* Immer mehr Wettkämpfe über 35km werden angeboten! Siehe auch unter anderem unser Ergebniss – Tableau GEHSPORTWELT hier, z.B. Budapest oder auch von Tilburg (35 & 50km), wo immer mehr Ergebnisse zu finden sind.

* Der DLV (durch Sandra Arm) vermeldet auf seiner Seite, dass sich auch unser bester Deutscher über 20km dieses Jahr noch über 35km versuchen will! In einem längeren Beitrag über Christopher Linke wird dort geschildert, wie er sich nach seinem letzten Wettkampf, damals im Oktober 2019, wieder in Form bringen konnte und damit auch die besondere Zeit mit seinen, vor allem demotivierenden Aussichten und dann erzielten Ergbnissen meisterte. Ehrlich seine große Enttäuschung über den 3.Platz im April bei den Dt. Meisterschaften: „…Das ist in den vergangenen 10 Jahren nicht vorgekommen…“!! Obwohl es zur Team-EM in Podebrady schon etwas aufwärts ging, war er dort in seinem „Wohnzimmer“ immer noch unzufrieden und suchte weiter nach Motivation! Das brachte La Coruna und führte bekannterweise zum starken 5. Platz bei Olympia – seinen bereits dritten olympischen Spielen.

* Aktuell bereitet er sich im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada (2 300m) vor. Höhe braucht er als gestandener „älterer“ Athlet, meint er, um dann am 23. Oktober in Leeds, bei den „Internationalen“ über 35km ohne große Erwartungen, aber mit viel Vorfreude an seinen ersten Start über diese Distanz gehen.

* Spannend wird es allemal! Auch eine wichtige kommende Saison 2022! Mit mindestens 2 internationalen Höhepunkten, der „großen EM“ in München und der verlegten WM in Eugene, USA! Da wird die verlegte Team-WM wohl zum Saison – Anhängsel! Oder? Ganz klar bekennt sich Christopher zu beiden Strecken! Er wird sich mit guten Zeiten über die 20km und 35km jeweils für beide Höhepunkte empfehlen.

* Und das Beste zum Schluß: Zwar erkennt auch Christopher die Endlichkeit seines Leistungssports, aber er bekennt sich schon jetzt: „Ich mache auf jeden Fall bis 2024 weiter!“ Dankeeee! Das wären dann in Paris seine vierten Spiele!

* Von einem anderen Planeten scheinen da die acht olympischen Teilnahmen von Jesus Angel Garcia Bragado, Spanien, der aus dieser Sicht, größte Athlet aller Zeiten! Auch wenn ihm ein großer Erfolg bei Olympia verwehrt blieb, schrieb er mit 57 internationalen Einsätzen die ihm 33 Medaillen brachten und 82 Wettkämpfen über 50km ganz gr0ße Geschichte. Letzte Woche ist er offiziell zurückgetreten! Allergrößter Respekt!

* „Mal schauen, was wir heute hier schaffen?“ – Damit hatte ich heute Nacht angefangen, in der Hoffnung, heute wieder Daten von 4-6 Wettkämpfen einstellen zu können! Nichts da! „Lebbe iss“ komplizierter als man denkt und ständig hofft…

* ICH WERDE WEGEN DER UNERTRÄGLICHEN DEUTSCHEN „ANGSTHASEN-POLITIK“ von meinen ausländischen Freunden, vorsichtig ausgedrückt, darauf aufmerksam gemacht, es stimmt irgend etwas nicht! In Bezug auf unseren Gehsport fragt mich Ludwig Niestelberger, AUT, warum man DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN im Marathon in München am Wochenende zuläßt, das Gehen in Gleina zum selben Zeitpunkt aber nicht…?

* International gesehen, wir klagen immer noch auf hohem Niveau! Weil es uns zu gut geht! Die Brosamen der „Eliten“ wirken weiterhin wie der Magen-, Darmtee zum Beruhigen des Gemütes! Der deutsche „Michel“ trinkt und trinkt… Wartet ahnungslos auf den Test, um vielleicht schon im Frühjahr dann das „digitale Überwachungsgeld der EZB“ zu erhalten und um damit weiter ruhig schlafen zu können. Denn im Hintergrund läuft ja der eigentliche Wahnsinn! Das Vermögen der Reichsten der Reichen wurde im letzten Quartal weiter angehäuft, damit die „Spinnerideen“ des digital – finanziellen Komplexes noch besser umgesetzt werden können. Und zwar von ca. 8 Billionen Dollar auf 9 Billionen. Wahnsinn!!! Ein unglaubliches, einmaliges Vorgehen nicht im Ansatz kontrollierbarer und (steuerlich und politisch) auch nicht regulierbarer Macht!

* Jan Josef Liefers, schon als Kritiker bei: „Alles dicht machen!“ bekannt und „verrissen“, postet auf seiner Seite überrascht diese Überschrift (siehe nebenan) vom 24. 9. 21 im Spiegel mit passender Bemerkung, ich kann´s nicht glauben:

„Kann mich jemand kneifen?“

* Aber, siehe oben, es geht noch viel schlimmer! Damit meine ich NICHT! Afrika oder Südamerika, mit dem vermehrten Hunger, der erhöhten Kindersterblichkeit oder das große Fehlverhalten der WHO, eigentlich den Zugang zu sauberem Wasser jährlich zu verbessern! Was ja 2020 jämmerlich „in die Hosen! ging! Nein! Ich meine den aktuellen Wahnsinn des Alltags der entwickelten Gesellschaften in der Welt:

TOP 2: CHINA! Der zweitgrößte Containerhafen Chinas wird geschlossen, alle Arbeiten eingestellt und 5 Millionen Menschen in die bekannt strenge Isolation gesteckt!

Bekannt sind die Bilder aus Wuhan, aus der 1.Phase der besonderen Zeit 2020, als ganze Stadtviertel dort mit hohen Bretterzäunen abgeriegelt wurden etc., als man noch nicht genau wußte was auf uns zukommt…, aus heutiger Sicht, eine Versuchsstation! 2021 dann der Test mit dem Hafen…! Genau wie totale Überwachung, „Verhaltenspunkte“ etc., digitale Verhaltensmuster, die plötzlich für die WESTLICHE ZIVILISATION auch öffentlich!!! interessant und durchsetzbar werden. Allen voran da: Neuseeland und Australien!

TOP 1: In AUSTRALIEN werden bei jedem einzelnen Fall sofort Isolationen durchgeführt, mit bis zu über 2 Millionen Menschen, in Sydney, später in Melbourne real. Durchgesetzt mit berittener Polizei und der Armee! Hier wurde der chinesische Weg noch pro-westlich perfekt angepaßt und rigeros durchgezogen. Das ist das, was uns erwartet! Früher schaute man wegen der Trends nach den USA! Heute nach China und Australien.

Seit Wochen bekomme ich aus Australien nur noch Gehsportdaten der Region um die 2,5 Mio.-Metropole Brisbane! Region/Bundesstaat Queensland! Alles andere scheint verboten? Von Region/ Bundesstaat Victoria weiß ich es. Bis Januar´22 „ist alles dicht gemacht!“ Sport verboten.“ Dort hat mein langjähriger Freund, Tim Ericksson, auch „Baujahr 1950“ nun aufgegeben. 55 Jahre hat er „zuerst!“ für den Gehsport gelebt. Als Aktiver, Bronze bei den Commonwealth 1978 war das sein größter Erfolg. Dann als Trainer und bis zuletzt der große Macher im Bundesstaat Victoria. Wöchentlich habe ich seine Newsletter in mich „reingefressen“, bis zu 30 Seiten stark. Zuletzt waren es nur noch 6-10 Seiten… Danke Tim, über Gebirge und Ozeane! Du warst ein Vorbild für mich!

Vielleicht habe ich mich bis morgen, dem geschichtsträchtigen 7.Oktober, wieder etwas beruhigt und kann wieder über Gehsportdaten berichten?

Ohne die vier 6h – Ausdauer – Walker (Prestatie, Centurions), der Beste, Cor Brasser (52) schaffte immerhin fast 44km! waren die ausländischen Starter mit den Einheimischen fast pari-pari! Die beste Leistung der 14 deutschen Starter schaffte Frederik Weigel, M16, SC Potsdam, der die 10km gewann. Der zweite Sieg ging an Katrin Schusters, die in diesem Jahr für den PSV Berlin startet. Sie gewann die 20km. Ein spannender 50-ger… & ein erfolgreiches Wochenende…

Das niederländische Siegerpodest bei den dort wohl letzten Meisterschaften für alle 50km – Matadore…Den letzten belgischen 50km-Meister-Matador, Peter van Hove, haben wir auch! Hier im Zielbereich von Tilburg 2021!

Das Schuljahr und die Herbstsaison drängen im Oktober auf eine Bestandsaufnahme! Traditionell Jüterbog…, das wird nun wohl endgültig ad acta gelegt? Dafür wurde schnell noch ein „Potsdamer Gehertag“ aus der Taufe gehoben. Respekt! Denn vor allem unser nun über 19 Monate „gebeutelte Nachwuchs“, aber auch viele anderen lechzen nach echten Wettkämpfen, Vergleichen und einer Bestandsaufnahme jetzt, im Herbst 2021!Viel Betrieb nach dem 3000/5000m – Start!

Schon jetzt beginnen mit der Vorfreude auf das MAELO 2022! Sichert euch diesen Termin. Wir freuen uns! Mit einem Foto von Mitgliedern des GEHSPORTNETZWERKES wird bei der vorläufigen Ausschreibung für das Event im August 2022 geworben.

ZUM ÖFFNEN    —->   220812-14 MAELO, Lovosice

Der Bericht mit den Ergebnissen, hier mit Datum 29.9. ist nun fertiggestellt. Leider bin ich noch nicht weiter, weil ich wieder beim Aufklären auf so prekäre Dinge gestoßen bin. Ich betone DEUTLICH! – KEINE VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN! Bildet euch selbst dazu eine Meinung. Ich habe es getan. Und es stimmt! Verbunden mit gravierenden Änderungen in Wochenberichten des RKI, Vgl. 23.9. zu 30.9.! Drastisch die Tabelle 4! Dazu gibt es nichts in der offiziellen Presse, genau wie die vorgenommenen Änderungen der Definition zum Sinn und Zweck der sogenannten Impfungen, was ja klassisch keine sind. Aber darüber will ich gar nicht streiten oder überzeugen…! Das folgende Aussagen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) nicht mehr zum Erhöhen der „sogenannten Impfbereitschaft“ führen, das liegt für mich damit deutlich vor. Aber urteilt doch selbst!

„BILD“ DIR DEINE MEINUNG!

Ich habe es getan, was mich natürlich wieder von den vielen schönen Gehsport-Daten abgehalten hat. Aber ich kann nicht anders. Bin erst motiviert, wenn ich es geschafft habe, zu den Dingen einen Durchblick zu erhalten. Jetzt gehts wieder weiter. Bis morgen!

Ein bedeutendes Stück des GEHSPORTLEBEN atmet nicht mehr!

Gerhard Weidner wurde am 15. März 1933 in Magdeburg geboren. Er war ein guter Handballer und Mittelstreckenläufer, bevor ihn 1962 der damalige Deutsche Meister Karl-Heinz Pape überredete, es mal mit dem Gehen zu versuchen. Wenn man auf seine lange Aktivität zurückblickt und versuchen will, ihn mit einem Satz zu beschreiben, muß man sagen:

ER WAR EIN PHÄNOMEN!

Obwohl er erst mit 29 Jahren diese, seine Fasson entdeckte und dann Jahrzehnte betrieb, konnte er 15 Jahre im Leistungssport der BRD brillieren. 1965, 32 Jahre alt, gelang ihm der Sprung in die Nationalmannschaft. Für insgesamt 62 Länderkämpfe! wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er nahm an 7 Lugano-Cups, Vorläufer des Weltcups, teil, holte 12 Meistertitel und erging Weltrekorde, ua 1973 auf der Bahn über 50 000m in 4:00:27,2h. Der große internationale Erfolg blieb ihm versagt, bester Platz: 6. bei den OS in München 1972! Die internationalen Erfolge holte er sich erst bei den Masters, wo er im Gehen bis 2007 (74 Jahre) aktiv war. Gerhard Weidner war immer ein Vorbild für Jüngere, zeichnete sich durch großen Willen und (Trainings-) Fleiß aus, die zu langjährig großartigen Leistungen führten.

Er war ein großer Sportsmann!

Spontan schickte mir Steffen Borsch ein spezielles Erlebnis mit ihm zu. Er traf auf den damals gerade 60-jährigen „West-Magdeburger“ am 29.3.93! in Letter bei den Norddeutschen Meisterschaften, Steffen war 20! Als er sich zu Beginn des Wettkampfes bei dem „alten Herren“ aufhielt, knurrte der ihn von der Seite an: „Was willst du hier, schere dich nach vorne!“ Und Steffen gehorchte natürlich und holte den weit enteilten Manuel Kollorz ja fast noch ein, 1:29:16 zu 1:29:32h. Gerhard ging die 20km in 1:36h, mit 60 Jahren! Was heute 124 Punkte bedeuten würden.

Mein erstes Erlebnis mit ihm stammt noch aus seiner Leistungssport-Laufbahn. Gerhard war immer, auch zum 9. Internationalen Gehen in Naumburg, ein gern gesehener Gast. Auch 1978, mit 45 Jahren bei meinem internationalen Debüt auf der Geher-Langstrecke. Er, der Erfahrene, im Trikot der Bundesrepublik und ich der Jungspund, was für ein Alter von 28 Jahre eigentlich nicht zutreffend war. Neben einer VIELZAHL DDR-Geher! auf der Strecke, war für mich der damals weltbekannte Senior ein wichtiger Anhaltspunkt und Richtwert. „Stolz wie Bolle“ konnte ich ihn am Ende mit 4:06:01h zu 4:06:38h auf den 7.Platz verweisen und mich damit für die Nationalmannschaft der DDR qualifizieren! Unvergeßlich für mich! Wie Gerhard Weidner, der die letzten Jahre in einem Pflegeheim verbrachte und dort nunmehr verstarb. In stillem Gedenken…