Eigentlich waren wir schon weg. Aber aufgrund der Nachfragen kommen wir mal kurz zurück. Die breite Masse drückt nun doch die Frage, was hält für uns die DM Straße II bereit, welche Argumente sprechen dafür? Wer sich also gerne beteiligen möchte und so seine Überlegungen mit Argumenten unterfüttern möchte, kann das hier tun.

Unsere neun Gründe für zwei DM Straße! findet hier -> 1504 Neun Gründe

Was uns dieses Mal doch etwas ruhiger macht, das ist die Tatsache, aktuell steht im DLV die Wettkampforganisation auch zu zwei Meisterschaften. Erst am Freitag haben wir noch einmal mit Harald Strich darüber gesprochen. Er bestätigte, es bleibt bei seinem Vorschlag. In Naumburg, bei diesem sehr ominösen Gespräch, gehörte er dann zu den Glücklichen, die zufällig dabei waren. Er äußerte dort auch seine Meinung! Die lautete: Zwei DM Straße! Offensichtlich wurde auch er nicht er- oder gehört? Schade…

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Ja, während draußen der Nachwuchs um seine Straßenmeistertitel 2015 kämpfte, setzte Dr. Wolfgang Schaefer seine Sitzung zur Zukunft des Seniorengehens an. Alle die dazu erschienen wären, hätten so u. a. den grandiosen Zweikampf zwischen Heiner Terp, Erfurter LAC und Nathaniel Seiler, TV Bühlertal, von Anfang an gemeinsam vorn, wie hier auf dem Bild, verpaßt. Ich Trottel (die Rede: Udo Schaeffer) wollte, wie seit einiger Zeit fest vorgenommen, unter keinen Umständen auffallen, verließ also den Wettkampf und erschien deshalb pünktlich um 13.29 Uhr zur vereinbarten Zeit. Zum Glück war ich dort neben Dr. Schaefer als Ausrichter der Angelegenheit der einzige Bekloppte, der das alles wohl noch ernst nahm? Weil andere gleich gar nicht und drei irgendwann, wohl erst eine 1/2 Stunde später erschienen, konnte auch ich dann zum Glück das Duell bis zum Schluß verfolgen. Vielen Dank an die Nicht-Bekloppten!

Ein Beitrag wirklich reif für die “heute – show”! Nun wird frech von ihm behauptet, ich war nicht da, obwohl ich der Einzige war, der da war. Huch, bloß schnell weg hier…

Massin, Dieter & Hoernecke-Gil, Marina

Europe-Challenge in Englisch gibt es bekanntlich schon! Marina Hoernecke-Gil (ESP) und Dieter Massin (GER), der Schirmherr unserer Challenge, schafften es nun auch, Vor- und Nachspann der neuen Punktliste Englisch zu gestalten. Vielen Dank. Hier ein Ausschnitt:

1504 Seite 3 engl

Hier eine der sechs Seiten in englisch, als Arbeitsliste, die als Vor- und Nachspann der Punktliste Voraussetzung sind, weiter für internationale Aufmerksamkeit zu sorgen. Das ist unsere Zukunft! Viel schöner! Innovation statt Ideenklau oder Neid und Missgunst.

Eine sehr gute Entscheidung haben die Verantwortlichen getroffen, als man von den fünf möglichen drei Strecken des Europacups 2015 nicht nur “einfach voll besetzte”, um in die Teamwertung der jeweiligen Strecke zu kommen! Zu allen drei Strecken wurde auch ein (der mögliche)  “Ersatzmann” nominiert. Das erhöht nicht nur den gegenseitigen Ansporn und den Anspruch in den Team´s, auch unser Interesse und die Chancen auf Top-Team-Platzierungen! Team zählt wieder! Wir sind neugierig und positiv gespannt!

Europacup_MurciaZu Details und Nominierten, auf der DLV-Seite bzw. beim GEHER-TEAM nachschauen!

In demütiger Trauer geben wir hier und heute bekannt, die Chance auf Deutsche Meisterschaften 20km Straße für einen großen Teil der Seniorinnen und Senioren wurde nun durch die offizielle Zuarbeit von Seiten der Senioren selbst! begraben.

(Wieder ein Moment, wo unser Wahlspruch  – oben rechts – voll zum Tragen kommt!)

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In Vertretung all der Entsetzten, auch der zukünftigen aktuell noch nicht betroffenen Generation, hier ein Teil der 2016 Betroffenen, dabei Welt- und Europameister und ein Olympiasieger, der erst seit drei Jahren wieder geht – gerade längere Strecken:

ab Jg.56: Helmut Prieler, Wilfried Gaube, Dr. Rainer Lorscheider, Uwe Tolle, Robert Mildenberger, Alfons Schwarz, Peter Schumm, Stefan Nißl, Juri Ivanov, Christoph Höhne, Joseph Hummer, Felix Maier, Bernd Hölters, Horst Lenz, Joachim Bauer, Peter Slevogt, Wolf-Dieter Giese, Horst Kiepert, Karl Degener, Gerhard Langner, Erich Sturz, Josef Berzl, Wolfgang Neumüller, Bernd Affeln, Udo Schaeffer, Alois Bschor, Peter Gaus, Gerhard Billig, Heinz Mittmann, Werner Schaller u.v.a.m.

aber auch:

ab Jg.66: Ilona Kirchesch, Brigitte Partzalek, Ursula Klink, Birgit Komoll, Helga Draeger, Heidrun Neidel, Sylvia Wälde, Marita Echle, Monika Müller, Brigitte Zeidler, Margarete Molter, Marion Fuchs, Gabriele Moser, Petra Gensel, bitte um Entschuldigung, falls jemand bei der Aufzählung fehlt.

Es ist kein Feind, kein Gegner, kein Verleugner, der uns das antut, kein böser DLV, kein Ignorant und KEINER der das Gehen allgemein abschaffen will! Zum Totengräber wird so unser Vertreter beim DLV-Seniorensport, der dazu berufene  Dr. Wolfgang Schaefer, der sich damit entschuldigt, “im Auftrag der DLV Senioren zu handeln”, “…handeln zu müssen”! Müssen heißt in seinem Verständnis nur: “…eine DM Straße abschaffen”.

Der Stein steht, es könnte ein Stein des Anstoß werden! Laßt ihn ins Rollen kommen.

 

Das sind die stärksten Teams des deutschen Gehsports bei den Deutschen Meisterschaften Straße I:

WKAUS 06 Nbg

Die vollständige Übersicht zum Runterladen könnt Ihr hier einsehen -> WKAUS 06 Nbg

Da waren es dann noch 162 Teilnehmer, etwas ernüchternd. Analyse und Details folgen noch unter “Unsere Berichte”

Einige Dinge konnten in der Zwischenzeit geklärt werden, einige nicht, wie z.B. das Treffen bezüglich der Abschaffung der DM Straße II in Naumburg…, das fand zum angegebenen Zeitpunkt, 13.30Uhr, während der Wettkämpfe!, nicht statt. Dazu später mehr.

Aber wir haben frohe Kunde bezüglich der Rahmenwettbewerbe zu den Deutschen Meisterschaften auf der Bahn. Mit dem Rahmenprogramm wird jedem Geher!!! ein Start in Düsseldorf gewährleistet! Vielen Dank! Egal ob Ausländer, Norm nicht erfüllt oder zu jung? Für alle ist etwas dabei.

Bitte lesen -> 150613 DM Düdf Rahmen

Es gibt auch Neues von der Europe-Challenge. Veenendaal, NIE, 5.9. sowie Polen mit Gdansk am 29.8. und Katowice am 5.9. haben sich neu beworben und werden schon 2015 dazu kommen. Mehr auch unter “Unsere Berichte”…

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NAUMBURG WAR WIEDER SPITZE! Die Athleten dankten mit Topleistungen. Und das Rumpfaufgebot der deutschen Spitzengeher konnte sich weitere Normen, Best- und Spitzenleistungen holen. Alles spielte am Sonntag mit: Erholung von letzter Woche, Wetter, Strecke, Gehrichter… Christopher Linke, der Matador von Podebrady musste gesundheitsbedingt (und schonend für die nächsten Höhepunkte) wie weitere Akteure leider verzichten.

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So konnten nur diese Drei etwas für das Anfangstempo bis Kilometer 5 tun. Alle belohnt mit Meisterschaftsmedaillen: Gold an Nils Brembach, Potsdam, neue Bestzeit! 1:21:21h, Silber Hagen Pohle, Potsdam, 1:21:34h, bestzeit ganz knapp geschrammt, Bronze Carl Dohmann, Baden-Baden, geforderter Leistungsnachweis < 1:23h mit 1:22:24h deutlich gelungen! Respekt und Glückwunsch!

Das Tolle am Erreichen dieser Leistungen, was für alle Erfüllen der WM-Norm ist, die Leistungen wurden ALLEINE erreicht, ohne Tempomacher, ohne Hochkaräter, wo man mal “mitschwimmen” kann, nein, jeder Schritt, jeder Meter hart errungen, die Zeiten hart erkämpft. Nach fast ähnlicher Halbzeit wie in der Vorwoche in Podebrady, 40:37min., konnten Hagen und vor allem Nils das hohe Tempo dieses Mal durchhalten! Wir schreiben gerne wieder die Bestenliste um:

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Das 20km-Gehen der Frauen dominierten die ausländischen Athleten. Es gewann Paola Saquipay, Ecuador, in 1:32:14h, die mit einer starken Mannschaft angereist war. In Deutschland gibt es einen Szenen-, Personen- und Regionenwechsel weiblich! Gold und Silber gehen in den Westen nach Düsseldorf und Ibbenbüren. Mit starker Bestzeit siegte Lea Dederichs (geb. 1995), 1:41:40h (bisher 1:44:30h in Lugano) vor Franziska Glandorf (geb. 1993), 1:51:39h. Laura Schröter, LG Vogtland, mit 1:53:11h vervollständigte das Siegerpodest.

Mehr zu den Meisterschaften, besonders zum Nachwuchs später unter “Unsere Berichte”.

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Caio Bonfim, Brasilien (auf dem Bild ganz links, letzte Woche in der Verfolgergruppe der 20km von Podebrady), ist bisher der (erfolgreiche) Vielstarter des Jahres! Er gehört zu den vielen Top-Athleten, die ein Tag vor Naumburg einen Start in Rio Maior, Portugal, vorziehen. Hier geht es auch um Prestige, Geld und Challenge-Punkte. Rio Maior ist einer der wenigen von der IAAF anerkannten großen Gehermeetings, die auch in der B-Kategorie der IAAF-Race Walking-Challenge eingstuft sind.

Und so treffen heute die beiden Challenge-Sieger 2014, Liu Hong, China und Ruslan Dymitrenko, Ukraine, u.a. auf ihre großen Kontrahenten Eleonora Georgi, Italien, Vera Santos, Portugal, weiblich bzw. Zhen Wang, China, und eben jenen Caio Bonfin, Brasilien, der ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio erfolgreich die Meetings besucht. Chihuahua hatte er noch weggelassen, dann wurde er Dritter in Lugano in 1:21:59h sowie jeweils Vierter in Dudince, 1:24:44h und Podebrady, 1:21:43h letzte Woche. Was hat der noch junge 24-jährige Haudegen heute in Rio Maior drauf?