In der GEHSPORTWELT findet man nun aktuell auch das Ergebnis der Geher vom „DIAMOND LEAGE“ – Wettbewerb in London:
Und bei „facebook“ bedankt sich Dawid Tomala bei Mitstreiter Artur für dessen Mithilfe, diese starken Zeiten zu erreichen…
Mi zu Mi ist nun fertig! Gehsportwelt aktuell. Und immer noch gibt es Informationen, die hier gerne weiter verbreitet werden sollen. Die Tages-Planung der Masters-WM in Torun 2019 haben wir nun extra ins Netz gestellt.
Ab und an gibt es auch mal eine Danke-Mail! Wichtig sind die Rückkopplungen, auch als Hinweise nutzbar. Herzlichsten Dank dafür! So letztens von Wolfgang Hammer zum „EIGER/MALAGA – Beitrag“: „Hi Udo. Toller Artikel. Wusste nicht, dass die beiden ein Paar sind. Jetzt sind mir die Leistungen der beiden erklärbar. Sehe gerade am TV die verrückten Radfahrer auf der höchsten Tour- Etappe. Die Geher/innen sind etwas mehr verrückt, denn sie müssen auch noch alles selbst bezahlen. Du bist der“verrückteste Vielstarter“ im Geherpokal. Ich z.Zt. mit 6 Wertungen im Gehsportverein Regensburg der Verrückteste. Aber ein bisschen verrückt sein ist nicht wahnsinnig !!!!! Treffe mich morgen mit Hans Steck, dem ehrenamtlichen Gehsportbeauftragten von Bayern. Will mal ansprechen, dass die bayerische Gehsporttermine 2019 möglichst bald festgelegt werden. Hoffe, es findet sich ein Ausrichter für das Straßengehen? Melde mich sobald ich Neues weiß. Beste Grüße Wolfgang“
Hinweise, Mitarbeit helfen. Praxis! Dafür haben wir das Gehsportnetzwerk (GSN). Noch tut man sich für 2019 sehr schwer. Wieder mal. Schade. Der Beitrag zur „PITLANE & WANN ENDLICH IN DEUTSCHLAND?“ hat auch etwas gebracht. Daraus entsprang ein reger „Funkverkehr“ zur aktuellen DLO und zur Pitlane mit Antje Köhler, TV Bühlertal, die sich aktuell nun auch sehr um Nachwuchs im Gehen in ihrem Verein bemüht. Hat sehr schnell verstanden, worum es geht. So gibt es zum traditionellen Gehen, weit über den Dächern Bühlertals, am 22.9. wohl einige Neuerungen? Zumindest wird erstmals in Deutschland die lt. DLO einzig zugelassene Startmöglichkeit für Kinder M/W U10 ausgeschrieben.
Das entstand wie folgt. Auf eine Anfrage von ihr und Schorsch Hauger zur pitlane antwortete ich etwas provokativ: „Hallo, mich würde es freuen, wenn Du mir sagen würdest, wann die pitlane schon einmal in Deutschland angewendet wurde! Genau wie eine 3x400m Gehstaffel in der DLO! Die einzige offizielle Möglichkeit der U10, überhaupt Gehen zu dürfen. Sonst Verbot, immer noch. Auch aller Frauenstrecken größer 20km. Das alles, einschließlich pitlane hat es noch nie in Deutschland gegeben. Nicht mal eine offizielle Info, Diskussion etc. dazu. Wir sind da hinter den 7 Bergen, alle… LG“ Was Antje weiter anspornte, nachzuhaken. Nach weiteren Rücksprachen fand sie das so interessant, zu versuchen, es in Bühlertal am 22.9. zu testen. „Interessant! Und vielen Dank. Da müssen wir das mal in Bühlertal anwenden! Grüße Antje“ Als es dann ernst wurde, spornte ich sie an: „Hallo Antje!… habe in Ruhe alles überdacht. Wollt Ihr, willst Du das wirklich mal versuchen, anzugehen? Und dann vielleicht auch für ALLE? Das wäre doch ganz top. Wir müßten niemand gleich disqualifizieren. Sie fahren alle noch mit einer Leistung, auch mit Warten in der pit lane (5km=30s) zurück. Wäre auch für die „Alten“ gut. Wenn Du das wirklich willst und schaffst, auch durchzusetzen, wären ALLE Dir sehr dankbar! Und ich würde das dementsprechend reinsetzen, Du fühlst Dich von meinem Artikel angesprochen und machst bzw. versuchst etwas? I.O., einverstanden?“
Ja! Basis beschäftigt sich dann schon mal mit der pitlane. Und wenn man dann daraus auch eine DEMO-Veranstaltung der pitlane für alle hinbekommen könnte, würden alle NUR PROFITIEREN. Auch die Kampf- und Gehrichter, alle Athleten! Vielleicht auch interessierte Zuschauer oder Läufer, die so etwas spannend finden? Unser Gehen! So zu präsentieren…
War nicht so viel los? Weit gefehlt… Schauen wir mal. Zuerst zur IAAF. Da geht es richtig zur Sache. Die Qualifikations-Modi z.B. werden weiter „angepaßt“, modifiziert. Nur zu gewissen Wettkämpfen können „Normen gegangen“ werden, wichtige…, nicht Abendsportfeste etc. und zum Teil sind sogar Qualifikationen dafür vorgesehen. Ziel wohl dabei: Klare A- und B-Gruppen! Auch das Wertungssystem wird angepaßt, die vier Leistungsgruppen mit den Hauptstrecken 20km M/W, 50km M/W. Zur Bewertung des IAAF-Rankings nach den IAAF-Punkten werden bei den 20km (Nebenstrecken 10, 15, Frauen: dazu 5, 50) die besten drei Wettkämpfe und bei 50km (Nebenstrecken 20, 30, 35) die 2 besten. Aktuelle TOPTEN 20km:
Zwei Anmerkungen: 1.) Die aufgeführten Punktzahlen sind Durchschnittswerte aus den berücksichtigten Wettkämpfen einschließlich der Bonuspunkte (bei Bedarf? dazu gern hier mehr, fragt ruhig…). Zukünftig sollen bei diesen Events nur die drei besten Athleten je Land berücksichtigt werden???? Zweitens: In den TOPTEN der Welt alles erfahrene Athleten. Bei den Männern ist unser Christopher mit 30 Jahren sogar der Älteste! Schlußfolgerungen…? Bei den Damen bestimmen noch „ältere“ Athletinnen das Niveau. Für U23-Damen ist es sogar noch schwerer, in die Spitze vorzustoßen. Ein neues Argument!
Natürlich gab es auch SPORT! Die besten Leistungen stehen nun in der GEHSPORTWELT! Selbst in Deutschland hatte sich für diese Woche ein Ausrichter gefunden. Die Ergebnisse, wie so Vieles aktuell, litten aber unter der Hitze. Die Bühlertaler trumpften in Gengenbach am 12.7. in breiter Front groß auf. Und größten Dank an den TV Biberach, den an seinem Veranstaltungskonzept zum Glück festhält..
Ansonsten? Was findet ihr in der Gehsportwelt außer den immer fleißig, fast jeden Tag mit guten Ergebnissen glänzenden Australiern, auch diese Woche hier wieder stark vertreten, sowohl bei der WM U20 in Tampere als auch zu Hause mit Nachwuchs und Masters! Von nichts kommt nichts… U23-Meisterschaften Frankreichs, Masters-Leistungen in Coimbra, Portugal und Nove Mesto, Tschechien. Und dann ein ECHTER KNALLER!
Unser Blick geht da nach Spanien. Wieder einmal. Denn eine Woche vor ihren „Großen“ Meisterschaften, natürlich mit Gehen! treffen sich die Leichtathleten zum „Warm up“ zur MEISTERSCHAFT DER REGIONEN! 14 Regionen. GEHER können, sollen, müssen für ihre Region Punkte holen! Gerne… Für viele Athleten bestimmt ein beeindruckender Tag in der Leichtathletik. Für die Geher garantiert, was da am 14.7. in Granollers abging. Ich bin doch nicht etwas neidisch…??
Das eigentliche Problem ist nicht die Erfahrung von Angst im Körper, sondern ein disziplinloser Umgang mit ihr in deinem Geist. Das Phänomen Angst auf körperlicher Seite mag unangenehm sein, aber so, wie es kommt, geht es auch wieder. Doch wenn Du deinem Verstand erlaubst, in Fantasien abzugleiten, was alles passieren könnte, wird die Angst wieder und wieder stimuliert. So verwandelt sich ein natürliches Signal in einen chronischen Zustand von Ängstlichkeit, Unruhe und Besorgnis.
61 Tage vor Malaga musste man seine Meldungen für die Starts zur Weltmeiaterschaft der Masters in der Leichtathletik abgeben. Alle werden so mindest um die 150 Euro berappen müssen, nur um starten zu dürfen, wenn sie denn wollen. Auch hier schleichen die Preise in
neue Dimensionen. So hätte ich mir das echt nie vorstellen können! Eine Selbstbedienungsmentalität oder? Wenn wenigstens die Qualität der zu erhaltenen Leistungen und der Service dafür stimmen würde? Dann könnte man diese Unkenrufe(r) in die Wüste verbannen. Könnte, aber das ist wieder ein anderes Thema. Heute geht es um die Meldungen – siehe oben! Welche Geschichten aller Art sich in diesem Zusammenhang abspielen können…? Auch im GSN gibt es dazu ein Beispiel knapp verspäteter Meldungen. Wir möchten heute von einem Beispiel „auf den letzten Drücker“ berichten. Junge Familie mit zwei noch kleinen Kindern. Berufstätig. Nach KM weit weg von „zu Hause“, aber auch aktive Geher. Wobei Martin Gebauer sein Hang für noch weit extremere Abenteuer wie „mal 30km Gehen“ nicht verleugnen kann. Wie alles unter einen Hut bringen?
14. Juli 2018 um 3:56Uhr! Nichts geht mehr. Gleich ist Start! Alle Entscheidungen sind getroffen. Kompromisse! Kathrin Schulze, seine Frau, wird nun nur kurz nach Malaga fliegen, sich das Flair bei den 10km zu Gemüte ziehen, dann schnell wieder nach Hause düsen, um die Kinder zu versorgen und die österreichischen Meisterschaften, 14 Tage später, in Redlham, vorzubereiten. Schweren Herzens nur die 10km. Doch nun, 58 Tage vor Malaga, sind ihr Herz und Hirn auf diesen großen Eiger-Trail ausgerichtet. Ihr Martin wird dort über 100km starten! Klärung aller Details wegen des Meldetermins vor dem Trail! Also, während ihrer 10km in Malaga wird er die Kinder betreuen und dann zu den 20km fliegen. Eine Entscheidung notwendig! Vor diesem großen alles abfordernden 100km-Trail im Hochgebirge! Allergrößten Respekt. Das „Vor-sich-her-Schieben der Entscheidungen“
war definitiv am 11.Juli 5h vor Ablauf der Malaga-Meldefrist zu Ende. Ob dadurch Körper und Geist bei dem Trail beflügelt wurden, ist nicht bekannt. Wir sehen auf dem coolen Bild aber deutlich seine Entschlossenheit, sich Dingen zu stellen und erfolgreich zu beenden. Tat er (mit offizieller Unterbrechen wegen Unwetter) nach 100km in etwas über 15 Stunden! Hüte ab! Dafür muss man sich vorher mehrere aufsetzen! Und nun? Seine Frau nun für Malaga trainieren lassen, ..alle Weh-wehchen und eventuell Schlimmeres auskurieren, um sich in 54 Tagen erholt einer neuen Herausforderung zu stellen: dem 20km-Gehen bei der WM in Malaga. So sind sie! Die sich dem Gehen „verschrieben“ haben… Man kann es drehen, wie man will, etwas verrückt sind sie wohl alle! Oder?
Nur eine Athletin vertrat den deutschen Gehsport bei der U20-WM in Tampere! Auf den „letzten Drücker“ hatte sich Julia Richter, Potsdam, mit Normerfüllung dafür qualifizieren können. Heute bestätigte sie mit neuer Bestzeit das in sie gesetzte Vertrauen. Erfüllte mit dem 15.Platz (…gleich Halbfinale im Sprint oder Endkampf in den technischen Disziplinen!) die Erwartungen. Herzlichen Glückwunsch!
Bei anscheinend nicht schlechten Bedingungen (21 Grad, 73% Luftfeuchte) hagelte es Rekorde und Bestzeiten! Im vorderen Bereich, außer der Türkei! (wir berichteten mehrfach) ohne Europa. Aktuell scheinbar den Anschluß verpaßt? Dabei stellten Europa und Amerika jeweils 13 der gesamt 34 Teilnehmer..? Nur, gleich fünf Sportlerinnen aus Nord-, Mittel- und Südamerika in der TOPTEN! Im Beitrag vom 29.6. hatten wir die US-amerikanische Modell-Athletin Taylor Ewert schon kurz vorgestellt. Die einzige 17-Jährige im WM-Feld war mit 49:07min gerade US-Meisterin geworden. Nun Zehnte! Unter 46min! Aus Europa nur 2x Türkei in der TOPTEN… In 3-4 Jahren werden wir sehen, ob diese Entwicklungen so anhalten, die jungen Athletinnen den Übergang zu den 20km schaffen, der Anschluß an die Weltspitze gelingt oder wohl bestimmte Vorgriffe vorgenommen wurden?
Schon der zweite „Mi-zu-Mi“-Rückblick hat nicht funktioniert. Und der neue Zwischenstand der EUROPA-Challange läßt auf sich warten. Private Gründe sind dafür verantwortlich, u.a. heute mal „schnell“ 1000km in den Raum Köln und zurück mit PKW zu einer Beerdigung. Da ist Umplanen angesagt. Für die Challenge warten wir noch morgen, 14.7., ab. In Tampere gehen da die besten U20-Athleten der Welt vormittags über die 10 000m an den Start. Einen Rückblick nun (erst) Freitag mit ein paar Gedanken und auch Fotos von anderswo…
Ausgangspunkt: Noch einmal kurze Trauer über fehlende deutsche Bahnmeisterschaften 2018. Umso mehr, wenn wir hier über die riesigen Erfolge mit diesem Format in vielen anderen europäischen Ländern berichten dürfen. Dort ist so ein Eklat unvorstellbar, z.B. in Spanien, Portugal oder Italien, von wo wir schon berichteten. Nun hier die Bilder der besten Damen bei den französischen Meisterschaften am 6.7. in Albi. Das Siegerduo, Clemence Beretta, 22:05,25min und Emilie Menuet, 22:36,24min, aufgenommen von E. Tardi. Während bei den Männern „nur“ die Spitzenleistung von Gabriel Bordier, 19:38,19min (ohne Teilnahme Diniz, Kuster etc.) herausragte, war es bei den Frauen das imposante Frauenfeld von 16 Starterinnen, alle unter 26min im Ziel!
Wir hatten auch von Best, Niederlande, Japan, den spanischen U23 und z.B. aus Canada berichtet. Kommen aber noch einmal durch unser Stöbern im Netz auf den besonderen Wettkampf von Rumburk zurück. Bei „Smola Chuze“ fanden wir noch zwei Bilder, die wir nachreichen möchten und im Eilenburger Tageblatt erfreute uns ein Artikel, den wir unbedingt nachreichen möchten. Beginn mit gemeinsamen Mittag:

Der Beitrag und das folgende Bild können vielleicht ein wenig dazu beitragen, sich das Außergewöhnliche an diesem Wettkampf und dem ganzen Wettkampftag vorzustellen:
Kleiner Eindruck vom „Wandertag“ in die böhmische Landschaft gefällig? 1) hoch Teil 1 bis zu einer Kapelle… (dann hoch Teil 2 bis zum Klettergarten auf dem Wipfel, dort…), 2) Geher in Aktion, mit Ball-, aber ohne Bodenkontakt!, 3) von gaaanz oben wieder runter!


WARTE NICHT AUF DIE ERLEUCHTUNG DER ANDEREN. GEH DEN ERSTEN SCHRITT.
Zu den portugisischen Meisterschaften am Wochenende in Leira über 10 000m starteten 9 Frauen und 8 Männer. In Vorbereitung auf die EM in Berlin überzeugten die erfahrenen Sieger mit guten Leistungen. Der schon 42-jährige Joao Viera siegte bei den Männern mit 42:54,2min (116P.), die erste 50km-Weltmeisterin, Ines Henriques, W38, glänzte über diese „Kurzstrecke“ mit 43:19,3min (=119 Punkte).
Wir hoffen, auch hier bis Donnerstag alles „im Kasten“ (GEHSPORTWELT) zu haben?
