alle, auch DLV-Nachwuchs-Bundestrainerin Manja Berger und DLV-Wettkampfsport-Verantwortlichen Dr. Wolfgang Schaefer für das Würdigen des Geherpokal und das Eingliedern in den DLV mit Udo Schaeffer – ich als Präsident des GEHERTEAM-DEUTSCHLAND – aus! Dieser “Zusammenhalt” zerbrach bereits nach 6 Monaten. Als der DLV vom geistigen Zusammenschluß aller Geher Wind bekam, organisierte sich der Orga-Verantwortliche im DLV, Manfred Mamontov, Februar 2010 einen/seinen “Prellbock”, wie Frau Berger schön bemerkte. Er gewann Helmut Strich. Der konnte mit seiner Unwissenheit und Gesprächigkeit jede Regung ersticken, Entwicklungen behindern. Der “Brötchengeber” war für DLV-Verbundene natürlich wichtiger als unser gemeinsames Treueversprechen für Gehsport und mein Weitermachen 2010! Es dauerte wieder fast 10 Jahre, bis man im DLV von der Rolle des “Prellbocks” genug hatte, Harald Strich November 2018 erklärte, nicht mehr DLV-Berater zu sein. Die DM in Aschersleben brachte scheinbar “den Topf zu Überkochen”? Das sind andere Geschichten. Es bleibt, was vor 20 Jahren war! Udo Schaeffer war 1999 – 2000 für ein Jahr nicht verantwortlich für den Deutschen Geherpokal!

Aus diesem Deja-vu-Erlebnis 1999 ergaben sich später alle anderen, vielleicht manchmal im Detail nicht nachvollziehbaren Reaktionen.