1904 ZZ1 RL nach TorunWir haben alle Athleten mit 150 und mehr Punkten aufgeführt. Berücksichtigt sind die drei LIGA-Wettbewerbe und als Bonus 2x Jahresabschluß 2018 in Erfurt und 2x WM in Torun (es kommen nur max. 3 Bonus-WK in die Jahreswertung). Ausländische Athleten, die bei unseren LIGA-Wettbewerben starten, werden mitgewertet.

Frühling auch beim Gehen? Eine nun offiziell gestellte Aufgabe des DLV an die Landesverbände! Für uns Geher ist das ein toller Aufruf! Endlich. Mal sehen, was daraus wird? Von Hessen haben wir schon berichtet. Am 31.3. holte ich mir so u.a. kurzfristig notwendige sechs Punkte in Puchheim bei München ab, wo Bayern einen Übungsleiterlehgang / Weiterbildung ansetzte. Nun kommt eine neue Generation…190331 ÜL Lehrgangsbest Puchheim

Geher-Info´s künftig für aus Bayern unter: ZB den neuen BLV-Geher-Newsletter, mit Informationen zu Lehrgängen, Wettkämpfen oder Trainingsmaßnahmen speziell für Geher. Wer den erhalten möchte, schreibt hierfür bitte eine kurze Mail an Torsten König:

rs_wpss_encode_strkoenigtorsten@gmx.de

Bitte an die Adresse auch kurze Vor-Anmeldung, bei Planung, mit Athleten zu den nächsten Geher-Stützpunkttrainings im OSP zu kommen. Die nächsten Termine: SA 06.04. // SA 04.05. – Treffpunkt, je 10.15 Uhr, Werner von Linde Halle; OSP München.

Notversorgung:

Stehe noch ganz unter dem Eindruck und Zeitverzug, der mir durch den Hackerangriff entstand – auch am dritten Tag! Man, stark! Aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Auch nicht von dieser „Briefkasten-Tunte“ auf Palau! Wißt ihr, wo das liegt? Eine ganz „crazy“ schicke Insel irgendwo im Stillen Ozean. Wollen wir da unsere berittenen Überwacher hinschicken. Ich weiß es (noch) nicht… Ich werde jetzt hier auch keine Werbung für wunderschöne Strände mit aufreizenden Bauten hinter sagenhaften Palmen versteckt machen! Aber für Podebrady!

Podebrady, DAS MITTELEUROPÄISCHE GEHSPORTEREIGNIS!160409 Podebr12Wird es wieder regnen wie 2016? Christopher Linke (Nr.47), damals mit 1:19:19h und dem 2.Platz, ist der Ort über die Jahre zu seinem „sportlichen Wohnzimmer“ geworden.

Am Samstag werden die Zuschauer und Betreuer von 9.30 bis 17.30 in Podebrady, rund 50km! „hinter“ Prag – eingebettet in ein allumfassendes Kultur-Event – auch drei hochgradig besetzte riesige Teilnehmerfelder im Gehsport erleben! Um 9.30 startet die Jugend U18 gemeinsam mit den Masters über 5km. 99 Starter haben bisher gemeldet. Jugend U18 (mä: 18, we: 41) 59 Starter, Masters (mä: 30, we:10) 40 Starter. Mal sehen, wer von der Jugend um Patrik Nemcok, SVK, Bestleistung bisher 22:43min, wie lange mit den Masters um Steffen Borsch, GER, 21:36min und Meftah Swaieh, FRA, 22:35min, mithalten kann? Im 99-er Feld auch 23 Deutsche, (Jugend 2M und gleich 12x weiblich! Masters, 7 M / 4F).

Über 10km starten 13 Uhr 39 Frauen U20 und 13.20 Uhr 40 Männer, gesamt 79 Athleten der U20! 2019 auch ohne Ukraine ist es ein hochkarätiger Mehrländerkampf geworden, bei dem es hier auch um Punkte geht. Bei den Frauen können die jungen Damen aus Übersee Zeiten, weit unter 50min anbieten. Bei den Männern ist eine ganze Reihe Athleten schon unter 45min geblieben, neben den Franzosen Gognies und Duc auch die Deutschen Schmidt und Frenzl sowie der Italiener Gamba. Der Slowake Kovac ist mit 43:50min der Favorit. Deutschland: 6 Starter (2W, 4M).

20km Frauen, Start 14.45 Uhr mit 48 Teilnehmern, Männer 15.30 Uhr mit 64 Teilnehmern! So befinden sich zeitweise wohl weit über 100 Geher auf der schnellen 1km-Runde. Sehr viele Athleten davon schon mit klingenden Namen! Zu viel, um alle aufzuzählen. Aus Deutschland sind 4 Athleten (Feige, Zurek, Linke, K. Junghanß) gemeldet (2W/ 2M). Vorjahres-Gewinner Christopher Linke ist dabei und hat ua 13 Athleten gegen sich im starken Feld (ua Mizinov, RUS, 1:18:32h und Eder Sanchez, MEX, 1:18:34h), die schon unter 1:22h gegangen sind. Es wird spannend!

UND GANZ TOLL! Mit dieser Veranstaltung will sich Podebrady wieder für den EUROPACUP, TEAM EM bewerben!

Ein frischer Wind, die ungeraden Rundenmeter und fast die Hälfte der Strecke bergan! Trotzdem können wir 20 Hunderter und weitere TOP-Leistungen bei den Männern über 10km vermelden. Weitere TOP-Leistungen stehen jetzt auch in der GEHSPORTWELT:190329 Torun, Best of Mä 10kmUnsere Gesamt – Zusammenfassung bei den Herren: Die deutschen Männer spielten am Freitag beim Gehen über 10km im Konzert der „Großen“ nicht nur mit. Wir spielten echt die ERSTE GEIGE! Fantastisch! Aber der Reihe nach. Machen wir es doch mit dem Einschätzen wie bei den Frauen. Also, bei den Männern haben wir von den drei Wettbewerben am Nachmittag sage und schreibe 65 Leistungen in die GEHSPORTWELT aufgenommen, davon 10 Deutsche! Alle Wettbewerbe hatten verschiedene Gesichter. Beim ersten Wettbewerb 70+ erschreckten sich viele, als der deutlich Führende, Ian Richards, GBR, entweder kurz vor oder nach dem Zielstrich disqualifiziert wurde. So blieb nur ein Athlet unter 1h, Ettorio Formentin, ITA, der so die M70 deutlich gewann. Noch deutlicher, mit 6:13min Vorsprung gewann Romolo Pelliccia, ITA, in der M80 seinen Wettbewerb. Und auch die M75 hatte etwas zu bieten: Ein komplett schwarz-rot-güldenes Podest mit WM Peter Schumm, Wolf-Dieter Giese und Christoph Höhne! Das war ein Einstand! Den Dreier machten die Franzosen in der M65 den Deutschen gleich nach. Und Miguel Perianez Garcia, ESP, M55, dominierte mit 47:28min ganz klar das Geschehen. Eine hohe Qualität bot das Feld der M35-M50 dann zum Abschluß der Gehwettbewerbe. Da möchten wir niemanden hervorheben. Uns lieber den anderen Kriterien widmen.

Drittes Kriterium, Einzelmedaillen: Wie auch bei den Teams, vorweg genommen, die (Gold-) Medaillen der 12 AK-Wertungen waren gut und gleichmäßig verteilt. Durch die M75 sicherte sich Deutschland mit 6 Medaillen hier in bei den EINZELMEDAILLEN die Spitzenposition in der Welt, da auch noch Günter Cieselski, M90, Gold, Andreas Janker, M35, Silber und Steffen Borsch, M45, Bronze holten. Damit rangieren wir vor Frankreich und Spanien (5) sowie Italien (4), die alle auch 2x Gold erkämpften. Ähnliches gelang Deutschland auch bei den TEAMMEDAILLEN, unser viertes Kriterium, wo Deutschland und Italien bei gesamt 9 Wertungen je 5 Medaillen schafften. Italien, 2x Gold, 1x Silber, 2x Bronze und Deutschland: 1x Gold in der M75, Schumm, Giese, Höhne, gleich 3x Silber, M35, Janker, Wild, Seck, M45, Borsch, Meyer, Scholz und M65, Cieselski, Kiepert, Hölters sowie Bronze in der M55, Schröter, Gnauck, Werner! Herzlichen Glückwunsch!

Und zum Schluß ein paar Impressionen:190329 Torun26190329 Torun41190329 Torun44Ein lang-lang-langjähriger Begleiter tritt ab, muss abtreten. Ronald Papst! Die Gesundheit…, also hier in Torun die letzten Meter…, die haben es auch in sich, denn sein letzter Endspurt…190329 Torun45… und der Pole läßt sich drauf ein! Disqualifikation! Damit platzt auch das Team. Folgenschwer! In verschiedenen Gruppen wurde dann Sieg, Medaille, Aufstieg und Abschied gefeiert. Zwei Impressionen…190329 Torun40190329 Torun36

 

 

Ach so, PROST und alles Gute! Bis nächste Woche in Podebrady oder eine Woche drauf in Naumburg!

190329 Torun, Best of W 10kmDas sind die Besten der Besten von zwei hochinteressanten Frauen-Wettbewerben. Mehr Leistungen gibt es auch noch in der GEHSPORTWELT. Interessant und hoch im Kurs sind auch die Gesamt-Platzierungen! als eine zweite Betrachtungsebene! Beide Wettbewerbe hatten klare, dominierende Siegerinnen, zuerst die Französin Marie Astrid Monmessin, W60, 54:39min und 5:20min Vorsprung und Maria Dolores Marcos Valero, Spanien, W35, die ihrerseits mit 49:30min 2:26min Abstand zwischen sich und der Zweiten, unserer Brit Schröter, schaffte.

Drittes Kriterium, die Einzelmedaillen! Die 27 Medaillen der W35-W75 verteilen sich auf 14 Länder. Je fünf davon heimsten Spanien (2/3/-) und Frankreich (2/-/3) ein. Für Deutschland waren Brit Schröter in der W40 mit Gold und Gisela Theunissen, W75, mit Silber dabei. Kommen wir zum vierten Kriterium, den Teammedaillen. Ein Garant für größere Teilnehmerfelder und vielleicht DER HAUPTGRUND, dass sich zu den Master-Events regelmäßig 3 – 4000 Sportler aus aller Welt treffen. In Torun sind es 2019 über 4300 Sportler. In den 9 Altersklassen wurden insgesamt 20 Medaillen verteilt, von denen sich Frankreich, Spanien, aber auch Italien je vier sicherten. Deutschland holte Gold in der W75 (Theunissen, Herrendörfer, Dräger) und W70 (Klink, Neidel, Molter) sowie Silber in der W40 (B. Schröter, I. Keller, Markgraf).

Fünftes Kriterium, spannende Kämpfe um Titel und Medaillen: In der W70 trennten Antonia Tyshko, UKR und Jacqueline Wilson, NZL, beim Kampf um Gold gerade mal 15 Sekunden. In der W65 kamen die ersten Fünf innerhalb von 1 1/2min ins Ziel. Und beim zweiten Event der W35-50 gab es altersklassenübergreifend hinter der dominierenden Gesamtsiegerin gleich sieben Athletinnen zwischen 51:56 und 53:26min. Vier davon präsentieren wir hier:190329 Torun20Kathrin Schulze, AUT, W35, 3.Platz in 52:23min, Sonia Demon, FR, W45, Gold in 52:14min, Brit Schröter, W40, GER, Gold in 51:56min und Maria Perez Belloch, ESP, W35, 2.Platz in 52:11min!

(Große Worte…, meist kleine Gründe, Vorbehalte, Schubladen, worin man schnellAnders herum verschwinden kann…, gefühlt mit Pattex hinten angepappt, dass man auch gar nicht daraus entfliehen darf und kann. Deshalb auch u.a. der schöne Spruch, gestern. Der reicht zumindest für die Woche. Wenn man vorgehalten bekommt, hier mit der Seite doch nichts zu erreichen, nie lobt, höchstens um dann mit einem „Aber“ an kleinen Details zu kritteln. Nicht gerade motivierend. Aber solange jeden Tag > 50 Leute das hier lesen wollen und der Durchschnitt weit über 70 Leser beträgt, solange lohnt der stundenlange Aufwand).

Auslöser, es vielleicht doch weiter zu versuchen, der Beitrag von Christopher Linke,

„SO KANN MAN EINE DISZIPLIN AUCH KAPUTT MACHEN!“

der mir sehr nahe ging, weil er die Dinge ungeschminkt nannte. Mir damit sehr nahe kam. Danke Christopher! Wenn auch einiges Kleines, weniger Wichtiges „Nicht ganz korrekt“ oder KEIN PROBLEM ist, wie zB die Gestaltung der möglichen 35km, wegen der 2km-Runde, alles ist machbar und auch schon machbar gemacht worden. So etwas ist nicht das Problem. Aber warum diskutieren wir nicht zusammen? Warum versuchen wir uns nicht gemeinsam in Meinungsbildung? Warum werden zB meine Ansätze zur Gehsportkommission, zum aktuellen Stand bei den Schuhen nicht wahr- oder ernst genommen? Diese Seite herabqualifiziert? Gut, Christopher hat mich motiviert. Also versuche ich (nun weiter) zu liefern:

1) Historie: Das mögliche Optimieren, Verbessern der Kontrolle und Beurteilung der Technik hat eine lange Geschichte, verfolgt mich während meiner gesamten Zeit im Gehsport 1969 bis 2019. Meinen ersten Höhepunkt erlebte ich bereits Anfang der Achtziger mit dem legendären Auftritt von Palle Lassen (Dänemark), dem charismatischen Vorsitzenden der damaligen Gehsportkommission. Vorreiter einer elektronischen Bewertung waren damals schon die Tschechoslowaken (Slowaken, mit Bencik, Priblinec). Sie hatten konkrete Vorstellungen, weit fortgeschrittene praktische Anwendungen etc. im Gepäck. Wurden aber von Palle Lassen mit den berühmten Bemerkungen: technische Sportart, individuelle Betrachtung durch das menschliche Auge, Verzögerung / Ausnutzung der Trägheit mit den ca. 20millisec damals zurückgewiesen. Das Technische ist alles seit Jahrzehnten bekannt und MÖGLICH! Zweiter Höhepunkt mit dem weiteren Erhöhen des Geh-Tempos fand ab Ende der Neunziger mit dem nun erreichten Stand der immer besseren Qualifikation der Gehrichter statt. Das zum VORWISSEN! Damals Ausgangswert: SCHNELLLER ALS 1:25h kann man schwer sauber gehen, unter 1:24h ist es nicht mehr möglich.

Das waren die Achtziger und der damalige Stand. Den zweifelte zB Alexander Meier, Österreich, bei unserer Diskussion über die Zukunft des Gehens etwas an. Als Befürworter von möglichen Änderungen dachte er, die technische Entwicklung, auch das Techniktraining der aktuellen Generation ist wohl doch bedeutend weiter…? Wir werden sehen…

2) AKTUELL: Wir wissen durch viele Untersuchungen, das ab einer bestimmten Geschwindigkeit auch Geher sich nicht gegen physikalische Gesetze bewegen können. Wieder haben die Slowaken einen enormen Beitrag dazu geliefert, was wo, wie sein könnte, Unterschiede der „realen“ Geschwindigkeit in Alter, Geschlecht und Streckenlänge festgestellt (Slovak Journal of Sport Science 2, 2017). Noch genauer KONKRET AUF DIESE FRAGE sind die Aussagen einer Studie (aufbauend auf de Angelis & Menchinelli, Italien, 1992) die unter Leitung von Dr. Brian Hanley seit ca. 2015 an der UNI LEEDS, in Großbritanien, läuft. Wir fassen zusammen:

2.1) Bis 10km/h ist alles in Ordnung, ohne Probleme! Zeitlupe möglich!

2.2) Bei 11km/h: 18millisec, Frauen, 11millisec, Männer, bei 12km/h: 29millisec, Frauen, 22millisec, Männer, alles gerade noch möglich mit der Verzögerung durch das menschliche Auge

2.3) Bei 13km/h beginnen die Probleme: 38millisec, Frauen, 32millisec, Männer, interessant, es werden mehr Männer disqualifiziert! Und rein optisch sieht das Gehen der Frauen meist „besser“ im Sinne von sauberer aus?

2.4) nur zur Info: 14km/h, 46millisec bei Frauen, 42millisec, bei Männern. Schlußfolgerung: So schlecht lag man bei den Einschätzungen in den Achtzigern gar nicht oder?

3) Entwicklung des Schuhs! Noch immer liegt nichts Konkretes vor. Die Testphase dürfte viel zu kurz sein! Und Vorsicht, wenn zu kurz gedacht wird! Denn normalerweise müßte der Schuh dann für alle Geher, für alle Veranstaltungen gelten. Sonst wird die Geherszene weiter getrennt. Aber wir sind dazu nicht negativ eingestellt! Ein funtionierender Schuh könnte Jugend faszinieren, anziehen! Das wäre nicht von der Hand zu weisen…

4) Geschwindigkeiten werden durch den Schuh langsamer! Habe ich anfangs auch gedacht! Muss aber nicht sein. Wenn man will, kann man beim heutigen Stand der Technik auch das Verzögern des „Augen“-blicks doch technisch einstellen, eben diese magischen 26millisec oder mehr? Nur, wohin geht die Entwicklung dann? Zum Einsparen der Gehrichter? Ist dasdenn  dann gewollt?

Das wäre mein Beitrag von heute zur weiteren Entwicklung des Gehsports. Es ist noch längst nicht alles entschieden. Es zeigen sich Spielräume, nichts ist völlig vom Tisch! In vielen Ländern erntet man jetzt schon die Saat der vielen Initiativen von vor 3-4 Jahren. Die Berichte darüber, hier, wurden belächelt, totgeschwiegen. Oder wie jetzt wieder, Seite schlecht gemacht!

In Deutschland wird jetzt erst etwas DAFÜR getan und wir haben den Trend noch nicht gedreht! International können wir mit Top-Ergebnissen der Elite, mit 20-24-jährigen, die nun mehr die Ergebnislisten 20 und 50km füllen nur PLUSPUNKTE sammeln. Es ist noch NICHTS ENDGÜLTIG ENTSCHIEDEN. Machen, Tun, Gut sein und DAFÜR PROTESTIEREN! Weiter so.

Beginnen wir mit meinem im Internet gefundenen Spruch der Woche:001 Weisheiten

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Über die Ergebnisse der Masters – WM in Torun, Polen, haben wir ja bereits extra berichtet, genau so von Dudince! Fehlen uns hier die Meisterschaften von Italien und Griechenland sowie…. was sonst noch passierte.

Jede Woche kann man in der Ferne auf TOP-Wettbewerbe schauen. So auch auf die Hunderter im beginnenden australischen Herbst! Was da im fernen Queensland bei ihren „Little Athletic Champs“ die 11-17-Jährigen, voran die Mädels, über 1 500m ablieferten, ist schon enorm. Die Beste aller Leistungen schaffte die 12-jährige Ashanti Heap mit 6:56,49min. In Brisbane schaffte Dane Bird-Smith 11:01,32min über 3000m, gefolgt von der noch nicht 19-jährigen Katie Hayward, die ihre persönliche Bestzeit auf 12:10,17min schraubte. Seit Monaten in bestechender Form, es geht immer weiter bergauf, bei ihr.

Nur junge Leute bei den griechischen Meisterschaften in Megara. Die beste Leistung schaffte der 23-jährige Zacharias Tsamoudakis mit 1:27:16h über 20km bei seinem Meistertitel über 20km. Die Älteren zieht und zog es wohl zu den internationalen Events?Haukenes

Einige starteten so u.a. auch in Dudince (ohne dort nennenswerte Ergebnisse zu erzielen). Wie auch „tingelnde“ Italiener, die trotz der 20km-Meisterschaften in Cassino sowohl in der Vorwoche in Lugano als auch nun in Dudince aktiv waren! Möglich – bei dem breit aufgestelltem Kader. Dazu noch einen kurzen Rückblick nach Dudince: Ein starken Auftritt des Norwegers Havard Haukenes (unser Bild, von marchiadalmondo), der sich damit auf den 8.Platz der Quali-Rangliste für die WM in Doha vorarbeitete. Nur 4s hinter Matej Toth, der im Vorjahr an gleicher Stelle mit der fast selben Zeit gewann. In seinem Sog schaffte es Karl Junghannß in Dudince auf den 10.Platz. Mit 3:55:01h gelingt ihm als vierter Deutscher damit der Sprung auf die Quali-Liste (zur WM 50 Starter!, Karl aktuell auf dem 50.Platz). Die Deutschen:

29. Dohmann, 3:50:27h, 32. Hilbert, 3:51:22h, 44. Seiler, 3:54:08, 50. Junghanß, 3:55:01! Das verspricht Spannung im weiteren Verlauf der Saison!

Auch die deutsche Starterin beim 50km-Gehen der Frauen, Bianca Maria Dittrich, war gut unterwegs und genau im Plan, als ihr bei km39 Magen und Kreislau dann übel mitspielten. Gute Besserung!

Der Fünfte der 50km von Dudince und aktuell 30. der Quali-Rangliste für Doha (Dritter seines Landes) hatte Großes vor und das auch geschafft! Eine direkte Beziehung von Spitzensport zu Masters-Spitzensport durch Rafal Fedaczynski! Keine 48h nach seiner Quali-Norm für Doha startete er für POLEN bei der Masters-WM in Torun, erzielte nach 3:50:41h über 50km dann dort 12:52,2min über 3000m und den WM-Titel für Polen in der M35! Ganz stark!

Fehlen noch die Besten von Cassino, Italien, bei den 20km-Meisterschaften: Francesco Fortunato reichten 1:22:38h zu Titel und Sieg, Eleonora Dominici 1:30:35h! Beste Nachwuchsleistung geht auf das Konto von Riccardo Orsoni, der in der M U20 mit 1:04:50h immerhin 109 Punkte über die italienische Meisterschaftsstrecke 15km in dieser AK schaffte.

Letzte Meldung (IAAF): Nichtanerkennung von Rekorden, Women’s 20km race walk: 1:24:16 Yelena Lashmanova (RUS) Sochi 18 Feb 2019 (No international judges)

Und die moderne Leichtathletik – Halle in Torun, Polen, gehörte am Nachmittag vor allem den Geherinnen (Fotomontage: O Marchador):190325 Torun01 Sporthalle, außenDie mit Abstand herausragende Leistung bei den Frauen schaffte die Französin Marie Astrid Monmessin, die in der M60 überragende 15:43,36min über die 3000m schaffte, was tolle 108 Punkte wert ist. Glückwunsch! Die 17 folgenden Top-Leistungen verteilen sich auf Sportlerinnen aus 11 Ländern, mit dabei auch zwei Deutsche, Nicole Best und Brit Schröter. Ansonsten dominierten die Spanierinnen in Spitze und Breite die elf Wettbewerbe.190326 ÜSI, Best of 3000m Fr, TorunDie (doch wenigen) deutschen Frauen in Torun schafften das, was den Männern gestern versagt blieb, gleich dreifach. Brit Schröter, in der W45 mit 14:45min und Nicole Best in der W50 mit 15:17,12min, errangen beide überzeugend ihre Weltmeistertitel. In der W80 gewann Helene Elbing mit 25:02,07min den Titel und in der W75 vervollständigte Gisela Theunissen mit Silber eine doch starke Medaillen-Ausbeute. Nicht unerwähnt lassen wollen wir Nancy Patten, W60, die für Canada Silber holte. Nancy lebt in Deutschland, startet für den FTSV Straubing, wird für Bayern in unserer LIGA der Regionen gewertet und ist im letzten November – ganz stark! – auch dem GSN beigetreten! Glückwunsch von hier an alle! Mehr Daten in der GEHSPORTWELT!