Mit Wegfall der Bahn-DM2018 ändern sich auch einige Wertungen 2018: Deutsche Masters 1-7 bleiben, aktuell M8 23.9. Bühlertal, M9 29.9. Jüterbog und M10, Aschersleben, 14.10.! Statt der Bahn-DM als eine der drei deutschen Wertungen für die EUROPA-Challenge werten wir die Hallen-DM der Senioren. Es bleibt für uns bei drei Deutschen Meisterschaften:1803 WK EUCH18 11803 WK EUCH18 21803 WK EUCH18 3Aktuelle Komplettversion in pdf-Format:   —> WERTUNGS-WETTKÄMPFE 2018

Zum 21.Mal wurde der Südamerika-Cup ausgetragen, am 10. März in Sucua, Ecuador. Dabei zeigten sich besonders die Gastgeber äußerst stark, gut vorbereitet auf den Weltcup. Ecuadorianer siegten im Team in sieben der acht ausgeschriebenen Wettbewerbe (50km M/W, 20km M/W, 1okm U20 M/W, 10km M U18, 5km W U18). Eine starke Leistung. Beim Beurteilen der Qualität bitte auch beachten: Äquatornähe, 900m Höhe und um die 25 Grad! Grandios, beste Leistung! Magaly Bonilla, Ecuador, 26 Jahre, siegte über 50km in 4:19:43h, nur sechs der 13 gestarteten Männer waren besser, Sieger James Rendon, Columbien, Bonilla, Magalyder 33-Jährige, eigentlich 3:47h-Geher mit 4:03:42, gerade mal “nur” 16min schneller…

Wer kannte Magaly denn vorher? Vor 11 Jahren, mit 15 angefangen, sind irgendwo 26min über 5km notiert. Seit ihrem 20. Lebensjahr hat sie sich jedes Jahr über 20km kontinuierlich gesteigert. Von 1:45:22h in 2012 über 1:35:08h mit 22 Jahren in Taicang, 2014 bis zur 1:32:44h letztes Jahr “hier” in Sucua! Gutes “Pflaster”. Mit 4:19:43h pulverisierte sie den alten Rekord Südamerikas und freut sich nun auf Taicang 2018!

Was kann sie noch? Was schafft sie noch? Wie schafft es nur so ein langer Gang durch die Distanzen mit dieser bekannten Hinhaltetaktik (drei Affen) und gewollter NICHT-Beachtung! des 50km-Gehen der Frauen nun plötzlich zu so einem fulminanten Durchbruch? Wir freuen uns!

Anmerkung: Die besten Ergebnisse von Sucua findet ihr in der GEHSPORTWELT.

180311 LuganoJa, es war regnerisch und mit 7 Grad recht frisch. Aber wohl fast alle, bei den doch sehr kleinen vier internationalen Feldern konnten wohl ihre Vorhaben umsetzen? So hielt das

15. Memorial Mario Albisetti in Lugano / Schweiz,

was man sich vorab davon versprach. Auf dem Siegerpodest des Haupt-WK, Koki Ikeda, Japan, 1:21:26, Sieger, Tom Bosworth, Großbritanien, als Zweiter und Masatora Kawano, Japan, als Dritter. Ganz vorn mischte lange Altmeister Isaac, Palma, Mexico, mit der in 1:21:57h Fünfter wurde. Die ersten Fünf innerhalb von 30 Sekunden – das war schon spannend! Denn auch die Italiener hielten ihr Versprechen. Vierter: Stefano Chiesa, der bei den 20km letzte Woche in Rom noch mit 1:22:32h (PB!) Dritter wurde. Nun in Lugano wieder persönliche Bestzeit, 1:21:46h!

Wie bei den Frauen! Nicole Colombi, Italien, war in der Vorwoche in Rom Dritte in 1:37:26h. Nun gelang ihr auch der 4.Platz in 1:34:50h! In dieser Richtung bewegte sich auch die beste Deutsche, Teresa Zurek, Potsdam, die mit 1:35:37h für sich einen sehr guten Einstand 2018 international schaffte. Hier gab es den großen Zweikampf von Anna Giorgi, Siegerin in 1:30:31h – sie hatte Rom weggelassen – und der wieder erstarkten Anezka Drahotova, aus Tschechien, der Zweiten in 1:30:56h. Nun kennt Teresa auch den genauen Abstand zur europäischen Spitze!180311 LuganoMexikaner Palma und Bosworth, Großbritanien machen Tempo, Japaner gewinnen! Und es regnet und regnet! Impressionen vom Luganer See, letztes Wochenende.

In den Nachwuchswettbewerben wurde diese Spitze durch den deutschen Nachwuchs bestimmt, der sich deutlich erfolgreich in Szene setzte! 10km männlich U20 ging an Johannes Frenzl, Potsdam! In 44:22min dominierte der U18-Mann! Niklas Richter mal wieder auf dem Podest und auch Jan Stramka und Otto Junghannß überzeugten. Über 10km weiblich schaffte es Julia Richter auf das Podest. Nur um 40 Sekunden geschlagen auf dem 4. Platz, Caroline Kirchner. Da hat sich Lugano doch gelohnt.

Aus EUROPA-CHALLENGE-SICHT möchten wir uns auch noch schnell mit den starkenLiesting, Rick kl Masters befassen, die sich der Elite in Lugano stellte. Der beste europäische Masters 2017 macht genau dort weiter, wo er letztes Jahr aufgehört hatte.. Rick Liesting, Niederlande, kleines Foto! Seine 1:29:19h, deutlich unter 1:30h!, bringen in der M40 111 Punkte. Diese angestrebten 100 Punkte schaffte auch Remco de Bruin, Niederlande, M54 und 101 Punkte für 1:43:43h, die sein tschechischer Kontrahent, unser Josef Smola, auch 2018 in der M54 unterwegs, mit 1:45:44h knapp verpaßte. Schade.

Ein Schlußsatz zur Beteiligung, denn irgendwo muss sich Aufwand und Nutzen schon treffen…. 70 Meldungen für diese vier Strecken waren schon wenig, die Schweiz ohne die Polli´s unterrepräsentiert… Nun nur 50 Finisher…? Das wird zu denken geben!

Nach der DM in Erfurt kann man nun auch eine halbwegs ordentliche Masters-Rangliste präsentieren (immerhin beinhaltet die Liste schon 1 Bonus-Wettkampf plus 3 der zehn LIGA-Wettkämpfe der Regionen). Hier die aktuelle TOP20:180305 RL Masters TOP20Von den aktuell registrierten 144 Master – Geher in Deutschland haben bisher 78 Athleten an einem unserer Wertungs-Wettkämpfe teilgenommen. Hier alle registrierten Teilnehmer mit ihren Leistungen:  —>  180305 Rangliste komplett

Nüchtern erfahrene Angst zerstört die Illusion, Bescheid zu wissen. Ohnmacht löscht die Illusion der Kontrolle aus. Schmerz verbrennt deine Anhaftung an eine kleine, verletzbare Idee von dir. Wenn du dich hingibst, wird es still.

Du lässt die falschen Rettungsringe los und tauchst in dein weites, freies, stilles Selbst ein. Hier musst du nichts mehr kontrollieren. Das Leben trägt. Du musst nicht mehr wissen, wo es langgeht. Das Leben führt. Ist es nicht das, wonach wir uns sehnen – dem Leben wieder ganz vertrauen zu können?

Ja, man wird durch die Ereignisse NICHT MEHR DEMOTIVIERT! Die Demotivierten sind ja schon weg. Es bleiben MOTIVIERTE! Und es kommen, auf unterstem Level! weitere hinzu. Sie wollen nur eins: IHREN SPORT einfach nur (WEITER) MACHEN, manche WEITER LEBEN! Don Qujiote hat seine Märsche durch die Instanzen eingestellt! Seine Kraft wurde ihm dort geraubt…, in Wolkenkuckucksheim, den träumerischen Blasen vonDon Quijote “Familie” etc., den Aufenthalt in den virtuellen Wartesäalen der Mandatsträger in Hoffnung auf Besserung. Sancho Panza ist nicht mehr da, hat sich wohl in eigenen Ideen und Vorstellungen verloren…? Aber durch/mit seinem alten Klepper Rosinante wurde alles anders! Rosinante musste in Behandlung! Konnte nicht mehr alles alleine tragen. Ein Netzwerk! pflegt nun das Getier und es hat sich auch schon anderer Narreteien angenommen. Vor 3 Jahren noch unvorstellbar. Das Leben eben… Vielleicht kann man daraus noch was machen?

Statt Don Quijote von 2015 mit seinen Träumen für das Gute und das Ganze gibt es nun das GEHSPORTNETZWERK, dass sich mit seinen Möglichkeiten 2018 wie ein Trampolin unter Fallende und Fallendes platziert. Das Netzwerk wird nicht alles schaffen. Aber es garantiert Freude, Freunde, Hoffnung, Zuversicht und Fortschritt. Macht doch einfach mit… siehe auch unseren Blog —> Link hier, ganz rechts!

Agnes Garves, Baden-Württemberg ergänzt: “…danke für Deinen Beitrag- wie immer gründlich recherchiert und perfekt auf den Punkt gebracht. Tatsächlich ist diese heutige Aktualisierung “entfällt” erschütternd. Dasselbe habe ich Anfang des Jahres in Württemberg erlebt, als sehr kurzfristig das Bahngehen 3000m in Sindelfingen gestrichen wurde und der Meldetermin für den Wettkampf im benachbarten Bayern vorüber war…”

..oder Meisterschaften! Die Landesmeisterschaften sind stark genug, eine NATIONALE CUPSERIE hoch begehrt, große Breite mit starker Spitze, DAS !! SYSTEM FUNKTIONIERT! zumindest in dieser Hinsicht! In Deutschland ist es umgekehrt. Nach von allen akzeptierten UNTERGANG DER WERTIGKEIT VON LANDES- / REGIONALMEISTERSCHAFTEN, wo die vielen ehrenamtlichen Mitstreiter nur das dahin darbende Objekt am Leben erhalten, wie einen Komapatienten. Riesenrespekt davor! Jetzt werden DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN IMMER REIZLOSER, UNINTERESSANTER… das Gehen, längst aussortiert, trotz hohem Niveau!, ohne INTERNATIONALEN ANSPRUCH! in DEUTSCHLAND wäre das Gehen ALS LEISTUNGSSPORT LÄNGST AUSGESTORBEN. Die wenigen Verbliebenen trainieren auf höchstem Level, reisen sie von Trainingslager zu Trainingslager, alles ist “nur” auf den/die INTERNATIONALEN HÖHEPUNKTE ausgerichtet, um da mit Erfolg! dann überhaupt zu überleben. Mit Werbung in Deutschland z.B. bei Meetings wurde nach jahrelanger Ignoranz und Akzeptanz erst letzten Juni in Dessau angefangen. Ihre Meisterschaften, seit 2010 aussortiert, sind alles andere, nur keine Meisterschaften, was nun Erfurt in der Halle 2018 wieder – leider sehr erschütternd – bewies! Aber noch will der Leistungssport es so. Ist BestandteilLA-Verband China des Systems! Muss es wohl sein, sonst… aber wir?

Nach China, da wo sich das Race Walking “zu Hause fühlen” darf, wo man die Kraft und die Möglichkeiten dieser Art sportlicher Beschäftigung vom Staat, über die Regionen bis in die Betriebe erkannt hat. Und damit WETTBEWERB führt. Wollen wir Wettbewerb?

Neben Erfurt, Rotterdam, Nantes, Melbourne, Brisbane, Whangarai, Pombal und Rom sind die besten Ergebnisse von Huangshan, China, der 1.Runde des Nationalen Chinesischen Grand Prix am 3.-4. März auch dokumentiert. Vielleicht zur Wucht und Festigkeit dieser Basis noch folgende Fakten hinzugefügt:

* Unter hoher internationaler Aufsicht und Repräsentanz (u.a. Jose Diaz, Portugal, Steve Taylor, Großbritanien und Kirsten Crocker, Australien, mit internationalem Gehrichterseminar gekoppelt) fanden die Wettbewerbe auf höchstem Niveau statt. Nicht nur Einzelerfolge, auch die für die Region oder Verein (Armee) waren wichtig. Über 35km gab es die Quali für den Weltcup, Anfang Mai im eigenen Land. Dort der nächste Geher-Höhepunkt.

* Strenge Wertung, Platz vor Zeit, hohe und breite Spitze, Wertigkeit der Präsenz! 20km Männer, 82 Starter, 64 Finisher, 35 Sportler unter 1:30h, 8 Disqualifikationen, nichts wird beschönigt! Technisch starke 38 Frauen über 20km, 21 davon unter 1:40h!. Der Nachwuchs hockt in den Startlöchern, wartet auf den Sprung in die erste Reihe: 64 Starter über 10km in der M U20, 19 unter 43min, darunter warten 50 Sportler der M U18, davon 20 unter 46min! Weiblich: 26 in der W U20, davon 13 unter 50min und U18, 5km, 26 Athleten, 12 unter 25min! DER 1.Tag mit fast 300 Athleten! 2. Tag: Langstrecken: 83 Starter über 35km! 50 Männer, 33 Frauen! M U20 steuert noch 48 Athleten über 30km bei. Die wegen Quali über 35km, abgewerteten 50km tun sich dann noch 12 Athleten an. Mit 4:12h wird ein Unbekannter Jiao Luo Meister. Na und? Und gut! DER 2.Tag mit fast 200 Athleten! Das macht Spaß!

… hier wurde bis jetzt dem mysteriösen M.M. noch eine Chance gegeben. Denn es war trotz (vorauseilender) Informationen vom 31. Januar!, die Bahn-DM sei wohl gestrichen?, im Rahmen-Terminplan, RTP 2018, vom 21. Februar, also drei Wochen später! unsere Bahn-DM “nur” mit, “Noch kein Ausrichter!” vermerkt und NICHT GESTRICHEN!180212 RTP DLVAlles andere war aktualisiert worden! Da unsere Idee (einfach und ohne Zusatzaufwand) sogar ohne Wissen des Termins überhaupt! rechtzeitig vorlag und diese vom besagtem M.M. einer integren und gewählten Person im Gespräch sogar bestätigt wurde! dann aber hinter verschlossenen Türen anders gehändelt wurde, wußte offiziell niemand was. M.M. hatte seine Chance, die hat er HEUTE!!, jetzt genutzt, 9. März, es erscheint aktualisierter RTP:

Die Bahn-DM sind gestrichen.

Jetzt offiziell. Nach nun weiteren über fünf Wochen Verwirren, Hoffen und Warten… Das HDT 1000 hat wieder zugeschlagen und uns gezeigt: IHR SEID DIE LETZTEN!  – und das, selbst beim Streichen!

Menschen, die wir gewählt haben oder, die mit UNSEREM GELD! dort einen Arbeitsplatz haben, wo sie FÜR UNSERE INTERESSEN tätig werden sollen! Richtig? Oder? Warum ist man Mitglied in einem Verein, wählt sich seine “Chefs”? Wieder einmal verantwortungs - LOSER UMGANG unserer gewählten und eingesetzten Vertreter mit unseren Interessen! Da ist das Versprechen!!! welches uns der Verband jedes Jahr in seiner PLANUNG gibt, Durchführung der/dieser Meisterschaften. KEIN WORT DARIN, DASS WIR, WIR?, SIE SUCHEN MÜSSEN! Bitte, oder, wenn ja, wir helfen gerne, richten sie auch selber aus, wenn HDT 1000 es selbst nicht will und kann! Das darf aber nicht sein! Das HDT 1000 hat das MONOPOL! AUF DIE MEISTERSCHAFT! UND RICHTET DIESE! DANN NICHT AUS! Wer verantwortet das? Wer läßt das zu? Dann stimmt doch die Struktur nicht, die dazu da ist, das Gewollte zu realisieren!

ZEIT FÜR VERÄNDERUNG!

Zurück zum Sport! Zum Thema HDT 1000 übergeben wir wieder an die Satirekommission!