Ich habe es die letzte Woche wieder mal versucht…, mit >90min im Gelände…
Dann lieber schnell nach Hause, Flucht in mein Gartennest…, auch bei Regen!
Vorne angestellt die umfangreiche Liste! Rangliste Deutsche Masters 2019 im Detail. Vor allem auch Anleitung zum Handeln. Wir freuen uns über jede Prüfung, jede Kontrolle und damit aktive Mithilfe, am 22./23. 10. dann vielleicht den offiziellen Endstand unserer Rangliste 2019 präsentieren zu können. Bis dahin also Prüfen und/oder aktiv durch aktive Teilnahme am Internationalen Stundengehen am 19.10. in Prag die Liste noch ändern zu wollen bzw. zu können. Macht einfach mit!
—-> Rangliste, DeuMa 2019, alle Details, vor Prag
Kleiner Eindruck von der guten Stimmung in Jüterbog. Die Athleten wurden dafür auch mit guten Leistungen belohnt! Jüterbog wirbt nicht umsonst mit dem Begriff „Rekordgehen“. Einige auf dem Bild werden wir auch noch/wieder in Tschechien bei der „Prager Stunde“ sehen. Viel Spaß!
Die Race Walking – Challenge 2019 vor „Rund um Taihu“, als Abschluß in China und vorn mit dabei, als Zweiter bei den Männern, Perseus Karlström, SWE. Wird er zum „ATHLET DES JAHRES“, wenn er in China die Prämie für den Sieger (ab-) holt? Was hat der 29-Jährige, der in Doha, Katar, BRONZE für Schweden, mit nur 19s vor unserem Christopher Linke rettete, 2019 schon alles geleistet?
So sehr wir einer Medaille durch Christopher Linke in Doha irgendwie in den komischen Streams entgegengefiebert haben, diese Leistungsaufstellung von Perseus Karlström hat es in sich! Beeindruckend! Der wirklich interessierte Zuschauer bekam von dieser Art Informationen NICHTS geliefert. Selbst die Aussage von 3 bis maximal 5 Wettkämpfen im Jahr (auch von einem ehemaligen Spitzenathleten geäußert), ja das ist möglich, aber sie wird nicht nur von Perseus einfach pulverisiert. Wie so viele andere Aussagen. Und so schauen wir (neidisch?), auf andere Länder, wo fundierte Übertragungen stattfanden UND, wo es ein Athlet in die Medaillenränge schaffte, was wir so akzeptieren können. Tolle Leistungen (wie schon viele feststellten, auf jeden Fall von alle Finishern). Und wir schauen in ein glückliches Gesicht:
Die Zukunft unseres geliebten Gehsports liegt auch in der (einer Art) Challenge. Im regelmäßigen Vorstellen der Athleten, einer sportliche Präsens gegenüber Publikum und Sponsoren. Eine Aufwertung der IAAF – Race Walking-Challenge ist unumgänlich. Auch einen „Unterbau“ mit regionalen und/oder nationalen Bausteinen. In diesem Sinne wünsche ich persönlich Perseus auch alles Gute in Bezug auf den IAAF-Race Walking-Abschluß bei „Rund um Taihu“, egal ob er sie so gewinnt, noch teilnehmen muß/will oder sogar seine SPITZENPRÄSENS ÜBER 10 MONATE dokumentieren wird.
Und dann? Dann bleiben nur noch knapp 10 Monate bis zu Olympia in Tokio! Auch da steht sein Plan schon fest. Er wird zum 5.Mal den australischen Sommer nutzen (nach 2011, 2016, 2017, 2018)! Bereits im Dezember wird er in Canberra, Australien, wieder voll einsteigen. Wieder an der SUPERNOVA, der AIS-Studie, teilnehmen und sich im Februar den Meisterschaften Australiens in Adelaide stellen. So erfolgreich wie 2019?
Carl Dohmann hat nicht nur eine Bilanz zu Doha gezogen, sondern für das gesamte verrückte (besonders 50km-Gehen) Jahr 2019. Hier seine für uns hoch interessanten Facebook-Aussagen (mit seiner freundlichen Genehmigung) vom 8. Oktober. Siehe auch unsere Aufforderung vom 5.10., nach der Lobhudelei von IAAF- & DLV-Größen bis nach der WM, NICHT zu schweigen:
„Carl Dohmann – Die Leichtathletik-WM in Doha ist vorbei,…
…es ist jetzt die Gelegenheit mal ein kurzes Resümee zu ziehen. 2019 war bisher ein sehr schlechtes Jahr für die Leichtathletik und für das Gehen speziell. Es begann mit dem Vorschlag, die seit vielen Jahrzehnten bewährten olympischen Strecken 20 und 50km Gehen auf 10 und 30km zu verkürzen. Diese Idee wurde von der überwiegenden
Mehrheit der aktiven Geher abgelehnt, eine weltweite Protestbewegung erreichte große Aufmerksamkeit. Der Weltverband IAAF beschloss im März, dass es nach 2021 zwei der vier Strecken aus 10, 20, 30 und 35km geben wird. Und das in Verbindung mit einem elektronischen Chip, der die Flugphase beim Gehen messen soll, aber erst noch getestet wird. Wann genaueres über die Zukunft der Disziplin Gehen entschieden wird, weiß kein Mensch, und ich kenne auch kaum jemanden, der die geplante Veränderung der Strecken gut findet.
Wer die Zukunft nicht kennt, konzentriert sich erstmal auf die Gegenwart. Die bot dieses Jahr eine der ungewöhnlichsten Weltmeisterschaften der Geschichte – zu Herbstbeginn, in einem der heißesten Länder der Welt, mit Straßenwettbewerben in der Nacht. Immerhin die Möglichkeit, sich einem großen Fernsehpublikum zu präsentieren. Nur leider nicht in Deutschland. Die deutschen Sender zeigten tatsächlich keine einzige Minute Gehen live im Fernsehen, trotz der späten Stunde am Wochenende, die endlich mal hohe Zuschauerzahlen versprochen hätte und mit keiner anderen Sendung kollidiert hätte. Dass deutsche Geher weit vorne landen könnten, war angesichts der Platzierungen bei der EM und der letzten WM eigentlich absehbar gewesen. Die 20km-Wettbewerbe wurden in einen, immerhin kommentierten, Live-Stream im Internet verbannt, die 50km wurden vom ZDF völlig ignoriert. Die ARD berichtete dafür am Tag nach dem 50km-Wettkampf kurz und wusste meinen 7. Platz zu würdigen. Leider war dies nicht nach den 20km der Fall, trotz einer deutschen Platzierung sehr nah an den Medaillen. Aber ohnehin wäre es doch Aufgabe von ZDF Sport gewesen, live zu berichten, und nicht darauf zu hoffen, dass die ARD Sportschau das am nächsten Tag nachholt. Das war eine äußerst schwache Programmplanung, da hilft es uns auch nicht, dass in zahlreichen Berichten permanent über die Hitze gejammert wurde, denen wir Geher ausgesetzt waren. Live-Berichte im Fernsehen oder zumindest mal im Internet-Stream von allen Wettbewerben wären uns lieber gewesen.
Und ja, die WM in Doha. Wenn uns zuhause vor dem Fernseher schon niemand die Daumen drücken konnte, so taten dies vor Ort an der Strecke fast ausschließlich unsere eigenen Betreuer. Zuschauer gab es kaum, selbst im Stadion war das bis auf wenige Ausnahmen kaum besser. Die WM war ein Rückschritt für die Leichtathletik insgesamt, die letztes Jahr auf europäischer Ebene schon auf dem Weg war, mit neuen Formaten mehr Zuschauer anzusprechen. Wenn dies in Doha tatsächlich versucht worden sein soll, so ist der Versuch jämmerlich gescheitert. Auch wenn die vielen Helfer vor Ort wirklich engagiert waren, sie mussten am Ende die absurden Befehle ihrer Vorgesetzten befolgen, die es selbst mit Akkreditierung äußerst schwierig machten, überhaupt zum Zuschauen an die Strecke zu kommen. Es hätte wahrscheinlich hunderte Orte auf der Welt gegeben, die für die Leichtathletik-WM besser geeignet gewesen wären, auch wenn dort weniger Öl und Geld fließen.
Ein paar Bemerkungen noch zur Hitze, über die ja schon viel berichtet wurde. Ich bin alles andere als ein Gegner von Meisterschaften, die bei Hitze ausgetragen werden. Sie geben den Ausdauerwettkämpfen einen besonderen Reiz, der über das „Abspulen“ von schnellen Zeiten hinausgeht. Und man sieht ja an der Berichterstattung nach den Wettkämpfen (leider nicht live), dass sie uns in der Öffentlichkeit erst den Respekt entgegenbringen, der uns ansonsten verwehrt bleibt. Also gerne mehr davon. Nach der WM in Doha muss man sich allerdings fragen, wie weit man es damit noch treiben will. Die harten Bedingungen in Katar stellen alles in den Schatten, was es in der Geschichte von Leichtathletikweltmeisterschaften gegeben hat. Und das ganze noch direkt am Meer, wo die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Nicht falsch verstehen: Wir Athleten haben uns sehr intensiv auf die Hitze eingestellt, auch wenn die Wege dahin verschieden waren. Die Bedingungen waren bekannt. Und mir wird nach meinem siebten Platz auch keiner mehr nachsagen können, dass ich nicht professionell damit umgegangen wäre oder jetzt einen Grund hätte mich zu beschweren. Aber die Möglichkeiten, sich an harte Bedingungen anzupassen, sind endlich. Und wenn hochtrainierte Athleten so kollabieren, dass sie mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlagen, finde ich das nicht mehr vertretbar. Das kann auch mal böse enden, egal wie viele Ärzte an der Strecke stehen. Für die Zukunft sollten sich die Verantwortlichen ernsthaftere Gedanken machen, wie sie die Gesundheit der Athleten schützen.
Insgesamt bleibt von der Saison 2019 übrig, dass der internationale Sport versucht, die Leichtahtletik attraktiver zu machen, und ihr dabei immer mehr schadet. Ein Beispiel für die vielen „Innovationen“ sind die absurden Startblockkameras bei den Sprints. Kein Mensch will so einen Quatsch. Wenn der Weltverband die WM an einen Ort vergeben würde, wo leicht viele Menschen hinkommen können, die Veranstalter diese kompetent und mit Herzblut organisieren würden, und die Medien WIRKLICH umfassend live davon berichten würden, anstatt immer wieder einen großen Teil in kurze Nachberichte zu verbannen, wären zwar nicht alle Probleme gelöst, aber es würde der Leichtathletik deutlich besser gehen. Da braucht es keine Streckenkürzungen oder Startblockkameras.
#iaaf #savetheracewalking #iaafworlds #iaafdoha2019 #racewalking „
Man, war das ein Wochenende! Diese vielen Ergebnisse und natürlich das Einpflegen der letzten Tage (mit Nachträgen, September) und hoffentlich fertig bis Freitag? Doch wir beginnen mit unserer LIGA der Regionen:
Eine Woche nach den Meisterschaften der Masters in Gleina…, schwer, sich noch einmal zu motivieren, nach Jüterbog zu fahren! Dazu Wettkämpfe in NRW und Tschechien, Spitze in Doha…, gar 10 Deutsche bei den hervorragenden Wettkämpfen in Tilburg, Niederlande. Was soll da MEHR rauskommen, bei diesr regionalen Veranstaltung? Bei unter 300 Gehern, einschließlich aller (z.T. noch in LV verbotener) U10-Athleten in Deutschland und maximal 80 Athleten, die vielleicht insgesamt aktiven Wettkampfsport richtig betreiben?!?! Immerhin umfaßt das Protokoll 47 Leistungen bei 22 Teilnehmern. Hervorragend! Doppelstart durch GSN – Jagdmile machts möglich, Doppelwertung auf Strecken bei Anmeldung machbar… So gibt es einen versöhnlichen Abschluß. Wir werden auch zusätzlich die GSN-Jagdmeile noch als BONUS für die Rangliste werten. Schon aus Respekt vor Aufwand und Leistung. Danke. Die Region Nord/Osten mobilisierte noch einmal jeden verfügbaren Athleten, um Baden-Württemberg doch noch vom Bronze-Platz in der Gesamtwertung zu verdrängen!
Aber das sollte wohl nicht sein? Vom möglichen (und z.T. nicht genutzten) Potential der Baden-Württemberger ganz zu schweigen. Auf jeden Fall spannend. Das Potential jeder Region ist nun, mit Endstand, an der jeweils höchsten Punktzahl der Teams schnell zu ersehen.
Großer Kampf mit und um die Rangliste 2019, ging doch zwischendurch beim falschen Abspeichern ein Teil der eingepflegten Daten (Gleina, Jüterbog) verloren, so daß wir den ganzen Tag herumgebastelt haben, um nun endlich den neuen Zwischenstand der Rangliste zu erhalten. Geschafft! Hier die Besten:
Damit sind die großen Listen, die großen Wertungen fertig. Den Gesamtstand der GSN-Jagdmeile haben wir bereits im entsprechenden Bericht zu Jüterbog ergänzt. In Erfurt, im November, gibt es dann dazu den letzten Wettkampf der Serie! Hier werden wir heute zu Mi zu Mi diese Woche Schluß machen. Wegen der Übersichtlichkeit. Dafür gibt es morgen zwei „SPEZIAL“ – Beiträge, mit dem, was sich aus unserer Sicht international getan hat und zur Rangliste 2019 komplett. Bleibt also schön neugierig.
Es lohnt sich, auch mal wieder auf unsere Unterseite „NETZWERKARBEIT“ zu schauen. Einmal für zwei Dinge eingerichtet, Geherpokal entwickeln, Wettkämpfe planen, hat die Unterseite in den drei Jahren des Bestehens eine erstaunliche Eigendynamik entwickelt. Unterm Strich könnte man meinen, da ist etwas zum Nachschauen aus der Geschichte und Entwicklung des GEHSPORTNETZWERKES entstanden. Nicht losgelöst „wichtige“ momentane Deails lesen. Und diese oftmalige Ohnmacht zwischen den Zeilen…. Ganz einfach mit aha, so war das, kann man sich das einmal von Anfang bis Ende in etwas mehr als 5min reinziehen und…
aha, so war das
resümieren können. Auch gaanz runter Scrollen geht! In dieser Form werden wir alle Unterseiten aufarbeiten, eine Art Geschichte, Archiv, Sammelsurium von Momenten, vielleicht für die Ewigkeit? Wer weiß das schon? Ich gebe mir jedenfalls weiter fleißig Mühe, möglichst das Beste, persönlich angehaucht und nur ab jetzt zeitlich etwas eingeschränkter… Viel Spaß!
Die entnehmen wir einfach unserer GEHSPORTWELT. Hier, getrennt nach 1 bis 10km und der GSN – Jagdmeile. Eine gute Mischung aus Jugend & Masters.
Wie eigentlich schon immer in Jüterbog, vor allem dank der Teilnahme von Potsdamer leistungsorientierten Jugendlichen und z.T. weit angereisten Masters. 2019 danke an Nancy Patten sowie vor allem Heidrun Neidel und Helga Dräger, die beide schon letzte Woche in „den wilden OSTEN“ reisten um in Gleina bei der DM-Masters 10km um Medaillen zu kämpfen. Hut ab!
Spannendes Wochenende, erst die WM in Doha mit den 20km der Männer, Samstag um 2Uhr im Netz. Bereits um 16.30Uhr standen von Wien, Österreich, nicht nur die 50km-Meisterschaft sondern auch die Rahmenwettbewerbe auch drin. Um 20 Uhr folgte schon das schöne Straßengehen von Stare Krecany, Tschechien, wo sich Josef Smola und Martin Nedvidek wieder stark engagierten. Heute früh gab es dann auch die Ergebnisse von Jüterbog. Wir haben uns zuerst mit einem Gesamtprotokoll beschäftigt. Dank vorhandener Excel-Datei dauerte es 5min, um alles komplett auf 2 Seiten zu bekommen…
—-> Jüterbog gesamt
Dann ging es an das Ergebnis der Jagdmeile des GSN. Spannend! Super! Hier alles komplett:
Drei verschiedene Ansätze, Ergebnis des Wettbewerbs, BRUTTOZEIT, die reale Leistung NETTOZEIT und die Wertung nach PUNKTTABELLE. Dazu drei Anmerkungen: A) Nachmeldungen immer schwierig, Ralph Janotte fehlen die rund 35s Rückstand, dann wäre es für alle noch spannender B) Schade, da? das in Jüterbog nur Masters genutzt haben… C) Eine mögliche Motivation etc. für den Nachwuchs verpaßt…
NEUER ZWISCHENSTAND
Während die Wettkämpfe in Jüterbog laufen und schon vorher, kamen Anfragen zu allen Details des Entstehens. Gerne kommen wir dem nach. Maximal 6 Wettkämpfe, maximal 3x Bonus, mindestens vier Wettkämpfe sind die Hauptformel. Jüterbog fehlt noch. Die Masters – EM ist wie folgt in der Wertung, 5000m, ja, 10km nein (leider nicht so möglich), 20km, ja, mit BONUS von 4 Punkten! Wem das zugute kommt zeigt die Statistik auch. Die Daten sind Blau unter BONUS gekennzeichnet. Und wir freuen uns sehr auf alle DETAILVERSESSENE, die kontrollieren und uns damit bei der Fehlersuche helfen können!
DAS GEHT GANZ SCHNELL!
Aufgrund des Interwievs von Sebastian Coe heute in der ARD sollten die nun endlich „AUFSTEHEN“, etwas „UNTERNEHMEN“ oder „KLARSTELLEN„, die anderer Meinung wie der ehemalige Spitzenathlet sind. Er hat KEINE NEGATIVEN INFORMATIONEN von allen Sportlern zu Doha bekommen, alles ist gut! Alternative: Für immer dazu schweigen!


