In einer Woche startet die Premiere des Mühltal-Gehen beim 45. Mühltallauf in Eisenberg. Am 19. März werden gleichzeitig 3km-, 5km- und 15km-Läufer und Geher um 14 Uhr gemeinsam durch das lauschige Mühltal geschickt. Noch bleibt Zeit, sich anzumelden. Der offizielle Termin ist Mittwoch der 16. März. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Anmeldung. Am Besten geht es über:

https://www.laufservice-jena.de/muehltallauf

Beim Gehen gibt es nun zwei Besonderheiten zum 15km-Wettbewerb. Während man über 3km und 5km Gehen (übrigends offen für alle!), wie bei allen Läufen, noch bis kurz vor dem

1503 FroschmühleStart nachmelden kann, ist das über 15km nicht der Fall. 1.) Besonderheit: Mittwoch 16. März ist definitiv für das 15km-Gehen Meldeschluß! Definitiv. Wir führen auf der 15km-Strecke im Gehen unsere “Offene Meisterschaft” durch. Nach den 15km werden zuerst, wie in der Ausschreibung vorgesehen, auch die Geher für ihren Wettkampf (nach den Läufern) geehrt. 2.) Besonderheit: Nach der Siegerehrung für den Wettkampf und in den Altersklassen, draußen an Start und Ziel findet später, ab 17 Uhr unsere Feierstunde mit der SIEGEREHRUNG ZUR “OFFENEN MEISTERSCHAFT” statt. Den großen Pokal erhält derjenige, der die meisten Punkte, laut Punkttabelle, ergeht. Und auch Gesamtsieger und Platzierte der Offenen Meisterschaft ergeben sich aus den Punkten.

Bitte beachten! So ist zwar Mittwoch erst Meldeschluß, aber, bitte, wegen des begrenzten Raumes, bis Sonntag Abend, 13.3. müssen Eure Informationen zur Teilnahme an der Feierstunde (Anzahl Plätze einschließlich Betreuer) vorliegen: info@racewalking24.com Bitte beachtet das! Sonst können wir nicht einen Platz garantieren! Zum Schluß noch einige Informationen kompakt: ** Der Wettkampf wird für die Deutschland-Liga 2016 gewertet. ** Für die Offene Meisterschafte über 15km haben schon 15 Athleten gemeldet. ** Auch Online muss nicht sofort bezahlt werden, das System erfaßt das. ** Bezahlen vor Ort möglich. ** Die direkte Anfahrt von Start/Ziel ist am Wettkampftag von 10 bis 17 Uhr nicht möglich. ** Bester Parkplatz Krankenhaus Eisenberg mit 800m Anmarsch. ** Abholdienst von den anderen Parkplätzen. ** Gute Anreise. ** Nutzt das Wochenende. ** Nutzt die Möglichkeiten der sieben Mühlen im Tal. ** Habt Freude daran. ** Und schreibt uns, ob wir das zur Tradition werden lassen sollen. ** Danke!

Iwano-Frantzisk

Sie sind dazu in der Lage! Ja, in der Ukraine findet immer noch der gewohnte Gehsport (Leistungssport, gefördert) statt! Wie seit Jahren! Zum Glück haben Umschwung und Chaos noch nicht diese Basis erreicht! Und zwei Oldies, ja die waren wirklich gut unterwegs!

160305 Ivano-Franzisk 20kmMä

Ruslan Dimitrenko holte den gewollten, vermuteten, deutlichen Sieg. Und auf Platz vier? Der unverwüstliche Andrew Kovenko wird dieses Jahr 43 Jahre und ging mit 1:23:45h in die Weltcup-Mannschaft, 129 Punkte. Mehr zur Qualität, siehe Ergebnisse hier…, im nächsten Beitrag. Bereits 43 Jahre ist der 8 Monate ältere Alexey Shelest. Über 35km verpaßte er den 4.Platz dann doch deutlich um 9 Minuten. seine 2:43h über 35km sind aber doch 122 Punkte wert. Diese Oldies machen nicht nur das Treiben verrückt. Und zusammen mit dem Spanier Garcia brechen sie auch alle Vorstellungen und Prognosen! Stellen mathematische Formeln über das “Alt-Werden” und den “Qualitätsverlust an Leistungen” auf den Kopf. Diese Leute treiben auch Runzeln auf die Stirn, wenn man in die Punkttabelle schaut. Noch sind sie die großen Außenseiter! Ausnahmen. Einmalig! Einmalig? Was passiert, wenn das eines Tages die Leute interessiert? Nicht die Höchstleistung… Sondern die Höchstleistung in dem oder dem Alter? Wenn das auch öffentlich ausreichend gewertet wird und die Oldies unter genau den Bedingungen trainieren könnten und würden, wie der Leistungssport? Ja, was passiert, wenn das eines Tages passiert…?

Ausgeträumt. Zurück zur Ukraine. Alle Kategorien und Altersklassen waren gut besetzt. Bei den Wintermeisterschaften wurden wie gewohnt die Qualitätsklassen bestätigt, erreicht oder man wurde abgestuft, siehe MS = “Meister des Sports” etc.! Gab es nicht auch mal bei uns so etwas? Trotz der großen Krise und der vielen Probleme trotzte man diesen Dingen! Nur zwei Beispiele: Ruslan Dimitrenko ging für “Donetsk” an den Start, wie auch immer und am Start der 12-15 Jährigen standen weiblich 35 Sportlerinnen am Start. Woher auch immer! Alles Gute, im Interesse des europäischen Gehsports.

Nach dem Jahresergebnis 2015 wollen wir uns heute dem aktuellen Gesamtstand der Geherpokal-Teilnahmen seit 1990 widmen. Ronald Papst stellt sich dieser statistischen Herausforderung und liefert die umfangreichen Daten. Damit steht auch fest, wem in diesem Jahr von Dick Gnauck die Plakette für 70 Geherpokal-Teilnahmen überreicht werden kann.

1601 Tradition ab130Tn

Die “ganz Alten und Fleißigen” mit über 130 Wettkampf-Teilnahmen. Das ist die Spitze der mittlerweise 3 322 erfaßten deutschen Geher, die wenigstens einen Geherpokal-Wettbewerb absolviert haben. Nachfolgend nun diejenigen, die 2015 die “Schallmauer” von 70 Wettkämpfen erreicht oder überwunden haben:

1601 Tradition 70-77

Gefolgt von denen, die es dieses Jahr schaffen können:

1601 Tradition 60-69

Die vollständige Liste der Geher mit >60 Wettkämpfen, hier: –> 2015 – 90 Tradition GP

Come back

Na klar sollte man eine zweite Chance verdient haben! Na klar, aber ….! Bleibt. Als neuer Trainer, Betreuer fungiert der erfahrene Sandro Donati. Und wir klopfen (wenn wir allumfassend berichten wollen, müssen wir es spätestens jetzt tun…) zum ersten Mal seit damals wieder seinen Namen auf die Tastatur, die nichts dafür kann: Alex Schwazer steht vor seinem Comeback und plant seinen ersten ganz großen Auftritt schon zum Weltcup in Rom! Es bleiben Fragen…

Über die Qualität der Ergebnisse von Wien hatten wir schon in unserem Beitrag vom 7. März,

160305 Wien2 unter: “Deutsche gut dabei, Teil I” berichtet. Nun wollen wir noch einige Details und Informationen weiter reichen.

Unser Internationaler Wiener Hallenpokal könnte in Zukunft, in der Mitte Europas, als fester Standort für die Auszeichnung der “AKTIVEN TEILNEHMER” an der EUROPA-Challenge ausgebaut werden, betonte Udo Schaeffer, der Ideengeber einer wohl europaweit einmaliger Form des Vergleichs (mehr dazu hier oben auf der Seite: EUROPA-Challenge). In Wien wurde eine erste Bilanz der Serie 2015 gezogen und alle anwesenden AKTIVEN TEILNEHMER in würdiger Form ausgezeichnet.

Die Österreicher, allen voran Dr. Franz Kropik, waren gute Gastgeber, um in familiärer Atmosphäre nach gelungenem Wettkampf

160305 Wien3eine umfangreiche Siegerehrung durchzuführen. Denn außer den Ergebnissen der Veranstaltung und den EUROPA-Challenge-Teilnehmern wurden auch alle Aktiven des Österreichischen Gehercups 2015 (vergleichbar mit dem Deutschen Geherpokal) gewürdigt.

Von deutscher Seite nahmen Heidrun Neidel, Leihgestern, Dick Gnauck und Udo Schaeffer, beide ASV Erfurt, an Wettkampf und Ehrung teil. Alle mit Erfolg!

Denn neben den angenenehmen Ehrungen wurden auch von allen drei Deutschen ihre Bestleistungen der Hallensaison in Wien erreicht. Gegenüber Erfurt verbesserte sich Heidrun um 15s auf 21:07, Dick um fast 10s auf 15:21 und Udo um 16s auf 15:55. Dazu die Wertung von Udo: “Ja, ich wollte in Wien schon Jahresbestzeit und unter 16 Minuten gehen. Bei der Planung der Saison hatte ich mir sogar noch Größeres vorgenommen. Mit Kaiserslautern und Wien hatte ich zwei sehr gute flache Anlagen für Geher im Plan, wo man Rekorde gehen kann. In der M65 steht der seit 2014 bei 15:43,56min., aufgestellt von Dr. Rainer Lorscheider in Kaiserslautern. Nun fiel der Rekordort für 2016 aus. Und zwar schon vorher! Viele kleine “Weh-wehchen” führten schon vorher zu meinem Entschluß, in Erfurt nur um Sieg und in Wien “nur” unter 16 Minuten gehen zu wollen! Gute Entscheidung. Denn ohne Druck wichen auch etwas Schmerz etc… Klar hatte ich auch mit meiner Bestzeit (15:52 in Veenendaal) geliebäugelt. Aber…! Mein Entscheid im Vorfeld war vollkommen in Ordnung! Brachte Lockerheit und Ruhe – und mit 15:55 eine tolle Zeit! Nun gehe ich optimistisch in die Saison.”

Viel wichtiger als alles andere sind gemeinsame Stunden im Kreise der (Geher-) Familie. Und positiv: Aus Wien bringe ich die ersten Anmeldungen als “AKTIVER TEILNEHMER 2016″ bei der EUROPA-Challenge bereits mit. Das wiegt (da fast noch) mehr!

 

Guten Tag, Udo, drei Tage nach seinem 78. Geburtstag ist unser Jürgen Kraemer, der

MassinKraemerBlomeier Iehemalige Bundestrainer im Gehen, u.a. verantwortlich für Bernd Kannenberg bei seinem Olympiasieg in München, in Ahlen im Hugo-Stoffers-Heim verstorben. Manfred Kreutz, als Fotograf nicht auf dem Bild, Michael Blomeier und ich hatten noch Kontakt zu Jürgen, hatten ihn im Vorjahr noch besucht. Glückauf, Dieter Massin

Was fehlt

 

Wenn man schon mal eine Chance hat, seine Randsport-Disziplin vorszustellen, dann nutze

Dohmann 1009

 

sie auch…! Frei nach diesem Spruch hat

Carl Dohmann, SCL Heel Baden-Baden,

das dann wirklich sehr gut getan. Für den interessierten Leser hier seine Vorstellung, ganze 93 spannende Sekunden, mit Einblicken, über sich, für den Gehsport, präsentiert im

ZDF – Mittagsmagazin:

Hier: —> Weg nach Rio, Carl Dohmann

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Der Ecuadorianer setzt die erste ordentliche Duftmarke der olympischen Saison. Und das in einer Höhe deutlich über 1000m! Mit der Verbesserung des südamerikanischen Rekordes um über 3 Minuten beweist Choco, dass die Südamerikaner doch auch den langen Kanten beherrschen. Die ersten fünf Fünfziger gehen persönliche Bestzeit! Urgestein Zepeda mit 39 Jahren. Auch die Weichen für die Saison sind damit gestellt. Der 50km-Sieger stellt sich zum WC in Rom über 20km vor und wird in Rio die 20 und die 50km gehen…! Na dann!