* Im Vorfeld wurde sehr viel gemunkelt und die Startlisten versprachen noch mehr! In der Realität war alles „immer noch“ wahnsinnig stark. Aber alles pegelte sich mehr in „Richtung Podebrady“ ein. Viele hielten ihre Startversprechen nicht. Immerhin konnten wir mit den Rahmenwettkämpfen noch 252 Starter zählen. zu den Details:
* Aus deutscher Sicht können wir gar kein Ergebnis im Protokoll vermelden. Bianca Dittrich erscheint nicht einmal im offiziellen Protokoll zumindest als „dns“ und Jassam Abu el Wafa schaffte es nur bis km13! Hitze? Wir wissen es leider nicht. Nach 5km noch bei 21:14 deutete sich bei den anschließenden Km – Zeiten schon an, 4:23 bis 4:31 pro km, das wird heute nichts. Denn es bleiben nach wie vor die Grundkriterien: Die Hälfte wird in 39:30min bis maximal 41:00min absolviert, um sich anschließend zum Teil noch wesentlich im Tempo zu steigern. Die ersten Sechs schafften ein Durchschnittstempo unter 4min pro Kilometer.
* Vorn ging gewaltig die Post ab. Die Chinesen bildeten „in Masse“ einen roten Block, der das Tempo bestimmte. Nur Paul McGrath, ESP, führte 1x bei km9, ehe sich Haifeng Qian, CHN, sich dann als Erster überhaupt zum km10 in 40:01min absetzen konnte. Das Tempo nahm weiter kontinuierlich langsam zu, ehe ein 19-Jähriger, der spätere Sieger, nach 59:48min (15,km schon 3:48) bei km15 eine 3:46min dazwischen knallte und alles (zer-) sprengte! Es war nicht der von mir als Riesentalent angekündigte Congshan Bi, CHN, der in 1:27:38h „nur“ den 22.Platz belegte. Es war Shengi Shi, der in La Coruna seinen ersten ganz großen Sieg feierte. Verrückte Welt! Gleich zwei 19-Jährige machen nun das Treiben verrückt. Auch „Vielstarter“ Bonfim, BRA, (20:17, 40:13, 1:00:02) kam aus diesem „Nichts“ noch auf. Aber „nur“ bis zum 4.Platz in 1:24:08h. Ähnlich wie in Podebrady! Dort (20:28, 40:21, 59:58) kam er noch auf den 2.Platz in 1:23:40h!