Heute einmal Lukas! In Deutschland startet das Gehertalent Lukas Rosenbaum, Sohn einer slowakisch – deutschen Familie, für die LG Altmark, weil Stendal der aktuelle Lebensmittelpunkt für die Familie ist. Lukas hat viele Veranstaltungen in Deutschland mit seinen starken Auftritten aufgewertet. Ein kleiner Stern am nicht gerade üppig ausgestatteten Talente-Himmel der deutschen Leichtathletik. Was Lukas bereits kann, bewies er letztes Wochenende in der Slowakei. Am 21.9. siegte er bei einem Meeting in Banska Bystrica, Slowakei, in seiner AK, M12, über 1 km in 4:35min und schaffte damit 99 Punkte. Wir berichteten. Einen Tag später, 22.9., war er schon wieder im fast an der Grenze zur Ukraine (die ehemalige Geher-Hochburg Ushgorod ist der Grenzübergang) in Kosice bei den SLOWAKISCHEN U16-Meisterschaften aktiv. Dort sind ALLE Sportler U16! (Leichtathletik mit Gehen) startberechtigt!
Beim Sieg des genau 3 Jahre älteren Tomas Mencel, 13:54,50min = 97 Punkte, M15!, sammelte der 12-Jährige viele Erfahrungen. Sein 5.Platz mit 15:10,36min = 92 Punkte, sind Lohn bisheriger Arbeit und Ansporn für Künftiges zugleich. Hoffentlich kann er sich in Stendal vor Ort weiter so gut entwickeln wie bisher? Selbst er als 12-Jähriger merkt, sein aktueller Sport ist (in Deutschland) 5.Rad am 6.Wagen… Jeder Kreisklassefußballer in Freundeskreisen mehr hofiert und gefeiert, Geher, milde gesagt, müde belächelt.
Nach Venedig ist vor Gleina, hier ein paar Erinnerungen, mit Aussichten auf Gleina:
In der W45 geht die W40-Starterin der Masters-EM Bianca Schenker, Vogtland, an den Start (Bildmitte). Dort dekoriert mit Gold & Silber, auf den Straßen Eracleas erkämpft. Die W45 ist mit 5 Starterinnen in Gleina gut besetzt.
Auch in beiden Straßenwettbewerben in Eraclea präsent, im Einzel mit 2x Gold nach Hause gekommen, startet die gerade 80 Jahre jung gewordene Helga Dräger, LG Esslingen, auch in Gleina. Nicht (mehr) so viel unterwegs ist Erna Antritter aus Biberach, die in Eraclea über die zu kurze Strecke an den Start ging und dort Silber gewann. In Gleina werden wir alle Biberacher vermissen, wenn sie nicht, wie schon oft, noch kurz nachmelden?
Dafür gehen in der M65 alle drei Medaillengewinner von Eraclea auch in Gleina an den Start. (Von rechts) Jürgen Albrecht, Apoldaer LV90, Reinhard Langhammer, ASV Erfurt und Horst Kiepert, MBB Augsburg, steigerten sich von Bronze beim“Too short race walk“ zu Silber über 20km im Team. Der aktuell beste deutsche Athlet der M65, Jürgen Albrecht, hatte mit Platz 6 und weit über 3min zu Bronze bei der zur kurzen Strecke noch deutlich das Podest im Einzel verpaßt. Nach großem Kampf fehlten dann über 20km nur 18 Sekunden zu Bronze!
Die M75 war die große starke Altersklasse der Deutschen 2019 in Eraclea! Zweimal Doppelpack, Gold & Silber im Einzel auf der Straße durch Peter Schumm, Alemannia Aachen und Wolf-Dieter Giese, PSV Berlin. Mit Felix Maier, SV Breitenbrunn, 2x Gold auf der Straße im Team, der außerdem zum Auftakt über 5000m auf der Bahn Gold erkämpfte. Ganz stark! Schade, in Gleina wird Wolf-Dieter Giese fehlen…
In der M45 lief es 2019 nicht nach den Vorstellungen des deutschen Master-Meisters und internationalen „Überfliegers“ Steffen Borsch. Das Denkmal zitterte mehrfach, auch verletzungsbedingt. So gesehen hat der für den SV Halle Startende mit 5 Medaillen das Beste aus seiner Situation gemacht, mit gleich 4x Silber! Hoch emotional, als er eine davon Wolfgang Scholz, SSV Regensburg, überließ, nachdem „Mister Silvermen“ ihn persönlich gesucht und als Team-Vierten auf das Podest gebeten hatte. Logisch auch, dass Steffen Samstag in Gleina an den Start gehen wird (auf dem Bild, Steffen umringt von seinen härtesten Gegnern in der M45, Nurmunds Ivzans, Lettland und Paul Jansen, Niederlande).
„Gemischte“ Team-Medaillen gab es in der W70, hier auf der kürzeren Strecke Silber mit Helga Dräger, LG Esslingen, W80 (von links), Margarete Molter, TV Groß Gerau und Heidrun Neidel, TSG Leihgestern, beide W70. Während ALLE GROSS GERAUER nicht nach Gleina kommen (sehr schade), nimmt Heidrun am Samstag ihre Startchance in der W70 wahr. Danke!
In der M50 verstärkte Uwe Schröter, LG Vogtland (auf dem Bild rechts), M55, dort Bronze im Einzel, die Ambitionen von Steffen Meyer, SV Breitenbrunn und Patrick Seck, PSV Berlin, auf eine Team-Medaille. Und ja, die beiden M50-er, Patrick und Steffen, kommen nach Bronze im Team nun auch nach Gleina zur Meisterschaft.
Unser Abschluß-Bild! Ein Blick auf die für GEHSPORTWETTBEWERBE notwendige Tafel. Wir meinen, daß insgesamt, ohne jemanden persönlich anzusprechen, die Gehrichter ihre Arbeit angemessen und gut bewältigt haben. Es wird dazu immer verschiedene Meinungen geben. Vor allem, wenn der eine, ja…, und der andere nicht…, ihr wißt schon! Allerdings ist aus der unbeeinflußten Ferne eine Sache aufgefallen! Und das kratzt dann schon. Sollte hinterfragt werden. Beim ersten Straßenwettbewerb der M60+ gab es bei 92 Gestarteten nur 4 Disqualifikationen laut Protokoll (Super! Dank Eurer Hilfe, Horst Kiepert geklärt, das Foto zeigt den 20km-Wettbewerb!). Mein Problem, ein ganz anderes, nur Deutsche! Ja: Alle Vier waren Deutsche! Es geht nicht um gerechtfertigt oder nicht, für mich geht es um mögliche Ursachen, Schlußfolgerungen! Aber bitte nicht die vom bösen Italiener…!
Anmerkung: Hier ist keine Auswahl oder Wichtung, keine Vollständigkeit erreicht oder möglich! Wir bitten um Verständnis. Es ist mehr eine Auswahl der besten und für Texte passenden, zugeschickten Bilder.
So, mit den vielen neuen Ergebnissen in unserer GEHSPORTWELT (über 100 Datensätze) sind wir wieder aktuell. Ihr könnt euch auf Top-Leistungen aus Woronowo, RUS, Nitra, SVK, Middle Park, AUS, Rieti, ITA, Neuilly-sur-marne, FRA, Druskininkai und Lazdijai, LTU sowie Banska Bystrica, SVK, freuen.
Yohann Diniz hat in seinem Interwiev Fragen aufgeworfen, die nun auch bis zu uns hierher „zurückschlagen“, z.B. die Sache zum Stadion…
Wirklichkeit! Das sind sie, die Riesendüsen, die einen erträglichen Stadionbesuch in Doha, Katar, mit einem Herunter-Kühlen von bis zu 45 Grad auf 26 Grad überhaupt erst ermöglichen! Die Klimabilanz? Nicht nur die Vergabe nach Katar ist umstritten… Haben denn Gretas Anwälte schon eine Wutrede für die Eröffnung dieser WM am kommenden „Friday for future?“ fertig? Oder fliegt sie dort nicht hin?
Zu Hause ist das alles nur aktuell mit Abschalten oder Humor zu ertragen. Sehr gut traf man das wohl alles in dieser Kolumne aus dem „top magazin thüringen, Herbst 2019“, extra für euch. Nicht voreingenommen, hat das sehr gut mein Gefühl dazu ausgedrückt:
Ganz kurzfristig !!!, nach „jahrelanger planmäßiger organisatorischer Vorbereitung“ und monatelangem harten Training der Athleten genau auf diese, auf sie zukommenenden Strapazen, hat die IAAF nun plötzlich die Absage der 50km-Gehwettbewerbe und des Frauen-Marathon im Sinn! Soll das positiv sein? Sollen die Betroffenen sich nun freuen? Wir zitieren aus einem Interwiev mit Ikone Yohann Diniz zu diesen Vorstellungen:
Google Übersetzer (als Helfer genutzt):
Du hast gerade von der Nachricht erfahren, dass Langstreckenveranstaltungen, wie das 50km Gehen, in Doha abgesagt werden könnten. Deine Reaktion? Yohann Diniz (YD): „Schon bei der Planung der WM in Doha wussten alle sehr gut, dass es nicht nur 20 km werden. Wir wußten, dass es zu dieser Jahreszeit sehr heiß ist. Alles nicht neu, aber ist es gut, drei Tage vor der WM aufzuwachen? Es scheint, man überlegt, was danach, bei großen Problemen, passieren könnte? Ja, das ist gut, denn sie wollen die Athleten und ihre körperliche Unversehrtheit schützen. Aber vielleicht früher, nicht erst drei Tage vor dem Start. „
Sie stellen also die Wahl von Doha als Austragungsort dieser WM in Frage? YD: „Es wurde hier geplant, also mussten wir das hier berücksichtigen. Wir wussten, es würde heiß werden,… Über alles mußte vorher nachgedacht werden. Nicht, Athleten in Gefahr bringen, sie so als Geiseln nehmen. Wir bereiten uns monatelang darauf vor, für einen Wettkampf, der alle zwei Jahre stattfindet, gerüstet zu sein. Wir haben Kinder, eine Familie. Wir tun alles für ein gutes Abschneiden bei der WM, versuchen, uns richtig vorzubereiten. Wir fahren in viele Trainingslager, um dann drei Tage zuvor zu erfahren, dass wir möglicherweise nicht starten. Wir werden es nur Stunden zuvor wissen. Ganz zu schweigen von Fragen, die sich dabei stellen wie: Ist es gefährlich oder nicht, wenn man anfängt oder nicht, riskiert man, z.B. seine Chancen bei den Olympischen Spiele in Tokio… Dies sind Dinge, die man im Vorfeld hätte klären müssen. „
Wie werden Athleten oder Du reagieren, wenn wir uns mit einer Absage der 50km auseinandersetzen, einige Stunden zuvor angekündigt? YD: „Wir werden angewidert sein, es wird einige Missverständnisse geben, aber es kann auch eine kluge Entscheidung der Organisation sein. Es ist ein Platz zwischen zwei Stühlen. Z.B., wenn es zu heiß wird, wenn Bedingungen zu schwierig werden, ist es eine gute Entscheidung… Aber wenn man die WM in Doha auf diesem Datum haben will,… da habe ich meinen Verband gefragt, es gibt ein klimatisiertes Stadion, warum nicht die 50 km dort machen?“
Ist das dann Amateurismus (Anmerkung: Für mich eine Beleidigung aller Amateure!!!)? YD: „Ich weiß nicht, es sind lange Wettkämpfe. Wir wussten, dass wir davon betroffen sind. Unter solchen Bedingungen ist es gefährlich, auch nächstes Jahr in Tokio wird es dasselbe sein. Startzeiten bei den Olympischen Spielen sind auf 7Uhr verschoben, also mit gesamten Ablauf, Beginn 5:30Uhr. Zwei Jahre hintereinander ist es in Tokio im August so sehr heiß. Jüngste Testwettkämpfe, z.B. im Triathlon, hatten einige Unannehmlichkeiten,
Dinge, die unverständlich sind. „In Doha sind die gefährdeten Ereignisse spät in der Nacht, um 23:30 Uhr geplant … YD: „Zu dieser Zeit gibt es „nur 33-34 Grad „, aber gefühlte 43-44 Grad. Wir sind in einem Ofen, man denkt, es ist eine Schande, sich jetzt zu bewegen.“
Für den Fall, dass der Wettbewerb aufrechterhalten wird und dass es 45 Grad Gefühl gibt. Gehen Sie das Risiko ein, den Test zu machen? YD: „Ja, ich stelle mir die Frage, ich wusste, dass es diese Bedingungen gibt, auf die ich mich vorbereitet habe, aber… Nur, wenn große Denker anfangen zu denken, dass es gefährlich sein kann, ist es das, dann muss es sein. Sie müssen die extremen Bedingungen meistern. Ich habe in Osaka z.B. harte Bedingungen erlebt, als ich Vize-Weltmeister wurde oder bei den Rio-Spielen 2016, bei denen ich körperliche Probleme hatte.“
Welche Lösungen halten Sie angesichts dieser späten Ankündigung für möglich? YD: „Abgesehen von dem Wettkampf im klimatisierten Stadion … wäre eine andere Option – Athleten scheinen (lt. IAAF dann) ja in der Lage, 20 km zu gehen – den Wettbewerb zu verkürzen. Wenn die Organisation die 50 km absagt, sollten wir eine kürzere Strecke gehen dürfen, auch wenn dann nicht die gleichen Athleten gewinnen, weil dazu nicht die gleiche Vorbereitung nötig ist. Ich habe meine Vorbereitung eindeutig nur auf die 50 km gelegt, ich werde damit keine ähnliche Leistung auf kürzeren Strecken wie den 20km erreichen.“
Wir hatten bereits am 4. September vorab schon einmal auf die DM, 10km Straße in unserem „Mi zu Mi“ verwiesen. Nun sind es nur noch 5 Tage und dann ist DM, der sich 2019 nur 46 Senioren (17W/29M) stellen. Eigentlich zu schade, um dafür stundenlang eine Bundesstraße richtig zu sperren! Aber die Ausrichter haben es nun noch einmal so versucht. Dafür unser großer Dank! Wenn alle kommen, dazu noch die 31 Starter, die für die Rahmenwettbewerbe gemeldet haben „iss ja nu mal halw jut“.
Kein „Hype“ um die Startzeiten, wer sich auf die Flyer (1/2 Jahr oder uns…) verläßt. Beim DLV waren sie wohl nicht richtig und wurden kurzfristig noch geändert? Unsere Masters-Riege stellt neben den DM-Startern in 18 Altersklassen! auch noch weitere Athleten in den Rahmen-WK, von denen Josef Smola, Prag, M55, der wohl bekannteste ist. Hier nicht aufgeführt sind die 20km als Rahmen-Wk. Dort stellt sich bekannter Nachwuchs des SC Potsdam in der U20 den schweren künftigen Anforderungen im Erwachsenenbereich. Wir sind gespannt wie das Josephine Grandi, Johannes Frenzl und Jakob Johannes Schmidt meistern?
Nächste Woche um die Zeit stellen wir Euch dann hier die 10km-Meister 2019 vor!
Bevor wir zum Sport kommen, eine erfreuliche Meldung zu unserem leidigen Thema der letzten Tage. Transparenz fordern, das lohnt sich, zumindest, um Abläufe zu verstehen und um Absichtserklärungen für zukünftiges Handeln einzuholen. Das ist gelungen. Nicht durch Deutschland bzw. deren Verantwortliche oder jemand der sich überwindet und etwas tut. Nein. Und wenn ihr Nachstehendes lest, werdet ihr hoffentlich auch verstehen, das es definitiv FALSCH WAR, nach den 10km KEINEN DRUCK auszuüben. Unter dem Motto: Da werden sich schon welche finden…. hamm se ebn nich! Was ich auch gut finde: Und! Man fordert sogar Klar- und Deutlichkeit! (Anmerkung: Auch mein tolles Verhältnis zu Dieter Massin war nicht sofort bei 100% und definitiv ohne Vorschußlorbeeren beiderseits! Respekt und Achtung haben wir uns beide vor 10 bis 18 Jahren gegenseitig erarbeitet, siehe Medaillen 2011 Gent).
1) Dr. Franz Kropik, Österreich, hat nun schnell klares Statement, auch als Messlatte für die Zukunft, erreicht! Glückwunsch!
„Lieber Franz, danke für die Rückmeldung.
Du brauchst dich nicht zurückhalten. Moreno hat erkannt, dass er grundlegende Fehler gemacht hat. Vito Vitorio hat sich auf sein Wissen verlassen und hatte selbst keinen Kopf für die wichtigen Details, die mir sofort aufgefallen sind. Leider konnten Vesna und ich nicht für Veränderungen sorgen, weil wir keine Checkliste vorfanden. Selbst die Vermessungsprotokolle lagen nicht vor. Moreno hat dies erkannt und tritt aus allen Positionen zurück.
Das Orga Team hatte sich völlig überschätzt – dummerweise aber Hilfen für nicht notwendig gefunden.
Unsere Lektion haben wir gelernt: 1) Die Streckenprotokolle müssen bei der Vorbereitung des Technical Manuals vorliegen. 2) Die Strecken müssen eine 2 × 500m Länge aufweisen (Anmerkung: Nach den letzten Schlappen verständlich. Aber NICHT NOTWENDIG. Geher müssen nicht auf eine Autobahn!). 3) Die Runden müssen angezeigt werden. 4) Bei Temperaturen über 25*C müssen Wasserduschen auf der Strecke sein. 5) Am Ende steht Wasser und Obst ausreichend zur Verfügung. 6) Die korrekt abgemessene Strecke steht eine Stunde vor Start zur Inspektion bereit. 7) Die RWJ haben eine internationale Lizenz und müssen auf dem Besonderheiten der Senioren vorbereitet sei. 8) Es stehen 2 Safety Officer bereit. 9) Für die Strecken wird eine Maximalzeit festgesetzt, um darauffolgende Starts nicht zu verzögern. 10) Sorgt ein Athlet aufgrund mangelnder Technik zu einer Verzögerung des Starts, wird dieser disqualifiziert (?? war das für irgendwas ein Grund? Verspätungen gab es doch schon vor dem 1. Start?).
Gruss Kurt (Kurt Kaschke)“
1) Ich dachte, das ist dafür eingesetzten Verantwortlichen bekannt? 2) Nun müßten wir nur noch wissen, wer das zukünftig einhalten soll und wer das aus dem Kreis der Verantwortlichen kontrolliert (ohne einfach nur Vertrauen auch echt prüft)? 3) Und dann muss auch irgendwann gut sein…. Wir sind hier Informationsquelle und Berichterstattung, nicht Clearingstelle oder Richter!
2) Jetzt geht es mit Feuereifer an die zurückgestellte GEHSPORTWELT!
Das ging ja nun mal organisatorisch mit dem geplanten Urlaub im Lahntal in die Hose. Inzwischen wieder zu Hause wird aufgearbeitet. Über 100 Top-Leistungen stehen schon wieder neu in der GEHSPORTWELT.
Da kann man sich bis aufs Messer streiten, wenn etwas mißverstanden wird! Stimmts? So sträuben sich mir die Nackenhaare zum ersten Mal, wenn offiziell von „Short Road Race Walking“ als Bezeichnung des zu kurzen geratenen 10km-Gehen geschrieben und gesprochen wird. Zugegeben, meine Englisch-Kenntnisse sind gering. Aber ich spüre sofort, mit der Bezeichnung, nur „short“ ist mir dabei etwas zu kurz! gekommen.
Es war nur so ein Gefühl. Aber als mir dann WERFER !!! Fragen stellten, ich merkte, die wollen mich vielleicht versch…, dennn: „Ganz schön lang, die kurze Strecke!“ provozierte meine Denkzellen. Ja. Kurz? Fast 10km! Da merkte ich, das Gefühl, s.o. ist BERECHTIGT! Hier wird uns etwas vorgemacht. Hier will man etwas verwischen! Ist man wirklich so pervers? Und die Nackenhaare sträuben sich zum zweiten Mal!
Erstaunt hat mich dann, das „Betroffene“, also die, die das alles 1x bzw. 2x ausbaden mußten, sich gedanklich an diese „Offizielle Bezeichnung“ halten (halten müssen??? Warum nur?). Opfer gründen Opferverbände, tun alles für Gerechtigkeit. Wenn das nicht zu ändern ist, alles dafür, das anderen DAS NICHT widerfährt! Nie werden sie sich mit Begriffen der Verursacher einverstanden erklären, geschweige benutzen! Nackenhaare sträubten sich ein drittes Mal!
Wenn man das einigen „Betroffenen“ mitteilt, gibt es welche, die nicht nur die offizielle Bezeichnung wollen (müssen), sondern die mich, der auffordert, darüber nachzudenken, richtig echt und doll angehen. Den Mahner mobben, den Nachdenken-Macher! Siehe oben, Beginn! Das ist nicht nur schade. Vor allem, wenn sie wesentlich bessere Englisch-Kenntnisse haben als ich. Und die Nackenhaare sträuben sich zum vierten Mal!
Na gut, auch ich denke nach, wie besser machen? Wie politisch korrekt, außer überall mit vielen Leuten auf Klarstellung dringen? Einen Begriff finden. „UNDERSIZED“ war da für mich ein treffender…, aber so langweilig! Nur Anführungszeichen? Nee. Also machen wir es wie die anderen. Aber mit einem kleinen zusätzlichen Zauberwort, was alles sagt, das auch genüßlich verhindert, daß sich meine Nackenhaare ein fünftes Mal sträuben.
„Too short road race walking“
Langsam weicht Zorn und Groll zu Ironie, wie jetzt die vielen Zuschriften beweisen, das alles irgendwie zu verarbeiten. Hier z.B. Wolfgang Hammer, für mich sehr gut, aus der Ferne von Regensburg zu Eraclea hin, zu vermelden weiß. Auch mir hat diese Art von Nackenmassage, von mir ungewollt sowie für mich zeitraubend, geholfen. Vielen Dank den hier (sicherheithalber und mit Absicht…) ungenannten Mit – Schauspielern.
Und den Blick nicht nur auf die „bösen, unfähigen Italiener“ werfen, das meint in etwa unser Leser Hans-Jürgen Möhring (wie ihr merkt, ein Kenner des Metiers):
wird fortgesetzt… (durch die vielen Telefonate, Mails, Stellungnahmen, Unterstellungen etc. aktuell, die anderen vielleicht bei ihrem ständig zur Schau gestelltes Ego helfen könnten, aber mir für ZDF *Zahlen, Daten, Fakten*, verbunden mit vielen Recherchen, leider, leider nur Zeit raubt, also hier nur ein paar schöne Bilder zum Abrunden *danke auch Peter): 
An der Medaillenausbeute Deutschlands waren in hohem Maße die älteren Jahrgänge M/W beteiligt. Hier Silber durch Wolf-Dieter Giese und Gold durch Peter Schumm.
Die beiden Athleten boten harte, sehenswerte Fights miteinander! Holten GOLD „en masse“! Dabei konnte sich der „Jüngere“ über 20km knapp durchsetzen: Der 77-jährige Peter Schumm, Deutschland, gegen den 83-jährigen Romolo Pelliccia, Italien! 20km: Peter, M75, Gold in 2:18:32h, Romolo, M80, Gold in 2:19:47h. Dazu für beide Teamgold über 20km und bei dem „Too short event“! Da hatte Romolo seine Nase 1:17min vor Peter im Ziel. Bei den 5000m, ohne Peter, konnte sich unser Felix Maier gegen Romolo knapp mit 16s Vorsprung durchsetzen, als ebenfalls da beide GOLD holten. Felix 32:45min zu Romolo 33:01min, der so bei 3 Starts fünf Goldmedaillen schaffte! Was für ein Ergebnis!
Ohne sieht es bei den 20km so aus:
Und „mit“ kommen Italiener und Franzosen GANZ GROSS raus:
Ein silberner Tag für Deutschland! Bemerkenswert ist die Tatsache, die deutschen Medaillen-Gewinne konzentrieren sich auf die AK 75/80. Von diesen AK kommen gleich alle fünf Goldmedaillen der Deutschen über 20km (ja, weiblich W70, aber das Teamgold mit den erfahrenen Athletinnen der genannten AK). International möchten wir unbedingt das Auftreten der italienischen und französischen Teams hervorheben. Eine bemerkenswerte Breite (etwas neidvoll). Interessant auch, Gehergroßmacht Spanien schwächelt etwas über die 20km. Einzel überdeckt mit 4 Gold noch die Breite. Aber bei den Teams gibt es dann nur noch 1x Gold in der M50.
Montag beginnt die ARBEITSWOCHE. Im allgemeinen dauert sie bis Freitag! Das haben einige vergessen. Wir halten uns daran. Nur, ab Donnerstag ist Urlaub beantragt. Nun geht es weiter mit der Auswertung der Masters-EM…, damit vorrangig!
Ich möchte Konsequenzen spüren, sehen und verstehen, nicht Rücktritte verkraften.
Als Konsequenz genannter Vorgänge (zumindest um das Gehen) ist heute ganz aktuell Moreno Beggio von all seinen Ämtern zurückgetreten. Er ist in der Geherszene bekannt, hat große Erfahrungen und ich glaube auch, war (muss man nun wohl leider in dieser Zeitform schreiben), durchaus als hochkompetent!, ehrliche „Haut“, auch athletennah
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Auch unser tschechischer Freund, Josef Smola, ruft vormittags erbost um Hilfe, seine erste Mail war nicht „stubenrein, erspare ich Euch! Aber seine Fakten bleiben:
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bekannt. Nach dem 1. Strecken-Streckenaussetzer am Mittwoch versuchte er sich noch in Erklärungen, in der Vorbereitung ALLEINE gelassen gefühlt, hätte er alles zur Strecke einer Person in Verantwortung gegeben. Nun, nach dem Samstag-Debakel, gab es keine Erklärung mehr. Zu sehr wird ihn selbst persönlich geschmerzt haben, selbst nicht noch einmal alles kontrolliert zu haben. Damit sinken die Chancen zum Aufarbeiten und zum Vermeiden solcher KRASSER Dinge auf den Null-Punkt. Ich orakle mal, es ändert sich nichts! Es wird nichts aufgeklärt. Wie überall gibt es ein „WEITER SO!“, obwohl es nicht sooo weiter gehen kann. Es wird (gehofft) alles sehr schnell (zu) vergessen. Und die Dinge sind ja NICHT NEU, sondern hausgemacht! Nur kurz Beispiele: 2006 Poznan: Strecke autobahnähnlich, halbseitig gesperrt, voller Verkehr und fast 40 Grad!, 2011 Gent: Streikähnlicher Zustand durch Zwist zwischen Flamen und Wallonen, 5h sitzen die Geher brav auf den Traversen und warten auf die Team-Auszeichnungen. In einer Nacht-und Nebelaktion sichere ich mir alle Medaillen und ehre die deutschen Geher 4 Wochen später in Ahlen beim Wettkampf offiziell; oder: Medaillen fehlten auch für die Teams in Sacramento oder zu kurze Strecken gab es auch schon. Dick Gnauck erinnert sich an die Masters-WM in Brasilien. Alle wußten von der zu langen Strecke von 10,5km beim ersten Straßenwettkampf. Trotzdem mußte man vier Tage später über 21km! antreten, weil eine „Neuvermessung“ angeblich zu teuer geworden wäre. So viel zum wirklich sportlichen Wert! UND WIR LASSEN UNS DAS IMMER ALLES GEFALLEN!
Wer sich mit Außenansicht dieser Geherproblematik nähern will, liest bitte auch (noch einmal, jetzt, zu den 20km) den Beitrag von „lampis“, www.lampis.net! zumal Axel Hermanns auch noch ein gelernter und guter Journalist ist, …hier einfach an der rechten Seite klicken. Klar und deutlich, ist dem nichts mehr hinzuzufügen und ich möchte mich jetzt auch wieder den sportlichen Aspekten widmen.

