Die Wertungswettkämpfe 2018 stehen, wurden zum 20.1. auf den aktuellen Stand gebracht. Die vollständigen Daten findet ihr unter „EUROPA-Challenge 2018“. So geht es los:1800 WK ÜSI-Wert1International sind nun die Wettbewerbe der IAAF-RW-Challenge erfaßt, dessen Höhepunkt und Abschluß dieses Jahr die vier Tage um den Lake Tahu in China bilden. Da hatten wir seit 5 Jahren mit unserer Idee „Mühltalgehen“ einen Top-Riecher! Renaissance des guten alten Streckengehens von.. bis…, was international nie ganz ausgestorben war. Was lagen da vorm Mühltal wohl für große Brocken, um das immer wieder SO zu verhindern. Man soll doch nur im Kreis (Bahn oder Rundkurs zwischen 1 bis 2km) gehen, angeblich lt. IAAF, die das für Meisterschaften (bisher) vorschlug… Demzufolge ist alles andere illegal, gehört verboten! Aber, geht doch! Seit 2 Jahren machen es die Chinesen vor. Auch organisatorisch und mit den Gehrichtern! Alles möglich. Auch international! Nun bis hoch zum IAAF-Race Walking-Abschluß 2018! Glückwunsch! Hoch lebe die Tour de France der Geherinnen und Geher!

Nicht so euphorisch bin ich da bei Deutschland. Nicht wegen des Renaissance-Gehens. Wir haben die Genehmigung von höchster Stelle im Verband. Sorgen, die hier zum Thema angerissen sein sollen, ist unsere eigene Unfähigkeit, selbst eine DM zu benennen! Wie die Bahn-DM 2018. Alle haben sich ein Jahr lang hinter Jüterbog versteckt! Sich einlullen lassen! Inzwischen kam raus, Jüterbog hat noch gar kein Antrag gestellt! Und alle anderen warten weiter ab. Fast wünschte ich mir, der DLV sollte diese Farce nach der Suche beenden und uns mal einen Denkzettel verpassen. Einige sind immer noch nicht aufgewacht.

Nach langem Offenhalten konnten wir uns nun auf die Senioren-DM in der Halle und wieder in Erfurt auch ordentlich vorbereiten. Der Termin war doch lange genug bekannt. Erfurt rudert zurück, macht es nun doch noch einmal. Der DLV rudert zurück, macht es wieder über drei Tage. Aber glaubt nicht, alles ist in Butter! Noch gibt es keinen Vertrag zwischen beiden Parteien… Uns interessierte in dem Zusammenhang nun, wer auf den Freitag gesetzt wurde und warum? Natürlich wieder automatisch: Gehen. Das war im Vorfeld bekannt. Deshalb wurde versucht, mit dem auch von einigen Läufern unterstützem Vorschlag, Entzerren der Doppelstarts 3000m/800m sogar noch ein Vorteil zu erzielen und das Argument zielgerichtet unter die Entscheider gemischt. Die Antwort war dann wieder ein offener Schlag ins Gesicht, wenn ich selbiges hingehalten hätte. Habe ich aber nicht! Bin unversehrt! Deshalb kann ich auch die Begründung für die Entscheidung hier wiedergeben: Die „Leichtathleten müssten am Freitag noch arbeiten“ und könnten deshalb Freitag abends nicht zur DM! So so, …die Leichtathleten. Womit wieder einmal bewiesen ist, für die meisten Funktionäre scheint Gehen kein Sport zu sein. Immer wollen die Geher „ihre Extrawurst“ braten. Die „Extrawurst“ die durch AUSGLIEDERN FÜR GEHER erst objektiv geschaffen wurde! Jetzt wollen sie auch noch gleichberechtigt mit den Leichtathleten sein? Sind Geher Leichtathleten? Wohl nicht? Zumindest nach der Argumentation. Und arbeiten müssen Geher Freitag auch nicht! Oder?

Da herrscht wirklich Handlungsbedarf. Mario Brandt, der sich nun für Seniorengehen einsetzt, wird das bestimmt auch offiziell zur Sprache bringen. Für die Kategorie Steffen Borsch, wir haben in Deutschland einige davon, heißt das im Klartext 2018 für deutsche und internationale Meisterschaften mindestens 22 Tage Urlaub !!! für die Höhepunkte zu planen, wenn man seine Wettkampfchancen wahrnehmen möchte. Das, eines der vielen uns dazu bewegenden Themen, die man nirgendwo los wird. Selbst vom eigentlichen Opfer zum Geplagten wird, wenn vor den Kopf Gestoßene, Geprellte oder nicht Verstandene bei mir anrufen und sagen: Ich weiß, Du kannst nichts dafür, kannst auch nichts ändern, aber ich will jetzt einfach mal meinen Frust bei Dir ablassen…! Mit dieser therapeutischen Aussage beendigen wir hier nun die angerissenen Themenbereiche und wünschen eine gute Nacht!

Wichtig!

Heute setzen wir unsere Information zum Umbau dieser Seite fort (Info 1 vom 14.1.). Denn inzwischen ist schon viel passiert. Das „Gesicht“ der Seite hat sich bereits geändert. Es zeigt noch persönlicheren Zuschnitt. Das erkennt man bereits an den Unterseiten aber auchRückblick am Inhalt. Die offiziellen Informationen zu unseren Deutsche Masters erhaltet ihr (besser) über das Gehsportnetzwerk, mit dessen Seite und Blog verlinkt sind.

Neu hinzugekommen ist die Seite „RÜCKBLICK“. Hier geht es zukünftig vierfach zur Sache! Im Bereich 2011-2015 sind unsere über 2000 Informationen auf der tumblr-Seite aus dieser Zeit verknüpft. Gleichzeitig werden wir beginnen, die Epoche 1990 bis 2010 aufzuarbeiten. Informationen meines Sportstarts, Geher-Start, mein Kampf, in die Nationalmannschaft der DDR zu kommen und der Aufbau des DVfL-Geherpokal mit dem Wirken bis 1990 wird Stück für Stück auf der Unterseite „Meine DDR-Sicht“ behandelt. Daraus ergibt sich, es wird ein mehrjähriges Unterfangen…! Dem steht im Wege, dass ich mich in diesem Jahr auch daraufTestbild zu bewege, ein echter Dinosaurier zu werden…, also mit 50 Jahren ununterbrochenem Wettkampfsport. Für das Unterfangen wird die vierte Möglichkeit, direkt „RÜCKBLICK“ anzuklicken, genutzt. Bis Ende des Jahres werden viele interessante Daten aus meinem Geherleben zusammengetragen, um den Dino zu verinnerlichen. Es bleibt also spannend und es lohnt, ab und zu dort hinein zu schauen.

Bleiben „EUROPA-Challenge“ und die „Punktliste“. Die Challenge 2018 hat Wettkampf-Zuwachs bekommen. Den neuesten Stand der Wertungs-Wettkämpfe findet ihr hier auf der Seite seit Anfang der Woche. Bis zum Start nächstes Wochenende in Wien gibt es weitere Informationen. Auch die Punktliste ist schon zur Hälfte umgebaut. Fertig gestellt sind bisher „5 bis 20km“ und die „Kurzstrecke“. Bei „Langstrecke“ und „Spezialstrecken“ existieren noch Platzhalter der alten Liste 2015. Bitte nicht beachten. Wir hoffen, bis Anfang Februar alles fertig zu haben und werden dann auch den „automatischen Rechner“ scharf schalten. In Kaiserslautern, dem 2. Wettkampf der DEUTSCHE MASTERS wird der Vorstand des GSN vor Ort präsent sein, auch die neue Punktliste in Broschürenform anbieten. Genug zu tun. Mit der Info 3 zu den „Baumaßnahmen“ Anfang wird der Umbau abgeschlossen.

Ach so! Und wer unter der „Hauptseite“ neben „Berichte“ jetzt regelmäßig bei „Meinen Wettkämpfen“ und der „Netzwerkarbeit“ reinschaut, wird da ab und zu neue Informationen finden. Bleibt weiter schön neugierig.

Hallo Udo! Gutes Gelingen 2018. Dazu wünsche ich Dir persönlich und Deiner Familie nachträglich einen guten Anfang für 2018. Viele Jahre, seit 1992!, sind die Knäringers Dir immer treu geblieben und so geht es auch 2018 immer weiter. Schön! Jetzt gibt es endlich die Deutschen Masters, welche Du in das Leben gerufen hast. Schade, daß es viele Gehsportler gibt, welche Dir Schwierigkeiten in all diesen Jahren bereitet haben. Mach bitte weiter so und ich glaube, Du wirst 2018 auch mit dem Gehsportnetzwerk viele weitere Geher-Freunde finden. Alles Gute!

Familie Knäringer, seit 1990 im Geherpokal dabei

(Eine Anmerkung: Das Gehsportnetzwerk hat die Deutschen Masters seit diesem Jahr als Nachfolger des bisherigen Deutschen Geherpokal ins Leben gerufen)

Wolltest Du nicht immer schon wissen, wer deine wahren Freunde sind? Steh auf und zeig dich – mit deiner Vision, deinen Ambitionen, deinen Werten. Die, die in Wahrheit nie wirklich in einem Boot mit dir gesessen haben, werden sich aufregen und deine Realität verlassen. Die, die schon immer auf dich in deiner schönsten Version gewartet haben, werden kommen.

Veit Lindau, für den 23. Januar 2018

Auf 50 Jahre ununterbrochenen Wettkampfsport im Gehen kann Miroslaw Luniewski, Polen, zurückblicken. Mit großem Stolz! Recht so. Und von dieser Seite die allerherzlichsten Glückwünsche für 50 Jahre Gehen, einem seltenen Ereignis. Ein großer Sportsmann!

Luniewski, MiroslawEin toller Typ, mit dem wir auch gerne zusammenarbeiten. Hier für Interessierte noch einige „Auszüge“ aus seinen Sportlerleben als pdf-Datei:  —> Dinosaurier Miroslaw Luniewski

Dabei müssen wir doch am Boden möglichst kleben bleiben! Nach dem Supereinstand von Steffen Borsch, SV Halle, vor (bereits) 10 Jahren!! und den vielen prägenden Ereignissen seither, macht sich nun ein neuer Stern aus Deutschland auf den Weg: Andreas Janker von der LG Röthenbach/Pegnitz. Wie Steffen früh genug im Jahr geboren, um auch international nun der „neuen AK“ anzugehören, macht er sich freudig auf den Weg, von dem er schon seitJanker Carsten, 1306 Jahren träumte! Für die EM´s 2018 in Madrid und! Alicante hat er bereits gemeldet! „Schnupperkurs“ mit Duftmarke in Madrid und dann den Matadoren-Wettbewerb der Senioren, die 30km, das Ereignis, sein Ereignis des Jahres, werden die Saison prägen. Vielleicht auch sein GEHERLEBEN? Denn als Edelamateur hat er mit Mitte 20 nach immerhin 2:28h beim Boston-Marathon mit dem Gehen einen neuen Sportabschnitt im Niemandsland zwischen weit entfernten Hochleistungssport auf der einen Seite und genauso entfernten echtem Masterssport angefangen. Gerade in Deutschland, wo dieses Niemandsland besonders groß ist. Geduld gefordert und eine Menge von Portionen an Engagement gefragt ist, um nun endlich diese M35 zu erreichen… Im deutschen „NIEMANDSLAND“ hat er ALLES VERSUCHT, kurze Strecke, lange Strecke bis hin zu den 50km!, international sich auch mit den Besten der Besten in den Hochburgen Lugano und La Coruna gemessen. Viel gelernt. Abstände nach vorn verkürzt, wohl wissend, alles nichts für deutsche Edelamateure! Für sich: VIEL ERREICHT! Wenn Andreas nun gesund bleibt, beginnt JETZT! seine große Erntezeit, als Dankeschön für´s Warten. Lohn der Mühe, wenn sein Feuer für die Sache weiter brennt. Viel Erfolg, großes Daumen drücken! Dann kommt Freude auf…

150620 Breitbr38In Breitenbrunn holte sich Andreas auch regelmäßig die Süddeutschen und Bayerischen Straßenmeistertitel ab. Ihm ist seither auch das „Leben (und Leben lassen) in der Masters-Gemeinde“ schon als M30-er bekannt.

 

Noch nicht fertig, aber schon in Betrieb! Ja, die Wettkämpfe finden statt! Auch wenn die Punktliste 2018 noch ihren umfangreichen Feinschliff erfährt… Schon genutzt! Sowohl in Berlin, bei den Deutschen Masters am 7.1. als auch in Rotterdam, für die BENELUX-Wertung wurde sie schon genutzt.

180107 BENELUX PktTrotz des zum Teil kalten Wetters findet die Winterserie des RWV Rotterdam traditionell „OUTDOOR“ zu dieser Jahreszeit statt. Wird auch für verschiedene Wertungen genutzt. So im „kleinen Grenzverkehr“ auch von vielen deutschen Gehern. Holländische Wettbewerbe sind sehr beliebt. Vielleicht auch etwas für euch? Schaut mal auf die Leistungsfähigkeit und vergleicht mit eurem Anspruch. Für die Aachener Geher, Peter Schumm, Richard Maichin, Malte Strunk und Peter Slevogt war das wieder bestes Training. Und auch die 16:43min von Christian Wilsch, M54, SG Neukirchen-Hülschrath, ist zu beachten.

Die 39-jährige Angeliki Makri, Mutter von drei Kindern, gewann am 14.1. in Marathon, Griechenland, die 50km Open in 4:56:00h mit über 9min Vorsprung! Das könnte Ihr den Weg zur EM nach Berlin ebnen, denn es waren die Griechischen Meisterschaften und ein offizielles EAA-Meeting, mit Normerfüllung! Bei den Männern duellierten sich Konstantinos Ntentopoulos, 4:24:57h und Dimitris Tsiordas, 4:26:36h. Das 6. Winter-Race Walking Event fand am Olympia-Gedächtnis-Center bei frischem Wind & kalten Temperaturen statt.

Es ist dem ÜBERGANG geschuldet. Alles noch im UMBAU! Trotzdem geht es weiter, auch in der alten Form der Berichterstattung… Denn eigentlich wollen wir im KONZEPT 2018 ja die Jagd nach den HUNDERTEN weltweit verringern. Aber wir sind ja noch beim Umbau.. – also dann, auf nach Canberra, der australischen Hauptstadt! Da fanden am 14.1. die 10 000m-Meisterschaften statt. Und hier lt. Urgestein Tim Ericksen die Besten:180114 CanberraWer kennt schon Jemima Montag und Declan Tingay? Und dann waren sie nicht einmal die Besten. Sondern hoffnungsvolle Nachwuchsathleten, die sich im Sog internationaler Größen mit Riesenfortschritten zu zukünftigen Größen des gehsportverrückten Landes mausern. Ja, richtig gelesen. Wie seit 2016 üblich, bereitet sich ein Großteil der Weltelite GEMEINSAM auf die Höhepunkte des Jahres vor. Und Perseus Karlström, Schweden, der im Alleingang vor 4 Wochen in Melbourne die 50km-Superzeit ging (siehe Berichte), fühlt sich wahrscheinlich in der Gruppe und bei den Australiern richtig wohl? Gewinnt wieder in TOPZEIT!

180114 Canberra StartTolles Wetter, gute Stimmung, starkes Feld, Nr.17 Sieger, Perseus Karlström, Schweden

180114 Canberra MäSo haben die australischen Nachwuchsgeher von Platz 6, Declan Tingay, U20, bis Kyle Swan, Platz 24, U18, doch richtige „Sparrings-Partner“, um sich enorm weiter zu entwickeln. Declan verbesserte sich gleich um 55 Sekunden! Um auf Jemima Montag zurückzukommen! Die U20-Sportlerin, noch nicht lange dabei, konnte sich um 25s auf 46:18,42min steigern!

Und noch ein Grund, um den Wettkampf in Melbourne hier zu erwähnen: Erstmals wurde die „Zeitstrafe“ bei einem „Erwachsenen“ – wettbewerb angewendet. Vielleicht sollte man das wirklich nicht weit von sich weisen…? Weil es die Zukunft ist? Jedenfalls „verbrachte“ der Siebente des Wettbewerbes, Rhydian Cowley, 1 Minute in seiner Pit Lane…

Die dritte Vorstellung zu Beginn des neuen Jahres beschäftigt sich mit Ines Henriques aus Portugal, aktuelle Weltrekordlerin über 50km und erste Weltmeisterin über diese Distanz.Henriques, Ines Am 1. Mai wird Ines erst 38 Jahre jung. Sie befindet sich in ihrem 22. internationalen Wettkampfjahr! Das erste Mal konnte ich sie persönlich bereits beim Europacup der Geher 2000 in Eisenhüttenstadt! (Platz 42 in 1:41:19h) sehen. Seither fast immer zuverlässig dabei, nie im Fokus stehend (mit Abo bei Höhepunkten ab 7. Platz aufwärts), nutzte sie mit der 50km – Frauen – Diskussion ihre (bestimmt schon immer vorhandene…?) maßgeschneiderte Chance!

Dabei sind alle Bestzeiten neben ihrem 50km – Weltrekord durchaus beeindruckend:Ines Henriques, PB 1801Nach den engagierten Ergebnissen Ende 2017 (siehe Berichte) hat sie bei ihrer planmäßigen Vorbereitung auf Weltcup in China und EM in Berlin nun auch die erste „Duftmarke“ 2018 gesetzt! Bei den Langstreckenmeisterschaften Portugals am 7.1. in Porto de Mos wurde sie überlegene Meisterin. Pulverisierte ihre alte 35km-Bestmarke um 5min auf 2:45:51h (in der W35: 124 Punkte alte Wertung) und überließ der 40-jährigen !! Sandra Silva den Titel über 50km (5:08:13h = 100P.). Bei diesem Niveau großer „alter Leute“ hielt noch der 42-jährige Joao Viera mit, der das 35km-Championat der Männer in 2:38:18h (M40: 126P.) gewann!