Die Österreichischen Meisterschaften 20M/10W brachten am Samstag in Wien eine Reihe sehr guter Leistungen. Neben den oben schon erwähnten 80-ern kamen auch andere noch bis dicht an diese Marke heran oder erreichten persönliche Bestleistungen. Die beste Leistung bei den Männern schaffte der spanische Gast Leo Romero mit 1:33:55h über 20km. Der 49-jährige Dietmar Hirschmugl, Gleisdorf, wurde in 1:51:25h Meister. Bei den Frauen kam es wieder zum Duell der beiden starken W35-er Andrea Kovacs, Purgstall gegen Kathrin Schulze, Innsbruck (siehe Foto, J.Brunner). Andrea erging mit aktuell starker Form und 96 Punkten die beste Leistung der Veranstaltung, verwies mit 50:43 zu 51:52min. Kathrin, die so 92 Punkte schaffte, auf den Silberrang. Unbedingt zu erwähnen die 91 Punkte von Dorothea Grolig, DSG Wien. Die W65-erin schaffte 1:05:26 Platz 8 gesamt. Mehr heute Abend auch in der GEHSPORTWELT.

Männer:  1. Platz: Arevalo, Kolumbien, 1:20:40h, 2. Tom Bosworth, Großbritanien, 1:20:58h, 3. Hassane Sebei, Tunesien, 1:21:12h!

Frauen:  1. Platz: Kimberly Garcia, Peru, 1:31:00h, 2. Sandra Arenas, Kolumbien, 1:31:13h, 3. Ana Cabecinha, Portugal, 1:31:54h!

Das sind die Siegerpodeste der 20km von Rio Maior !

Zu ihrem Vogtland-Gehen am 1.4. stellten die Aktiven der LG Vogtland sowohl im Einzel mit Bianca Schenkers 97 Punkten für 51:41,47min. über 10 000m als auch im Team die Besten. Der dritte Wettkampf der Deutschland-LIGA 2017 war mit 62 Teilnehmern aus 13 Vereinen gut besucht. Zwar störte etwas der Wind, aber die Sonne lachte und schuf damit eigentlich gute Bedingungen. Hier die Gesamt – Übersicht:Besonders beeindruckend waren die sieben ! mitteldeutschen Teams in voller Besetzung mit fünf Startern. Respekt! In Halle tut sich wieder etwas, beim ASV Erfurt gibt es jedes Jahr Neueinsteiger, Lok Aschersleben, neu aufgestellt zu Sechst vor Ort und etwas besonders, denn gleich zwei ganz junge Teams aus dem Eilenburger Land, erstmals bei den Gehern, brachten frischen Wind in die kleine Nachwuchsszene. Mal sehen, wie es dort weiter „geht“? Aber auch woanderes! Zumindest in Mitteldeutschland wird damit wohl der großen, alten Geherhochburg auch etwas Leben eingehaucht. Und der Traum eines mitteldeutschen Ländervergleichs im Gehen über alle Altersklassen hinweg nach der Punkttabelle des Deutschen Geherpokal nimmt wieder Gestalt an…

Für die junge Truppe wurde sogar der Zeitplan geändert. Die Überraschung im Vogtland war groß, denn eigentlich waren nur 1x 1000m Bahngehen geplant. Doch dann wurde das Team um Veranstalter Uwe Schröter überrascht. Gleich 10 junge Burschen (mehr) wollten auf einmal einen Geher-Wettkampf absolvieren?170401 Reichenb04Vor ihrem ersten Wettkampf im Gehen überhaupt für diese 9 bis 14-Jährigen gab es ein Gruppenbild vor dem Siegerpodest. Denn, vielleicht würde man es nie erreichen (können)? Doch viele Träume wurden an diesem 1. April wahr und der 11-jährige Freddy Fromm, hier schon auffällig im Vordergrund, schaffte das dann sogar noch einmal mit sportlichen Mitteln.170401 Reichenb05Auch passend dazu hatten die rührigen Veranstalter für alle selbstgebastelte Osternester zu Medaille und Urkunde beigesteuert, was sehr gut ankam. Und Freddy durfte sogar nach ganz oben! Auf der letzten Runde hatte er einen 40m-Rückstand wettgemachen können und unter großem Beifall auf der Zielgeraden einen Sieg (in 6:03,92min.) gegen Benjamin Golle, LG Vogtland (6:04,42min.) erkämpfen können. Es war auch ein etwas historischer Erfolg. Denn um die einstige Geher-Hochburg Eilenburg war es ruhig geworden. Erste Versuche ab 2013 scheiterten, mit/beim VfL Eilenburg wieder Fuß zu fassen. Nun gab es den ersten Geher-Erfolg in diesem Jahrtausend!! wieder für einen Eilenburger Geher, aber dieses Mal vom LC Eilenburger Land. Und das mit bisher 4x Gehtraining. Herzlichen Glückwunsch!

Ich gebe zu, die Sache beschäftigt mich schon länger. Was heißt es eigentlich, „auf der richtigen Seite stehen“! Doch nun ist es auch mir zuviel geworden. Bei dem Straßenanblick habe ich es dann doch vorgezogen, lieber zu konvertieren. Was mit dem heutigen Tag schon geschehen ist. Als Erstes erprobte ich bestimmte Dinge zur Selbstverteidigung – siehe Bild!

IMG-20170330-WA0000Waffentraining

Und am Wochenende auch auf Rio Maior schauen. Ein starkes aber übersichtliches Frauenfeld kämpft dort um den Sieg und Challenge-Punkte. Hier der Favoritenkreis:RioM TestWDie beiden starken und erfahrenen Gastgeberinnen – weiter gestärkt von den beiden Challenge-Wettbewerben aus Mexico zurück gekommen – haben 18 Gegnerinnen, acht davon gleich aus Übersee mitgebracht. Bei den Männern ist das Starterfeld mit 32 Startern aus 11 Ländern kompakter. Acht Athleten mit Bestleistungen unter 1:21h, da geht dann schon was ab. Im schnellen Männerfeld starten auch 11 Junioren über 10km mit. Drei Chinesen werden wohl das hohe Männertempo so lange wie möglich nutzen und versuchen, „Mit zu schwimmen“. 12 Minuten vorher dasselbe bei den Frauen, auch mit Chinesen, aber gesamt nur 8 Starterinnen. Da sind dann ab 17.42 Uhr Ortszeit 63 schnelle Athleten gemeinsam in vier Wettbewerben auf der Runde. Gewollt! Stark, sportlich, werbend, lernend – ganz einfach GUT!

17.42 Uhr sind wir aus Reichenbach schon zurückgekehrt. Hoffentlich zufrieden? Und schauen auf die Gestaltung der nächsten Woche. Das erste Mal zieht da 2017 Podebrady. Mit dem „kleinen Europacup“! Denn so etwas ist der inzwischen auf 11 Länder angewachsene Vergleichskampf schon geworden. Am Länderkampf beteiligt sich Deutschland nicht. Aber jährlich versuchen sich auch viele Spitzenkräfte hier um einen erfolgreichen Auftakt. Der Wettkampftag beginnt schon früh um 9.30 Uhr mit dem gemeinsamen Start der U18 und der Senioren. Wir sind gespannt.Podebrady

Der erste Rückblick befaßt sich mit dem Thema „Doppelstart“! Damit ist viel gemeint und wird Verschiedenes verstanden. Auslöser der Betrachtung war die 2-malige Startchance von170319 Choco anwesenden Spitzengehern bei der IAAF-R.W.-Challenge in Mexico. Wird sie genutzt? Antwort, ja, vor allem „erfahrene, gestandene Hasen“ praktizierten die doppelte Chance auf Punkte. Ein erfolgreicher Test (auch für die Zukunft?).

Andres Choco, Ecuador, wurde in Ciudad über 20km der Dritte mit 1:22:47h, ging eine Woche später in Monterry in 3:47:37h über 50km auf den 2.Platz. Und der Kanadier Dunfee war in Ciudad Fünfter (1:23) siegte in Monterry mit 3:46:03h. – ein zweites Beispiel. Auch erfahrene Frauen wie, de Sena, Brasilien, 2. in 1:30:49h und Siegerin in Monterry, 1:32:07, Cabecinha, 2x 3. in 1:31:47h und 1:34:16h oder Henriques, beide Portugal, 4. in 1:32:24 und 2. in 1:33:21h standen kaum nach. Hier „riecht´s“ nach einer „richtigen“ Weltcupserie in naher Zukunft…? Nach dem Auslöser entstand die Idee für den Rückblick (Rückblicke dieser Art allg.) beimCamarena, Jose Luis Lopez, Daegu17 Auswerten der Ergebnisse der Senioren-WM in Daegu. Was die Athleten, zum Teil im fortgeschrittenen Alter, leisten und dann hier auch noch beim „Klassischen Doppelstart“ wie allgemein bei Events mit mehreren Startmöglichkeiten über unterschiedliche Strecken, das ist BESCHREIBENSWERT! So glaube ich, jeder kann verstehen, wenn für mich der Mann des ersten Rückblicks der 67-jährige Mexikaner Jose Luis Lopez Camarena ist. Jose dominiert seit Jahren „seine Altersklasse“, bringt im Vergleich der Altersklassen die mit Abstand besten Leistungen. In Daegu waren das am 19.3. der Weltrekord in der Halle mit 14:17,97min. über 3000m (118 P.), um fünf Tage später über 10km mit 50:21min. wieder die beste Leistung und die gleiche Punktzahl zu erreichen. Einen Doppelstart und den auch mit zwei tollen Leistungen garniert, praktizierten wie selbstverständlich viele Athleten. Jose war und ist in dieser Welt (mein) Bester!

Auch die Art und das Herangehen von Benjamin Thorne, Canada, faszienierten letzte Woche. Eine weitere Form der Doppelstarts. Er hatte den ersten Wettkampf in Mexico noch nicht wahrgenommen, gewann dann eine Woche später in Monterry. Von dort schnell zurück nach Canada. Dort seinen (unseren) Sport in der Heimat, der Region vertreten, Werbung machen…, beim „Achilles-Cup“ am 25.3. in Burnaby war er schon wieder am Start, gewann dort in wohl neuer JWBL von 18:49,86min? über 5000m. Es passiert so viel in der Welt. Auch in Deutschland! Hier siegten Teresa Zurek und Julia Richter, beide Potsdam, am 4.3. zum Junioren-Länderkampf in Halle erfolgreich im Doppel mit 12:59,17 bzw. 13:47,54min., um einen Tag später bei den Frauenmeisterschaften in Erfurt das erfolgreiche Doppel in 13:15,10 zu 13:40,78min. zu wiederholen.

Ja, 1992 bis 2012 waren wir da in Deutschland bezüglich der Tempohärte, Spannung und Abwechslung schon einmal sehr interessant unterwegs. Erinnert sei an die Gleinaer Staffeln über 3×1 und 3x3km. Motivierende Wettbewerbe. An einem Tag, am selben, 2 Wettkämpfe. Die dritte Form der „Doppelwettkämpfe“ die bei den Jagdgehen ab 2004 und der „Großen Abschlußstaffel“ der Deutschland-Touren über 3x1000m ihre interessanten Höhepunkte fanden. Damit wurden Nachwuchs und Neulinge geworben und gefunden. Eine schöne Zeit.

Aktuell bleibt Jose Luis Lopez Camarena, Mexiko, der erste Mann unseres 1.Rückblick´s! Und wer will, der kann auch zurückscrollen, Dudince und Des.Daegu sind auch fertiggestellt. So beschließen wir den Beitrag mit unserem versprochenen Seelenquickie der Woche:

„Wer sich voll einläßt, kommt an. Wer ankommt, findet sich. Wer sich findet, lächelt still.“

 

Zukünftig wird hier immer am Dienstag abend oder am spätestens Mittwoch eine Art Wochenchronik von den Ereignissen der letzten Tage erscheinen. Aber nicht unter einem wöchentlichen „Terminzwang“, eher so, als, „Was noch zu sagen wäre…“, also runter von der Zunge, raus aus den Fingern! Es wird aufgezeigt z.B., was gefallen hat,Bestätigung was noch kommt und was fertig gestellt wurde. Ab und zu auch ein Blick in die Archive… Und ein Spruch darf natürlich nicht fehlen… Also viel Spaß zukünftig. Mittwoch geht es los.

Was fehlt noch und was fertig ist, das kommt jetzt gleich und hier: Zwei Beiträge müssen noch fertig gestellt werden, die Kuriositäten von Daegu und der Beitrag zu Dudince. Bei den Wettkämpfen der Gehsportwelt fehlen aktuell noch die italienischen Meisterschaften in Cassino und das Stundengehen von Dorderecht; denn Lugano, Dudince, Daegu mit den Besten, aber auch Germiston, Gava, Burnaby, die Nachwuchsmeisterschaften Australiens in Sydney, Cession Servigne, Doncaster, gleich 2x, Brisbane, Bronx und Montbeliard stehen nun mit ihren Topergebnissen in der Gehsportwelt. Wir hoffen, zukünftig noch kürzere Abstände mit dem Einstellen zu erreichen; denn zusätzlich zu den Ergebnissen stand die letzte Woche unter der Hauptüberschrift, Gründung GSN und anschließend das Aufarbeiten der LIGA-Wettkämpfe und der Bonus-Liste 2017. Hat alles viel Zeit gebraucht. Wenn  Bild-Impressionen vom Mühltalgehen hier reingestellt werden, ist es hoffentlich noch nicht Ostern… Also los! Weiter.

Mit aktuell 64 Gehern aus 13 Vereinen werden die Vogtlandmeisterschaften 2017 in Reichenbach gut besucht. Besonders erfreulich bei der Entwicklung. Die Veranstaltung170401 Reichb Vorsch muss sich mit dem Ergebnis „nur“ auf 19 Erwachsene stützen. Alle anderen Starter – die klare Mehrheit – es sind Kinder und Jugendliche..! Ein Pflänzchen? Die traditionellen Nachwuchsvereine ASV Erfurt, LG Vogtland, SV Halle und Lok Aschersleben stehen in voller Teamstärke bereit. Manche auch bereit für 2 Teams. Nun 2017… erstmals mit dem Nachwuchs des LC Eilenburger Land verstärkt. Wir hoffen, das alles geht über einen Versuch hinaus und dauert an? Verdient hätten es die Geher, die Sachsen und der gesamte Nachwuchs. Wir werden es sehen… Und wir als Senioren könnten dann in aller Ruhe mit unserer Teilnahme auch zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Allen Startern und dem Orga-Team um Uwe Schröter alles Gute und viel Erfolg.

Bei den hervorragend von ASD Kronos Roma organisierten Meisterschaften Italiens über 20km waren Francesco Fortunato, Fiamme Gialle, in 1:22:04h (Zielankunft unser Bild von marciadelmondo) und Valentina Trampletti, CS Esercito mit 1:33:45h die beiden Sieger der Hauptwettbewerbe (Mä: 36 Starter, Fr: 24 Starter).170326 CassinoBei dicht gedrängtem Publikum, schaut auf diesen Straßenrand !!, stellten sich insgesamt 258 Starter über 20km, Mä, Fr, U20, 10km U18 und 4 bzw. 6km der U16. Das war und ist schon imposant. Mehr auch bis Dienstag in der GEHSPORTWELT.