Tatsächlich! Wieder können wir Gehsportergebnisse aus Erfurt melden! Hier:
An einem kleinen… Es gibt noch größere Wünsche! Warten wir es ab. Heute zumindest war das größere Ziel der WR von Tom Bosworth, GBR, 10:30,28min!! vom 25.2.2018 in Glasgow. Nicht ganz geschafft! Realistisch, das sagte mir persönlich Christopher Linke, SC Potsdam, bei unserem letzten Treffen schon, ist sein Angriff auf den WR in der M35! Und den hat er „locker“ geschafft! Hier die aktuelle Rekorde der WMA in der Halle:
Das hatte das kleine, aber hochkarätige Feld deutscher Geher (im Land, „zu Hause“, leider viel zu wenig aktiv zu sehen) am heutigen Abend ab 20.30Uhr alles zu bieten:
Auch für die Werbung und Präsentation des Gehens sind diese Auftritte enorm wichtig. Wie es real um die paar noch verbiebenen Geher in Deutschland steht, hatten wir im Vor-Bericht unter WICHTIGE INFORMATIONEN ja bereits beschrieben. Deshalb hier einige kurze Sequenzen vom Auftritt unserer Matadore….
Auf dem Weg zur 1km – Marke…
Auf dem Weg zur 2km – Marke…
Der Endspurt, gesamt 2 Runden! Weg zum Ziel!
Und ein Bild! Vom Siegerpodest!
1) Für bisher Zögernde zur Masters-Hallen-EM in Torun! Hier Erinnerung an die Meldung. Am 4. Februar ist Meldeschluß! Nachmeldungen sind prinzipiell ausgeschlossen!
2.) Für bisher Zögernde zur Straßenmeisterschaft am 28. April! Alle die unzufrieden mit der aktuellen Situation: Offene Termine DM! sind… Wir können ein wenig aufatmen! Der Antrag aus Kelsterbach liegt komplett vor und wird konkret bearbeitet. Welche Strecken vom DLV angeboten werden, steht nicht fest, da die Diskussion darüber PRINZIPIELL am Finanzieren festgemacht werden soll. Ob man die 35km überhaupt, und dann in Zittau durchführt, ob die 10km der Masters nach Zittau ausgelagert werden können, da dort der Finanzrahmen ja feststeht, ist noch nicht entschieden. Schade, daß dazu Gehsport- Fachleute in die Diskussion bisher nicht einbezogen werden. Zumindest können wir den Nachwuchs bezüglich der Straßen-DM sowie der Elite und Masters für 20km beruhigen. Diese Wettbewerbe stehen jetzt fest für diesen Termin: 28.April, Kelsterbach!
3.) Für die Hoffenden auf Halle und Bahn-DM! Für die Halle ist der Zug längst abgefahren. Da sollte eine PRINZIPIELLE REGELUNG gefunden werden, gemeinsam mit den Aktiven! Entweder zur Masters-DM immer oder immer extra! Allerdings für 2025! Athleten können sich vorstellen, daß Geher eine EIGENE VERANSTALTUNG für die Halle bekommen, zB an eine Landesmeisterschaft gekoppelt.
Zusätzliche Anmerkung: Die leidige Begründung, zuerst dafür oder dagegen? Ja, Freitag Abend das Ganze anzusetzen und immer wieder die Finanzen – nicht erst „seit gestern“, sondern so seit 10 Jahren – ist unerträglich. Es ist nicht so, wie behauptet, nun müssen Dreispringer und Geher mal 1 Jahr pausieren! Selbst in den Jahren, wo Erfurt jedes Jahr die SENIORENMEISTERSCHAFTEN ausrichtete, waren immer die Geher das Übel, weil man das dann Freitag Abend – mit allen Nachteilen für Athleten und das Kampfgericht, ausrichten mußte.
Für Bahnmeisterschaften sehe ich das Problem anders. In Eigenregie könnte man daraus eine wunderbare, tolle Veranstaltung machen. Was hier passiert, darf nicht geschehen. Dieser Werttkampf kann „ordentlich“ über die Bühne „gehen“. Alles andere sind nicht passende Ausflüchte! Danke auch an Andreas Ritzenhoff, der mich heute anrief. Über eine Stunde haben wir intensiv gefachsimpelt und hatten natürlich auch verschiedene Meinungen. Vor allem im Herangehen. Er hat mich bestärkt, weiter zu kämpfen. In der Frage der MACHBARKEIT einer BAHN-MEISTERSCHAFT waren wir definitiv der gleichen Meinung. Die Bahn-DM 2024 kann und darf nicht ausfallen!
Drei größere, berichtenswerte Gehsportereignisse innerhalb von 3 Tagen in Italien! Am 23.1. berichteten wir vom ersten großen RWMM in Modugno mit bisherigem Teilnehmer-Rekord von 19 gemeldeten Staffeln. Wenn man bedenkt, dort mindestens 50 italienische Starter und Trainer/Betreuer, dazu viele Kampf- und Gehrichter, aufgestellt wie bei einer Meisterschaft, dort hinbeordert, um alle Regeln und erforderliche Maßnahmen praktisch durchzuspielen! Wie viele Kapazitäten bindend? Der helle Wahnsinn!
Aber Italien schafft das. Auch noch mit regionalen Kräften Ancona und Alessandria zu stemmen. Alles weit entfernt, Ancona fast in der Mitte und Alessandria? Nein, nicht das in Ägypten! Alessandria ist genau die Mitte des Dreiecks Mailand, NNO, Turin, West und Genua im Süden, also Nord-Italien. Und dann finde ich im Internet dieses Bild:
Drei Chinesen mit… nein nicht Contrabaß! Es sind doch VIER! Alle vier Geher aus China sind bei dieser regionalen Serie von MARCIA PIEMONT! unter 40min geblieben! (merkt ihr, Italien hat nicht nur eine Gehsportkommission, wie Österreich). Bei diesem Bedarf!!! ist auch in entsprechenden Regionen/Provinzen für Organisieren und Durchführen der Wettkämpfe auch eine Kommission verantwortlich, MARCIA PIEMONT! Das funktioniert! Ein Zusatz-Schmeckerli, das Trainingslager, was die Chinesen schon seit Jahren in Italien durchführen wird zum Nutzen von BEIDEN SEITEN in die Planung eingebunden! Respekt! Auch, wenn vom zahlreichen Nachwuchs, fast 100 junge Sportler, nur eine Leistung auf der GEHSPORTWELT-Seite auftaucht! Für alle war hier eine Win-Win-Situation! Was ist für das perspektivische Entwickeln junger Athleten wohl groß besser, als sich mit Athleten der Weltspitze so in einem Wettkampf zu befinden?
Es ist später Nachmittag. Der Kalender zeigt uns, es ist der 17.Januar! Frisch und kühl, leicht diesig zieht es, vom Meer Brise um Brise, feucht und ungemütlich. Da ist es wohl besser, wenn man doch nicht draußen seinen Sport betreibt. Konkret wird es dann an der „PalaCasati Ancona“ ein Leichtathletik-Juwel, den ich auch persönlich von einigen Auftritten dort kenne.
An genau diesem Datum, 17. 1. hat die „Organizzatione Fidalmarche“ !!!, ja, wir sind in Italien, zum 7.Nationalen Gehertag „INFRASETTIMANALE“ (mitten in der Woche) gerufen. Bereits weit vor 17 Uhr herrscht auch großer Andrang bei der Anmeldebestätigung. Denn es sind 120 GEHER!! ua auch aus Mailand, Rom, um nur bekannte, entfernte große Städte zu nennen, aus insgesamt 45 Vereinen für diesen Mittwoch-Abend gemeldet! Präsent mit 23 Gehern ist der Heimatverein SET Stamura Ancona ASD, mit riesiger Freude aufgrund des großen Andranges.
Auch auf die dafür notwendigen Kampf- und Gehrichter wartete ein umfangreiches Programm. Zum Protokoll: 17.34 die 1000m, M/W U12: 19 Starter; 17.52 die 2000m, M U14, 6 Geher & 18.11 W U14 mit 21 Geherinnen! Die 3000m, 18.32 W U16 mit 18 sowie um 19.00 M U16, mit 11 Sportlern. Mit einer großen Mädchen-Dominanz bei allen AK unter 16! Der „Rest“ Weiblich mit A+B-Wettkämpfen nach gemeldeten Zeiten um 19.27
und 19.45! Weiblich mit insgesamt 27 Teilnehmerinnen. Das Finale dann die 5000m der M16 bis alle Masters männlich um 20.15 Uhr. Welch eine Organisation! Was für ein toller Gehertag (auf diesen Wettkampf bin ich gestoßen, als ich nach dem vermeintlich neuen WR von Romolo Pelliccia, M87, suchte, welchen ich nicht fand! Aber den Wettkampf). Die besten Leistungen, etwas ausführlicher:
Unser Blick geht nach Frankfurt-Kalbach zu den Hessischen Meisterschaften der U18. Hier wurden die Gehwettbewerbe aller Altersklassen angegliedert. 4 Gäste anderer LV waren zugelassen. In drei Wettbewerben stellten sich 24 Athleten an die Startlinie. In den Hauptklassen, Männer/Frauen gab es keine Meldungen. Unsere TOP 11:
Wir fangen wieder mit einer Zusammenfassung der letzten Woche an. Kürzer formuliert heißt das ab dieses Jahr aber Wochenblick. Die großen Wettkämpfe, Antalya, Santee und Modugno sind im Kasten, auch unser Bericht zu Potsdam. Aber immer noch wartet eine Vielzahl von Ergebnissen, die wir gerne hier veröffenlichen (was bis zum 28.1. dauerte): 
Die Entwicklung von Ela Uzun, AUS, dem noch nicht einmal 13-jährigen Wundermädchen, verfolgen wir hier schon über zwei Jahre. Am 14.1. in Doncaster schlug sie wieder mal zu:
Anmerkung: Wir beenden hier den Wochenbericht. Die fehlenden Daten von Ancona, Alessandria, beide ITA, sowie Kiew, UKR und drei französische Ausrichter ergänzen wir nächste Woche. Jetzt müssen wir uns aktuell erst einmal der SUPERNOVA in Australien widmen.
Ja, und das auch bei diesen Meisterschaften! Nur hier ist die Leistung nicht international vergleichbar. Denn den RWMM-Titel sicherten sich die unbekannten Kader Güvenc/Azem Kipcak mit einer Leistung über 4 Stunden! Genau: 4:24:44h! Dafür der ganze Aufwand? Zumindest war das eine Probe für die Team-WM im Mai am selben Ort. Andere Türken widmeten sich den herkömmlichen Strecken oder blieben der Veranstaltung ganz fern. Auch drängt in der Türkei schon wieder eine neue Generation nach vorne! Außerdem gab es starke Zeiten einer ganze Reihe ausländischer Gäste. Unsere besten Leistungen:
Und die US-Amerikanische Geher folgten dem Aufruf, siehe oben, fleißig. Nahmen auch die Herausforderung an. Welch ein Glück für uns, hatten diese Veranstalter doch einige Rahmenwettbewerbe angesetzt und auch Ergebnisse dazu veröffentlicht. Alles folgt hier,
zuerst das Ergebnis der Meisterschaften, dann die Besten der Rahmenwettbewerbe:
Nachbemerkungen zum RWMM in Santee, USA:
Es war für den Gehsport in den USA bestimmt eine sehr gute Veranstaltung. Auch diese internationale Beteiligung bei den Rahmenwettkämpfen ist bemerkenswert! Zum RWMM habe ich mit „die Idee ist beim Volksgehen“ (siehe Beitrag zu Modugno) angekommen, ja schon wesentliche, zu beachtende Seiten angetippt. In Modugno, Italen, ging das 13.Paar 3:14:37h! Auf dem 12.Platz kamen Gabriele Gamba (35km in 2:47, 20km 1:26h) und Lydia Barcella (10km 47min) mit 3:13:07h, in gewisser Weise ist das Leistungssport oder nicht? In Santee ging es nun richtig in den Bereich „Volksgehen“ mit vielen Leistungen weit über 4h! Der uns bekannte Bruce Logan erreichte mit Yolanda Holder da sagenhafte 5:38:48h. Dazu gibt es mal 3 Ansatzpunkte:
1) Als absoluter Fake erweist sich der ehemalige „Hauptgrund“ Medien wollen maximal 3h! Es ging um 10min, die die Frauen über 35km mehr brauchen!
2) Eigentlich hoch wissenschaftlicher Sport wird zum Versuchskarnickel! Es geht um 40min Pause zwischen 2x 40min Hochbelastung!
3) Ich bedauere die Kampf- und Gehrichter und den stark erhöhten auch organisatorischen Aufwand gegenüber der Langstrecke.
4) Ich bedauere die Sportler, Trainer, Partner, Vereine etc., die sich damit beschäftigen müssen.
5) Diese Disziplin wird nie Standard oder im Wettkampfkalender „normal“ behandelt werden können.
6) Und alle reden wieder über die Geher, die wieder mal eine Sonderrolle spielen (müssen). Denn das ist nicht „hausgemacht“! Diese „eigene Bratwurst“ ist nicht unsere. Das sage ich schon mal vor den Ereignissen zu Olympia in Paris.

