Heute ist eine große Berichterstattungswoche mit mindestens fünf  Themen angesagt!

Gonzales, Maria Guadelupe

  Thema 1: (Zuerst schnell)…das Schlechte! Kein Mitleid! Kein Reinwaschen! Höchstens Mitleid mit dem internationalen Gehsport! Denn das Beschädigen ist enorm. Leider! Ja, wieder hat es eine Dame mit großem Namen erwischt. Mexikanerin, die Beste aller Zeiten. Vielleicht sogar die aktuell stabilste Frau der Welt? Nun wissen wir wohl, warum?? Silber bei Olympia in Rio, Silber bei der WM in London, jeweils Erste bei den Team Championchips 2016 und 2018! Nun erst einmal vorläufig gebannt! Trenbolone! Nicht bei einem Event! Ihr bringt das wahrscheinlich vier Jahre? Dann könnten wir vielleicht auch wieder über Maria Guadelupe Gonzales berichten?

1900 - 2200 Judje Level IAAF  Thema 2: Erst jetzt wurde namentlich bekannt, welche Gehrichter im höchsten Level 2019 – 2022 als IAAF-IRWJ agieren dürfen. Feierlich erhielten 23 Juroren die begehrten Zertifikate, siehe Aufstellung, nach ihrer Weiterbildung im November in London. Interessante Verteilung! Je 2x Spanien, Hongkonk!, Australien, Irland, Großbritanien und Portugal. 6 Neue im höchsten Level. Mit Rolf Müller auch ein Deutscher! Und mit Ian Richards (70) einer der aktuell besten Masters der Welt? Interessant auch nach Erdteilen, Regionen! Zu den 14 Europäern bei der IAAF gesellen sich im Area Level EUROPA weitere 23 Juroren. Auch hier gibt es interessante Konstellationen, Mehrheiten und Länder. Schaut mal in die Anlage. Für Deutschland hier dabei: Jens Grünberg und Kilian Wenzel. Herzlichen Glückwunsch! Damit sind wir international hier gut vertreten.

—>   European Athletics RWJ panel 2019-2022

1900 Deutsche Masters 19   Thema 3: Das Logo der Deutsche Masters 2019 ist fertig. Die Serie leider nicht ganz. Wir berichteten. Auch unter der Decke läuft aktuell noch einiges. Wir wollen nicht vorgreifen. Aber alle können beruhigt sein. Die Serie 2019 findet statt. Wir können sie noch nicht endgültig bestätigen. Euch nur trocken und lapidar den aktuellen Stand vermelden:

—>   Deutsche Masters, 2.Vorschlag

Thema 4 und 5 folgen, habt Geduld

Topmeldung schon wieder aus Spanien! Spanien lebt unseren Gehsport! Ich liebe das. Hier im Vorab die Podeste der Hauptwettbewerbe:181208 Guadix, Memorial AlcaldeEs war jedoch nicht “nur” das Memorial Manuel Alcalde allein, obwohl das schon genug Athleten aus dem In- und Ausland anzog. In den Bereichen U16 (mit 13/14), U18 (mit 15/16) und U20 (mit 17/18) wurden die nun bereits schon 8. “Winter-Meisterschaften Spaniens” für diesen Nachwuchs durchgeführt. Eine gelungene Nabelschau. Wenn man das als Herzstück des Wettbewerbes bezeichnen würde. Denn zu den 6 Wettbewerben (M/W) traten 108 Athleten an. “Ergänzung” 1 mit 86 jungen Sportlern über 1 und 2km, die “Ergänzung 2″ mit 52 Athleten der von uns so benannten Hauptwettbewere mit den Siegern, siehe oben, gewürzt mit “Ergänzung 3″, den 35 Masters, die durchaus würdig in diesem Hochkaräter von Wettbewerb auftraten. Beispiel gefällig? Jesus Angel Garcia, noch AK M49, schafft die 5km in 21:51min (111 Punkte) und Miguel Perianez Garcia, M56, ist mit 23:54min dabei! Das wären dann “schlappe” 229 Teilnehmer für ein Event am 8. Dezember! Morgen und in der GEHSPORTWELT noch mehr…

Wenn Du herausfinden möchtest, was Du

wirklich, wirklich

willst, beginne mit einem unverschämten Luxus: Gestatte dir, nicht alles wissen zu müssen.

P.S.:  Und ich habe dabei für mich jetzt herausgefunden, ich mache erst mal den letzten Mittwoch und dann auch die GEHSPORTWELT fertig!

Noch stehen wir unter dem Eindruck der gestrigen Meldung aus Monaco. Da werden wir schon wieder von TOP-Leistungen “geweckt”, die hier und in der GEHSPORTWELT doch / noch Einzug finden sollten, was auch im Laufe des Tages passieren wird.

Die 50km-Meisterschaften Australiens wurden am 2.12. in Melbourne ausgetragen. Ohne australischen Finisher bei den Männern. Es gewann Caio Bonfim, Brasilien, M28, mit 3:55:24h. Bei den Frauen kamen 2 Australierinnen ins Ziel. Claire Tallent, W37, siegte in 4:28:52h vor Kelly Ruddick, W45, die die Strecke “noch” in 4:54:31h schaffte. Bei den Rahmenwettbewerben ist die Leistung des 19-jährigen Declan Tingay hervorzuheben, der als Zweiter über 20km 1:28:04h, PB, erzielte.

Ein Blick in die aktuell internationale Gehsportwelt lohnt vor allem beim Nachwuchs. Nur vier Beispiele: Jeweils um 200 Geher!! trafen sich am Wochenende 17./18.11. in Toledo und Manresa!! Während der zu fördernde Nachwuchs Spaniens in Toledo den Talentenachweis erbringen musste und der jeweilige Platz in der Rangliste zu behaupten war, beeindruckten in Manresa die Felder über 1 bis 5km. In Australien treffen sich an verschiedenen Orten regional jedes Wochenende Geher zu ihren “Shields”, um einen Leistungsnachweis für sich zu erbringen. Da gab es einen wundersamen Wettkampf in Brisbane mit schier unfaßbarer Breite in der Spitze und eine kleine 13-Jährige knackte unsere Höchstpunktzahl von 129 Punkten! Mehr gibt es nicht!! Und auch in Saransk, Rußland, bereitet man sich weiter (2019 wird ja nun erst mal nix) mit starken Leistungen auf die Wiedereingliederung der russischen Leichtathletik mit “Bombenzeiten” vor…! Schaut mal in die GEHSPORTWELT, welche Zeiten da gegangen wurden… Bis Mittwoch nächster Woche…!

Als Fan der 50km ist es hier auf der Seite für mich eine Wohltat, international und

DAMIT GUTES

über unseren Gehsport berichten zu können. Und wer gleicher Meinung ist, kann sich genüsslich diese “Eilmeldung”, eine TOP-Information aus Monaco reinziehen:181204 Dispatch from Monaco So leid es mir tut, oft bei deutschen Themen über die vielen, meist auch unnötigen Mißstände und Mißverständnisse zu berichten, so kann man jetzt nur aufblühen und sich der Zukunft zuwenden, wenn man darüber berichten darf, was ein kleines Häuflein Aufrechter in weniger als 6 Jahren erreicht hat. Es wäre müßig, diesen Werdegang noch einmal darzustellen. Wir waren immer aktuell und positiv dabei, siehe unsere Beiträge. Anscheinend hat Paul DeMeester mit dem Herangehen und seiner Darstellung auch die IAAF (zumindest das Council einschließlich Coe) mit diesem Beitrag voll überzeugt. Liste  

—>   Vorlage von Paul DeMeester für das IAAF-Council

Als Erin Taylor-Talcott im Januar 2012 (amateurhaft) begann, für die Anerkennung des 50km Gehen für Frauen zu kämpfen, war die Welt voller Zweifel und 99% der sich mit dieser Problematik Befassenden (mich inbegriffen) mit Vorbehalten verseucht! Andere Baustelle: Zufällig und unabhängig davon stand wieder einmal 2014 bei “Reformieren” und “Modernisieren” der Olympischen Spiele das 50km-Gehen der Männer auf der “Streichliste”! Im Gegensatz zu anderen Kandidaten der Liste war die Begründung für das “Streichen nach 2020″ hochinteressant!!! Die IAAF verstoße mit den 50km-Gehen der Männer gegen die “Gendergerechtigkeit”, deshalb müssen nach 2020 die 50km aus dem Programm der Olympischen Spiele verschwinden.

Mit der Gehsportkommission in der IAAF fand man ein williges Instrument für diese “Reform”. Die wollte nun mit Halbmarathon-Distanz und 5000m-Staffelgehen gleich “alles” zu 100% umkrempeln. Aber innerhalb weniger Wochen sorgte das! bei Tausenden Geher weltweit für Protest, Abstimmung per Mail für ein symbolischen Entzug des Vertrauens durch die Basis. Der nicht bedachte “Fehler”, nun fühlten sich auch viele 20km-Geher, meist auch Gegner!!! der 50km-Frauen angesprochen, wechselten umgehend das Lager! Außer dem Zuspruch, Erfüllungsgehilfe bestimmter Instanzen zu sein, führten die basisfernen Entscheidungen dazu, dass seither von dieser uns eigentlich zu vertretenden Instanz, nichts mehr zu hören war und ist.

Selbst bei den Führungsgremien der IAAF fand ein Umdenken statt. Die aufgestellte “Hürde” der IAAF (wird doch eh´ nicht erfüllt…): Man solle doch eine “entsprechende Masse an Frauen”?, Anzahl, Länder sowie beiläufig entsprechende Qualität bringen, dann werde man sehen… Vier lange Jahre des Wartens, die “wartenden” Frauen wurden älter… Alles Sturm im Wasserglas? Das bedarf nun wirklich eines amerikanischen Star-Anwalts (dabei bin ich KEIN USA-Fan), um die verfahrene Situation und den “Casus Knacktus” ins Gegenteil und zu seinen/unseren Gunsten zu drehen!

Danke, Danke an Paul DeMeester!

Erst vier Jahre nach ihrem “Kampf”-Beginn konnte Erin Taylor-Talcott als ein Lohn der Mühe, (nun nur) bei den Männern !!, im USA-Team, sich ihren Wunsch der 50km offiziell in Rom beim Weltcup erfüllen. Bis auf ihre Weiblichkeit erregte nichts weiter Aufsehen. Keine Strategie, keine Normen, keine Förderung… etc., so könnte man sich ja bis 2020 selbst abschaffen. Kein “Bedarf”! Auch 2017 ging das anfangs so weiter. Ehe sich Paul DeMeester der Sache nun richtig annahm. Nicht nur eine “Eremitin” mehr oder weniger “sinnlos” vertreten. Mit klaren Ansagen, breiter aufgestellt, anwaltlicher Wucht und Geschick kam es zu einem persönlichen Treffen mit Sebastian Coe. Und DREI WOCHEN vor Beginn der WM in London kam es zu einer Einigung – ein Kompromiß! Die mit dem RISIKO 50km der Frauen bis Mitte des Jahres sich ohne Sicherheit und Klarheit für ihren Traum schindenden Frauen wurden doch noch belohnt! Ein Erfolg! Kein Kollaps, keine Schildkröten. Zwar “nur” 7 Frauen in London! Aber das und vor allem die Leistung der neuen ersten Weltmeisterin, Ines Henriques aus Portugal, überzeugten, auch international und vor Weltpublikum. Das war der Durchbruch. 2018 mit Team-WM in China und der EM in Berlin folgten “nur” Bestätigung und Lohn. Jetzt mit Konzepten, Förderungen und auch mit einer in kurzer Zeit doch erstaunlichen Breite und Qualität! Deutschland hat in Paul DeMeesters Bericht mit Bianca Dittrich auf dem 41.Platz auch einen (ganz kleinen, geringen) Anteil beigetragen.

Die “Bühne 2017 in London” war der Start für eine erfolgreiche Olympiabewerbung, die mit den Ergebnissen von Taicang und Berlin sehr gut unterfüttert werden konnte. Das überzeugte wohl das IAAF-Council in Monaco? “Nebenbei” ist der “Genderverstoß vom Tisch”, damit der juristische Grund zum Streichen! der 50km bei Olympia! Durch Paul DeMeester mit den Athleten, die sich, Originaltext: “als VORBILDER UND PIONIERE aus ihrer ATHLETEN-KOMFORTZONE wagten!” In diesem Zusammenhang wurde auch die eigene Kommission der IAAF wohl nicht vermißt? Zumindest findet man sie auch hier nirgends. Und im flotten Englisch möchten wir das weiterhin “heiße Eisen” noch einmal mit fremdsprachigen Vokabeln, wieder genüsslich, siehe oben, wörtlich zelebrieren:

“We owe Paul such a debt of gratitude for his ongoing support, financial and professional. This is work that should have been the mandate of the IAAF Race Walking Committee, but we all know the story there – they were firmly in the opposition camp, working to remove the 50km walk and to move racewalking into the mickey mouse camp of mixed short distance relays and half marathons. Indeed, you could argue that, in the absence of anything more appropriate, Paul DeMeester is the default IAAF RWC.”