Für die junge Truppe wurde sogar der Zeitplan geändert. Die Überraschung im Vogtland war groß, denn eigentlich waren nur 1x 1000m Bahngehen geplant. Doch dann wurde das Team um Veranstalter Uwe Schröter überrascht. Gleich 10 junge Burschen (mehr) wollten auf einmal einen Geher-Wettkampf absolvieren?
Vor ihrem ersten Wettkampf im Gehen überhaupt für diese 9 bis 14-Jährigen gab es ein Gruppenbild vor dem Siegerpodest. Denn, vielleicht würde man es nie erreichen (können)? Doch viele Träume wurden an diesem 1. April wahr und der 11-jährige Freddy Fromm, hier schon auffällig im Vordergrund, schaffte das dann sogar noch einmal mit sportlichen Mitteln.
Auch passend dazu hatten die rührigen Veranstalter für alle selbstgebastelte Osternester zu Medaille und Urkunde beigesteuert, was sehr gut ankam. Und Freddy durfte sogar nach ganz oben! Auf der letzten Runde hatte er einen 40m-Rückstand wettgemachen können und unter großem Beifall auf der Zielgeraden einen Sieg (in 6:03,92min.) gegen Benjamin Golle, LG Vogtland (6:04,42min.) erkämpfen können. Es war auch ein etwas historischer Erfolg. Denn um die einstige Geher-Hochburg Eilenburg war es ruhig geworden. Erste Versuche ab 2013 scheiterten, mit/beim VfL Eilenburg wieder Fuß zu fassen. Nun gab es den ersten Geher-Erfolg in diesem Jahrtausend!! wieder für einen Eilenburger Geher, aber dieses Mal vom LC Eilenburger Land. Und das mit bisher 4x Gehtraining. Herzlichen Glückwunsch!
Ich gebe zu, die Sache beschäftigt mich schon länger. Was heißt es eigentlich, „auf der richtigen Seite stehen“! Doch nun ist es auch mir zuviel geworden. Bei dem Straßenanblick habe ich es dann doch vorgezogen, lieber zu konvertieren. Was mit dem heutigen Tag schon geschehen ist. Als Erstes erprobte ich bestimmte Dinge zur Selbstverteidigung – siehe Bild!
Und am Wochenende auch auf Rio Maior schauen. Ein starkes aber übersichtliches Frauenfeld kämpft dort um den Sieg und Challenge-Punkte. Hier der Favoritenkreis:
Die beiden starken und erfahrenen Gastgeberinnen – weiter gestärkt von den beiden Challenge-Wettbewerben aus Mexico zurück gekommen – haben 18 Gegnerinnen, acht davon gleich aus Übersee mitgebracht. Bei den Männern ist das Starterfeld mit 32 Startern aus 11 Ländern kompakter. Acht Athleten mit Bestleistungen unter 1:21h, da geht dann schon was ab. Im schnellen Männerfeld starten auch 11 Junioren über 10km mit. Drei Chinesen werden wohl das hohe Männertempo so lange wie möglich nutzen und versuchen, „Mit zu schwimmen“. 12 Minuten vorher dasselbe bei den Frauen, auch mit Chinesen, aber gesamt nur 8 Starterinnen. Da sind dann ab 17.42 Uhr Ortszeit 63 schnelle Athleten gemeinsam in vier Wettbewerben auf der Runde. Gewollt! Stark, sportlich, werbend, lernend – ganz einfach GUT!
17.42 Uhr sind wir aus Reichenbach schon zurückgekehrt. Hoffentlich zufrieden? Und schauen auf die Gestaltung der nächsten Woche. Das erste Mal zieht da 2017 Podebrady. Mit dem „kleinen Europacup“! Denn so etwas ist der inzwischen auf 11 Länder angewachsene Vergleichskampf schon geworden. Am Länderkampf beteiligt sich Deutschland nicht. Aber jährlich versuchen sich auch viele Spitzenkräfte hier um einen erfolgreichen Auftakt. Der Wettkampftag beginnt schon früh um 9.30 Uhr mit dem gemeinsamen Start der U18 und der Senioren. Wir sind gespannt.
Der erste Rückblick befaßt sich mit dem Thema „Doppelstart“! Damit ist viel gemeint und wird Verschiedenes verstanden. Auslöser der Betrachtung war die 2-malige Startchance von
anwesenden Spitzengehern bei der IAAF-R.W.-Challenge in Mexico. Wird sie genutzt? Antwort, ja, vor allem „erfahrene, gestandene Hasen“ praktizierten die doppelte Chance auf Punkte. Ein erfolgreicher Test (auch für die Zukunft?).
Andres Choco, Ecuador, wurde in Ciudad über 20km der Dritte mit 1:22:47h, ging eine Woche später in Monterry in 3:47:37h über 50km auf den 2.Platz. Und der Kanadier Dunfee war in Ciudad Fünfter (1:23) siegte in Monterry mit 3:46:03h. – ein zweites Beispiel. Auch erfahrene Frauen wie, de Sena, Brasilien, 2. in 1:30:49h und Siegerin in Monterry, 1:32:07, Cabecinha, 2x 3. in 1:31:47h und 1:34:16h oder Henriques, beide Portugal, 4. in 1:32:24 und 2. in 1:33:21h standen kaum nach. Hier „riecht´s“ nach einer „richtigen“ Weltcupserie in naher Zukunft…? Nach dem Auslöser entstand die Idee für den Rückblick (Rückblicke dieser Art allg.) beim
Auswerten der Ergebnisse der Senioren-WM in Daegu. Was die Athleten, zum Teil im fortgeschrittenen Alter, leisten und dann hier auch noch beim „Klassischen Doppelstart“ wie allgemein bei Events mit mehreren Startmöglichkeiten über unterschiedliche Strecken, das ist BESCHREIBENSWERT! So glaube ich, jeder kann verstehen, wenn für mich der Mann des ersten Rückblicks der 67-jährige Mexikaner Jose Luis Lopez Camarena ist. Jose dominiert seit Jahren „seine Altersklasse“, bringt im Vergleich der Altersklassen die mit Abstand besten Leistungen. In Daegu waren das am 19.3. der Weltrekord in der Halle mit 14:17,97min. über 3000m (118 P.), um fünf Tage später über 10km mit 50:21min. wieder die beste Leistung und die gleiche Punktzahl zu erreichen. Einen Doppelstart und den auch mit zwei tollen Leistungen garniert, praktizierten wie selbstverständlich viele Athleten. Jose war und ist in dieser Welt (mein) Bester!
Auch die Art und das Herangehen von Benjamin Thorne, Canada, faszienierten letzte Woche. Eine weitere Form der Doppelstarts. Er hatte den ersten Wettkampf in Mexico noch nicht wahrgenommen, gewann dann eine Woche später in Monterry. Von dort schnell zurück nach Canada. Dort seinen (unseren) Sport in der Heimat, der Region vertreten, Werbung machen…, beim „Achilles-Cup“ am 25.3. in Burnaby war er schon wieder am Start, gewann dort in wohl neuer JWBL von 18:49,86min? über 5000m. Es passiert so viel in der Welt. Auch in Deutschland! Hier siegten Teresa Zurek und Julia Richter, beide Potsdam, am 4.3. zum Junioren-Länderkampf in Halle erfolgreich im Doppel mit 12:59,17 bzw. 13:47,54min., um einen Tag später bei den Frauenmeisterschaften in Erfurt das erfolgreiche Doppel in 13:15,10 zu 13:40,78min. zu wiederholen.
Ja, 1992 bis 2012 waren wir da in Deutschland bezüglich der Tempohärte, Spannung und Abwechslung schon einmal sehr interessant unterwegs. Erinnert sei an die Gleinaer Staffeln über 3×1 und 3x3km. Motivierende Wettbewerbe. An einem Tag, am selben, 2 Wettkämpfe. Die dritte Form der „Doppelwettkämpfe“ die bei den Jagdgehen ab 2004 und der „Großen Abschlußstaffel“ der Deutschland-Touren über 3x1000m ihre interessanten Höhepunkte fanden. Damit wurden Nachwuchs und Neulinge geworben und gefunden. Eine schöne Zeit.
Aktuell bleibt Jose Luis Lopez Camarena, Mexiko, der erste Mann unseres 1.Rückblick´s! Und wer will, der kann auch zurückscrollen, Dudince und Des.Daegu sind auch fertiggestellt. So beschließen wir den Beitrag mit unserem versprochenen Seelenquickie der Woche:
„Wer sich voll einläßt, kommt an. Wer ankommt, findet sich. Wer sich findet, lächelt still.“
Zukünftig wird hier immer am Dienstag abend oder am spätestens Mittwoch eine Art Wochenchronik von den Ereignissen der letzten Tage erscheinen. Aber nicht unter einem wöchentlichen „Terminzwang“, eher so, als, „Was noch zu sagen wäre…“, also runter von der Zunge, raus aus den Fingern! Es wird aufgezeigt z.B., was gefallen hat,
was noch kommt und was fertig gestellt wurde. Ab und zu auch ein Blick in die Archive… Und ein Spruch darf natürlich nicht fehlen… Also viel Spaß zukünftig. Mittwoch geht es los.
Was fehlt noch und was fertig ist, das kommt jetzt gleich und hier: Zwei Beiträge müssen noch fertig gestellt werden, die Kuriositäten von Daegu und der Beitrag zu Dudince. Bei den Wettkämpfen der Gehsportwelt fehlen aktuell noch die italienischen Meisterschaften in Cassino und das Stundengehen von Dorderecht; denn Lugano, Dudince, Daegu mit den Besten, aber auch Germiston, Gava, Burnaby, die Nachwuchsmeisterschaften Australiens in Sydney, Cession Servigne, Doncaster, gleich 2x, Brisbane, Bronx und Montbeliard stehen nun mit ihren Topergebnissen in der Gehsportwelt. Wir hoffen, zukünftig noch kürzere Abstände mit dem Einstellen zu erreichen; denn zusätzlich zu den Ergebnissen stand die letzte Woche unter der Hauptüberschrift, Gründung GSN und anschließend das Aufarbeiten der LIGA-Wettkämpfe und der Bonus-Liste 2017. Hat alles viel Zeit gebraucht. Wenn Bild-Impressionen vom Mühltalgehen hier reingestellt werden, ist es hoffentlich noch nicht Ostern… Also los! Weiter.
Mit aktuell 64 Gehern aus 13 Vereinen werden die Vogtlandmeisterschaften 2017 in Reichenbach gut besucht. Besonders erfreulich bei der Entwicklung. Die Veranstaltung
muss sich mit dem Ergebnis „nur“ auf 19 Erwachsene stützen. Alle anderen Starter – die klare Mehrheit – es sind Kinder und Jugendliche..! Ein Pflänzchen? Die traditionellen Nachwuchsvereine ASV Erfurt, LG Vogtland, SV Halle und Lok Aschersleben stehen in voller Teamstärke bereit. Manche auch bereit für 2 Teams. Nun 2017… erstmals mit dem Nachwuchs des LC Eilenburger Land verstärkt. Wir hoffen, das alles geht über einen Versuch hinaus und dauert an? Verdient hätten es die Geher, die Sachsen und der gesamte Nachwuchs. Wir werden es sehen… Und wir als Senioren könnten dann in aller Ruhe mit unserer Teilnahme auch zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Allen Startern und dem Orga-Team um Uwe Schröter alles Gute und viel Erfolg.
Bei den hervorragend von ASD Kronos Roma organisierten Meisterschaften Italiens über 20km waren Francesco Fortunato, Fiamme Gialle, in 1:22:04h (Zielankunft unser Bild von marciadelmondo) und Valentina Trampletti, CS Esercito mit 1:33:45h die beiden Sieger der Hauptwettbewerbe (Mä: 36 Starter, Fr: 24 Starter).
Bei dicht gedrängtem Publikum, schaut auf diesen Straßenrand !!, stellten sich insgesamt 258 Starter über 20km, Mä, Fr, U20, 10km U18 und 4 bzw. 6km der U16. Das war und ist schon imposant. Mehr auch bis Dienstag in der GEHSPORTWELT.
…melden sich vom Stundengehen aus Dorderecht zurück, Richard Maichin, M71. Malte Strunk, M44 und Peter Slevogt, M63, alle Alemannia Aachen (von links). Gern gesehene Gäste im Nachbarland!
Gesamtsieger wurde Remco de Bruin, M54, de LAT, der 10 000m in 50:03,3min. bewältigte und dann bis zum Ziel nach 1 Stunde 12005m (102 Punkte!) schaffte. Eine Runde dahinter Malte Strunk in 51:15min. (90 Punkte) und 11540m. Dringend zu erwähnen der Dritte, Dirk Bogaert, ACME. Während es Malte ganz schön schwer fiel „die Stunde zu schaffen“, drehte der 59-jährige Bogaert noch mal auf und schaffte mit 11023m und 94 Punkten die zweithöchste Wertung des Tages.
Diese Info, 2 Foto´s und liebe Grüße der Aachener Sympathisanten, die dem neuen Vierer-Team des GSN (Gehsportnetzwerk) alles Gute wünschen. Vielen Dank! Wir werden uns beim Erfüllen unserer Aufgaben viel Mühe geben und damit gern um Eure Gunst buhlen. Weiter so und…andere können diesem Beispiel gerne folgen.
Warum denn eventuell Nachmeldegebühren bezahlen? Besser wäre es, sich heute noch anzumelden! Am Besten gleich über Ladv! Das wäre es doch…
Das Vogtlandgehen ist der dritte Wettkampf der Deutschland – LIGA 2017. Wir sehen uns? Die vollständige Ausschreibung (mit 2. Seite!) gibt es hier: —> 170401 Vogtland GP03
Mit einem Erfolg des Norwegers Havard Haukenes über 50km in neuer Jahres-Weltbestzeit von 3:43:40h, vor dem Polen Rafal Augustyn und dem Mexikaner Pedro Gomez endete der wichtigste Wettbewerb am Samstag in Dudince. Normalerweise stellen wir solche Fotos nicht ins Netz, aber wenn sie schon drin sind? Was soll´s? Beim stark besetzten 50km-Wettbewerb blieben immerhin 15 Athleten unter 4:10h. Der Nationalheld Matey Toth, aktueller Weltmeister und Olympiasieger von Rio war auch präsent. aber nur parat an den Mikrofonen und Kameras dieser Welt. Leider. Eingebunden in die 50km war auch die 35km-Meisterschaft der Ungarn, die der 21-jährige Bence Venyercan in starken 2:38:28h (NR) mit neuer persönlicher
Bestleistung gewann. Seit den 50km von Dudince haben auch die Polen nun ihren ersten Landesrekord über 50km der Frauen. Agnieszka Ellward (28) schaffte in Dudince 4:52:56h und schrammte damit unsere 100 Punkte-Marke ganz knapp. Das war ein (vielleicht der?) coole Langstreckenwettbewerb der Geher in Europa. Und Sonst?
Schmale Wettbewerbe 20km mit je 7 Finishern M/W, Sieger: Zivile Vaiciukeviciute, 1:33:23, PB und 112 Punkte und Genadij Kozlowskij, Beide Litauen, 1:24:48h und 110 Punkte. Ein Tag der Litauer! 10km U20 mit 3 Athleten männlich und 9 weiblich, mit 5 Ungarn und 4 Tschechen – nur eine slowakische Starterin! In der U18 mit 11 Athleten männlich, starkem ungarischen Sieger, Balint Sarossi, 44:57min. und 111 Punkte und weiblich wieder litauischem Sieg durch Austeja Kavalauskaite in 24:54min. über 5km. Je 6 Senioren M/W mit guter Österreicherin, Andrea Kovacs, W37, die die 5km in 25:04min. absolvierte. In der U16 M/W war Patrik Nemcok, Slowakei, M14 mit 15:10min., bei ebenfalls internationalen Vergleichsmöglichkeiten mit Ungarn und Tschechien, der Beste. Die ganz Jungen, U14 und U12 M/W rissen in puncto Teilnahmen die Eisen aus dem Feuer. Hier waren Bendeguz Kocsis, Ungarn, M12, 4:42min., Ivana Dudova, Slowakei, W12, 4:45min. und Simon Batovsky, Slowakei, M9, mit 5:03min. die Stärksten der insgesamt 69 Starter über 1km.
Fazit: In der „Mitte“ fehlte irgendwie etwas Spitze und Breite über 10 und 20km. Da waren doch einige Zeiten und Plätze vergangener Jahre unbesetzt. Ansonsten bot sich die kleine Slowakei wieder als einen Top-Platz für europäische Geher an. Der 50km-Ort Europas!


