Die Weltmeisterin und Weltrekordlerin Ines Henriques, Portugal, war bis kurz nach Halbzeit in Führung, wurde so ihrer Favoritenrolle gerecht! Doch schon vor der 30km-Marke gab sie entnervt auf. Die Führung übernahm da die zum Schluß vierte Chinesin auf dem 7.Platz, Li Maocuo. Ihr wurden die letzten 5km zum Verhängnis, da auf dem 2.Platz gehend, konnte sie den letzten 5km-Abschnitt nur in 32:13min absolvieren. Immer mit in der Spitze zog Liang Rui ihre Bahn, nur zur 30km hin (25:26), wie viele andere auch Schwäche zeigend, konnte sie auf den letzten 2x5km-Abschnitten jeweils > 1min forcieren, auf 23:36 und 23:46, nach ca.24:30min-Abschnitten, die ihr dadurch auch den neuen Weltrekord: 4:04:36h brachten. Die TOP 15:
Immer vorn mit „im Bilde“ zeigte Claire Tallent, Australien, W37, ihr großes Können und belegte hinter der zweiten Chinesin, Yin Hang, den Bronzeplatz. Paola Perez, Ecuador, W29, schaffte mit 4:12:56h den 4.Platz mit Amerika-Rekord! Das sicherte ihrem Land auch Silber in der Team-Wertung:
Wie wichtig jeder einzelne Platz ist, dokumentiert das Team-Ergebnis. Mit 1 Punkt Vorsprung gewinnt die Ukraine dort die Bronzemedaille vor dann doch enttäuschten Spanienierinnen.
Bedingungen gut, 8 Uhr Start, 21 Grad, 60% Luftfeuchtigkeit! Die von uns favorisierten Japaner siegen als DREIER! überzeugend und dominant! Der beste Europäer, Marian Zakalnyytstyi, Ukraine, M24, stand nicht auf unserer Liste. Augustyn, POL, Karlström, SWE, Banzeruk, UKR und Sikora, POL, in dieser Reihenfolge in der TOP11, schon. Und, kaum zu glauben, bester Spanier in TOPZEIT wird…
Jesus Angel Garcia, Spanien, M49! mit 3:53:48h auf dem 18.Platz. Er war aber dieses Mal für die Deutschen NICHT eine mögliche virtuelle Richtschnur für eine gute Leistung. Er ging schneller an als unsere Drei, die sehr defensiv eingestellt waren. Gut so! Auch wenn für den Besten, überraschend dieses Mal Nathaniel Seiler, „nur“ der 20.Platz erreicht wurde. Aber die Zeit, 3:54:54h und Zwölfter in Europa, in Hinblick auf die EM in Berlin, sind ein gutes Ergebnis. Wir interpretieren, es war für alle das oberste Ziel anzukommen und eine Leistung abzuliefern! Das haben sie geschafft!
Im Konzert der GAAANZ GROOOSSEN wird Deutschland damit Sechster! Schaut mal nach Vergleichbarem! Wir berichteten dazu…! Ein junges Team, auch wenn Carl auf die 30 zugeht. Wir sind stolz auf das Erreichte. Glückwunsch!
(Schaut mal, wie die Gehsportgröße Spanien den 5.Platz erreicht und abgesichert hat. Der und nur der Platz besser, das wäre noch drin gewesen. Und 2 Punkte, nur 2 Punkte hinter uns die starken Italiener – zu Viert! Am Ende alles eng und spannend! Für uns. Weiter so…)
Wer Lust hat, kann mal hier drüber schauen. Die Daten sind zum Teil schon aus der GEHSPORTWELT bekannt, hier mal zu einem Vergleich aufgearbeitet, 1) Age grading = Prozentpunkte (in ca. 30 Ländern angewand), 2) Age grading = mit der WR-Rekordliste in „NORMAL“ umgerechnet (in über 15 Ländern, z.T. ergänzend zu 1. angewand), dazu von hier alternativ: 3) Age grading = mit Geherpokal-Punkttabelle, 4) Die Geherpokalpunkte in Mä/Fr zurückgerechnet (ähnlich, wie bei 2.)! Entscheidet selbst, was a) euch am besten gefällt, b) der „SPORTLICHKEIT“ am nächsten kommt? Zwei Sortierungen, nach:
Best of…: Australische Masters 10km Gehen nach Age grading, % – WR:
Best of…: Australische Masters 10km Gehen nach Geherpokal-Punkten
Hallo, ich habe mir gerade die Information des IAAF reingezogen, wer alles den Weltcup aus Taicang überträgt! Interessant. Gut, nachts um 2 Uhr schauen und dabei nicht an SCHLAFEN denken, das ist auch nicht jedermans Sache… In Europa – beteiligt mit drei Staaten! – sind es u.a. drei dänische Sender! Warum wohl? Brigitte Nielson hat freies Wochenende… Südamerika alle Länder bis zur kleinsten Insel, in Asien selbst Nordkorea! Stark. Wir werden hier bis fünf vor 12 berichten, wie oben angemerkt.
U.a. gab es heute die Meldelisten für die EM der Masters in Alicante. Da muss man neidlos anerkennen, fast perfect! Meldeschluß 29.4. und heute die Listen da. Stark. Zwar nach Ländern sortiert. Aber das hat den Vorteil, man kann sich besser die möglichen Teams vorstellen, die dort zu erwarten sind… Als ich natürlich über Deutschland schaute, da schaute ich fast wie aus dem Fenster um diese Zeit – in die Dunkelheit. Da kann man sich aber viele Teams zusammenreimen…. Schaut mal:
23 Uhr! Die Sportler in Taicang, China sind schon aufgestanden und bereiten sich auf den Gehsporthöhepunkt 2018 vor. Bevor wir umschwenken, schnell noch die letzten Gedanken der „Vergangenheit“ aufschreiben. Von Birstonas und Bergamo hatten wir hier schon extra berichtet. Zu Hause geblieben ist u.a. Yohann Diniz, Frankreich. Schon länger vermutet, er bereitet sich in aller Ruhe in der Heimat! auf die EM in Berlin vor. Abschiedszeremonie dort? Auf jeden Fall sieht man ihn bei regionalen Sportfesten! Dort ruft er regelmäßig sein aktuelles Leistungsvermögen ab. Zuletzt am 29. 4. in seiner Heimatstadt Reims waren das 19:05min über 5000m, nicht schlecht! Spannend bleibt nach wie vor immer Australien:
Lyn Ventris, W61, Australien, geht bei den Masters-Championships in Perth am 26.4. ihren 12. Weltrekord. Mit 25:41,58min über 5000m verbessert sie zunächst den W60-er um 28 Sekunden. Mit ihren bisherigen elf Weltrekorden hinterließ sie bereits Spuren in den W45, W50 und W55. Am Abschlußtag, dem 29. April, knallten dann noch mal richtig die Sektkorken: 10km in 56:06min! NEUER WELTREKORD!
Und in Gold Coast versuchten sich ganz junge Athleten in unserem Metier! Denn am 28./29. April fanden die „Little Atletics“- Meisterschaften der 13-Jährigen statt. Zum Glück hatten wir in der neuen Punkttabelle 1500m aufgenommen. In Australien ist das die Standardstrecke dieser Altersklasse. Wer kann schon was mit 6:30 bis 6:40 anfangen? Über die Punkte umgerechnet sind das Zeiten um, bzw. unter 4:30min auf 1000m! Hättet ihr das gewußt?
Ach, und seltene 2 Meilen waren am 2. Mai beim Woronowo-Cup in Rußland zu gehen. Woronowo ist knapp 100km von Moskau entfernt. Hier kämpften starke Athleten aus dem Moskauer und Tscheljabinsker Gebiet für eine neue Ära nach der dopingverseuchten Chegin-Dominanz. 2 Meilen haben wir (noch) nicht im „Köcher“. Aber im „schlauen Protokoll“ waren unter vielem dann auch die 3000m-Zeiten vermerkt. Eine starke Aufstellung. Von allem stehen die besten Leistungen in der GEHSPORTWELT!
Und wer möchte, kann gleich hier alle TOP-Ergebnisse APRIL auf einen Blick erhaschen:
—> 180430 die TOPERGEBNISSE April
Die Rekorde und Leistungen der Masters von Perth, zumal da auch mit Age Grading PROTOKOLLIERT!, veranlassen uns, mal wieder einen Vergleich zu starten. Aber dazu gibt es gleich einen Extra-Bericht…
JETZT AUCH MIT INTERESSANTEM PROTOKOLL, mit neuen Informationen etc…
Die hat uns Ronald Papst geschickt. Die „alte“ Truppe war unterwegs und hat wieder ein schönes Wochenende mit interessantem Wettkampf erlebt. Wir haben noch keine Ergebnisse gefunden, aber dafür auf den Bildern viele bekannte Gesichter. Schön! Hier der Start:
Ja, auch die „JUNGS“ (und z.T. die „Mädchen“) sind nun etwas in die Jahre gekommen. Aufgebaut als ein großer Städtevergleich versucht man nun, irgendwie diese Tradition zu erhalten. Zu meiner Erstfassung kamen einige Fragen. Zuerst ist diese Veranstaltung in Bergamo bereits die 44.Austragung des INTERCITY-CUP, deshalb die An-Moderation. Spannender, wenn man dann in Ruhe das Protokoll studiert… z.B. wer hier für „Dresden“ und für „Frankfurt“, (zwei wunderschöne Gr0ßstädte, mit großer Gehsporttradition, die aber seit über ein Dutzend Jahren nicht nur keine Rolle spielen, sondern auch nicht mit Startern in deutschen Ergebnislisten auftauchen, schade…), startet. Hier das Protokoll:
—> 180429 Bergamo 44. Edition Intercity-Cup
Die Zweite Frage geht in die Richtung, was diese 49.Trofeo „Ugo Frigerio“ es denn so auf sich hat? Wir möchten auch das ein wenig näher bringen…
Große Länder legen auch großen Wert auf Tradition. Siehe auch das Bild, wo diese Veranstaltung z.B. gleich in mehrere Serien, Trofeo´s, eingebunden ist und im Gegensatz zu Deutschland mit der Tradition, den unterschiedlichen Wertungen, Ansätzen, Regionen und vor allem der Anzahl der Teilnehmer, verbunden mit regionaler Förderung der Sportler! und der Wettkämpfe in den Regionen! das auch rechtfertigt!
Die Serien haben (aufgrund der großen Teilnahme) reine Platz- oder Zeitwertungen. Ohne Formen von Age-grading, wie in anderen Ländern oder unserer Punkttabelle. Aber zurück zur Trofeo „Ugo Frigerio“, welche 2018 mit einem Finale in Mailand stattfindet. Hier der zeitliche Jahresüberblick:
…, aber die sind auch mal für mich genug. Egal, was da wirklich war, das Leben ist eine Ansammlung von Zufällen. Manchmal können „Zufälle“ so unwahrscheinlich sein, dass diese „Realität“ dann unerträglich wird. Hier ein AP-Bericht von James Ellingworth:
—> 180420 AP James Ellingworth
Kurz zusammengefaßt: Der auf Lebenszeit gesperrte russische Geher-„Magier“ Chegin betreibt in Karakul, Kirgisien, ein Sport-Center. Zufällig soll gerade dort die Vorbereitung russischer Spitzengeher, auch der für Taicang zugelassenen!, stattgefunden haben! Das alleine schon reicht mir, wenn man im großen, großen Rußland keinen anderen Ort zum Vorbereiten findet. Alles andere ist dann nicht bewiesen, wie Treffen der Sportler mit Chegin, Bilder? …gefakt? …oder Training durch Chegin auf dem Sportplatz?
Rußlands Antidoping-Behörde RUSADA faßt dann eine Woche später zusammen:
Was nun?
Die besten Ergebnisse von Birstonas, Litauen (zählt für die EUROPA-Challenge), stehen jetzt in der GEHSPORTWELT. In jedem Jahr starker Nachwuchs, ein gutes Sichtungs- und
Auswahlsystem sowie erfahrene Trainer sorgen jedes Jahr für neue Talente. In diesem Jahr, 1 Woche vor dem Weltcup in Taicang litt natürlich etwas die internationalen Teilnahme. Mit drei Ausnahmen stellten sich auch die eigenen Top-Leute nicht mehr an die Startlinie.
Denn nur die 18-jährige Austeja Kavaliauskaite (in Podebrady 51:43min), gestern in Birstonas 50:51min sowie die 22-jährigen Zvillinge Zivile und Monica Vaiciukeviciute – unser Bild, beide in Podebrady 2018 – testeten sich noch einmal vor dem Abflug ins ferne China.
Zivile war dort in Podebrady überraschend starke Vierte über 20km in 1:31:53h, ihre Schwester schaffte da 1:37:54h. Übrigends auch gute Anhaltspunkte für unsere deutschen Damen…! In Birstonas jedenfalls gelang die Generalprobe perfekt: Es gewann Zivile mit 45:36min (fast genau ihre Zwischenzeit bei den 20km in Podebrady) und Monika verbesserte sich als Zweite auf starke 45:42min. – beide mit 108 Punkten! Ob das gut war, das wissen wir nächste Woche um diese Zeit!
Es ist wieder Weltcup – Zeit! Zeit, sich auch darauf vorzubereiten, was uns da in 1 Woche nachts oder am frühen Morgen erwarten könnte… Aktuell heißt es ja nun offiziell Team-WM, es ist interessant, was da, wenn man es, so wie aktuell gewollt, hochrechnet, auf uns zukommen wird. Es ist also nicht mehr der „alte Weltcup“, wo man, um zu gewinnen, alle Wettbewerbe besetzen muss, sondern es geht um Titel! Titel in den Wettbewerben und die Einzelsiege bei den Wettbewerben. 2018 sind so erstmalig 12 Siege und 36 Medaillen, zu vergeben, die 50km der Frauen sind gleichberechtigt mit dabei. 33 Meldungen aus 16 Ländern, das ist schon phänomenal, wenn man bedenkt, 1) …welche Hindernisse da im Weg lagen und 2) …welcher Aufwand betrieben werden muss, um die 50km „halbwegs zu überstehen“. Der erste Sieg des internationalen Gehsports – schon vor dem ersten Start und ohne jegliches ZUTUN von der eigentlich dafür verantwortlichen Gehsportkommission…! Der zweite Sieg, das werden die Gesamtteilnehmerzahlen sein, auch wenn der Gastgeber das weit entfernte China und nicht ein freundlicher europäischer Wettkampfort ist! Gut, von den 386 gemeldeten Athleten aus 49 Ländern werden einige nicht starten (Reservemeldungen, Verletzungen), einige sind gar nicht erst angereist (Diniz, Toth), weil sie sich z.B. ausschließlich auf die EM in Berlin vorbereiten! Aber wir sind uns sicher, es wird eine tolle Show!
Die Schwergewichte! Das sind China, Spanien und die Ukraine, die in voller Stärke mit Ersatzleuten (26) gemeldet haben und in allen Wettbewerben in antreten. Spanien hat sogar 30 Athleten gemeldet (Ersatz zum Ersatz und Wahl 20/50). In 4-5 Wettbewerben meldeten Australien, Ecuador, Frankreich, Italien, Japan, Peru und die USA gemeldet. Mit drei Wettbewerben liegt Deutschland im Mittelfeld der Teilnahmen. Unter ANA dürfen sieben russische Athleten starten, die aber in keinem der Wettbewerbe ein Team stellen. Mexico startet überraschend nur über 10 & 20M im Team, keine Athleten über 50km M/W am Start.
10km M: Favorit vom Papier her Japan, wo eine neue Generation U20 im Doppel-Dutzend unter 43min geht, ständig im Vergleich und die besten Athleten bereits auf einen Einsatz bei Olympia in Tokio 2020 hoffen. Ansonsten China, Spanien, Mexico, u.a. mit dem jüngsten Teilnehmer, Cesar Cordoba, erst 15 1/2 Jahre, BL 42:36min!
20km M: Wer gewinnen will, muss Japan schlagen! Allerdings ist das mit 110 Athleten aus 42 Ländern der am stärksten besetzte Wettbewerb und Japaner haben ihre Superzeiten von Nomi City nicht immer bei Höhepunkten nachgewiesen. Natürlich auch hier Gastgeber China im Team und die Deutschen könnten in der Lage (ohne Ausfall!) sein, ihren 4.Platz von Rom zu verteidigen oder zu verbessern. Das hängt auch von großen Einzelkönnern ab, wie diese sich dann zwischen den Team-Playern beim Kampf um die Platzpunkte behaupten? Die Schar der Einzelkönner ist groß, angeführt u.a. von Dane Bird-Smith, Australien und Tom Bosworth, Großbritanien! Aufgrund der Sperre wissen wir sehr wenig von den Russen. Der 21-Jährige Mizinov ist dieses Jahr schon 1:18:54h gegangen und der Auftritt des 19-jährigen Supertalents Sergey Shirobokov ist uns noch von der WM im Vorjahr gegenwärtig. Der einzige Starter im Jugendalter ist auch ein Anwärter auf den Sieg.
50km M: Entschuldigt, zuerst! tiefste Verbeugung vor Jesus Angel Garcia! Der schon 48 1/2-jährige Spanier hat sich als Dritter bei den Ausscheidungen seines Landes mit 3:58h ein weiteres Mal für ein internationales Event qualifiziert! Die Karten sind noch nicht aufgedeckt, die meisten ohne NORM nominiert! Japan, Spanien, Italien und Ukraine sind zuverlässige Team-Player, für die eine Team-Medaille äußerst wichtig ist. Kommen alle Deutschen ins Ziel, wird es auch für sie spannend. Dann könnten sie an den letzten Erfolg vor 19 Jahren in Mezidon anknüpfen, als Trautmann, Ihly, Franke dort Dritte wurden.
10km W: Wer, wenn nicht China? Li Ma ist eine Welt für sich. Sollte sie gerade zu Hause patzen? Ansonsten viel Spannung, Entwicklung und es wird Überraschungen geben, egal ob aus Mexico, Japan oder z.B. einem südamerikanischen Land. Wer kann so lange wie möglich „mitschwimmen“ und dann über sich hinauswachsen?
20km W: Alles andere als China wäre gerade hier eine Überraschung! Von 16 Teams sollte es zuerst auch Italien aufs Podest schaffen. Alles Weitere ist schwer. Von Columbien über Australien bis Litauen könnte da die ganze Welt stehen. Endlich ist Deutschland wieder dabei. Die letzte Platzierung stammt von 2004, als man den 8.Platz schaffte. Wichtig für die Neulinge ist das Durchkommen! Wenn das dann wieder zum 8.Platz reicht, um so besser! Wir drücken die Daumen.
50km W: Hurra! Und die Weltmeisterin wird antreten, um ihren Weltrekord zu verbessern, was ich ihr auch zutraue. Ines Henriques, Portugal! Aber Achtung, „einziger“ Vorteil, ihre unheimliche Erfahrung! Ansonsten scharren 10 Athletinnen mit den Füßen, die alle bereits unter 1:30h die 20km gegangen sind. Aber zuerst die Teams? Immerhin treten da mit China, Ecuador, Spanien, Ukraine und USA bereits fünf Teams an, von denen die beiden amerikanischen Teams die Überraschung wären. Mein Favorit: Spanien.
Alter! Zwei Richtungen…, „jung“ und „alt“! Die jungen „Ausreißer“ sind benannt, die Ehrerbietung vor Garcia ist erfolgt. Über 20km ist es der 42-jährige Joao Viera, Portugal, 20km Frauen, die 43-jährige, in Portugal lebende Kristina Saltanovic, Litauen und über 50km der Frauen eine ganze Litanei von „Gestandenen“: Erin Taylor-Talcott, 40, Susann Randall, 44, beide USA und Lyudmila Yegorova-Shelest, 44, Ukraine! 13 der 33 Starterinnen sind 35 und älter. Auch Takacs, Pinedo, Spanien, da Rosa, Brasilien, Ordonez, Ecuador, Herrera, Guatemala, Yudkina, Yatsevich, Weißrußland oder Tallent, Australien, sie können alle am Ende ihrer Laufbahn noch einmal ihr großes Können zeigen, was (fast) allen wohl auf der „Kurzstrecke“ nicht vergönnt wäre. Respekt!
Außenseiter! Viele Einzelstarter von Chile bis Singapur! Die Afrikaner! Wo haben sie die Abstände verkürzt, wer hält wo wie lange mit? Wir widmen diese Rubrik den Holländern! Rick Liesting, 20km und Rob Tersteeg, 50km, starten für die Niederlande in China! Ich habe ihre Entwicklung in den letzten vier Jahren verfolgt und kann vor den beiden Edelamateuren, Anfang 40, nur den Hut ziehen! Sich nicht nur bei den Masters zu stellen, das ist schon ein Ding. Und dann der Aufwand…! Ich drücke die Daumen und werde die Entwicklung weiter verfolgen. Was alles so möglich ist!
Das ist die aktuelle Dopingliste der IAAF vom 26. April: