In 39 Tagen beginnt die IAAF – Race Walking Challenge 2017. Während alle anderen Erdteil- und Regional-Wettbewerbe nicht mehr zur Challenge gehören, ist der australische Austragungsort der 20km-Australien/Ozeanien-Meisterschaft 2017, Adelaide, auf den letzten Drücker noch aufgesprungen.
Dafür haben die Mexikaner mächtig investiert. Ein zweiter Challenge-Wettbewerb innerhalb von 7 Tagen soll den Flug über den großen Teich noch attraktiver machen. Eine andere Idee verfolgen die (da wohl finanziell nicht so schwer wiegenden) Australier. Ein internationales Trainingslager zu Jahresanfang, in Vorbereitung auf Olympia 2016, groß aufgezogen, wird wiederholt, soll zur Tradition werden. Das 6-Wochen-Camp, verbunden mit Eröffnungs- und Finalwettkampf und einer großen Studie von AIS bringt zusätzlich Geld und internationale Anerkennung. Es hat bereits begonnen und endet just zwei Tage vor dem großen Challenge-Event in Adelaide am 19.2.! Am 8.1. fanden in Canberra die „Einstiegs-Überprüfungen“ statt. Beste Ergebnisse unter „GEHSPORTWELT“.
Wie eine große Meisterschaft aufgezogen präsentierten sich 30 Aktive aus 11 Ländern mit zum Teil schon bemerkenswerten Leistungen (Fotos: VRWC). Bei den Männern gewann die 10 000m Evan Dunfee, Canada, in 40:40 vor Quentin Rew, Neuseeland, 41:39min. und Lebogang Shange, Südafrika, 41:56min.! Und bei den Frauen setzte sich deutlich Brigita Virbalyte-S., Litauen, mit Bahnbestleistung von 46:25min. durch.
* entnommen aus den „Seelenquickies 2017“ für den 11.1. von Veit Lindau:
Womit beschäftigst du dich geistig mehr, mit dem, was fehlt, oder mit dem, was du willst? Mit der BLOCKADE oder der ÖFFNUNG? Mit dem KONFLIKT oder der LÖSUNG? Mit dem, was dich stört, oder dem, was du erschaffen willst? Es ist ganz einfach. Wenn dein Geist mehr fasziniert vom NEIN ist als vom JA, hast du gerade vergessen, wie kostbar dein Leben ist. Wie sonst könnte es Sinn ergeben, seine WERTVOLLE LEBENSZEIT damit zu verschwenden, sich zu beweisen, was alles nicht geht…
Willkommen im Leben, ob in der großen Politik oder hier mit den Problemen, die wir auf dieser Seite auch darstellen.
Mit zwei Hundertern als Berlin-Brandenburger Meister eröffnen wir hier die Wettkampfsaison 2017 in Deutschland: Leo Köpp, LG Nord Berlin und Emilia Lehmeyer, PSV Berlin.
Der (noch) Jugendliche Leo Köpp, M19, holte sich den Titel in Berlin über 5000m in starken 20:32,55min. (109 Punkte) vor Francesco-M. Tommasino, der sich auf 22:39,26min. (87P.) verbessern konnte. Emilia Lehmeyer siegte bei ihrem ersten offiziellen Frauenstart über 3000m in 13:27,34min. was gleich zu Beginn der Saison 103 Punkte bedeuten.
Basis der Veranstaltung waren wieder die Senioren, wobei aufgrund von Krankheit und Wetterlage doch eine Reihe von Absagen verkraftet werden mußten. Hier nehmen (von links nach rechts) mit Bernd Affeln, ASV Erfurt, gleich vier PSV-ler richtig Fahrt auf: Günter Evertz, halb verdeckt, Wiedereinsteiger Uwe Tolle, Bernd Hölters und der M70-Sieger Wolf-Dieter Giese (19:06 = 77 P.). Und wieder haben wir auch etwas Diskussionswürdiges entdeckt! Die Leistungsstandards (wohl des Berliner LV?) !
Yvonne Bonneß, ASV Erfurt und Uwe Tolle hatten damit kein Problem. Und die Erfurter, hier auf den beiden Bildern, wurden auch Meister! der ECHTEN OFFENEN Meisterschaften. Eine Top-Idee des Landesverbandes. Aber über die Standards und eventuell die Verfasser dessen sollte und könnte man reden!!! Zwei gute Anhaltspunkte, DLV-Normen und unsere Geherpokal-Punkttabelle, wurden offensichtlich für diese Standards NICHT genutzt. Wir haben uns bisher ja mit den DLV-Normen wenig beschäftigt, weil sie bis zur M75 ja nicht schwer, besser gesagt, eigentlich einfach zu erreichen sind. Reale Beispiele: M70, DLV 21:30, M75, DLV 22:30. Punkttabelle: beide DLV-Normen bei uns 56 Punkte, bis zu 60 könnten es unsererseits sein… Aber gerade aktuell nicht zu diskutieren. In Berlin haben die M70 aber 19:45 (71 Punkte) bzw. M75 sogar 20:15 (76 Punkte!) als Standard. Wir meinen, das ist ganz schön happig! Mehr nicht. Aber so ist es traurig, denn gestandene Leute wie Bernd Hölters, Heinz-Jürgen Mittmann, Jewlampi Tjudumow schafften die Standards LANDESMEISTERSCHAFTEN nicht. Richtig, Bernd, mit Virus am Start hätte bei uns auch nur 52 Punkte erzielt, aber die anderen..? So, nun wieder genug. Hier geht es zum Protokoll: —> 170108 Berlin
Wir können uns wieder mal an von Christoph Höhne erstellten Bildern erfreuen. Viel Spaß!
Wer kennt Nina Dethloff, Hanna Neumann, Kimberly Bigall oder Jasmin Marie Schotte? Alle waren Teilnehmerinnen an den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Gehen am 8.1.! Für die U12-U16 waren sogenannte Einladungswettkämpfe angesetzt. Eine gute Idee.
Noch interessanter war diese Frage in der U12! Hier stürmten neue kleine Teufelchen im poppigen schwarz-roten Look der Neuköllner Sportfreunde über die schnelle Tartanbahn.
Da scheint sich wieder etwas zu tun? In unserer gewiß umfangreichen Namensstatistik aller deutschen Starter (EDV aufbereitet ab 2002) finden wir seit Berlin 2017 gleich sieben neue Namen! Von insgesamt 25 Teilnehmern. Wenn das nichts ist?
Hiermit brechen wir die Serie „Splitter“ über den Jahreswechsel aus organisatorischen Gründen ab. Die geplanten 5 weiteren Splitter werden aufs Ungewisse bzw. für immer verschoben. Gründe dafür liegen im organisatorischen und Motivationsbereich. Nun warten wir erst einmal den 8. Januar ab, um weiter zu schauen… Habt noch ein wenig Geduld.
Der Gehsport bewegt sich international in eine gute Richtung. Fazit: POSITIV! Die 50km der Frauen sind anerkannt, China hat mit seinen vielen Möglichkeiten die Bestenliste da bereits erstürmt. Ein WM-Titel 50km-Frauen wird eher unwahrscheinlich, wenn ja, mehr symbolisch als sportlich vergeben. Die Gehsport-Wettbewerbe sind auf einen Tag in London konzentriert (andere sagen gedrängt). Dadurch entfällt die zweischneidge Möglichkeit eines Doppelstarts. Wir hatten Doppelstarts unter bestimmten Umständen ja begrüßt, Trainingsalter, Anreize etc.,
aber waren gerade im Vorfeld kritisch mit den Doppelstarts, sollten sie dann zu „normalen Massenerscheinungen“ verkommen, umgegangen. Für 2017 heißen Weg und Ziel nun eindeutig: Konzentration auf eine Strecke.
Das sehen Athleten durchaus kritisch, wie es uns Hagen Pohle, als einer der „Betroffenen“ uns gegenüber auch äußerte. Ihm wird dadurch eine Chance genommen. Egal wie groß sie ist oder wäre. Aus seiner Sicht fühlt er sich zurecht nun um eine Möglichkeit gebracht.
( ** In diesem Zusammenhang sei an die EM Straße der Senioren 2016 in Portugal erinnert. 10km da am Samstag, 30km am Sonntag, der wenigstens eine obligatorische „Ruhetag“ wurde gestrichen. Wohl aus ÖKONOMISCHEN GRÜNDEN? Offiziell hieß es, zum Schutz der Athleten, man soll sich für eine Disziplin entscheiden…). Ist der Weg der IAAF auch zum Schutz der Athleten betreten worden?
Fans und Betrachter haben einen Vorteil mit „Alles an einem Tag“. Wir werden das ja auch zur Team-EM in Podebrady am 20.Mai so erleben. Auch noch mit den besten U20 M/W dazu. So wird London am 12.August das große Geher-Eldorado, oder? Freuen wir uns doch, egal wie…, Hauptsache es findet statt. Mit möglichst vielen deutschen Athleten.
Wieder einer geschafft. Weihnachten wird neben dem Fest des Friedens, der Freude und der
inneren Einkehr auch für andere Festivitäten genutzt. Ronald Papst berichtet uns von der Heirat Anika und Andreas Wild! Noch nicht gehört? Als es noch heiß her ging vor 10-20 Jahren mit Mannschaftswertungen bis hin zu 50km bei Deutschen Meisterschaften, kämpfte ein Quartet um Ronald Papst mit Andreas Werner, Andreas Franke und Karsten Staedler für optimales Gelingen des Teamgedanken, erst für Erfurt später für Worbis. Mit dem Fortschreiten des viel Zeit und Geduld einnehmenden Zustandes seiner Gesundheit wurde es ruhiger um Andreas. Aber, wenn es nur ging, war er wieder bei der Geherszene anzutreffen. Wir sollten uns also nicht wegen eines „Neuen“ wundern, wenn demnächst bei Wettkämpfen Andreas Wild in der Starterliste auftaucht. Und der Deutsche Geherpokal wird ihn auch nicht als Neuling führen. Aber freuen werden wir uns… mit der neuen kleinen Familie und einen weiteren Start von Andreas…! Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite.
Ab heute werden wir fast täglich über unsere Planung 2017 berichten. Dafür ist hier als eine Unterseite „PLANUNG 2017“ EXTRA geschaltet. Bleibt weiter schön neugierig. Vielen Dank für die bisher
geäußerten vielfältigen Meinungen. Ein guter Schritt. Ausdruck breiter Basisdemokratie. So soll es sein. Auch unterschiedliche Meinungen unter einen „Hut“ bekommen. Das Zauberwort heißt Kompromiß. Stimmungsmache nicht. Wie in der „großen Politik“. Unterschiedliche Meinungen anhören, akzeptieren, diskutieren und dann? 50,1% sind die Mehrheit. Das ist Demokratie. Oder habe ich etwas verpaßt?
Viel Spaß auch bei den anderen grundlegenden Bemerkungen auf dieser Seite hier noch bis zum Wochenende und Jahreswechsel.
Kurzzeitig wurde vermutet, Helga Dräger, Esslingen, eine erfolgreiche Athletin aus unserer Gehsport-Familie hat so ihre Probleme…. Sie konnte aber bestätigen, sich nicht aktiv am Menschenschmuggel über die Grenzen beteiligt zu haben. War sie doch zu sehr beschäftigt mit den Besuchen vieler Wettkämpfe. Der anwesende Patriarch von Hastdunichtgesehen konnte ihr nicht wesensentlich Sündhaftes nachweisen. So kann sie ihren wohlverdienten Urlaub im Bayerischen Wald weiter genießen.



