Bei der EM der Masters in Alicante 2018 schaffte Peter Schumm – nach seinen Erfolgen in der Halle bei der EM in Madrid auch im Freien auf der Straße mit 1:04:41h den Titel in der M75 über 10km – und damit Einzelgold! nach Deutschland zu holen. Die drittstärkste europäische Nation nach Teilnehmern (gerechnet) im Gehen, Deutschland und zwar hinter Spanien (70) und Italien (43), erkämpfte mit 23 gemeldeten Athleten immerhin starke 13 Medaillen (8 Einzel- und 5 im Team). Das sind die Medaillengewinner Einzel:

Gold: PETER SCHUMM, M75,  &  Gisela Theunissen, W75,   Silber: Steffen Borsch, M45, Wolf-Dieter Giese, M75, Ursula Klink, W70, Helga Draeger, W75,   Bronze: Udo Schaeffer, M65, Heidrun Neidel, W70,

(Anmerkung: Leider stimmen einige Berichte nicht, so z.B. beim DLV & GEHERTEAM die 1:06h von Udo Schaeffer, es waren dann doch „nur“ 1:01h, … schade!). Jetzt besser nun einige SPLITTER! Kleine Bildübersicht der Podeste…180518 Ali 10km Sieger M45M45: Steffen Borsch, dieses Mal Silber, 22 Sekunden hinter Porras, vor Aparcio, beide Spanien

180518 Ali 10km Sieger M65Bronze für Udo Schaeffer in der M65…180518 Ali 10km Sieger M75Gold und Silber für Deutschland in der M75 durch Peter Schumm und Wolf-Dieter Giese180518 Ali 10km Sieger W75Genau so wie in der W75 mit Gisela Theunissen und Helga Draeger!180518 Ali 10km Sieger W70Und auch ein Bild vom Podest der W70 mit Ursula Klink und Heidrun Neidel hinter der starken Ukrainerin Antonia Tyshko haben wir noch im Köcher. Hier die Ergebnisse der 10km:

—> 180518 Alicante EM Masters 10km, Einzel

—> 180518 Alicante, EM Masters 10km, Teams

Seit etwa 15 Monaten bereichert wieder ein Verein aus Eilenburg die Geherszene in Deutschland. Dabei sind die Fußtapfen des VfL von vor 20 Jahren doch sehr groß und mit dem nun neuen Dominator LC Eilenburger Land weder vergleichbar noch in der Tradition anhängig. Ein völliger Neustart, dem nun auch die Wettkampfpremiere vor Ort folgen soll. 10 bis 20 Kinder haben viele Wettkämpfe der letzten Monate bereichert. Nun soll es umgekehrt sein. Zu Hause! Etwas bieten, auch als Dank für herzliche Aufnahmen. Etwas darstellen, um vor Ort zu zeigen, GEHEN ist wieder da! Macht doch einfach mit…Eilbg KKuJSpBei Kreis-Kinder- und Jugendspielen sind logischerweise nur Disziplinen für Kinder und Jugendliche ausgeschrieben. Es werden im Gehen aber offene Wettkämpfe stattfinden, es sind Kinder aus allen Regionen, aber auch ältere Sportler herzlich willkommen. Details:

 9. Juni, 04838 Eilenburg, Ilburgstadion, Hainicher Aue

Meldungen bis 2.6. an Beatrix Steinbrück, Am Regenbogen 32, 04838 Eilenburg, rs_wpss_encode_strMeldung@lc-eilenburgerland.de

Gehstrecken: U12  1000m,  U14  2000m,  U16  3000m (ältere Athleten sind startberechtigt, aber bitte vorher melden)

Startzeit: 12.45 Uhr

Und das Interessante: Wenn man nicht nur auf Autobahnen fixiert ist, dann liegt Eilenburg genau auf dem kürzesten Weg von Süden und Westen nach Beeskow, wo am nächsten Tag ein weiterer neuer Wettkampf im Gehen angeboten wird. Wer dort also, wegen des Termin 10.6. früh in Beeskow, übernachten will, für den ist doch ein Start am 9.6. um 12.45 in Eilenburg ideal oder? Schaut mal und prüft noch einmal eure Absichten und Ideen!

Keine „Erfurter Stunde“ und 6 Tage vor Alicante…? Kann das „gutgehen“? Der ASV Erfurt ist mit seiner traditionellen Veranstaltung auf dem Kauflanddach 2018 ein Risiko eingegangen. Weniger Masters – und nun? 2018 rettete der Nachwuchs die Qualität der Veranstaltung – was die Gehsportdisziplinen betrifft. Insgesamt gab es 10 „Achtziger“:TESTMittlerweile ist nun auch der Erfurter ASV-Nachwuchs in den Achtziger Punkte-Regionen angekommen. Dazu zwei herausragende Athleten der AK11, Henriette Praters, Eilenburg und Lukas Rosenbaum, Stendal plus starke Nachwuchsathleten der LG Vorgtland! Schon kann sich die Qualität der Veranstaltung sehen lassen…! Danke Erfurt…, danke vor allem anMünchgesang, YvetteYvette Münchgesang! Für ihre Verdienste bei der Nachwuchsarbeit im Verein, besonders dem Finden und Entwickeln von Gehsportlern (-innen) beim ASV Erfurt wurde sie dafür während der Veranstaltung von ihrem Verein auch ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch für ihr großes Engagement und die viele Mühe!

Das heißt auch, nun für unsere Masters: Das ist der Stand vor Alicante!180510 EUCH ZZ nTaiAnezka Drahotova, Tschechien ist in Führung gegangen. Glückwunsch! Durch ihren 6.Platz in Taicang in sehr starken 1:28:40h scheint sie zu alter großer Form zurückzufinden? In Podebrady, als sie auf der zweiten Hälfte der 20km einbrach, vermittelte sie noch nicht diesen Eindruck. Dahinter, auch mit bereits 5 Starts in der Challenge 2018 unsere beiden starken Potsdamerinnen, die uns in diesem Jahr schon viel Freude bereitet haben, knapp gefolgt vom besten Masters 2017, Rick Liesting, Niederlande, der auch den Start in Taicang gewagt hatte.

Die unterschiedlichen Wettkampf-Teilnahmen (siehe letzte Spalte) verzerren immer noch das Gesamtbild. Bester mit 4 Starts ist Steffen Borsch auf dem 8.Platz, beste mit 3 Starts ist die Italienerin Anna Giorgi als Zwanzigste. Es bleibt spannend. Mit einem Klick geht es zur großen Liste mit der aktuellen Gesamtübersicht (alle bisher >80P.):

—>  180510 EUCH Zwischenstand nach Taicang alle bis 80 Punkte

Die Gesamtliste erfaßt aktuell über 1000 Sportler, die sich bisher schon bei den Wettkämpfen der EUROPA-Challenge 2018 versucht haben. Alle bisher registrierten Athleten werden im Verlaufe der Saison weiterhin berücksichtigt! Versprochen.

Das bekannte „Gehen auf dem Kauflanddach“ integriert in das Kindersportfest des ASV Erfurt ruft die Aktiven morgen wieder zu 10Uhr dorthin. Dieses Jahr für die Geher etwas weniger aufregend. 5 Tage vor den Masters-EM in Alicante werden kaum Athleten von weiter her zum Kauflanddach kommen…! Außerdem könnte man froh sein, wenn schon alle Erfurter kommen würden? Und, dieses Jahr gibt es ja dort keine „Erfurter Stunde“, für den Veranstalter mit mehr Aufwand verbunden. Das hätte natürlich einige Masters mehr gelockt. Vielleicht 2019 wieder? Der aktuelle Zeitplan, Nachmeldungen sind möglich:180512 Erfurt

Geschafft! Zu Himmelfahrt nicht ganz zugedröhnt! Bringt Zeit, die besten Einzel-Leistungen der Team-WM in die GEHSPORTWELT einzupflegen. Wo beginnen, wo enden? Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Nun stehen mit 174 weit über die Hälfte der 316 erreichten Finisherleistungen im Blog. Schaut ruhig mal rein…

Immer noch faszinieren die Leistungen! Auch wenn man es nicht original gesehen hat. Der große Kampf um die Plätze beim Abschluß-Wettbewerb, den 20km der Männer, unter doch schwierigen Bedingungen. In einer Minute! Zwischen 1:23:22 und 1:24:24h rauschen 15 Athleten auf den Plätzen 8 bis 22 ins Ziel. 8.Platz=Weltklasse, bis 22.Platz=“Mittelfeld“.

Keine Sorge (international) um den Nachwuchs. Asien (China, Japan) und Südamerika bestimmen das Geschehen. Australien und Europa bieten einige freundliche Lichttupfer! Die jungen Wilden Japans haben gerade (schon) den Anschluß zur absoluten Weltspitze geschafft. Der melden sich 2 Jahre vor Olympia in Tokio weitere 17-19 Jährige!!!

Klasse-Wettkampf der Frauen über 20km! Man vermißt die Russen nicht! Absolutes Weltniveau. Unter den TOP20 befinden sich Athleten aus 12 Ländern. TOP14 geht unter 1:30h, TOP57 unter 1:36h und da mischen gleich drei junge Damen aus Deutschland mit! Nahtloser Übergang zu den 50km…

Japaner düpieren den „Rest der Welt“, in der Startphase zu Fünft!!! gaaanz vorne. Unsere Männer auf dem 6. Platz dank internationaler Anwendung der Pit Lane. Und mit Taicang haben die 50km der Frauen auch ihre „GESELLENPRÜFUNG“ bestanden. Herzlichen Glückwunsch. Hier der Einfluß der Taicang-Wettkämpfe auf die aktuellen Weltbestenlisten:

Die 50km – Jahresbesten nach Taicang

180508 WBL 50Fr akt180508 WBL 50Mä aktNach unserer Übersicht finden wir die besten Deutschen wie folgt: 27. Nathaniel Seiler, 31. Carl Dohman, 50. Karl Junghannß!

Wie stehen die Nationen da? Was hat sich seit Rom, 2016, international getan?

2016 Rom:1605 Rom, Natwertung2018, Taicang:180506 Taicang, NatwertungChina hat seine ABSOLUT FÜHRENDE POSITION in der Breite weiter ausgebaut. Weniger Länder mit Medaillen, vor allem mit Siegern! Beste Entwicklung Japan von 1x Bronze auf 8 Medaillen, davon 4x Gold. Tokio ruft. Es folgt Ecuador in puncto Entwicklung. Deutschland, mit größerem Team, holte in Rom 1x den 4.Platz (20km Mä) = 5 Punkte und rauschte nun 2018 mit 2x den 6.Platz und 6 Punkten auf den 11.Platz der Nationenwertung.

Die Punkte von Taicang werden nun in die EUROPA-Challenge 2018 eingepflegt. Die sich daraus ergebenden neuen Zwischenstände werden am kommenden Wochenende, Ziel ist der: 13. 5. abends, einstellen können, hoffentlich? Habt bitte Geduld.

Zur Analyse der 20km Männer gibt es einige Vorbemerkungen! Reiht man nur die 5km-Abschnitte aneinander, war es doch eigentlich ein „normales“ gleichmäßiges Rennen? 20:30min, 20:17min, 20:10min und 20:04min! Das sind die besten Zeiten der einzelnen Abschnitte. Dem kam der Zweite, Wang Kaihua, noch am nächsten. Ziele: defensiver Start, Steigerungs- oder Ausscheidungsgehen, 39:30 – 40:30min die 10km angehen und dann DRUNTER bleiben, schneller gehen, gewinnen. Aber schon beim Angang machten unsere Protagonisten aber NOCH LANGSAMER. Wang und Pohle investierten in die eingeprägte Vorgabe, wenigstens 40:30min! Was sie noch knapp mit 40:48min verfehlten, aber „die Meute“ kam sogar 30 Sekunden langsamer durch…

180506 ANA 20kmM 2Oft nicht wirklich ernst genommen, auch bei 21 Grad kann es richtig schwül sein. Vielleicht hatten das die über 50 Verfolger im Hinterkopf, als sie Wang und Pohle mit 8 – 10s, max. 13! bei km 9 folgten? Hagen begründete das hinterher, er wollte nicht nicht in der Masse beengt gehen…? Auch auf seine Technik besser achten können? Ob das, wenn es echt stimmt, die zweifellosen VORTEILE des RUDELGEHENS aufwiegt? Vielleicht noch mal überdenken? Fakt ist auch: KM-Zeiten knapp über 4min, die beide anschlugen, sind durchaus „normal“, werden eher als „langsam“ und zu „verbessern“ gecheckt! Nur ganz Erfahrene merken, dass sie mit 4:07min GUT sind und steigern sich dann im Schluß-Viertel auf 4:02min pro km. Und Fakt ist auch: Es war Hagens beste Einzelplatzierung bei den „Großen“. Was er wirklich drauf hatte, das wissen wir nun (wieder) nicht.

Bekanntes Bild vom Beginn: Wang und Pohle vor dem Feld. Da noch in der ersten Reihe auch Christopher Linke! Was mag er in dem Moment gedacht haben? Bei km5 schon auf dem 38.Rang, dann nach Plätzen vorwärts. Man braucht nur das gewählte Tempo halten. Schon gewinnt man – ohne Überholen Plätze – durch Disqualifikationen und Aufgaben anderer! Das motiviert! Es geht voran. Zwar auf Kosten anderer, aber das ist „normal“, sollte ruhig „eingeplant“ werden. Unter den harten Bedingungen am 6. Mai in Taicang traf es so viele, auch bekannte, starke Athleten, die sich dann richtig übernommen hatten oder nicht mehr motivieren konnten…, Commonwealth-Sieger Dane Bird-Smith schon nach 10km, Mitfavorit Cai Zelin, China, Erick Barrondo, Guatemala oder Marco de Luca, Italien, gesamt bei 80 Finishern, 13 Aufgaben und 4 Disqualifikationen.

Aber es geht, ging auch anders herum, siehe Tabellen! Und wie! Eiki Takahashi, Japan, der Schnellste des dritten Abschnitts (20:10min) wurde durch 2min Pit Lane auf den 18.Platz zurückgespült. Pit Lane für Erwachsene! (Wann beschäftigt man sich „ernsthaft“ im DLV, Schlußfolgerungen für die Basis) damit? Die Japaner brauchten Eiki nicht, um im Team Gold zu holen! Bester mit 2 Strafminuten war Tom Bosworth auf dem 14.Platz, Kevin Campion war mit den 2min trotzdem noch Bester Frankreichs. Und der 4.Pit Laner, Artur Brzozowski, Polen, war ohne Team im Rennen. Was hat nun die neue Regel dem Gehsport gebracht? Normalität! Bisher kein Übertreiben, ein neuer Bestandteil des Gehens, Frankreich den 8.Platz bei den Männern, 20km. Deutschland den 6.Platz über 50km, Karl Junghannß und Australiens M U20 Bronze, Declan Tingay sowie Indien das Teamergebnis 14.Platz, Vikas Singh! Damit gesamt 9 Disqualifikationen weniger! Nur eine weibliche Sportlerin!

359 Starter, 204 Männer, 155 Frauen

316 Finisher, 174 Männer, 142 Frauen

17 Disqualifikationen, 12 Männer, 5 Frauen, Quote: 4,7%

Einschließlich der genannten Athleten mit 3 Anträgen (9) wären es aber 26!, Quote: 7,2% („normal“ und anerkannt sind 5-8%). Nun entscheidet selbst, was für Euch besser ist? Wir hören hier jetzt auf. Es gäbe noch so viel zu sagen… Aber das Leben geht (so gnadenlos schnell) weiter. Gute Nacht!

Kein Feiertag! Es gab wirklich in Taicang einen 3. Wettkampftag. Es wurde die nächste Runde des „China Grand Prix“ ausgetragen. Bei guten Bedingungen, nur 18 Grad und 70% Luftfeuchte…! 87 Männer am Start, auch für ihre Region. Es gewinnt Jun Cheng in 1:21:10h180507 Taicang 3.Tag vor Jiaxing Yin mit 1:22:08h. 10 Athleten unter 1:24h. Der Sieger, junger Mann, schon bekannt als Medaillengewinner der U18 in 2015.

Differenzierter sollte man dann den Start bei den Frauen sehen, denn da waren  „nur“ 20 Sportlerinnen am Start. Stark!, die Bronzemedaillen-Gewinnerin von Rio! Xiuzhi Lu gewinnt deutlich in 1:29:51h mit Vorsprung vor Sangzhuoma Ge mit 1:32:09h. Aber auch hier eine starke Breite der „zweiten Reihe“ mit sechs jungen Frauen unter 1:34h.

Er hat es sich wieder getraut! Hagen Pohle fühlte sich in Taicang wohl so gut wie in „alten Zeiten“! Es hat ja international auch schon 2x funktioniert, später aber nicht, wie z.B. in Rio und London…! Die letzten Jahre kamen seine Erfolge eigentlich als Fighter von hinten, dann mit Kraft und guter Übersicht beim Finish. Nun durften wir wieder 45 Minuten träumen, denn unser Hagen führte!

Aber nach 45 Minuten, AUFWACHEN, von ständigen Änderungen übermannt. Spannend! Nervenaufreibend! Überraschend! Mit 97 Fightern, von denen über 60 Athleten ständig ihre Positionen wechselten? Binsenweisheit: Der Sieger und die Platzierten stehen immer erst hinter der Ziellinie fest! Und, Sekunden, die man auf Kosten der eigenen Grundfähigkeiten am Anfang ÜBER – investiert!, bestraft der Körper am Schluß mit dem Dreifachen! An Menge von Sekunden. Mindestens… So kommt dann das Ergebnis zustande:180506 Taicang 20kmM TOP20Hagen Pohle rettet sich noch mit 1:23:44h ins Ziel und erreicht damit die beste deutsche Einzelplatzierung in Taicang! Vor Nathaniel Seiler (20.!). Ja, seit geraumer Zeit hatte uns Christopher Linke mit Traumzeiten und Top-Platzierungen richtig verwöhnt! Alle sprachen nur davon, es ist nun Zeit für eine Einzelmedaille! (..unabhängig davon hat er ja nun eine von 2012 nachgereicht bekommen!) Dieses Mal nicht einmal in der TOP20! Auch hier will ich nur Gutes sehen! Man muss so einen Wettkampf auch erst mal durchgehen! Und, auch auf Nils Brembach bezogen, die damit als Team mit einem kleinem Erfolgserlebnis, immerhin dem 6.Platz, nach Hause fahren!180506 Taicang 20kmM TeamWir führen das Mittelfeld an! Und mal ehrlich, an dem Tag war so nicht mehr drin! Zurück zum Positiven: Christopher Linke ist nicht mehr EINER DER GROSSEN FAVORITEN für die EM in Berlin. Zurück auf dem Boden der Tatsachen, nicht am Boden! Denn jetzt kann er sich viel ungestörter und in Demut vorbereiten, um dann trotzdem sein großes Ziel in Berlin zu erreichen. Zum Verlauf des Wettbewerbes und weiteren Fakten folgt eine Analyse.

Eigentlich sollte die Überschrift heißen: „Türken stehen wieder vor Wien!“ Aber die internationalen Meisterschaften finden dieses Jahr in Tampere, Finnland statt und es sind U20-Weltmeisterschaften! Also lohnt es nicht, darüber zu sprechen, wo man in Europa steht. Erst 2019 wieder. Die Türken haben in der W U20 mit Bronze bei der Team-WM bewiesen, was sie können und wohin sie wollen (und was passiert, wenn man Gehen nur ein wenig fördert!), nicht erst seit 2018 die Nr.1 in Europa! Wir berichteten.180506 Taicang 10kmW Team

China gewinnt vor Ecuador! Japan!, Peru und Australien in der TOP8! Aus Europa: Spanien Sechster und das kleine Portugal Achter. Alle Athleten dieser Länder vor unserer Besten. Wir halten dann auf dem 9. Platz mit der Ukraine mit, wenn wir denn da ein Team gestellt hätten… Auch als Anreiz für die Sportart und interessierte Jugendliche. Ukraine, USA und Frankreich tun das seit Jahren, auch in Taicang und sind sich so immerfolgenden Nachwuchses sicher. In der TOP15 ist Julia Richter 2018 leider nicht mehr zu finden:180506 Taicang 10kmW TOP15Sie hat in etwa ihr Niveau von Naumburg gebracht, nicht enttäuscht. Mit etwas langsamerer Angangzeit vielleicht noch in die TOP20 gekommen? Man weiß es nicht. Mit einer mittelfristig aufgebauten Partnerin dann u.U. über ein Team-Ergebnis noch motivierbar? Voriges Jahr noch um Medaillen kämpfend, sieht man wenig, was sie noch motivieren könnte? Schade.