Alles gesichtet, Bilder bearbeitet, ein paar Zeiten zusammengefaßt in unserer ANALYSE 2:

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(Anmerkung: Die Zeiten, das Beschäftigen mit Details, verbunden mit dem Video, zu sehen u.a. auf meiner Facebook-Seite und andere Dinge, verändern etwas in mir…? Das stellt viel in der Art und Weise, mit viel Herzblut zu berichten, dann doch in Frage. Vielleicht sollte ich das doch ändern? Nicht mehr so über diese Wettbewerbe zu berichten? Nachrichten machen es auch oder? Entschuldigt, aber das bringe ich aktuell so sehr schwer auf die Tasten…)

Vielleicht geht es besser mit Bildern? Karl-Heinz Fischer aus Naumburg hat viele schöne Eindrücke festgehalten. Einige wollen wir Euch nicht vorenthalten, hier kurz bearbeitet:

160409 Podebr10Der spätere Sieger Perseus Karlström, Schweden, führte von Beginn an. Die Deutschen waren immer!! im Bilde.

160409 Podebr12Den Schweden ließ das Feld ziehen, den Briten Bosworth (Sieger 20km, Dudince) aber nicht…

160409 Podebr16Hagen dieses Mal nie ganz vorn, aber immer mit Übersicht! Das brachte ihm dann auch die Zeit < 1:20h!

160409 Podebr18Auch der Dritte im Bunde, Nils Brembach, hatte immer “seine Begleiter” und kam sehr gut “durch”…

160409 Podebr19Christopher konnte sich zwischenzeitlich sogar von seinen mexikanischen Begleitern absetzen…

160409 Podebr55Drei stolze Olympia – Qualifikanten, gleich nach dem Wettkampf…

160409 Podebr56Die Verantwortlichen dahinter, heute mal neben Ihnen….

160409 Podebr58Und der Vorjahressieger in diesem Jahr auf Platz zwei. Podebrady scheint für Christopher ein gutes “Pflaster” zu sein, pardon, war natürlich Asphalt!

Am Dienstag werden wir Podebrady mit noch 2-3 Berichten hoffentlich abschließen können. Am Mittwoch folgt noch Rio Maior und Zaniemysl, so dass wir wieder auf dem aktuellen Stand sind, uns voll auf Reichenbach konzentrieren können. Gute Nacht!

Eigentlich sind die USA kein Gehsportland! Eigentlich. Aber die Leichtathletik funktioniert und zwar komplett. Mit allen Disziplinen, einschließlich Gehen. Die besten Ergebnisse von Earth City, (St.Louis, Missouri), USA, wo die Trials für den Weltcup und 20km für Rio ausgetragen wurden, müssen wir nachtragen, weil sich darum viele erzählenswerte Geschichten ranken:

160403 Earth City

1) Wir nehmen Earth City noch mit in die Berichterstattung, weil Maria Michta-Coffey für die letzten sieben Tage zur “Athletin der Woche” gekürt wurde. In den USA! Was hat die junge Frau geleistet? Bei der 20km-Ausscheidung verbesserte sie die über 20 Jahre alte USA-Bestleistung über 10km um 9 Sekunden auf 44:09min. als ZWISCHENZEIT!! Damit verbunden, sich anschließend noch über 50 Minuten über die zweite Hälfte der Distanz zu quälen, um noch eindeutig zu gewinnen! Was eröffnen sich da in Zukunft für Perspektiven? Die Maximalgeschwindigkeit stimmt (schon!). Im März gelangen ihr in Portland über 3000m schon 12:33,75min.!

2) Mit seinem Sieg in Earth City ist der 38-jährige John Nunn 2016 schon Dreifach-Meister in den USA, 3000m Halle, 50km und nun 20km! WC-Quali und Doppelstart in Rio gebucht. Das System in den USA zeigt sich so sportlich und ehrlich! Die Besten drei sind für die USA als REPRÄSENTANTEN qualifiziert! Was gibt es Besseres als dieses Ausstrahlen? Auch für das Gehen! Und weiter…, herausragende Leistungen? Tja, da gibt es zwei starke 55-Jährige, die wir hier oben in der Statistik unbedingt erwähnen wollen. Ganz stark.

3) Zurück zu den Frauen, zurück zu den 50km! Die Leichtathletiknation USA hat sich im Interesse seiner und aller Frauen mit Erfolg für die Gleichberechtigung und damit Aufnahme der 50km Frauen eingesetzt (nicht Abschaffen – auch das wäre Gleichsetzen entgegengekommen). Warum gerade die USA! Respekt. Es geht den USA hier garantiert nicht um Medaillen. Es ist eine Pioniertat. In diesem Fall für den Gehsport. Bereits 2012 wurden Meisterschaften über 50km der Frauen eingeführt. Erste Meisterin wurde Erin Taylor-Talcott, die schon bei 4:33h angelangt ist und seither für die Gleichberechtigung der Frauen auch im Gehen kämpft. Ich verbeuge mich tief vor ihr! Sie wird zu denen gehören, die in Rom gemeinsam mit den Männern auf die längste olympische LA-Distanz gehen. Ein weiterer wichtiger Pfeiler zum Erhalt der 50km wurde dabei, von Sebastian Coe direkt sanktioniert, in das Wettkampfprogramm der Leichtathletik gerammt!

160412 50km Fr, USA-Zustimm

Wie oft “hüpfen wir den Ami´s bei jedem Sch…” hinterher? Gehen jede Moderichtung und wo es etwas zu verdienen gibt, mit! Hier, liebes Deutschland, wäre auch ich gern mit an vorderster Front mitgegangen. Ich freue mich auf die 50km von Rom.

Erin Taylor-Talcott hat sich damit wohl ihren Lebenstraum erfüllt. Das geht wohl nur in den Vereinigten Staaten? Dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten…?

Nicht aus dem Park in Kleinwelka bei Bautzen sondern zu finden auf der Internetseite von Miroslaw Luniewski, Polen, der im polnischen Verband die polnischen Gehersenioren betreut, informiert und für sie die Organisation der Wettkämpfe koordiniert.

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Ganz aktuell, mit Datum von MORGEN! veröffentlicht er die DINOSAURIER-LISTE der Gehsportler. Hier werden die Aktiven aufgenommen, die jedes Jahr ohne Unterbrechung aktiv und mit Leistungswillen an sportlichen Wettkämpfen im Gehen teilgenommen haben. Mit 59 Jahren Wettkampfsport im Gehen führt diese Liste aktuell Pierangelo Andreotti, Italien, an. Hinter Eduard Straka, Tschechien, sind die beiden Freunde Udo Schaeffer, Deutschland und Miroslaw Luniewski, Polen, aktuell auf dem Bronze-Rang!

Der 59-jährige Pole hat gerade die polnische Straßenmeisterschaft über 20km in Zaniemysl mit 1:50:14h = 99 Punkte! absolviert (wir werden noch berichten). Er freut sich über jede Information dieser Art auch von anderen, um diese, seine Statistik weiter zu vervollkommnen. Ihr könnt ihn gerne auch selbst ansprechen und Informationen persönlich übergeben. Denn schon nächste Woche ist er Gast in Deutschland. Bestreitet in Reichenbach die 20km der Senioren mit seinen deutschen Altersgenossen. Ein toller Sportsmann. Herzlichen Glückwunsch.

Der Südamerika-Cup gehört zu den fixen Wettbewerben der EUROPA-Challenge, wie alle zentralen Wettkämpfe der IAAF, EAA, EMA etc.! 2016 war bei der Hitzeschlacht in Guayaquil vor 14 Tagen kein Europäer dabei. Also brauchen wir auch keine der Leistungen für unsere Challenge-Wertung zu berücksichtigen. Kurz berichten aber schon. Zumal, das zeigt, wie klein unsere große Welt doch ist, keine zwei Wochen später genau an diesem Ort ein starkes Erdbeben der Stärke 7,8 ausgebrochen ist !! Was wäre wenn…? Wir halten kurz inne!

160403 Guayaquil

Zum “Glück” hielt der ” Gürtel um die PAZIFISCHE PLATTE ” noch vor 14 Tagen. Zu ihren beiden Seiten gab es Tage später in Japan, westlich und Ecuador, östlich, starke Erdbeben, die zusammen genommen Hunderte Tote forderten und die ganze Zerbrechlichkeit unserer Welt deutlich aufzeigen.

Gegenwärtig laufen die Wettbewerbe auf Hochtouren. Während viele Sportler nun “ihre Norm” für Rio schon eingefahren haben, scheint es doch auch noch andere Ziele zu geben,

160412 RWCh Stand nach RioM

wie den Weltcup oder z.B. Punkte = Kampf um Prämien der IAAF-Challenge.

Choco führt aktuell mit tollen Leistungen, siehe unsere neue Analyse 1 vor Shange, der bereits mit einem 2. Platz und ganz starken 1.20:06h im Februar die Saison Olympia 2016 begonnen hatte.

Fast den selben Weg wie Choco bestreitet auch Erica de Sena, Brasilien, die bei den Frauen die IAAF-Challenge anführt. Sie begann mit 1:34:04h als Dritte in Mexico, wurde “als Gast” Siegerin am 3.4. in Guayaquil in 1:34:09h bei weit über 30 Grad! und 80% Luftfeuchte, um dann nur sechs Tage später in Rio Maior mit tollen 1:28:40h und dem 4. Platz zu überzeugen. Wir sind überzeugt, bei den Frauen wird das alles 2016 sehr spannend. Und es wird wohl auch zu einem  großen Kampf der ERFAHRUNG und Trainingshärte gegen die unbändige KRAFT DER JUGEND! kommen. Keine 111 Tage mehr…

…hält diese Form auf höchstem Niveau? Bis Rio? Oder konzentriert sich der Südamerikaner aus Ecuador “nur” auf die IAAF-Race Walking-Challenge 2016? Seine TOP – Leistungen:

1604 ANA01 Choco

Wir unterscheiden Vielstarter, von denen der Zweite der Challenge, Lebongang Shange, Südafrika, auch einer ist, Wenig-Starter, mit Ziel, zum Höhepunkt der Saison “genug Kraft und Frische” zu haben oder Drittens, verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Sonderfälle…! Welche Kategorie wird in Rio die Erfolge einfahren? Noch ist nichts entschieden!

Am Rande der kommenden Europacup-Runde von Podebrady sah man 2016 geballtes Potential an Gehsportwissen! Viele, die so viele Impressionen in der Vergangenheit selbst mitgestaltet haben oder diese organisierten. Wir erkennen:

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Von links Olympiasieger Christoph Höhne im Gespräch mit dem Medaillengewinner und Bundestrainer Ronald Weigel, (dann, ein vielleicht kommender Medaillengewinner?), den da aktuell gerade unter 1:20h gegangenen Rio-Qualifikanten, Hagen Pohle und den Organisator der “Naumburger Sporttage”, Mario Brandt. Mario weilte nicht privat in Podebrady, vielleicht kommt etwas mehr als der bereits schon positive Erfahrungsaustausch mit den Organisatoren von Podebrady heraus? Wir werden berichten.

Jetzt erst einmal geht es zu den Impressionen mit Bildern, die uns der Olympiasieger von 1968 gerne zur Verfügung gestellt hat. Zuerst der Gesamtüberblick der beiden Seiten:

160409 Pode-Imp I 160409 Pode-Imp II

Wem das zu klein ist, wer mehr sehen möchte oder sich die Gesamtübersicht herunterladen möchte, der klickt bitte hier auf die kommende farbig markierte pdf-Datei, viel Spaß:

  —> Podebrady, Impressionen 2016

So müssten sich doch alle die gefühlt haben, die, speziell in Deutschland, das Gehen, hier besonders die Langstrecken, 30 bis 50km, negieren, bekämpfen und seit Jahrzehnten “das Ende” voraussagen, als diese Meldung schwarz/weiß und in bunt auf sie niederschmetterte:

160412 50km Frauen

Auf Grund des großen Einsatzes von vielen Basis-Leichtathleten war es ja 2015 gelungen, den Beschluß: Abschaffen der DM Straße II (u.a. auch mit den 50km Männer), der schon beim Senioren-Ausschuß “durch” war, nur noch durch oberste Gremnien umgesetzt werden sollte…, zu verhindern. Welch Eklat aus “WELT – SICHT”, wo sich der Gehsport weiter rasant entwickelt (auch ohne aktuell Rußland…, man schaue nur auf Südamerika oder z.B. Japan). Nun nutzteselbst Sebastian Coe ausgerechnet das Gehen zur Stärkung seiner Position. Bringt GEHSPORTNATIONEN zu einer neuen Medaillenchance und nutzt auch das Netzwerk der “Geschlechter-Gleichberechtigung” zu 100% in der Leichtathletik! Was für ein Schachzug!

Viele denken weiterhin: Was tangiert uns das? Tja…??? DM Straße II ist sowieso bis 2020 gerettet. Frauen? Die haben wir nicht mal TOP über 20km. Wo sollen die nur herkommen? Und richtig! Ohne Konzept und mit 1 1/2 Planstellen ist auch in einem “großen Land” nicht viel zu machen. Bedarf es vieler (großer, gemeinsamer) Anstrengungen!

Der Leistungssport sollte zwar die Spannung voll auf Rio richten, ja..!, aber nicht vergessen: Gleich anschließend beginnt der nächste Olympiazyklus – mit den DM Straße II. Zum zweiten Mal von den rührigen Ausrichtern in Andernach ausgetragen. Das wird kein “Selbstläufer”. Wer sichert nach Olympia die Langstrecke? Wer sorgt dann für die Stimmung? Das muss nun 2016 der Leistungssport zum Großteil alleine tun. Denn die Senioren (30km) können, wie eigentlich einmal gedacht, 2016 zu der Zeit nicht mithelfen, die Strecke zu füllen. Gut, ein paar Internationale (Senioren) haben schon wieder zugesagt. Aber, leider, ..alle männlichen

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Senioren müssen 2016 ihren zweiten Straßentitel über 10km erstreiten. DM 30km sind tabu..! Das liegt nun nur in der Hand der U23. Auch schon weiblich? Das wäre dann mal eine Ansage und Voraussicht. Noch ist Zeit dazu… Zeit zu helfen, mitzumachen, eine schöne DM mitzugestalten. Und wenn unsere Rio-Recken nicht mehr in Andernach können oder wollen, dann zumindest präsent sein! Ja, es ist UNSERE MEISTERSCHAFT! Die wir uns so gut gestalten, wie wir es denn wollen! Und auch für unseren Ausrichter wäre es ein toller Erfolg, alle Spitzenkönner zumindest “vor Ort” zu haben. Und, sollen sie dann doch gleich ihre Patenschaften mitbringen! Denn das war (noch) ein Manko der Veranstaltung 2015. Alle Paten bringen ihre Schützlinge mit…Welch Fest könnte dann gefeiert werden! Gemeinsam! Und die Ohrfeigen sind vergessen!

Carl Dohmann, SCL Heel Baden-Baden und der TV Groß-Gerau gewannen den dritten Wettkampf der Deutschland-Liga 2016 am Samstag, 9. April in Biberach.

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In Abwesenheit von Thorsten Fern führte “Ersatz-Kapitänin” Margarete Molter, auf dem Bild 2. von links (auch 62 Punkte noch in Reserve!) die orangenen Kämpfer zum ersten Sieg für Groß-Gerau beim ersten großen Start der Hessen in der Deutschland-Liga 2016.

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Von links nach rechts: Klink, Molter, Schaller, Patrzalek, Betto und M. Müller! Die Sieger von Groß Gerau. Geschlossenes Auftreten, immer für den anderen da, nicht sparsam mit Späßen und Lächeln, das charakterisiert das Team. Ausschließlich besetzt mit Senioren. In Biberach siegte man mit guten 371 Punkten. Damit konnte man Gastgeber Biberach auf den Ehrenplatz und die zu Viert von weither angereisten Athleten des ASV Erfurt auf Platz drei verweisen.

Vor den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Reichenbach am 23. April, dem vierten Wettkampf der Deutschland-Liga, werden wir nun auch die ersten Zwischenstände veröffentlichen.