81 Finisher bei den Männern (von 106, mit 3 Ergebnissen, es waren auch Aussetzer möglich) und 30 Frauen (von 37) mit drei Ergebnissen im Ziel. Eine große Show mit riesigem sportlichen Wert! Ist das eine mögliche Zukunft für das Gehen?
Mit ihrem zweiten Sieg auf der 3.Etappe klettert Shijie Qieyang nach eine Stufe höher auf dem Treppchen. Eine starke Vorstellung. Sie knöpft der führenden Yingliu Wang 1:14min ab und halbiert damit ihren Rückstand. Beide gewinnen dann noch mit China I im Team. Die überraschende Dritte, Li Maocuo, kommt aus dem Team China II! Beste Ausländerin, das verwundert nicht, mit Lorena Arenas eine Columbianerin!
Endlich, endlich! Nach zwei vierten Plätzen schafft Kaihua Wang am Finaltag endlich den von ganz China erhofften Sprung aufs Podest. Aber was für ein Wettkampf? 47:17min für Eider Arevalo! Wie bei den Frauen 2.Sieg am 3.Tag. Doch dahinter! Kaihua Wang stürmt in 47:19min auf den 2.Platz. Nur 1s dahinter mit 47:20min Lebogang Shange! Diese drei Sekunden entscheiden über den Gesamtsieg – und ein paar tausend Dollar mehr! Isaac Palma Olivares behält mit 47:37min seinen Podestplatz gesamt! Die Dollars in der Teamwertung gehen vor allem an das Team LATIN POWER mit Bonfim, Choco, Shange und Karlström, die mit 3min Vorsprung die PERRITOS mit Arevalo, Dunfee, Snyman, Rew und Yerko auf Abstand halten. Auch im Team hat es für Christopher Linke nicht geklappt. Mit Bird-Smith, Wilkinson und Bosworth ist er und sein BEEF XTREME nur Achter mit 26 Minuten Rückstand. Sein letzter Tag war wohl mit dem 34.Platz ein Müh versöhnlicher? Auf jeden Fall ein wunderbares Event. Auf das nächste Jahr! Mal sehen wie und wann dann….?
… vor allem bei den Männern! Das was da beim 2018 „nur“ als 3-Etappen-Gehen “ ausgetragene „Tour de France“ der Geher RUND UM DEN LAKE TAIHU, China, geboten wurde. Hauptgrund: 1.Etappe = Finale der IAAF-Race Walking-Challenge 2018! Wir berichteten bereits dazu. Nach den 20km vom 1.Tag wurden auf den beiden weiteren Etappen jeweils 12km bestritten. Die besten Athleten des ZWEITEN TAGES:
Der Wettbewerb der FRAUEN wird klar von den Chinesinnen dominiert. Nach „Einbruch“ von Shijie Qieyang am 1.Tag, nur 5.Platz mit bereits 3:07min Rückstand, ging es nur um Schadensbegrenzung. Die Aufgabe bewältigte die Favoritin souverän mit einem tollen Sieg. 39s zur Führenden Wang, die nur Dritte wurde, gut gemacht. Der „Rückstand“ zu den Männern bei ihrer Hatz betrug nur 3:20min!!!
Das ist verkehrte Welt bei den Männern. Wieder kein Chinese auf dem Treppchen! Kein Europäer, kein Asiate, kein Australier! Die große Show der Arevalo, Columbien, Shange, Südafrika und Oliviera, Mexico geht weiter. 1.Tag: 3s Vorsprung für Shange, 2.Tag: 3s Vorsprung für Arevalo, Gleichstand, 2 gelbe Trikots! Bei den Männern macht es auch die starke Breite. Von 103 Startern sind am 2.Tag noch 96 Teilnehmer dabei. Favorit Cai Zelin ist seinem „Wohnzimmer“ entschwunden. Fehlt auch dem Team China I, das ist nur Vierter hinter der II.Mannschaft! Es rumort. Viele sind am Ende der Saison auch mit den Kräften am Ende. Christopher Linke kann nicht an seine Ergebnisse 2017 anknüpfen. Das Ergebnis vom 1.Tag war kein Ausrutscher. Wieder nur ein 42.Platz. Aber auch große Namen hinter ihm… Die Spannung bleibt.
Der internationale Sprinterdreikampf von Veenendaal, Niederlande, musste beim 9. Durchführen 2018 wegen Instandssetzungsarbeiten an der Tartanbahn verlegt werden.
Relativ kurzfristig konnte Ideengeber und Veranstaltungsleiter Frank van Ravensburg mit Hilversum am 22.9. noch einen guten Ersatz finden. Und er wurde mit guten Leistungen der Starter für sein Engagement belohnt. Wir hatten das Thema am Sonntag schon kurz mit dem Vorstellen der Sieger aufgemacht. Heute gibt es noch ein paar Fakten mehr dazu.
Das erste Bild zeigt Gesamtsiegerin weiblich, Kate Vaele, Irland, in voller Aktion. Alle ihre drei am Sonntag ergangenen Leistungen betragen 100 und mehr Punkte. Stolz kann sie auf ihre 3000m-Leistung unter 13min sein, die immerhin 107 Punkte (nach der Wertung, Punktliste des Deutscher Geherpokal) für die aktuelle BENELUX-Wertung einbrachte. Und darauf wiederum ist der Schreiber stolz.
Erfreulich, denn die Punktliste des Deutschen Geherpokal ist in den BENELUX-Ländern anerkannt und wird für die Wertung seit Jahren erfolgreich genutzt (eine Mär, das Nutzen der Liste in Deutschland ist nicht erlaubt). Zu eurer Kenntnis.
Ausschnitt aus dem offiziellen Protokoll. Die besten Leistungen des Tages werden auch als solche zur Auszeichnung vor Ort genutzt. Dann wird es typisch holländisch:
Die TOP14 der Männer. Die Punkte bei diesem „Sprinterdreikampf“ werden klassisch niederländisch entsprechend der Eisschnelllaufregeln ermittelt. Das heißt, alles wird in
500-er Leistungen (500m Eisschnelllauf) umgerechnet, dafür werden die Punkte vergeben. So entsteht diese interessante Wertung. Den aufgelockerten Abschluß der Veranstaltung bildet zuerst noch eine ausgeloste Teamwertung, ehe dann noch ein längeres freiwilliges Training am Nachmittag hinaus in die Natur zum „Ausgehen“ angesagt ist. Das ist eine wunderbare Veranstaltung. Herz, was willst du mehr?
Unser Bild, Gesamtsieger männlich, Miroslav Uradnik, Slowakei, in Aktion. Alle Leistungen findet ihr im Protokoll. Hier geht es zum provisorischen Protokoll im PDF-Format:
—> 180922 Hilversum, Uitslag 9e internationale sprintdriekamp snelwandelen
Viel Spaß beim Schauen!
Auch Dick Gnauck ist der Tod von Karl-Heinz, „Kalle“, Stadtmüller sehr nahe gegangen. Ich darf euch seine Sicht auf die Dinge mitteilen, verbunden mit zwei charakteristischen Bildern, die Steffen Müller I bereitgestellt hat.
Anmerkung:
Dick hatte auch einen über die vielen Jahre äußerst unterschiedlichen und interessanten „besonderen“ Bezug zu Kalle, den er uns nun hier gerne preisgibt. Und wir veröffentlichen seinen persönlich erstellten Nachruf auch mit großem Interesse:
PDF – Version:
Wir denken an dich, Kalle!
Ein ehemaliges Riesentalent – ich durfte mit ihm gemeinsam in den Siebzigern einige Trainingseinheiten und Wettkämpfe absolvieren – ist viel zu früh von uns gegangen!
Karl-Heinz Stadtmüller, 1953 – 2018
Da zählt mit dem Bekanntwerden nur dieser Fakt. Keine aktuellen Ereignisse im Sport. Ich kenne ihn als lustigen, stets einfallsreichen Menschen, der schon mit seiner Art sehr oft im Mittelpunkt stand. Trotz allem Talents und viel Training ist ihm in den Jahren des Leistungssports ein GAAANZ großer Erfolg immer verwehrt gewesen. Auch als „Matador“ über 50km bestand er diese Strapazen, die er am Anfang und Ende seiner Karriere auch auf sich nahm. „Kalle“ war 1978 mein „Geher-Pate“, als ich in die Nationalmannschaft aufgenommen wurde. Und ich kann mich an viele lustige Momente während unserer Laufbahn erinnern. Bei solchen Momenten wie jetzt möchte ich auch im Angesicht der oben genannten Überschrift trotzdem bleiben! Ich möchte Dich so,
NUR SO
für immer in meiner Erinnerung behalten. Danke für die gemeinsamen Super-Zeiten. Und nun folgt ein erster Blick ganz nach unten in eine meiner Schatullen:
Die stark verjüngte DDR-Nationalmannschaft im Juni 1978 nach dem Rücktritt einiger Granden in Italien beim Vier-Länderkampf Italien-Frankreich-DDR-Schweden! So was gab es in Zeiten des „Eisernen Vorhangs“ und diese Reisen waren heiß begehrt, Lohn, sich zu schinden. Von links (nur Familiennamen), Stadtmüller (20km), Kerber (50km), Meisch (10km), Weigel (20km), davor Matern (50km), dann Heyer (20km), Müller II (10km), O.Pilarski (50km), Pasemann (10km), Wieser (20km) und mich als Fotografen, der damit fehlt.
Ergibt sich die Frage nach Hartwig Gauder? Denn, just an dem Wochenende stand der Länderkampf, Leichtathletik DDR-Großbritanien an, mit Göhr, Ray und Hanisch. Hartwig gewann da in London die 20km mit 1:24:22h. Und auch der Kampf der Giganten USA-UdSSR fand an dem Wochenende in Westwood, USA, mit Gehen statt! Neben Stars wie Stones, Edwards, Centrowitz, Nehemiah starteten Berendt und Schuler mit 22-ger Zeiten über 5km im Gehen! Fassen wir die Sportwelt weiter… Der Giro war gerade unterwegs mit Bartali und Gimondi. Und Borg reiste im Tennis von Sieg zu Sieg. Alles interessant…
Das stand (im „Deutschen Sportecho“ der DDR auch!) in der rosafarbenen 60x42cm großen Sportzeitung Italiens vom 11. Juni 1978, der „La Gazetta Sportiva“ aufgeschlagen riesige 84 cm lang!, die ich mir selbstverständlich illegal mit zurück in die DDR nahm. Auf Seite 1 der Zeitung da natürlich kein „Sport“ sondern ein Beitrag der „Konzert- und Gastspieldirektion“ wie wir immer über die „Rasenkomiker“ lästerten. Oft auch zu Recht. Denn Deutschland hatte sich gerade mit einem O:O gegen Tunesien über die Vorrunde „gezittert“. Zurück zum Gehen, zum Bericht in der Zeitung…
Zu den Fragen, wie erfolgreich waren wir, was sind wir da bei der schönen Sonne in Lido de Camaiore, Italien, gegangen? Die DDR dominierte klar. Auf dem Foto, Udo Schaeffer, konzentriert, auf dem Weg zum 3.Platz über 50km…
10km Jun: 1. Müller II, 43:46, 2. Pasemann, 45:26, 3. Meisch, 45:45, 4. Moller, SWE, 46:06, 5. Gandossi, ITA, 46:21, 6. Grosselle, ITA, 47:05…
20km Mä: 1. Stadtmüller, 1:27:10, 2. Wieser, 1:27:41, 3. Damilano, ITA, 1:28:34, 4. Gustavsson, SWE, 1:29:29, 5. Weigel, 1:30:45, 6. Heyer, 1:32:47…
50km Mä: 1. Pilarski, 4:04:26, 2. Visini, ITA, 4:08:25, 3. Schaeffer, 4:10:49, 4. Kerber, 4:13:27, 5. Bellucci, ITA, 4:15:21, 6. Matern, 4:17:40…
Das waren noch Zeiten…, das war vor 40 Jahren! Damit steht es auch für die Seite fest, wir werden unsere Historien – Ecke nun endlich eröffnen! Es ist an der Zeit.
Man wird das spannend! Waren das wieder ereignisreiche Tage… Wir verlegen mal die Analyse zur Masters-WM in Malaga weiter nach hinten, da A) Bühlertal, Deutschland, B) Hilversum, Niederlande, C) Redlham, Österreich und u.a. auch D) „Rund um den Lake Taihu“ in China viele TOP-Ergebnisse und interessante Auseinandersetzungen meldeten. Im Vorgriff auf Mittwoch fassen wir zusammen:
A) In Bühlertal wurden über 5000m Linda Betto, Groß-Gerau, in 27:18,44min und Carl Dohmann, Baden-Baden, in 21:19,07min Süddeutsche Meister. Der TV Bühlertal hatte eingeladen und vor allem Masters folgten dem Aufruf, denn viele lockteu.a. auch der 8.Wertungswettkampf zur Masters-Rangliste 2018 und zur LIGA der REGIONEN. Das Foto dazu (von Gabi Moser) zeigt uns die Siegerehrung der Männer über 5000m mit: 1. Carl Dohmann, 2. Nathaniel Seiler, 3. Denis Franke, 4. Mario Wälde, 5. Joachim Maier, 6. Hans-Georg Seipel, 7. Felix Maier, 8. Andreas Naumann, 9. Wolfgang Hammer…
B) Der 9. Internationale Sprinter-Dreikampf 2018 wurde erstmals verlegt. Wegen der notwendigen Bahnsanierung in Veenendaal, in Hilversum, Niederlande, ausgetragen. Starke Gesamtsieger gab es mit Kate Veale, Irland und Miroslav Uradnik, Slowakei.
Und beide können ab sofort das Novum auf sich persönlich beziehen, die schnellsten jemals in den Niederlanden gegangenen 3000m-Zeiten erzielt zu haben. Kate gewann mit 12:56,98min und Miroslav mit 11:50,08min diesen Teilwettbewerb des Dreikampfes.
Kommen wir nun zu C) Redlham, Österreich, wo die Österreichischen Staatsmeisterschaften über 20km m&w ausgetragen wurden (mit EUROPA-Challenge-Wertung). Die meisten Berichte in Österreich handeln dabei vom Sieg des „schwachen Geschlechts“ über die Männer. Denn 19,5km hatte dabei Kathrin Schulze, Innsbruck (in Deutschland bekannt, hier ür den ASV Erfurt startend), bei gutem, fast gleichmäßigen Tempo (10km 55:28min) zwei Athleten im Schlepptau, die nicht schneller wollten oder konnten. Im Ziel konnte sich Andrea Kovacs, Purgstall, um 5 Sekunden in 1:52:37h gegen Kathrin durchsetzen und den Doppelerfolg
der Frauen gegen den Sieger der Männer, Roman Brezowsky, M54, HSV Wien, der 12 Sekunden nach Andrea den Zielstrich überquerte, durchsetzen.
Erstmals seit 2014 standen zu D) Tage „Rund um den Lake Tahu“ chinesische Ambitionen nicht im Vordergrund, wurde doch die Serie 2018 erstmals damit beauftragt, auch das Finale der IAAF-Race Walking-Challenge des Jahres auszurichten. Am 1. Tag standen die offiziellen 20km auf dem Programm. Den widmeten sich als Höhepunkt der Wettbewerbe insgesamt (dazu kommt die Nachwuchs-Serie und eineBreitensprt-Event!) 38 Frauen und 103 Männer von allen Kontinenten der Welt, zusätzlich in 8 Frauen- und 23 Männer-Teams zusammen genommen oder „aufgeteilt“. Unser Christopher Linke, Potsdam, hatte keinen guten Tag erwischt, belegte mit 1:32:55h nur den 47. Platz. Anpassungsprobleme? Es siegte Yingliu Wang in 1:29:55h vor Maocuo Li, beide China, in 1:30:15h bei den Frauen. Einen spannenden Dreikampf der Männer entschied Lebogang Shange, Südafrika, in 1:23:20h vor Eider Arevalo, Kolumbien, 1:23:23h und Isaac Antonio Palma Olivares, Mexiko, 1:23:54h. Interessante Teams! China I als eigentlicher Leader ist nach der Aufgabe von Cai Zelin nur Fünfter (drittbeste Chinesen). Es führen die LATIN POWER mit Bonfim, Brasilien, 1:25:33h, Perseus Karlström, Schweden, 1:25:50h, neben Shange und Andres Choco, Ecuador (auch aufgegeben), im Team und mit 15s Vorsprung vor den „Perritos“ um Eider Arevalo, Evan Dunfee, Wayne Snyman und Quentin Rew. Es bleibt spannend.
Wir werden weiter berichten. Aus China,… und auch die anderen Wettkämpfe näher beleuchten. Doch erstmal muss nun alles in die GEHSPORTWELT! Bitte etwas Geduld!
Entschuldigt, es ist schon Mitternacht vorbei und ich zeige Euch mal eine der korrigierten Blätter der 76 einzelnen Seiten der „Protokolle“ zum Gehen von der WM in Malaga, noch ohne die Teamwertungen. Durch diesen Wust versuche ich mich durchzuwuseln und bin jetzt mit Phase 1 fertig. „Exemplarisches Exemplar“, wie es ab den Kreismeisterschaften aufwärts NICHT aussehen darf/soll, es war eine WM!, die W35, 20km, zuletzt bearbeitet:
Hättet ihr es gewusst? Die Vierte des W35-„Protokolls“ ist Weltmeisterin. Etc., etc. Statt 13 Finisher in der Altersklasse waren es nur sechs. Und wehe, man passt nicht auf, schaut zur Kontrolle nur in die W40! Nein, auch 45-er Frauen „verstärken“ diese Aussage. Das soll keine Kritik an der WM sein. Es erschwert nur unsäglich unsere Auswertung. Die Analyse dauert. Und der EUROPA-Challenge-Zwischenstand ist vor dem Wochenende nun nicht mehr fertig.
Für die Deutschen Masters steht nach der langen Sommerpause in Deutschland für Wertungswettkämpfe am 22. 9. in Bühlertal nun der 8. Wettkampf unserer Serie an. Und einen Tag später gibt es Strecken von 3 – 20km bei den Meisterschaften Österreichs über 20km am 23.9. in Redlham. Dieser Wettkampf zählt für die Europa-Challenge. Es gibt also wieder Punkte. Wir werden nun erst DANACH die neuen Zwischenstände errechnen und aufbereiten. Habt bitte Geduld.
Was bleibt noch letzte Woche und kommt noch in die GEHSPORTWELT? Brasilianische Meisterschaften und die Studentenmeisterschaften Japans waren mit interessanten Daten versehen. Sieger in Japan Aguri Hashi in 47:31,33min und Koki Ikeda mit 40:35,34min. Spannend und für den Frust zu Wust entschädigend, die Ergebnisse von Roubaix 2018.
Nach der TOP15 über die „24 Stunden von Roubaix“ die integrierten 100km-Leistungen. Wer war den da vorne?

Eine große Wertschätzung der „ULTRAS“ durch keinen Geringeren als Yohann Diniz! Der Ikone geht es wieder besser. Hier begleitet er den bei 100km führenden Emmanuel Lassalle ein paar Runden. Die Ultras hatte am letzten Wochenende gleich drei große Veranstaltungen. In den Niederlanden wurde das 53.Event von Nijmwegen-Rotterdam über 160km gestartet und auf der Isle of Man gab es schon wieder eine Spezialität. Beim „END TO END“ über ca. 39 Meilen von Nordpitze zu Südspitze! siegte Richard Gerrard, M45, in 7:01:02h. Ganz toll.
Danke für die Informationen der VRWC und von Emmanuel Tardi.
Die meiste (im sportlichen Bereich) verbrachte Zeit betätigte ich bei der WM in Malaga meinem Computer. Diese Art der Darstellung von Leistungen, ich weigere mich, dazu Protokoll zu sagen!, war nicht nur ungewöhnlich! Sie ist ganz einfach so in der Form SCH…! Welche Seiten bei mir sind nun noch offen…? Bei den 10km fehlt der Bericht „Jugend“ zu Ende gebracht und es fehlen dazu noch ein paar schöne Bilder…! Dafür schnell die Besten der 20km in die GEHSPORTWELT, nur die M35-64 noch nicht. Hier kann ich am 16.9. Vollzug melden. Alle TOP-Leistungen drin. Der voran geschriebene Beitrag, die besten internationalen MATADORE DER 20km zusammengefaßt am 17.9., die besten deutschen Matadore 2018 sind bereitsaufgearbeitet!
Es dauert alles nun etwas länger, wird auch weniger, weil sich die Prioritäten etwas verschoben haben. Sie liegen nun beim Verbessern meines Gesundheitszustandes. Das dauert Zeit und Ruhe, ja und vor allem fordert es Geduld.
Da sind sie nun, unsere Gehsport – Matadore von Malaga!
Das sind unsere aller-aller-besten Leistungen von heute, international, bezogen auf die 20km-Matadore von Malaga. Dabei haben wir selbstverständlich die Kategorie männlich
und weiblich sowie die „5 Jahres-Alters-Schritte“ nach den Vorgabe des DLV (vermischt mit der internationalen Kategorie der WMA), entsprechend der Punkttabelle 2018 unseres Deutschen Geherpokal dabei berücksichtigt. Ja, das ist UNSER AGE-GRADING, was in vielen Ländern mehr und mehr Beachtung findet – und zwar (aktuell noch) in unterschiedlichen Formen. Wir listen unsere besten „POINTER“ mit unserer Rangfolge auf. 17 Athleten aus 12 Ländern schafften es mit 102 und mehr Punktn auf unsere Liste. Mit fünf Athleten dominiert dabei deutlich Spanien.
** 112 Punkte von Ian Richards, GBR, M70, GOLD in 1:55h **
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108 Punkte von Jose Luis Lopez Camarena, MEX, M65, GOLD in 1:51:45h
108 Punkte von Patrice Brochot, FRA, M65, SILBER in 1:52:13h
107 Punkte von Miguel Angel Carvajal Ortega, ESP, M50, GOLD in 1:39:53h
107 Punkte von Lynette Ventris, AUS, W60, GOLD in 1:58:27h
106 Punkte von Elsa Meyer, RSA, W70, GOLD in 2:14:28h
105 Punkte von Ray Sharp, USA, M55, GOLD in 1:44:36h
103 Punkte von Leonardo Toro Lopez, ESP, M50, SILBER in 1:42:23h
103 Punkte von Miguel Perianez Garcia, ESP, M55, Silber in 1:45:50h
103 Punkte von Ignacio Melo Valls, ESP, M65, BRONZE in 1:55:23h
102 Punkte von Alex Flores, SUI, M45, Gold in 1:40:28h
102 Punkte von Juan Antonio Porras Hidalgo, ESP, M45, SILBER in 1:40:34h
102 Punkte von Dmitry Babenkov, CAN, M45, Bronze in 1:40:36h
102 Punkte von Rodrigo Moreno, COL, M50, BRONZE in 1:43:05h
102 Punkte von Ettorio Formentin, ITA, M70, SILBER in 2:03:33h
102 Punkte von Vincenzo Panico, FRA, M65, Vierter in 1:56:42h
102 Punkte von Jacqueline Wilson, NZL, W70, SILBER in 2:17:27h
Das Absolvieren der 20km in Malaga männlich und weiblich! befördert wieder diese Gespräche über unsere „echten Matadore“. Wir grenzen diesen Bericht heute auf die
deutschen Medaillengewinner ein. Wohl wissend, es haben sich doch alle Finisher dabei enorm angestrengt, Aufgaben und Disqualifikationen behinderten bei einigen ihr großes Vorhaben oder manche wählten schon im Vorfeld der 20km diese ab. Ganz wenige, wie Horst Kiepert, M65, kamen extra und NUR! zu den 20km! Respekt, da die Idee auch noch mit Erfolg gekrönt wurde…
GOLD, M75, Peter Schumm, 2:15:26h
SILBER, W80, Erna Antritter, 2:55:33h
SILBER, M65, TEAM: Albrecht, Langhammer, Kiepert, 6:39:24h
GOLD, W40, TEAM: Schenker, Schröter, Patrzalek, 6:07:57h
SILBER, M35, Andreas Janker, 1:39:33h
SILBER, M50, TEAM: Meyer, Schröter, Ritzenhoff, 5:56:04h
Unseren herzlichen Glückwunsch den Medaillengewinnern und allen Platzierten! Hat jemand noch etwas anderes mitbekommen?
Ich glaube, waren wir doch schon mal besser, oder? Auch wenn es viele überraschende Ausfälle von eigentlichen Leistungsträgern gab, sollte man sich etwas kritisch mit der deutschen Ausbeute befassen. Fehlen uns jetzt auch wie bei Elite und Nachwuchs die Events wie die Bahnmeisterschaften oder gar ein ganzes System in Deutschland, sich mal ab und zu etwas härter auseinanderzusetzen? Oder geben wir uns weiter zufrieden, bloß wenn und das überhaupt noch mal eine Regionalmeisterschaft, meist außerhalb des offiziellen Programms, stattfindet? Man zufrieden, Hauptsache mit einer Medaille nach Hause fährt und die seinem Verein stolz vorlegt? Ist es das, was wir wollen? Oder, was wollen wir denn dann?

