Kommen wir langsam zum Ende mit den Rückblicken. Und nehmen das gleichzeitig auch als eine Vorschau auf 2019 hin. Hier unsere große TOP40 WORLD von 2018 (mit den best five events). Und die TOP40 beginnt mit einem guten Bekannten:1812 RL GSW 5WK, 37Eine gleiche Punktzahl bedeutet auch die gleiche Platzzahl…! Und beim Betrachten der Wettkampforte spielt auch das Datum eine Rolle. Hat man Frühform? Schafft man zum Jahreshöhepunkt auch die Höchstleistung? Ist man „nur“ Sieger und punktet mit starken Platzierungen bei den Events? All das und mehr sagt unsere TOP5 – Statistik aus…1812 RL GSW 5WK, 33Mit Ian Richards, Gr0ßbritanien, schafft es auch ein edler M70-er in die TOP40 der Welt! Gleichzeitig ist Ian auch auf höchstem Level in der internationalen Gehrichter-Szene unterwegs. Respekt!1812 RL GSW 5WK, 29In der Nähe der pulsierenden 2,2Mio.-Stadt Brisbane, Austrlien, wächst mit der 12-jährigen Jayda Anderson ein Riesentalent auf. Hoffentlich können wir auch noch in 5-6 Jahren über tolle Leistungen von Jayda berichten? Wenn sie, dann Erwachsen, dabei geblieben ist und noch Spaß am Gehen hat! Jayda schafft es 2018 in die TOP30 der Welt!

1812 RL GSW 5WK, 21Alles großartige Athleten, die es nicht in die TOP20 geschafft haben! Wir wollten sie aber mit benennen. Deshalb haben wir auf TOP40 erhöht!1812 RL GSW 5WK, 171812 RL GSW 5WK, 131812 RL GSW 5WK, 9Der auch 2018 gesamt beste Deutsche, Christopher Linke, schafft es auf den 11.Platz.1812 RL GSW 5WK, 5Die zweite Seite, Platz 5 – 8, gehört des besten Asiaten, vor allen den starken Japanern.1812 RL GSW 5WK, 1Meine erste Seite! Vielleicht für viele Leser überraschend? Aber ich stehe dazu. Hier wird das Alter der Athleten mit berücksichtigt! Und da bringen es einige „Mitt-Dreißiger“ mit Zusatz-„Pünktchen“ auf über 600 Punkte bei 5 Wettkämpfen (Durchschnitt 120!!!). Gut, Ikone Jesus Angel Garcia bekommt paar Pluspunkte mehr! Aber die hat er sich mit fast 50 Jahren auch verdient. Mit Tom Bosworth, Großbritanien, steht bei uns 2018 ein Athlet ohne „Alterspunkte“ an 1. Stelle. Tom holt seinen ersten Platz 2018 durch zwei erfolgreiche Weltrekordversuche bei Publikums-Events! Wir haben nichts dagegen… Seine sportlich wohl beste Leistung schaffte er mit neuem britischen Rekord, 20km, 1:19:38h und Silber bei den Commonwealth-Games letzten April in Australien. Herzlichen Glückwunsch!

Nun weiche ich doch (wieder mal) vom Vorhaben ab und berichte doch, was mir berichtet wurde. Unbedingt fehlt mein Nachtrag Frauen, was mit diesem Bild auch fotografisch geschieht, Start der Frauen (korrekt, Elite und Masters W35-45):20190301_191033(1)Gleich gehts los! Dann gab es die bekannten Ergebnisse, aber erst später. Vorab wurde zuerst etwas anderes veröffentlicht. Außerdem war es nicht so gut, wurde sogar von den Teilnehmerinnen selbst berichtet, dass zum zweiten Wettkampf der Frauen (W55-80 = 6 Altersklassen) aus ganz Deutschland nur sechs Teilnehmerinnen antraten. Schade.

Und der beste Gehsportverein der Hallenmeisterschaften 2019, mit sechs Sportlern am Start, LG Vogtland, 4x Gold!, 1x Silber und 1x 5.Platz, selbst da berichtete der DLV wieder einmal FALSCH!, fuhr verärgert nach Hause. Man möchte auch gewertet werden, wenn man gemeldet hat oder? Was meint ihr? Und das nicht gerade niedrige Startgeld für „läppische“ 3000m auch doppelt bezahlt hat. Brit Schröter hatte sowohl in ihrer AK als auch bei der Elite gemeldet. Was für einen Wettkampf, 1x Startnummer, 1x Service, 1x Geh- und Kampfrichterbewertung, 1x Aufruf eh schon einen tiefen Schmerz in der Magengrube für doppelte Startgebühren wie bei einem Treffer mit der Linken von Klitschko in diesen Bereich erzeugt. Dann hört man auch zu… Dann läßt man auch mal Fehler zu… Dann kann man zu Details auch unterschiedlicher Meinung sein.

Nicht nur in diesem Fall, in der Leichtathletik, insgesamt es ist in Mode gekommen, dass Entscheider, Gewählte, Amts- und Respektpersonen (eigentlich) dann nicht!! im Interesse und meist auch als gewollter, gesollter und notwendiger Auftrag als ein SERVICE KLÄREN, zumindest (zwischen-) antworten. Dabei bedient man sich zweier Methoden: A) dem Kohlschen Aussitzen und B) der Vogel-Strauß-Politik (Kopf im Sand vergraben, nichts hören und sehen).

Was heißt das im konkreten Fall? Selbst nach 48 Stunden ist die Sache nicht geklärt! Brit steht auf der Meldeliste!, der Verein hat bezahlt!, also einfach nur die Ergebnisliste ändern! Gut, das wäre es! Aber es ist noch schlimmer, man hat nicht einmal eine Antwort bekommen. Leute, so geht es (eigentlich) nicht! So schafft man sich KEINE FREUNDE, der DLV nicht bei uns, wir mit dem Beitrag an die bescheidene Öffentlichkeit nicht beim DLV! Aber wir schreiben nicht, um uns Freunde zu verschaffen… Das war´s zum Sonntag!

Eigentlich waren es ja die Deutschen Meisterschaften der Senioren in der Halle…! Also nichts wie ran und sich nun ihren starken Leistungen widmen:190301 Halle, Start M60+Start der M60- bis M80-Sportler in der Halle von Halle, erste Reihe von links: Horst Kiepert, Reinhard Langhammer, Jürgen Albrecht, Günter Evertz und Stefan Nißl.190301 Halle, Best MastersZwei Hunderter und 15 Masters über 80 Punkte sind die Ausbeute von Halle. Und anschließend? Einige müssen getröstet werden, andere gelobt. Austauch der Meinungen ist immer gut. Das GSN hat es geschafft! Aus einer Idee wurde Realität. Nach den Ereignissen noch den Nachmittag und den Abend gemeinsam verbringen, diese Idee wird immer mehr angenommen. Und in Bernd Hölters besitzt das GSN einen guten Fädenzieher, auch als Organisator und Mittler, mit feinem Gespühr für „Gutes“, einfach, was uns gut tut… Eine der Traditionen, die wir im GSN gerne pflegen. Und es werden immer mehr…190301 Halle, GSN-AbendDer nächste Termin steht auch schon fest. Am Vorabend des 50. Internationalen Gehen von Naumburg, zu den Deutschen Meisterschaften über 20km treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen beim ITALIENER! Ach, einfach eine schöne Tradition geworden… Danke GSN!

Hallenmeisterschaften Senioren mit Gehen „für alle“ in Halle! Zum „Freitag“, dem Meldeergebnis, den Teilnahmen und anderem ist genug gesagt. Heute zählen die Leistungen pur! Und die waren oftmals sehr gut. Christopher Linke (241) gewann mit persönlicher Bestleistung von 18:33,86min über 5000m. Beste Leistung des Tages.190301 Halle, Start MäDer Start der „Elite-Männer über 5000m, gemeinsam mit den Startern der M35-M55 über 3000m…, das ermöglichte auch den gleichzeitigen Doppelstart von Andreas und Steffen. Wird das zur „Normalität“? Das wäre schön.190301 Halle01Das 5000-er Siegerpodest der Männer mit (von links: Brembach, Linke, Köpp, Janker, Schmidt und Borsch)

190301 Halle EliteNeun Sportler mit einem „Elite – Leistungsanspruch“ stellten sich bei den Deutsche Hallenmeisterschaften dem Starter. Wenige, von den wenigen, die wir haben. Eigentlich nur fünf hier im Feld. Denn das verstärkten zwei Jugendliche und zwei starke Masters. Zum Glück!

50 Jahre GehenAb jetzt wird geerntet!

 

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Mit Grüßen vom „Erfinder“ der Dinosaurier-Bewegung, Miroslaw Luniewski, Polen!50 years 150 years 2

Bei diesen ganzen Wirren, den „Problemchen“, so vielen Selbstdarstellern (überall unterwegs), den Befindlichkeiten und dem Durcheinander, kommt diese Woche das SPORTLICHE zuerst dran:190223 Torun, Seidel zum WR

Ja, das ist eine tolle M70 – Weltbestleistung im 3000m Bahngehen, Halle! Der Mann in gelb/rot befindet sich wohl aktuell in der Form seines „späten“ Lebens? Dieser Weltrekord ist jetzt mehrfach bestätigt (wir berichteten bereits). Der in Bochum, Deutschland, lebende Boguslaw Seidel, schaffte am 23. 2. in Torun bei den polnischen Masters 15:39,00min! Damit steht er vor…/ geht in eine wohl grandiose Saison? Ja! Für ihn kann die WM in Torun, Polen, kommen. Und Heimvorteil (noch zusätzlich).

Wir „schaufeln“ gerade in den vielen, vielen wunderbaren, mit umfassender Liebe und großem Engagement durchgeführten Gehsport-Meetings in Australien herum, um die ermittelten besten Leistungen noch in die GEHSPORTWELT einzupflegen. Einfach nur beeindruckend!

Beim japanischen Festival der olympischen 20km-Bewerber der Gastgeber in Kobe fand auch eine große Gehrichter-Weiterbildung statt, an der auch u.a. unser oberster Entscheider auf dem Gebiet, Sprfd. Müller teilnahm. Von japanischer Seite äußerte sich dabei ein erfahrener, anerkannter japanischer Gehrichter zum allgemeinen Zustand im internationalen Gehsport. Kogi Miura sprach von einer Krise! Und beleuchtete drastisch die gesamte Angelegenheit aus seiner Sicht. Darf er auch! Denn bei den international vielleicht „letzten großen Zuckungen“ des 50km Gehen spielt Japan eine wichtige Rolle. Nicht nur als Olympia-Gastgeber. Bei der letzten großen Entscheidung, Weltcup 2018 in Taicang, China, belegten die Japaner den 1. – 3. Platz! Ganz überlegen! Vielleicht schon vergessen? Aber alles hoch interessant. Hier der gesamte Wortlaut als pdf übernommen, aus seiner Sicht (gefunden bei von marciadalmondo):

  —>   190220 50km Gehen aus Sicht jap.Judge Kogie Miura

Wieder hat die Doping – Krake zugeschlagen. Ich meine damit nicht den internationalen Ring, der im/über den Wintersport aufgedeckt wurde. Sondern die Leichtathletik! Auf die aktuelle Liste wurde auch wieder ein Geher gesetzt. Ich bin es leid, hier Platz für seinen Namen zu vergeuden. Ich stelle Euch einfach die aktuell 9 Seiten umfassende Gesamtliste zur Verfügung. Mein Gefühl, systemisches Doping, ja! Außer Rußland werden aus meiner Sicht oft Ukraine, Kenia, Türkei aber auch andere, wie Brasilien, genannt. Und bei den Disziplinen? Gehen ist sehr präsent. Stimmt. Aber neben dem Wurf/Stoß-Bereich gibt es viele sonstige Schwerpunkte zu erkennen, wenn man denn will und nicht an Einzel-„Schicksale“ und Zufall glaubt. Schluß jetzt dazu, hier die Liste:  

—>   February 2019, global sanctions-list-full

Was jetzt noch kommen sollte, werde ich ganz einfach NICHT hinter diese beiden Themen packen. Zu sehr prägen diese Angelegenheiten das aktuelle Bild. Mit neuer Überschrift kommt vielleicht auch wieder neue Freude auf. Zum Beispiel schon mit dem Meldeergebnis für das Gehen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften vom 1. bis 3. März in Halle. Das Gehen morgen, Freitag am Spätnachmittag, zeigt erst einmal vom Meldeergebnis gesamt! „normale“ Beteiligung, ohne erkennbare „Einbrüche“ (wir kennen einige Einzelfälle) aufgrund des Freitags! Und das ist schon einmal gut so… Weiter mit Positiven (im wirklichen Sinne des Wortes).

Halten wir uns an Fakten. Ja, die Frauen-Seite ist jetzt da. Hier der offizielle Beweis:190218 Sotchi 20FFragen zu Organisation und Auswertung: Wettkampf nun am 18.2. um 14.30 Uhr und nicht bei 6 Grad sondern 26 Grad? Es gibt keine Informationen zu Rekord, Jahres- oder Weltbestleistung. Also wohl kein offizieller Antrag? Die Fakten zum Sportlichen: Außer Lashmanova, 1., Sergejewa, 3. und der disqualifizierten Nowikowa sind alles andere Sportlerinnen der U23. DIE NEUE GENERATION STEHT BEREIT, HAT ES GESCHAFFT!

Den Vogel schießt die Gesamt-Zweite ab. Elvira Chasnowa ist gerade erst 19 Jahre alt geworden. Riesentalent. Gleich bei ihrem ersten 20km-Wettkampf gewinnt sie nicht nur Silber sondern erreicht mit 1:28:30h eine absolute Fabelzeit. Mit starken, gleichmäßigen Teilabschnitten: 22:10min, 44:15min, 1:06:03 und zur Endzeit 1:28:30h ein Quentchen langsamer, „nur“ in 22:27min! Da bleibt die Spucke weg.

Wir werden die Daten der anderen TOPLEISTUNGEN in der GEHSPORTWELT ergänzen.

Im Telegramm am Montag wurden die viele interessanten Leistungen von Kobe, JPN, Siaulia, LTU, Ancona, ITA, Wien, AUT und Amsterdam, NED, schon erwähnt, die Top-Leistungen stehen in der GEHSPORTWELT. Trotzdem bleibt Raum für das traditionelle Mi zu Mi, was wir natürlich auch gerne füllen. Mit „Nach-Haken“ und mit Neuem (dabei fällt es schwer, sich nur auf 1-2 interessante Sequenzen zu konzentrieren und mit nur wenigen Sätzen hier einzustellen, glaubt mir das!):

Zu den Japanischen Meisterschaften 20km in Kobe müssen wir unbedingt nachhaken.Hochwahrscheinlich die Kandidaten und Mitfavoriten, die im Gastgeberland Japan auf den wohl letzten Olympiasieger über 20km Gehen vorbereitet werden, um möglichst dieses Gold im eigenen Land zu behalten. Die Wahrscheinlichkeit daür hoch und die Namen bekannt. Auch für Leute, die sich nicht jede Woche mit Gehen beschäftigen. Die „Jungen Wilden“ dort haben sich bei dem hohen Niveau (noch) nicht ganz nach vorn arbeiten können. Ein Wahnsinn an Qualität und Leistungsdichte! Der gute „alte“ Takayuki Tanii wird nun, wenn überhaupt, sein Heil in den 50km sehen (müssen), trotz sehr guter Zeit über 20km „nur“ Zwölfter! War das jetzt wirklich sein Abschied? Ein japanischer „Pionier“, der zur WM in Peking für sein Land aufs Podest stieg! Welches Land hat DAS ALLES noch zu bieten? Wir haben das Original – Protokoll durchstöbert. 318 Teilnehmer real, 295 Finisher, 12 Disqualifikationen, 11 Aufgaben, alles „normal“. Was begeistert, das ist die gewollte, zugelassene und geförderte Breite! 110 Teilnehmer schaffen die 100 und mehr Punkte! Das entspricht 36%! Über 20km der Männer: 99 Teilnehmer mit 86 Finishern, davon 51 Teilnehmer mt 100 und mehr Punkten = <1:29:30h! Da macht Gehen Spaß! (Foto, Siegerpodeste: JAAF, Montage O Marchador):190217 Kobe, Top8, JAAF, Montage, OMarchador

Die Tendenz bei den Frauen aufsteigend, ebenfalls, bisher noch nicht ganz in der absoluten Weltspitze angekommen. Mal sehen, was allen nun Tokio 2020 bringt?

Ideale Bedingungen begünstigten das Event. 8 – 10 Grad und 73% Luftfeuchtigkeit.

Der Versuch einer Überleitung zum nächsten Thema.

Da ist es weiterhin schwierig, über die Suspendierung Rußlands in der Leichtathletik zu schreiben, einschließlich der komischen „ANA“. Für unbedingte Verfolgung, ja! Für möglichst hohe („gerechte“) Strafen aller Sünder, ja! Ansonsten bleibt mir Staatsdoping schleierhaft, das kommt bei mir noch schlechter an als der „alte Klassenkampf“ im Stadionrund. Den Begriff SYSTEMISCHES DOPING finde ich besser, treffender, gerechter! Und der trifft eindeuting in der Leichtathletik nicht nur Rußland, einschließlich der komischen „ANA“! Bei der Stärke der Nation, auch gerade im Gehen, sollte man sich mit dem Gehsport im Land beschäftigen. Und sehen, wo kommen diese „Typen“ her? Welches Training absolvieren sie, was gehen sie (noch ungedopt) mit 12 bis 14 Jahren? Oder wird das da auch schon im Generalverdacht unterstellt? Wie man das immer noch mit den russischen Masters im Gleichklang mit der IAAF bei der WMA macht. Hoffentlich siegen die aktuell neuen Ideen bei der WMA, damit ich mich wieder offiziell mit meinen russischen Freunden sportlich messen kann. Zurück zum Sport.

Die Wintermeisterschaften der Geher in Sotschi haben Tradition, werden durch die (Teil-) Suspendierung weiterhin aufgewertet. Die Gebiete und Teilrepubliken werden wie Länder behandelt und so be- und gewertet, die Top-Ergebnisse in der GEHSPORTWELT gelistet. Bei den Frauen 20km immer noch kein offizielles Blatt im Protokoll zu finden. Man ist bemüht, in keine Fettnäpfchen zu treten. Voriges Jahr ging Lashmanova dort schon unter 1:24h und eine Weltrekord-Anerkennung „scheiterte“ da im Nachgang zum Glück für alle an den notwendigen drei internationalen Gehrichtern! Dieses Jahr auch? Die 1:24:31h von Yelena Lashmanova, jetzt schreiben wir sie auch wieder voll aus (Lebe geht weiter) sind 7 Sekunden unter Weltrekord. So stehen in der Gehsportwelt nur die besten drei Frauen. Mehr ist nicht bekannt. Aber so sind es schon VIELE GENUG! Was die Athleten „en Masse“ auf das Formel 1 – Rund von Sotschi zauberten, ist phänomenal.190216 SotschiWie damit umgehen? Wie werten? Verschweigen ist keine Lösung! Also schauen wir drauf, vergessen nicht, in welchem Alter wer schon was und welche Strecke gehen kann (warum, das schauen wir nicht) und haben da folgende wichtige Erkenntnisse gezogen: 1) Beeindruckend die Systematik und Vielfalt! 2) Konsequente Durchlaßfähigkeit bei Talenten in den AK nach „oben“ (wohl auch taktisch wegen Punkten und Förderung des Stützpunktes, nicht nur des Talents)  3) Die beeindruckend geringen Abstände bei den Siegerzeiten männlich / weiblich auf allen Strecken:

10km:   Mä:      40:31min    Fr:     45:00min   Diff.:   4:29min.

20km:   Mä:    1:18:32h        Fr:    1:24:31h       Diff.:    5:59min.

35km:   Mä:    2:31:03h        Fr:   2:38:24h       Diff.:    7:21min.

4) Die Entwicklung WEIBLICH in Hinblick auf die 50km sprengt dabei die Dimensionen der angedachten und bisher auch durchgeführten Methoden! Schon die Entwicklung des Weltrekordes über Ana Cabecinha und Liang Rui auf 4:04h war in der kurzen Zeit beeindruckend! Klawdija Afanasjewa rauschte mit TOPZEIT 1:29:40h bei 20km durch die Zwischenzeitschranke! Endzeit dann, 35km: 2:38:24. Ab km15 auch die 20km berechnet, kommt Klawdija auf beeindruckende 1:31:04h! Überall auf der Welt eine TOP- 20km-Leistung. Kaum Tempoabfall. Somit ist einer neuen Weltrekord-Zeit Frauen 50km von deutlich unter 4h „Tür und Tor geöffnet“!

Mi zu Mi geht langsam zu Ende. Freunde der EUROPA-Challenge 2019 sind wieder etwas zu kurz gekommen. Wir behandeln das Thema lieber extra. Und vor dem Mühltalgehen 2019, wenn ab 16./17. März dann in Europa überall die neue Freiluftsaison mit großen Events beginnt, gibt es auch den ersten Zwischenstand der EUCH19. Versprochen.

Die ersten Daten sind gesammelt und sortiert. Das Fest in Kobe, Japan, zu den 102. Nationalen Meisterschaften 20km, hielt, was es versprach. Über 20km 86 Finisher männlich (plus 4x dis, 9x auf) und 40 Finisher weiblich (plus je 1x dis, auf) bei zwei starken Gästen aus China und Hongkong. Liu Hong ist wieder da, bestätigte ihre Ausnahmefähigkeiten mit 1:27:56h, die sie auch der japanischen Meisterin Kumiko Okada, 1:28:26h, mit zu verdanken hatte (beide vorn, siehe Foto, Marcia dal mondo). Bei den Männern siegt Eiki Takahashi mit 1s vor Koki Ikeda, 1:18h zu 1:18:01h!190217 Kobe, Li HongBrigita Virbalyte und Marius Ziukas sind in Litauen rechtzeitig zu den Meisterschaften, Halle, 14./15.2. aus Australien mit guter Form zurück. Marius gewinnt in 19:44,37min die 5000m und Brigita schafft mit 12:13,31min JWBL über 3000m in der renovierten Halle von Siauliai, Litauen.

In Ancona, Italien, standen vom 15.-17.2. die Nationalen Meisterschaften Italiens an. Antonella Palmisano gewinnt bei den Frauen mit 12:23,15min. Kleines Malheur bei den Männern, nur 5 Starter, 2 Disqualifikationen! Es siegt Francesco Fortunato in starken 18:47,63min deutlich vor Andrea Agrusti, 19:36,34min.

Über unsere Challenge-Wettbewerbe wie jetzt in Wien und Amsterdam werden wir noch gesondert berichten. In dieses Telegramm gehört jedoch unbedingt: Starke Leistungen von Rick Liesting und Remco de Bruin über 30km in Amsterdam. Rick 2:20:26h, M42 = 113 Punkte, Remco 2:39:31h, M55 = 111Punkte. Fünf Deutsche verstärkten die Teilnehmerfelder erfolgreich.

Mehr als 40 Teilnehmer umfaßt alleine die Liste von Franz Kropik mit den Teilnehmern am Internationalen Wiener Hallenpokal 2019. Eine Besonderheit. Die Wertung ergibt sich aus den extra ausgetragenen Meisterschafts-Wettkämpfen und einem während der Meisterschaft durchgeführten Extra-Wettkampf! Respekt! Beste Leistung! Sie geht nach Brno! Tomas Hlavenka, M42, siegt in starken 12:54,5min und bringt auch als Einziger über 100 Punkte. Schnellste der Frauen war Kathrin Schulze, AUT/GER, Innsbruck/Erfurt mit 15:07,9min.! Die meisten Punkte weiblich eroberte aber Katalin Bodorkos-Horvath, Ungarn, mit ihren 15:38min in der W52 und dafür 94 Punkten.