Bevor wir zum Sport kommen, eine erfreuliche Meldung zu unserem leidigen Thema der letzten Tage. Transparenz fordern, das lohnt sich, zumindest, um Abläufe zu verstehen und um Absichtserklärungen für zukünftiges Handeln einzuholen. Das ist gelungen. Nicht durch Deutschland bzw. deren Verantwortliche oder jemand der sich überwindet und etwas tut. Nein. Und wenn ihr Nachstehendes lest, werdet ihr hoffentlich auch verstehen, das es definitiv FALSCH WAR, nach den 10km KEINEN DRUCK auszuüben. Unter dem Motto: Da werden sich schon welche finden…. hamm se ebn nich! Was ich auch gut finde: Und! Man fordert sogar Klar- und Deutlichkeit! (Anmerkung: Auch mein tolles Verhältnis zu Dieter Massin war nicht sofort bei 100% und definitiv ohne Vorschußlorbeeren beiderseits! Respekt und Achtung haben wir uns beide vor 10 bis 18 Jahren gegenseitig erarbeitet, siehe Medaillen 2011 Gent).

1) Dr. Franz Kropik, Österreich, hat nun schnell klares Statement, auch als Messlatte für die Zukunft, erreicht! Glückwunsch!

“Lieber Franz, danke für die Rückmeldung.

Du brauchst dich nicht zurückhalten. Moreno hat erkannt, dass er grundlegende Fehler gemacht hat. Vito Vitorio hat sich auf sein Wissen verlassen und hatte selbst keinen Kopf für die wichtigen Details, die mir sofort aufgefallen sind. Leider konnten Vesna und ich nicht für Veränderungen sorgen, weil wir keine Checkliste vorfanden. Selbst die Vermessungsprotokolle lagen nicht vor. Moreno hat dies erkannt und tritt aus allen Positionen zurück.

 Das Orga Team hatte sich völlig überschätzt – dummerweise aber Hilfen für nicht notwendig gefunden.

Unsere Lektion haben wir gelernt: 1) Die Streckenprotokolle müssen bei der Vorbereitung des Technical Manuals vorliegen. 2) Die Strecken müssen eine 2 × 500m Länge aufweisen (Anmerkung: Nach den letzten Schlappen verständlich. Aber NICHT NOTWENDIG. Geher müssen nicht auf eine Autobahn!). 3) Die Runden müssen angezeigt werden. 4) Bei Temperaturen über 25*C müssen Wasserduschen auf der Strecke sein. 5) Am Ende steht Wasser und Obst ausreichend zur Verfügung. 6) Die korrekt abgemessene Strecke steht eine Stunde vor Start zur Inspektion bereit. 7) Die RWJ haben eine internationale Lizenz und müssen auf dem Besonderheiten der Senioren vorbereitet sei. 8) Es stehen 2 Safety Officer bereit. 9) Für die Strecken wird eine Maximalzeit festgesetzt,  um darauffolgende Starts nicht zu verzögern. 10) Sorgt ein Athlet aufgrund mangelnder Technik zu einer Verzögerung des Starts, wird dieser disqualifiziert (?? war das für irgendwas ein Grund? Verspätungen gab es doch schon vor dem 1. Start?).

Gruss Kurt  (Kurt Kaschke)”

1) Ich dachte, das ist dafür eingesetzten Verantwortlichen bekannt? 2) Nun müßten wir nur noch wissen, wer das zukünftig einhalten soll und wer das aus dem Kreis der Verantwortlichen kontrolliert (ohne einfach nur Vertrauen auch echt prüft)? 3) Und dann muss auch irgendwann gut sein…. Wir sind hier Informationsquelle und Berichterstattung, nicht Clearingstelle oder Richter!

2) Jetzt geht es mit Feuereifer an die zurückgestellte GEHSPORTWELT!

dann wird fortgesetzt!

 

Da kann man sich bis aufs Messer streiten, wenn etwas mißverstanden wird! Stimmts? So sträuben sich mir die Nackenhaare zum ersten Mal, wenn offiziell von “Short Road Race Walking” als Bezeichnung des zu kurzen geratenen 10km-Gehen geschrieben und gesprochen wird. Zugegeben, meine Englisch-Kenntnisse sind gering. Aber ich spüre sofort, mit der Bezeichnung, nur “short” ist mir dabei etwas zu kurz! gekommen.

Es war nur so ein Gefühl. Aber als mir dann WERFER !!! Fragen stellten, ich merkte, die wollen mich vielleicht versch…, dennn: “Ganz schön lang, die kurze Strecke!” provozierte meine Denkzellen. Ja. Kurz? Fast 10km! Da merkte ich, das Gefühl, s.o. ist BERECHTIGT! Hier wird uns etwas vorgemacht. Hier will man etwas verwischen! Ist man wirklich so pervers? Und die Nackenhaare sträuben sich zum zweiten Mal!

Erstaunt hat mich dann, das “Betroffene”, also die, die das alles 1x bzw. 2x ausbaden mußten, sich gedanklich an diese “Offizielle Bezeichnung” halten (halten müssen??? Warum nur?). Opfer gründen Opferverbände, tun alles für Gerechtigkeit. Wenn das nicht zu ändern ist, alles dafür, das anderen DAS NICHT widerfährt! Nie werden sie sich mit Begriffen der Verursacher einverstanden erklären, geschweige benutzen! Nackenhaare sträubten sich ein drittes Mal!

Wenn man das einigen “Betroffenen” mitteilt, gibt es welche, die nicht nur die offizielle Bezeichnung wollen (müssen), sondern die mich, der auffordert, darüber nachzudenken, richtig echt und doll angehen. Den Mahner mobben, den Nachdenken-Macher! Siehe oben, Beginn! Das ist nicht nur schade. Vor allem, wenn sie wesentlich bessere Englisch-Kenntnisse haben als ich. Und die Nackenhaare sträuben sich zum vierten Mal!

Na gut, auch ich denke nach, wie besser machen? Wie politisch korrekt, außer überall mit vielen Leuten auf Klarstellung dringen? Einen Begriff finden. “UNDERSIZED” war da für mich ein treffender…, aber so langweilig! Nur Anführungszeichen? Nee. Also machen wir es wie die anderen. Aber mit einem kleinen zusätzlichen Zauberwort, was alles sagt, das auch genüßlich verhindert, daß sich meine Nackenhaare ein fünftes Mal sträuben.

“Too short road race walking”

190914 W.Hammer, Antwort 17.9Langsam weicht Zorn und Groll zu Ironie, wie jetzt die vielen Zuschriften beweisen, das alles irgendwie zu verarbeiten. Hier z.B. Wolfgang Hammer, für mich sehr gut, aus der Ferne von Regensburg zu Eraclea hin, zu vermelden weiß. Auch mir hat diese Art von Nackenmassage, von mir ungewollt sowie für mich zeitraubend, geholfen. Vielen Dank den hier (sicherheithalber und mit Absicht…) ungenannten Mit – Schauspielern.

Und den Blick nicht nur auf die “bösen, unfähigen Italiener” werfen, das meint in etwa unser Leser Hans-Jürgen Möhring (wie ihr merkt, ein Kenner des Metiers):190917 Hans-Jürgen Möhring

190914 Med ges, Gehen

wird fortgesetzt… (durch die vielen Telefonate, Mails, Stellungnahmen, Unterstellungen etc. aktuell, die anderen vielleicht bei ihrem ständig zur Schau gestelltes Ego helfen könnten, aber mir für ZDF *Zahlen, Daten, Fakten*, verbunden mit vielen Recherchen, leider, leider nur Zeit raubt, also hier nur ein paar schöne Bilder zum Abrunden *danke auch Peter):

Ohne sieht es bei den 20km so aus:190914 Eraclea, 20km Med, EinzelUnd “mit” kommen Italiener und Franzosen GANZ GROSS raus:190914 Eraclea, 20km Med, GesEin silberner Tag für Deutschland! Bemerkenswert ist die Tatsache, die deutschen Medaillen-Gewinne konzentrieren sich auf die AK 75/80. Von diesen AK kommen gleich alle fünf Goldmedaillen der Deutschen über 20km (ja, weiblich W70, aber das Teamgold mit den erfahrenen Athletinnen der genannten AK). International möchten wir unbedingt das Auftreten der italienischen und französischen Teams hervorheben. Eine bemerkenswerte Breite (etwas neidvoll). Interessant auch, Gehergroßmacht Spanien schwächelt etwas über die 20km. Einzel überdeckt mit 4 Gold noch die Breite. Aber bei den Teams gibt es dann nur noch 1x Gold in der M50.

Montag beginnt die ARBEITSWOCHE. Im allgemeinen dauert sie bis Freitag! Das haben einige vergessen. Wir halten uns daran. Nur, ab Donnerstag ist Urlaub beantragt. Nun geht es weiter mit der Auswertung der Masters-EM…, damit vorrangig!

Ich möchte Konsequenzen spüren, sehen und verstehen, nicht Rücktritte verkraften.

Als Konsequenz genannter Vorgänge (zumindest um das Gehen) ist heute ganz aktuell Moreno Beggio von all seinen Ämtern zurückgetreten. Er ist in der Geherszene bekannt, hat große Erfahrungen und ich glaube auch, war (muss man nun wohl leider in dieser Zeitform schreiben), durchaus als hochkompetent!, ehrliche “Haut”, auch athletennah

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190914 Eraclea, Str. Smola, FrageAuch unser tschechischer Freund, Josef Smola, ruft vormittags erbost um Hilfe, seine erste Mail war nicht “stubenrein, erspare ich Euch! Aber seine Fakten bleiben:190914 Eraclea, Str. Smola*   *   *   *   *   *   *   *   *   *  

bekannt. Nach dem 1. Strecken-Streckenaussetzer am Mittwoch versuchte er sich noch in Erklärungen, in der Vorbereitung ALLEINE gelassen gefühlt, hätte er alles zur Strecke einer Person in Verantwortung gegeben. Nun, nach dem Samstag-Debakel, gab es keine Erklärung mehr. Zu sehr wird ihn selbst persönlich geschmerzt haben, selbst nicht noch einmal alles kontrolliert zu haben. Damit sinken die Chancen zum Aufarbeiten und zum Vermeiden solcher KRASSER Dinge auf den Null-Punkt. Ich orakle mal, es ändert sich nichts! Es wird nichts aufgeklärt. Wie überall gibt es ein “WEITER SO!”, obwohl es nicht sooo weiter gehen kann. Es wird (gehofft) alles sehr schnell (zu) vergessen. Und die Dinge sind ja NICHT NEU, sondern hausgemacht! Nur kurz Beispiele: 2006 Poznan: Strecke autobahnähnlich, halbseitig gesperrt, voller Verkehr und fast 40 Grad!, 2011 Gent: Streikähnlicher Zustand durch Zwist zwischen Flamen und Wallonen, 5h sitzen die Geher brav auf den Traversen und warten auf die Team-Auszeichnungen. In einer Nacht-und Nebelaktion sichere ich mir alle Medaillen und ehre die deutschen Geher 4 Wochen später in Ahlen beim Wettkampf offiziell; oder: Medaillen fehlten auch für die Teams in Sacramento oder zu kurze Strecken gab es auch schon. Dick Gnauck erinnert sich an die Masters-WM in Brasilien. Alle wußten von der zu langen Strecke von 10,5km beim ersten Straßenwettkampf. Trotzdem mußte man vier Tage später über 21km! antreten, weil eine “Neuvermessung” angeblich zu teuer geworden wäre. So viel zum wirklich sportlichen Wert! UND WIR LASSEN UNS DAS IMMER ALLES GEFALLEN!

Wer sich mit Außenansicht dieser Geherproblematik nähern will, liest bitte auch (noch einmal, jetzt, zu den 20km) den Beitrag von “lampis”, www.lampis.net! zumal Axel Hermanns auch noch ein gelernter und guter Journalist ist, …hier einfach an der rechten Seite klicken. Klar und deutlich, ist dem nichts mehr hinzuzufügen und ich möchte mich jetzt auch wieder den sportlichen Aspekten widmen.

**  Bitte beachten! Letzter Abschnitt mit weiteren Info´s gespickt, verändert! ** Verharmlosen ist, wenn ich das Ganze, jetzt, wie es mir zuerst eingefallen ist, als

KINDERGARTEN

bezeichnen würde. Vor allem, der Vorgang wäre auch eine Beleidigung für die guten Kindereinrichtungen. Bedienen wir uns dieses Mal anderer Seiten. Z.B. von kräftigen Typen mit kräftigen Sprüchen. Die Stimmen kommen aus dem Wurf/Stoß-Lager und bezeichnen das Ganze als

VOLKSVERARSCHE.

Wer das alles genau nachlesen möchte und sich auch dafür interessiert, was anderen Disziplingruppen in diesem “Tollhaus Masters-EM in Venedig” so widerfahren ist, der klickt doch gleich hier an bzw. bedient sich der voll-umfänglichen Darstellung aller Dinge über den Button hier an der Seite, unser Verbindungsglied zu den Werfern über “lampis”: http://lampis.net/index.php/9-nachrichten/2347-beim-10-km-strassengehen-war-die-streck-875-meter-zu-kurz

Und da man dort klarer spricht, nicht alles beschönigen will und muss, vielleicht auch (als Werfer/Stoßer) etwas näher am Geschehen die Ohren und Augen hat, wird nicht, wie bei uns von 400-600m zu kurz gesprochen sondern KONKRET VON 875m! Das ich mich bei dem Fakt nicht “einkriege” könnt ihr bestimmt verstehen oder? Da haben wir uns wieder richtig schön einlullen lassen, Strecke zu kurz, etwas, man gibt es schnell zu, ja, schont Statistiker und Wirrglaube von Athleten, diese Zeit in dem Zustand und Alter geschafft zu haben. Ja, ich HABE MITGELULLT! Wem nützt´s? Immer dem Erhalt der Macht! Keiner hat ein Vermessungsprotokoll offiziell gesehen. Fakten, Erkenntnisse oder Änderungen wurden nicht offen auf den Tisch gefordert. “Alles ist gut”. oder auch “So was passiert NIE WIEDER!” Ja sollte doch so sein…

Denke nie, es kann nicht schlimmer kommen!

In der großen und der kleinen Politik, im Sport! Wenn sich das bewahrheitet, was da Samstag mit der NEU ERRECHNETEN STRECKE (vermessen? und bei der Größe des Vergehens bestimmt vom Chef persönlich kontrolliert?) für die 20km passiert ist….! Dann weiß auch ich nicht mehr weiter. Dieses Mal waren die 20km wohl 400 – 500m zu lang??? Wie bitte? (Patrice Brochot, Frankreich, Star der M65 spricht von 580m GPS). Wer kann noch solche Schmerzen aushalten, wenn sich das alles nun offiziell bewahrheitet? Oder können wir es locker unter den Tisch kehren? Denn, dieses Mal, da sind die Zeiten zwar besch…, ABER!!! BESTENLISTENFÄHIG! Ein Schelm, der nun Arges dabei denkt. Eines kann man allerdings nicht mehr unter den Tisch kehren! Die 250 TEAMMEDAILLEN wurden “geklaut” Hä…, wie das? Und wie wird das jetzt ausgehen? OFFENGELEGT? Konsequenzen? Man braucht sich auch gar nicht zu outen, wird jetzt manch einer denken. Außerdem ist die EM sowieso zu Ende. Zeiten werden einfach so gewertet! Medaillen auf Kosten der Athleten verschickt, mit weiteren Erhöhen der Startgelder (“Betriebskosten”), wieder reingeholt… Jeder geht seiner Wege und das Gras wächst… Oder? Ich lasse mich gerne überraschen und werde dann berichten. Denke mir jetzt aber meinen Teil und streike, unter dem Thema:

SUNDAY FOR (Race Walking-) FUTURE

Vielleicht hilft´s?

190911 Eraclea 10km Ges-MedDurch 15 Team-Medaillen in 18 AK-Wertungen, davon 8 Goldene, baut Gastgeber Italien seine Vormachtstellung aus. Durch 6 Team-Medaillen, davon 1x überragend Gold in der M75 (Giese, Schumm, F. Maier) bleibt Deutschland noch vor Spanien. Durch allein sechs Goldene, plus weiterere vier Team-Medaillen, schiebt sich Frankreich noch mit seinem Ergebnis einer breit aufgestellten Masters-Struktur im Gehen/Walken vor Deutschland. Diese vier Nationen holen 3/4 aller Medaillen. Bei den anderen möchten wir nach den Niederlanden, Einzel mit drei Medaillen, bei den Teams unsere anderen Freunde aus Tschechien hervorheben, die mit Engagement & Mosaiksteinchen-Arbeit (in kurzer Zeit) zu drei Team-Medaillen gekommen sind. Allen unseren Glückwunsch, noch einmal!

Nachreichen möchten wir, auch zur Motivation Sonnabend, noch folgende Dinge, die wir aufgefangen haben:

- Die Team-Medaillen W40, gestern Hektik dazu, sind richtig verteilt. Weder in der Ergebnis- noch Startliste tauchen drei Italienerinnen W40 auf. Ein “Runtermelden” ist damit möglich.

- Zur Strecke in Eraclea: Nach unseren Überlegungen waren es Mittwoch nun doch wohl 600m zu wenig (nicht 500m, ergibt auch weniger Bestzeiten). Eigentlich war ja alles in Ordnung mit 1413m pro Runde x 7 die 109m sollten es ja 10km gewesen sein? Bei 500m müßte man die 20km also 1km verlängern! Man verlängert aber um 1 ganze Runde, 1413m! Soll heißen: 1413m x15 plus 109m sind passable 21, 204m! Im Umkehrschluß, man verlängert “fiktiv” um 1,2km nach “ihrer Rechnung” bei 20km, soll heißen, bei 10km fehlte dann davon die Hälfte. Oder? Aktion: Schwere Rechenaufgabe. Aufpassen, nicht noch mal verar… lassen! Nicht noch einmal!

- Nicht vorzuenthalten, gefunden bei “facebook”, geschrieben von Wolfgang Scholz:190911 Dank v.W.Scholz

Gaaaanz großes Kino zur M45 gefunden, die Team – Siegerehrung! Wünschen wir uns mehr solcher Beispiele.

Und sehr gute Einstimmung auf die schweren 20km! Vielleicht auch mal dann so etwas im Hinterkopf haben?

Von wahren Helden und dem echten Sinn des Sports!

In diesem Sinne möchte ich ein weiteres Fundstück präsentieren!

SPORT VERBINDET!

Sport offenbart so viele Facetten menschlicher Handlungen, Aktionen und Reaktionen. Schaut einfach in diese Gesichter. Es kann alles so spannend sein…

190911 Eraclea19Freut Euch und genießt einfach mit!

Erste Analyse 10km, nur Einzelmedaillen:190911 Eraclea 10km Einzel-Med

Anmerkungen: Heute nur mit der Übersicht, Einzelmedaillen 10km, a) es soll noch Unstimmigkeiten geben? Bei “Results” ist aber nichts geändert! b) aktuell höre ich auf meinen Gesundheitszustand, länger wird nicht am PC gesessen! Deshalb auch noch nicht das Bearbeiten der Nachträge von letzter Woche.

Mehr Teilnehmer, weniger Länder am Medaillengewinn beteiligt!

Da sind sie, die vielen Hochkaräter, die nun die Masters-EM zu einer wirklichen Leistungs-Schau machen, Frauen, Teilnahme fast verdoppelt, Männer plus 60%, macht zusammen plus 72% oder in Zahlen: 158 Teilnehmer zu 272 Teilnehmer!

In obiger Statistik schlägt Deutschland Spanien!

Dank vor allem der älteren Athleten, M75, W75, W80 mit 6 der 10Medaillien schafft das Deutschland (von Bianka, Andreas, Steffen und Uwe ist man es ja “gewohnt”).

Strecke wird offiziell auf 9,5km Länge beziffert!

Zum Glück und zum Schutz der Athleten, Statistiker und aller Interessierter wurde schnell gehandelt, die Strecke offiziell als zu kurz gewertet. Bis Samstag soll es eine ordentliche Streckenvermessung für die 20km geben!

Prestigeträchtiger Kampf um den Sieg wurde NICHT ausgetragen!190911 Eraclea39NDer “Gesamtsieg” bringt keine Extra-Medaille, besitzt bei den Athleten jedoch einen hohen Stellenwert! Nachdem Andreas Janker und Rick Liesting den Spanier Morales de Castillo (2. M35) abgeschüttelt hatten, bestand für beide keine Veranlassung, das auf die Spitze zu treiben. Andreas hatte schon zwei Disqualifikationsanträge und Rick konnte bestimmt etwas Kraft für die 20km sparen? Also gingen sie gemeinsam ins Ziel, auch als Ausdruck unserer guten Zusammenarbeit (an der Basis) zu werten! Glückwunsch und vielen Dank (natürlich auch an alle Finisher, Foto: facebook, Rick Liesting).

Ist eine zu kurze Strecke, was meint ihr, ist das die Höchststrafe? Meister geht, Medaille geht, aber die Zeit! Die ist nun einmal von der Streckenlänge abhängig und gilt für die Ewigkeit! Zumal, wenn man gerade dafür investiert hat, auf eine Bestleistung aus ist… Startgeld, Übernachtung, Betreuung(und versucht) selbst alles für ein gutes Gelingen organisiert! Neben vielen Dingen, die bisher unterschwellig liefen (“Hochsicherheitstrakt”, Podest – Ferne, eingeschränkter Freudentaumel…, wir können hier aus der Ferne nur Originale vor Ort zitieren…), mit der

zu kurzen Strecke beim Gehen 10km am 11. September in Eraclea

wurde das viel gerühmte, oft benutzte “Fass am Überlaufen” gebracht! Die Medaillen bleiben dann ein guter Trost. Und: Man hat ja die Kämpfe Frau gegen Frau oder Mann gegen Mann bestanden, wenn man erfolgreich ist. Reichen dann diese Emotionen dazu aus, um alles andere zu verdrängen? Wir helfen auch etwas mit!

 Also: Bei den Straßenwettbewerben heute, gute Stimmung, keine Riesen-Sperren, sehr gute Stimmung, wie hier beim 3.Start des Tages der M35-55

190911 Eraclea22190911 Eraclea24Ganz stark: Technik excellent, wie aus dem Lehrbuch! Kathrin Schulze, W38, Österreich und auch ASV Erfurt!

190911 Eraclea25Heute belohnt mit dem Europameister – Titel in der W35!

190911 Eraclea32Höllentempo beim dritten Wettkampf des Tages!

190911 Eraclea38Und gelungener Abschluß mit den Siegerehrungen der Teams! Hier die M45 mit Silber für Deutschland, Gold für Frankreich und Bronze für Italien.

wird noch im Detail fertiggestellt

Viel Erfolg heute, allen Athleten und den nun etwas größer aufgestellten Mannschaften heute bei der Masters-EM über 10km. Einige Athleten mehr bringen auch deutlich mehr Chancen mit. Aber dazu erst am Donnerstag die Info´s. Wenn alles zu den 10km fertig ist. Der heutige Schwerpunkt ist die Analyse der 5000m der Masters-EM in Eraclea und die anderen Wettkämpfe in aller Welt!

190906 Eraclea, 5000m Medaillenspiegel1) Mit dem Einführen der dritten Gehsportdisziplin ist wohl der Sättigungsgrad erreicht? 10 Tage Wettkämpfe (Arbeitende als Urlaub), dann noch Familie etc., etwas  bleibt auf der Strecke! 1 Woche ist bestimmt für jeden “normal”. Die 10km sind die KÖNIGSDISZIPLIN der Masters und zusätzlich gibt es Teamwertungen, das heißt, doppelte Medaillenvergabe je AK möglich. Das klassische Bahngehen bleibt auf der Strecke. Gerade einmal 55 Frauen europaweit wollen um 36 mögliche Medaillen (W35-90) kämpfen. Ich glaube, das gab es noch nicht?

2) 21 Länder sind an der realen Medaillenausbeute, 57 Medaillen, beteiligt. Klar vorn, Gastgeber Italien, gefolgt von Gehsport-Großmacht Spanien. 17 deutsche Athleten schlagen sich gut. Es wird ein Tag der Bronze-Medaillen, durch Nicole Hörl,Barbara Primas, Antje Köhler und Steffen Borsch. Silber schafft Gisela Theunissen. Gold geht an Felix Maier!

190906 Eraclea 09Die M60, siehe Bild, mit Georg Hauger, und die M70 hatten mit jeweils 18 Athleten die stärksten Teilnehmerfelder.

3) Wir können zurecht hoffen! Die Starterfelder bei den Straßengehen werden größer! Neben den o.g. Gründen blieben u.a. auch Polen den 5000m fern, weil man im Land die Meisterschaften der Masters an das Postgehen gekoppelt hatte und dies dann später! auf den 7. 9. verlegt wurde. Dazu kam es infolge natürlich in Eraclea zu Zeitplanänderungen. Wir finden, das ist besser als nur 5-6 Hanseln um die Bahn zu scheuchen!

4) Aufgrund der aktuellen Dinge, heute in Eraclea, 10km auf deutlich! zu kurzer Strecke und auch einigen Dingen “drumrum”, die wir nun doch nicht “im Sack gelassen haben”, verändert sich die Berichterstattung hier.

Die Ergebnisse der letzten Woche werden SPÄTER kurz nachbeleuchtet. Das hat nun auch Zeit….

Schwerpunkt vor Ort in Eraclea muss und wird nun sein:

a) Dringend bis Samstag für eine ordnungsgemäße Strecke sorgen! 20km geht man nicht einfach so jeden Tag!

b) Offizielle Protokolle unbedingt mit dem Vermerk “zu kurz”, nicht bestenlistenfähig versehen…

c) Uns erspart es etwas Arbeit! Wir werden diese Daten nicht werten und nicht verwerten. Titel und Medaillen, ja gut! Sind erkämpft. Zeiten schnell vergessen.