Der erwartete Donner ist verhallt! Die alten Bestenlisten gehören in die Tonne! Wie ein bereinigender Hurrikan fegte „Dudinska50“ längst überholte Daten zum 35km-Gehen einfach weg. Bei einem anderen Austragungsort wie Muskat/Oman wäre das schon zur Team-WM gelungen. Ob meine 2 Punkte Abzug der „alten Tabelle“ bei Leistungen >80 Punkte nun zukünftig ausreichen,? Auch das steht in den Sternen. Nun gehören die nur einmalig zu verteilenden höchsten Töne in der Klaviatur des Lobens verdientermaßen den umtriebigen Dudincern in der kleinen Slowakei. Riesenrespekt, dass sie das alles stemmen wollten und konnten! Die TOP24:Wem das nicht reicht, wer die besten 100 Leistungen sehen will, der kann ab sofort in die GEHSPORTWELT schauen. Und ich versuche, langsam den offen stehenden Mund wieder zuzubekommen. Spannend! Eine aktuelle 35km-Bestenliste M/W ab Oktober 2021 für die Favoritenvorschau 2022 zu WM, Commonwealth und Heim-EM in München wird zeitnah erstellt. Aber wir hoffen und warten mit Veröffentlichen noch bis nach Frankfurt/M.! Mal schauen, ob die dafür gemeldeten Seiler, Junghannß, Hilbert, Linke, Frenzl und Dohmann die 35km in der Hinsicht mit ihren Ergebnissen Samstag weiter bereichern können?

Zurück zum 2022-er Geher-Mekka Dudince! Ihr seht auch an den Ergebnissen, andere Strecken außer der 35km waren nur ein Beipackzettel zur Medizin „Tolle Wettkämpfe“! Dafür waren die Wirkstoffe gut ausgesucht, organisiert und wurden hervorragend präsentiert. Vor allem von den Amerikanern, Süd-, Mittel- und Nordamerikas – in beeindruckender Breite in der Spitze. Die Sehnsucht nach Topzeiten und Rekorden war vorprogrammiert und wurde zu Papier gebracht. Einige Fakten dazu:

– 237 Athleten hatten gemeldet, 207 starteten, davon errangen 96 Athleten 100 und mehr Punkte, allerdings: davon über 35 km: bei 117 Startern und 80x 100 und mehr Punkte

– Nicht bestätigen kann ich die Meldung aus dem Protokoll, alle 44 Frauen über 35km gingen PB, bei den Männern 50 der 59 Finisher?

– Real sind die 13 Rekorde bei den Männern und 10 Rekorde bei den Frauen, national und Erdteil…

– Insgesamt wurden 11 Meisterschaften über 35km von 7 Ländern, Slowakei M/W, Tschechien M/W, Ungarn M/W, Croatien M, Rumänien M/W, Mauritius M und Lettland M ausgetragen

– Neben den Südamerikanern in allen Wettbewerben überzeugten auch die Chinesen als Teams!

– Einzelne Personen herauszuheben, das fällt immer schwer! Viele herausragende Leistungen werden überhaupt nicht bemerkt, geschweige registriert. Wir haben uns ja nun einmal dem „age grading“ verschrieben und möchten deshalb Joao Viera, Portugal, M46, 17.Platz 35km in 2:33:22h NR herausheben. Auf gleichem Niveau Robyn Stevens, USA, W39, 5.Platz 35km in 2:49:29h und Nord-Amerika-Rekord!, die schon in Podebrady überzeugte! Und dann folgt eine lange, lange Liste…

– Das soll keinesfalls den Erfolg von Shijie Qieyang, China, W32, schmälern, die nur 13s Vorsprung im Ziel zur Südamerika-Rekord gehenden Kimberly Garcia-Leon, Peru, W29 hatte. Oder der nach Sapporo „verschwundenen“ 20km-Olympiasieger? Den Italiener Massimo Stano, M30, der mit 2:29:09h über 35km nicht nur „Auferstehung“ zelebrierte, sondern wie vor einem 1/2 Jahr knapp, aber deutlich und sicher siegte! Ein Erlebnis!

Schön, die „alte Welt“ noch einmal wieder zu sehen. Der Verein, für den wir viele Jahre Medaillen und Punkte holten, hatte zu einem überregionalen Wettkampf eingeladen. Eine schöne Veranstaltung erstmals bei (nun fast schon zu) warmen Bedingungen in 2022. Gut organisiert, gute Felder, reibungslos und schnelle Auswertung. Herz, was willst Du mehr? Danke Sangerhausen! Die Starter des Gastgebers bedankten sich selbst mit starken Leistungen. Und vielleicht haben die Masters schon den besten Newcomer 2022 für Deutschland gesehen? Eckart Apel, M59, bisher Läufer, schnupperte auf Geheiß von Ur-Gestein Helmut Reinefahl, M82, der schon Hunderten das Gehen beibrachte, erstmals bei der Geher-Family und überzeugte bei seiner Feuertaufe mit gutem Stil und 28:51,08min über die 5000m. Hier die TOP20 von Sangerhausen:

Am Wochenende wartet die 2. Runde des Deutschen Geherpokal 2022. Gleich mit zwei Wettbewerben! Während man den II. Südharz-Cup mit Bahngehen in Sangerhausen über LADV gut nachvollziehen kann, 44 Teilnehmer sind gemeldet, ist das für das Straßengehen in Biberach recht unübersichtlich. Gleich 6 verschiedene Klick-Möglichkeiten bei LADV gibt es und überall KEINE Übersicht. Das ist etwas schade, da man eigentlich schon daran gewöhnt ist, zu schauen, was man erwarten kann. Die vielen verschiedenen unterschiedlichen Meisterschaften…! Und garantiert nicht alle. Ich weiß auch von vielen Gästen, die an keinen Meisterschaften teilnehmen. Und ich rechne mit (hoffentlich) 80 Teilnehmern.

Eine dritte Möglichkeit eröffnet sich mit dem 41. Internationalen Gehen in Dudince, Slowakei. Für den Leistungssport etwas ungünstig, weil schon nächste Woche die Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Main warten. Deutschland hat ja nur eine Straßenmeisterschaften. So sind zu „Dudinska50“, wie der Traditionswettbewerb heißt, mit Karl Junghanß,  Mathilde Frenzel und Bianca Dittrich, sie gleich 2x, über 20 und 35km, nur drei Deutsche gemeldet.

Sagenhafte 237 Athleten aus 29 Ländern gehen am Samstag an den Start. International angeführt von Ungarn (24), Mexico(18), Tschechien (16), Guatemala(15), Portugal(10), Italien und sogar China!(je 9). Ein gutes Ergebnis für die umtriebigen Veranstalter dieses Gold Level der WA, wo im neuen Traditionswettbewerb, den 35km, die Hälfte der Gemeldeten, genau 129 Starter, 81 Männer und 48 Frauen an den Start gehen. Dieser blanke Wahnsinn ist auch im Live Stream unter „Dudinska50“ zu sehen. An welchem der Wettkämpfe Bianca teilnimmt, das ist offen. Zwischen gar nicht, wie in Reichenbach, den 20km in Biberach, wo sie auch gemeldet ist, bis hin zum großen Erlebnis Dudince…, alles ist möglich!

Wie es hier weiter geht, entscheide ich am kommenden Dienstag.

Die besten Ergebnisse März sind bis auf Dornbirn, AUT, dazu Extra-Nachtrag!, jetzt in der GEHSPORTWELT. Das heißt, die besten Ergebnisse von Coventry, Nomi City, Bekescaba, Olhao, Pombal, Algier uvm. Also fast auf dem Laufenden…

Heute war auch wieder Telefonkonferenz des GEHSPORTNETZWERKES. Neben den Ergebnissen von Podebrady und Reichenbach, der Wirkung und Würdigung, standen die Themen: kommende Wettkämpfe in Hildesheim, Mühltal und Neukieritzsch und unsere Mitwirkung mit auf dem Programm. Alles Wettkämpfe unserer LIGA-Serie 2022! Damit Schwerpunkte. Am Ende der Konferenz konnten wir auch alle Wertungen des Deutschen Geherpokal in diesem Jahr einstimmig beschließen. Hier folgen dazu die Details:

(WIRD FORTGESETZT)

*… geht aktuell nicht, mehr zu einem späteren Zeitpunkt!

April, April, der macht, was er will! Auf jeden Fall traf das heute auf Reichenbach zu, wo innerhalb von 10min das Wetter wechseln konnte, von Sonne, bewölkt, tröpfeln, Windböen bis zum Schneegestöber – Alles life erlebt! Die Veranstalter, ein eingespieltes Team um Uwe Schröter, haben alles gemeistert. Klar lag da mal was in einer Pfütze, es kam besonders bei den glatten marmorisierten Randsteinen zu Ausrutschern und auch mal zum etwas böseren Sturz. Aber das kann niemals den Veranstaltern angelastet werden, die sich alle Mühe gaben und in ausdrücklicher Ruhe, die auch sehr gut rüber kam, alles hervorragend meisterten. Danke!

Auswertungen können erst beginnen, wenn ein Protokoll vorliegt. Aktuell noch nicht. Aber einige Bilder haben wir schon…

Und nach der Sonne kam auch das Schneegestöber…Die Vereinswertung der Masters beim 53. Deutschen Geherpokal 2022. Es ist natürlich erst ein lockeres „Warmgehen“, dieser Stand nach dem ersten Wettkampf unserer LIGA-Serie, die für die Masters 2022 gedacht ist. 1 bis 3 Starter eines Vereins kommen in jede Wertung, die nur an/zu diesen 8 Wettkampfterminen für ihren Verein zur Anrechnung kommen. Wir erhoffen uns davon, dass man an der aktuell vorhandenen Basis noch den einen oder anderen der verbliebenen Masters motivieren könnte, so an dieser Serie für seinen Verein teilzunehmen. Nicht hier aufgeführt sind zB auch die 9 Athleten (Masters in Reichenbach) anderer Vereine, die eventuell nur Einzelstarter sind oder andere, die noch nicht starteten. Nach Biberach/Sangerhausen, unserer 2. Station sieht die Sache bestimmt schon anders aus.

Zu unseren anderen Wertungen, Rangliste und Teamwertung des Deutschen Geherpokal nehmen wir in einer der nächsten Berichte Stellung. Viel Spaß beim Schmökern. Und hier noch die Top20 von Reichenbach:

Und ich freue mich drauf. Mit mir haben 78 Sportler für Reichenbach gemeldet. Für Deutschland eine gute Beteiligung. Schwerpunkt liegen auf den 5km (34 Starter) und 10km (30 Starter). 34 Senioren bilden die Basis für ein gutes Gelingen. Gleichzeitig wird damit auch die Geherpokalsaison 2022 offiziell eröffnet! In diesem Jahr wieder mit der großen Wertung FÜR ALLE SPORTLER! Wir freuen uns darauf. Und auf die 727m im Park! Eine interessante, übersichtliche Asphaltrunde die mir gut gefällt. Morgen um die Zeit wissen wir mehr. Gute Anreise.Und hier auch noch einmal die wichtigsten Wertungswettkämpfe der Saison:

Mir fällt es schwer, in diesen mindest doppelt besonderen Zeiten über DAS NORMALE, wie unser sportliches Gehen, zu berichten. 25 Monate werden wir nun schon gezwungen UNNORMAL zu sein. Mit dem schrecklichen Krieg ist die Situation noch einmal doppelt verschärft, verschlimmert. Vor allem, weil wohl nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung den unbedingten bedingungslosen Frieden von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela überhaupt hören will. Jammerschade, hilft auch nicht.

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Podebrady war, wie die Team-WM Anfang letzten Monats, ein außergewöhnliches Ereignis, wo man trotz der geschilderten Umstände ein paar Worte zum Sportlichen noch finden kann. Aber ansonsten? Ich hoffe jetzt, bis zum Wochenende die anderen Ergebnisse der letzten vier Wochen zumindest in die GEHSPORTWELT einstellen zu können? Ansonsten droht mir das Aus… Ich hoffe, hier nicht! Und sportlich? Ohne große Feierlaune und Jubelsprüche am 9. April eine Bestätigung seiner sportlichen Tätigkeit im eigentlich gewohntem Umfeld noch finden. Dieses Mal in Reichenbach! Ich bin dabei.

Vollkommen zu Recht hat die WA das 90. Internationale Gehen in die höchste Stufe der Events 2022 erhoben. Trotz der eisigen Temperaturen ergingen die Asphalt-Matadore am Samstag hervorragende Leistungen zu Hauf .Von den 263 Sportlern aus nunmehr 31 Ländern erreichten 246 das Ziel (93,6%). Unter 5% der Athleten wurden disqualifiziert. Fast 55% der Athleten erreichten für sich eine neue persönliche Bestleistung. Und nach der Punkttabelle des Deutschen Geherpokal schafften fast 80% der Athleten die angestrebten 80 Punkte oder mehr! 42,6% sogar 100 und mehr Punkte. Der letzte Wettbewerb, die M U20, brachte den ultimativen Hype! Alle 42 Athleten mit 80 und mehr Punkten. 33 Starter mit persönlicher Bestleistung. Respekt!Das sind unsere 25 TOP-Leistungen von Podebrady. Es ist schwer, hier eine Auswahlt zu treffen, jemanden wegzulassen. In der GEHSPORTWELT sind mittlerweile alle unsere unbedingt zu erwähnenden TOP-Leistungen eingestellt. Auf insgesamt 5 Seiten. 5 Seiten, genau wie bei der Team-WM! Die Leistungen der anderen deutschen Teilnehmer sind hier zusammengefaßt:Mit dem Schwung vom letzten Samstag geht es nun nach Reichenbach! Es kann doch nun nur noch besser werden? Denn das Wetter scheint jetzt dort auch mitzuspielen. Gute Anreise…, auf geht´s!

Damit meine ich nicht den Titel des aktuellen“ Tatortes“ von heute, der gerade unter dieser Botschaft bei der ARD läuft. Es geht um Podebrady und die schnelle Reaktion. Bereits ab heute Morgen konnte man auf der Seite von „PODEBRADY WALKING“ unter 90. Podebrady Walking die nun geänderten Protokolle, zumindest mit den Angaben der Nationen und meist auf volle Sekunden, nun aufgerundete offizielle Zeiten lesen. Auf die Vereine verzichte ich uU. Ich habe mir die 27 Seiten der 6 Wettbewerbe heruntergeladen und mir zusätzlich die Nationenwertungen des Sechs-Länderkampfes im Rahmen des Gold Level Events der WA interessiert angeschaut. Es war ein Mega-Event, was auch gehalten hat, was man sich im Vorfeld davon versprach. Mit einigen Landesrekorden und einer Fülle von persönlichen Bestleistungen die begeistern. Nun sitze ich über den – siehe oben – 27 Seiten toller Ergebnisse… Ich bin stark beeindruckt!

Nachtrag zur Team – WM 2022 in Muscat/Oman… Unsere aktuelle Gesamtwertung aller 1. bis 8. Plätze ergibt für die Nationen nachfolgende Übersicht, geordnet nach dem Medaillenspiegel, bei Gleichstand nach der einfachen Punktewertung, Platz1 = 8 Punkte, bis zum Platz 8 = 1 Punkt. Die Geschichte der Weltcups ist bekanntlich in der Bewertung „umgeschrieben“ worden. Zuerst hatte jede Nation in jedem Wettkampf des Cups ein Team zu stellen, nur wenn man in allen 6 Wettbewerben überhaupt platziert war, kam man in die Gesamtwertung. Die Teildisziplinen errangen mit der „Umfirmierung in Team-WM“ eine höhere Bedeutung, siehe Tabelle. Bei den Nationenpunkten gibt es unterschiedliche Bewertungen, vor allem aus Sicht der jeweiligen Sieger. Wir haben diese Variante ohne Bonus für Medaillenplätze gewählt, um einen Gesamtüberblick über die Stärke einer Nation zu bekommen:Bei damit insgesamt 36 Medaillen dominiert China mit über 1/3 aller Medaillen und noch höherer Konzentration, der Hälfte aller Goldmedaillen dann doch schon erschreckend deutlich. In der Summe verteilen sich alle Plätze 1-8 auf 25 Nationen. Gastgeber Oman schaffte mit einem 9.Platz bei den Teams der M U20 sogar ein zu beachtendes Resultat. Allerdings bleibt es fraglich, unter dem Deckmantel der Förderung von neuen Ländern zur Verbreitung bestimmter Sportarten oder Disziplinen, Wettbewerbe in dieser Art an Staaten dieser Art zu vergeben. Praktisch aus „dem Nichts heraus, eine Fata Morgana“ zu erzeugen. Ich entschuldige mich, sollte es in 4-6 Jahre Geher aus dem Oman geben, die an WM und Olympia mit einem Platz 1-40 überzeugen. Es war doch die Jagd nach dem Mammon! Wenn wir das wirklich zugeben, dann kann sich jeder Athlet überlegen, ob das der Sinn und Zweck seines Handelns ist. Rekorde und Bestleistungen sollten dann auch anders be- und ausgewertet werden. Zeiten spielen keine Rolle mehr, nur Platzierungen. Letzte WM, Olympia, jetzt Team-WM! Die letzten Jahre, alle 3 Höhepunkte, genau das zum Maßstab nehmen, Events zukünftig nur noch in Ländern mit Extremsituationen auszutragen. Dann weiß jeder, was er hat und was er sich antut (antun will oder muß).