Jede Woche Wettkampf in Deutschland. Ungewohnte Möglichkeiten! Plötzlich wissen da einige nicht, wohin sie fahren sollen, andere haben frustiert aufgehört. Allerdings gibt es auch Flecken, wo sich etwas tut (Hessen). Letztes Wochenende war für die Statistiker aus Deutschland Madrid, mit 2 deutschen Startern und Sangerhausen. Hier präsentierte sich unser Nachwuchs in der Breite doch ganz ordentlich, konnte so das Fehlen einiger müde gewordener Athleten unserer Masters etwas übertünchen. Wir berichten hier in diesem Beitrag über beide Wettkämpfe. Horst Kiepert grüßte am 1. Mai aus Decin. Hier will man das traditionelle Gehen am 1. Mai nicht „sterben“ lassen. Die Zeiten, wo man die Straße Decin – Hrensko sperrte, um dort 25km-Gehen zu absolvieren, sind leider vorbei. Aber im Stadion über 10 000m konnte man sich messen. Der neue Nationaltrainer hatte dort kurzfristig eine Serie in Tschechien!! installiert, siehe auch auf der Seite von SMOLA CHUZE! Zu Ehren eines verstorbenen großartigen Gehers, Organisators und Helfer, Dr. Petr Brandejski! Ich bin damals „gegen“ ihn gegangen – auch bei den 25km Decin – Hrensko – Decin! Das Interessante dabei und es gereicht mir etwas zu Ehren, was mich in schwierigen Zeiten, wie aktuell bei mir, natürlich enorm aufbaut. Denn man verwendet ohne Vorbehalte meine Punkttabelle für die Serie, was mich natürlich erfreut. Gerade VERGLEICHE sind wichtig. Bei kleinen Feldern in den einzelnen Altersklassen sind Vergleiche darüber hinaus sehr interessant und motivierend!

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Anmerkungen zum Bild: Im Ziel bestand zwischen den Plätzen 1-6 ein Abstand von 15 Sekunden. Christopher behielt den Überblick, passierte bei 19:43min zu Neunt die Halbzeitmarke. Karl bis dahin immer mit Blick zu Christopher war da mit 19:45min noch in der Spitze dabei, Es folgten 2x deutlich unter 4min. Damit sprengten zuerst David Hurtado, ECU, mein Geheimfavorit und dann Christopher die Spitzengruppe. Bis KM8, daher stammt wohl das Foto, dominierte Christopher die Spitze, konnte sogar den 7.km und auch den letzten KM in 3:52min absolvieren. Aber der Sieger, Francesco Fortunato, konterte den 9.km in 3:48min und setzte zum Sieg noch 3:45min drauf. Karl ging den 8. und 9.KM in glatt 4min! Konnte dann den vehement aufkommenden Franzosen Bordier mit starkem Schlußabschnitt von 3:55min in Schach halten und den 7. Platz sichern. Leider find ich noch keine Ergebnisse zu den Nachwuchswettbewerben. Hat die jemand gefunden? 

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Und nun folgen zum Schluß die Top-Ergebnisse von Sangerhausen:* 2. Anmerkung: Vielen Dank an die Leser, vor allem an die, die mithelfen! So freute sich Cora Kruse, daß ich sie „jünger gemacht“ hätte…, sie aber doch nicht auf die ihrer AK zustehenden Punkte verzichten möchte. Und Horst Kiepert gab mir einen Hinweis, wo ich die Nachwuchswettbewerbe vom großen Event in Madrid, letzte Woche, finden kann. Vielen Dank!

Die altehrwürdige Gran Via, eine der Hauptstraßen Madrids, auch „Madrids Broadway“ genannt, entwickelt sich langsam zu einem Eldorado des Gehsports! Dabei ist nicht nur an die Elite gedacht. Denn im Vorprogramm zeigen U14 & U16 über 3km und U18 & U20 über 5km ihr Können in der bevölkerten Innenstadt. Ein ideales Werbeinstrument für das Gehen. Jeweils über 30 Starter männlich und weiblich werben dann um internationale Wertschätzung des Gehsports, wie es Lokalmatador Diego Garcia Carrera!, der Neunter wurde, versprach. Und es war Werbung fürs Gehen, auch wenn Vorjahressieger Perseus Karlström, SWE, nur den 10.Platz belegte und vier Chinesinnen bei den Frauen eindeutig das Niveau bestimmten.Mit der deutschen Brille geschaut, kann man sagen, Christopher Linke und Karl Junghannss bestimmten das Weltniveau mit! Danke!

Gut, interessant für die Masters! Die können sich das erlauben. Auch in den Ländern, wo Frohnleichnam nicht Feiertag ist. in diesem Jahr fällt der besondere Tag auf Donnerstag, den 8. Juni! Da ist keine Sportruhe…! Deshalb ist es eine gute Idee der österreichischen Gehsportkommission, im Auftrag des ÖLV,  genau an diesem Tag im Wiener Prater die Österreichischen Meisterschaften 10km der U20 und Masters auszurichten, perfekt. Im Gegensatz zu nur je einer Meisterschaft für Masters auf Bahn und Straße in Deutschland, ist das Angebot für Masters in Österreich geradezu ideal! Und auch mit dem „Über den Tellerrand schauen“ sind uns die südlichen Nachbarn aktuell leider weit voraus. Denn imGegensatz zu uns“ sind in Wien: „Internationale Teilnehmer ausdrücklich willkommen!“ Vielleicht, weil sportlicher Wert, Austrahlung, Einnahmen sich dadurch erhöhen könnten? Aber lest doch einfach selbst:

Ausschreibung:    —>   Österreichische Meisterschaft, U20 – Masters, 10 km Straße

Natürlich hatten wir am letzten Wochenende auch einen überregionalen Wettkampf in Deutschland. Es ist den beiden Matadoren „alter Schule“, Carl Dohmann und Nathaniel Seiler, hoch anzurechnen, statt des „normalen“ Trainings am Wochenende, gerade eine Woche nach einem schweren Wettkampf in Erfurt, nun noch einen Trainingswettkampf draufzupacken! In „alter Ehre“ stellte man sich, wie schon jahrelang geschehen, diesem Meisterschaftsgeschehen! Respekt und vielen Dank! Auch positiv zu bemerken ist der klar zu erkennende Aufschwung hessischer Geher, vor allem in der größer werdenden Breite! Hier die besten Leistungen der Veranstaltung:Anmerkung: Bezüglich der Punkte werden wir nun bald die Zwischenwertungen für den Deutschen Geherpokal 2023 starten. Unsere Absicht, den Pokal über alle Altersklassen zu starten, beenden wir sogleich mit dem Versuch von 2022, als wir die Angelegenheit praktizierten. Wir möchten uns nicht in Belange von Leistungssport und Nachwuchs einmischen. Da verdienen andere ihr Geld mit! Aber gemeinsam für die Sache agieren, das wäre vom Prinzip her gut und richtig. Nach dem Abgang der Nachwuchstrainerin Gehen entstand eine neue Situation, wo man sich hätte neu aufstellen können. Dazu habe ich auch Gespräche geführt. ZB mit Hagen Pohle, Antwort: „Ich arbeite da nicht mehr mit. Versuchs doch…“ oder Alexander Preusche, Finanzer des GEHERTEAM: “ Wir haben so viel zu tun. Unser Potential ist ausgeschöpft.“ Damit lasse ich das gut gemeinte Projekt, was auch nicht überall Zustimmung bei den Senioren fand, wieder fallen. Wohl für immer…? Uns geht es ja im Gehsport in Deutschland so gut, daß wir nicht an einem Strang ziehen müssen? Schade… Gut, dann habe ich weniger zu tun und lasse es wohl für immer sein. Die GP23-Regelung gilt ab sofort nur für Masters: Alle LIGA-Wettkämpfe und angesagte BONUS-Wettkämpfe 1 werden für alle Masters in die Wertung aufgenommen. Nicht berücksichtigte Bonus-Wettkämpfe aller Art können „nach Zittau“ bis zum 2.11. mit Nachweis zur Verbesserung der GESAMTPUNKTZAHL nachgemeldet werden. Viel Spaß!

Wenn Ihr die zuletzt in die GEHSPORTWELT eingestellten Ergebnisse ohne Scrollen anschauen wollt, solltet ihr es heute bis spätestens Dienstag Mittag tun. Denn dann können wir endlich wieder Aktualität und Vollständigkeit der Daten zusammenführen. Mit den ukrainischen Meisterschaften in Lutsk, vom 25. 3. sind die letzten Daten der entstandenen Lücken gefüllt. Morgen können wir endlich mit allen „zwischenzeitlichen Daten“, ab der WM Torun, bisher nur vorn bei „aktuell“ aufgeführt, endlich auch die GEHSPORTWELT füllen. Dann ist es geschafft, das Vorhaben gelungen.

* Anmerkung, 25. April, 23.30 Uhr: Das Aktualisieren der Gehsportwelt ist fast geschafft. 6 Seiten Dudince, 2 Seiten Cordoba, 10 Seiten zu Torun und 3 Seiten zur spanischen Clubmeisterschaft haben nun auch ihren Platz in der GEHSPORTWELT gefunden. Bis zum 1. Mai wollen wir dann wieder aktuell sein. Denkt nicht, es wird nun leichter…! Denn nun wartet auf mich u.a. Wajima, Japan, siehe Splitter…! Mal sehen, wie ich mich entscheide?

Wie versprochen, in Anerkennung und Würdigung dieser heutzutage außergewöhnlichen Veranstaltungsreihe widmen wir der spanischen Clubmeisterschafts – Vorrunde diesen Extrabeitrag! 16 Orte, 20 Disziplinen, mit den Staffeln treiben also fast 3000 Athleten an dem Wochenende begeistert Sport für ihren Verein! Hier die besten der 128 Geher:

Diese Ausgabe nutzen wir nun dazu, die weltweit besten Leistungen, neben den schon dargestellten von Erfurt, auch in kurzer Form hier vorzustellen, ehe alles kompakt dann in der GEHSPORTWELT aufbereitet wird. Nebenbei bemerkt, in der GEHSPORTWELT sind wir gut vorangekommen. Mehrere Seiten wurden in den letzten Tagen eingestellt, um die Wettkämpfe vor der Masters-WM in Torun noch „schnell“ einzustellen. Nun fehlen nur noch Lutzk, UKR und einige kleine Wettkämpfe, dann können wir alle Seiten seither, die aktuell hier vorn behandelt haben, auch direkt in der GEHSPORTWELT einzustellen. Das könnte bis einschließlich des Wochenendes geschehen…

Damit sind wir kurz in die TOP-Ergebnisse des letzten Wochenendes eingestiegen, bevor wir die TOP-Ergebnisse vollständig in die GEHSPORTWELT einstellen. Ausgenommen sind hier die 16 Wettkämpfe der Club-Meisterschaft Spaniens. Hier haben wir uns kurzfristig doch für einen Extra-Beitrag entschieden, um das richtig zu würdigen.

Eigentlich soll es schnell weiter gehen, denn das war ein GEHSPORTWOCHENENDE! Außer aus Erfurt, GER können auch starke Leistungen aus über 40 Wettkampforten weltweit gemeldet und beschrieben werden. Mehrere Orte in Australien, wie jede Woche, Meisterschaften sowie Meeting in Banska Bystrica, SVK, das 57. Internationale Gehen in Olomouc, CZE, die XXI. Copa Pan – Americano in Managua, NIC und Blagnac, FRA, die starke 107. All Japan Champs 50/35km in Wajima, JPN oder Walnut, USA, wie auch die gleich drei Wettkämpfe der italienischen LIGA im Gehen, Vittorio Veneto, Nord, Prato, Zentrum und Acquaviva, Süd, alle sind mit dabei. Die 16 Wettkampforte der spanischen Clubmeisterschaften, mit Gehen! wo man an je 8 Wettkampforten M/W mit je 4 Orten sowohl der Honorar-Division und der 1. Division auch mit Gehern, also immer je 8 an der Zahl, antreten sollte, um für seinen Verein Punkte zu ergattern, diese SECHSZEHN Orte zähle ich jetzt hier nicht auf, um schneller weiter zu kommen.

Aufgrund von einigen Nachfragen beim Fazit gestern, siehe Beitrag, kann ich natürlich präzisieren, aber möchte doch vorab noch schnell feststellen: Nicht die Verursacher, Schuldigen und Verantwortlichen werden seit 4000 Jahren Menschsein an den Pranger gestellt, geächtet oder sogar einen Kopf kürzer gemacht, es sind die ÜBERBRINGER VON NACHRICHTEN, die es meist trifft. Die Info´s waren mangels Platz etwas kurz und nicht eindeutig. Dafür entschuldige ich mich. Aber man hätte es mit etwas „Tun“ auch selbst herausbekommen. Im Protokoll steht nur eine Disqualifikation und die ist unzulässig mit einer Zeit versehen, die unsportlich zu einer Ehrung bei den Deutschen Meisterschaften führte. Jetzt kann ich es ja schreiben, die ganze Familie Maier hat ungläubig und süffisant gelächelt – bei der Ehrung. Und auch den zweiten Fakt, alle Fakten, über die ich schreibe, sind immer doppelt belegt. Selbst dann überlege ich, ob ich es schreibe. Und jetzt tue ich es auch. Es war gar nicht die Absicht den jungen Nachwuchs in Erfurt starten zu lassen, noch weniger Teilnehmer, auch nicht die Eltern und Bekannten an der Strecke, wären die Folge, worauf dann Yvette Münchgesang – mit vielen Kindern und Eltern vor Ort, zurecht aufmerksam machte. Wenn jetzt, statt diese Idee richtig zu fördern, für 1km-Wettkampf! 9 Euro genommen werden, ist es das Recht von allen Trainern dieser Altersklassen, wie Helmut Reinefahl, das alles anzusprechen! Ich werde das IM INTERESSE DER SACHE NIE VERSCHWEIGEN! Man kann alles mehr oder weniger betonen oder in den Vordergrund schieben, egal. Die Frage bleibt, was hilft, hilft uns bei diesen Versuchen, irgendwie zu „überleben“? Nicht abgezockt zu werden! Deshalb der Fakt, deshalb das Erwähnen. Das Sportliche – siehe die Leistungen der Masters, 10km, ist längst auf der Strecke geblieben. Eine gute Nacht noch…

Eingefangen: Das Wetter und das Siegerpodest mit den meisten Punkten mit dem Sieger und auch neuem Rekordhalter über die 35km, Karl Junghannß, Top Team Thüringen, gemeinsam mit den beiden Badenern, Carl Dohmann und Nathaniel Seiler!

Als ob sich alles gegen diese Veranstaltung verschworen hätte? Es sollte einfach nicht das theoretisch so angestrebte tolle Event werden! Zu viel sprach schon im Vorfeld dagegen! Nur eine DM Straße bringt immer Org.-Probleme und keinen optimalen Zeitplan, immer weniger Interessierte, schmale Basis, kein Zusammenhalt und -gehen, dazu viel zu spätes Terminfestsetzen, zu späte Ausschreibung etc. zusammenfassend kann man wohl sagen: MAN WILL EINFACH NICHT!

Wollte der Wettergott auch das noch testen? Man gewinnt fast den Eindruck! Das Wetter und was da auf die Ausrichter zukommen würde, stand mindestens 14 Tage vorher fest, auch Erfahrungen aus dem Vorjahr bei ähnlichen Verhältnissen in Frankfurt/M. bekannt! Wo war denn da ein Kiosk, wo die heißen Getränke vor Ort, wo die trockenen Ecken, die zumindest durch den Aufbau eines großen Zeltes und Ehrung da DRAUSSEN alles etwas abgemildert hätten? Stattdessen wurde die Veranstaltung zusätzlich mit Mitteldeutschen Meisterschaften weiter aufgebläht! Nicht mit „zusätzlichen Startern“ nur Siegerehrungen vermehrt und das nun dreifache Startgeld (10km, 20km, MDM) für nur einen Wettkampf!

Wir wollen Veranstalter und Ausrichter wirklich keine „böse Absichten“ unterstellen. Aber geschieht alles im Interesse der Sportler? Seit Jahren im deutschen Gehsport…, NEIN! Die 10/20km der Masters oder 20/35km der Elite zusammengelegt, spart so Meisterschaften. Mehrere… Leistungen über 10km wirken international oder in Bestenlisten wie von einer anderen Welt, sind unsportlich, klauen uns einen wichtigen Straßenwettbewerb im Jahr – mindestens! Mit dem Zusatz „Mitteldeutsche“ werden nun 2023 die LG Vogtland, die nun nur einen kleineren Wettkampf ausrichtet, die Freunde des Straßengehen allgemein und die aktuell Kranken bestraft. Hätten sie doch zu einem anderen Zeitpunkt dann vielleicht doch eine Startchance? So werden Straßenwettkämpfe und Sportler immer weniger. Die stimmen längst mit den Füßen ab und gehen. Aber nicht mehr zu uns, zum Wettkampf!