Freude Toll

So, mit den vielen neuen Ergebnissen in unserer GEHSPORTWELT (über 100 Datensätze) sind wir wieder aktuell. Ihr könnt euch auf Top-Leistungen aus Woronowo, RUS, Nitra, SVK, Middle Park, AUS, Rieti, ITA, Neuilly-sur-marne, FRA, Druskininkai und Lazdijai, LTU sowie Banska Bystrica, SVK, freuen.

Yohann Diniz hat in seinem Interwiev Fragen aufgeworfen, die nun auch bis zu uns hierher „zurückschlagen“, z.B. die Sache zum Stadion…1909 Katar stadiumWirklichkeit! Das sind sie, die Riesendüsen, die einen erträglichen Stadionbesuch in Doha, Katar, mit einem Herunter-Kühlen von bis zu 45 Grad auf 26 Grad überhaupt erst ermöglichen! Die Klimabilanz? Nicht nur die Vergabe nach Katar ist umstritten… Haben denn Gretas Anwälte schon eine Wutrede für die Eröffnung dieser WM am kommenden „Friday for future?“ fertig? Oder fliegt sie dort nicht hin?

Zu Hause ist das alles nur aktuell mit Abschalten oder Humor zu ertragen. Sehr gut traf man das wohl alles in dieser Kolumne aus dem „top magazin thüringen, Herbst 2019“, extra für euch. Nicht voreingenommen, hat das sehr gut mein Gefühl dazu ausgedrückt:

—>  KLIMA, DU NERVST

Ganz kurzfristig !!!, nach „jahrelanger planmäßiger organisatorischer Vorbereitung“ und monatelangem harten Training der Athleten genau auf diese, auf sie zukommenenden Strapazen, hat die IAAF nun plötzlich die Absage der 50km-Gehwettbewerbe und des Frauen-Marathon im Sinn! Soll das positiv sein? Sollen die Betroffenen sich nun freuen? Wir zitieren aus einem Interwiev mit Ikone Yohann Diniz zu diesen Vorstellungen:

Google Übersetzer (als Helfer genutzt):

„Es ist überall“, reagiert Yohann Diniz auf die durch die Hitze gefährdeten Wettkämpfe. Der amtierende Weltmeister im 50km Gehen, Yohann Diniz, verweist auf die verspätete Überlegung der Organisation: „Ist es gut, drei Tage vorher aufzuwachen?“
Du hast gerade von der Nachricht erfahren, dass Langstreckenveranstaltungen, wie das 50km Gehen, in Doha abgesagt werden könnten. Deine Reaktion? Yohann Diniz (YD): „Schon bei der Planung der WM in Doha wussten alle sehr gut, dass es nicht nur 20 km werden. Wir wußten, dass es zu dieser Jahreszeit sehr heiß ist. Alles nicht neu, aber ist es gut, drei Tage vor der WM aufzuwachen? Es scheint, man überlegt, was danach, bei großen Problemen, passieren könnte? Ja, das ist gut, denn sie wollen die Athleten und ihre körperliche Unversehrtheit schützen. Aber vielleicht früher, nicht erst drei Tage vor dem Start. „
Sie stellen also die Wahl von Doha als Austragungsort dieser WM in Frage? YD: „Es wurde hier geplant, also mussten wir das hier berücksichtigen. Wir wussten, es würde heiß werden,…  Über alles mußte vorher nachgedacht werden. Nicht, Athleten in Gefahr bringen, sie so als Geiseln nehmen. Wir bereiten uns monatelang darauf vor, für einen Wettkampf, der alle zwei Jahre stattfindet, gerüstet zu sein. Wir haben Kinder, eine Familie. Wir tun alles für ein gutes Abschneiden bei der WM, versuchen, uns richtig vorzubereiten. Wir fahren in viele Trainingslager, um dann drei Tage zuvor zu erfahren, dass wir möglicherweise nicht starten. Wir werden es nur Stunden zuvor wissen. Ganz zu schweigen von Fragen, die sich dabei stellen wie: Ist es gefährlich oder nicht, wenn man anfängt oder nicht, riskiert man, z.B. seine Chancen bei den Olympischen Spiele in Tokio… Dies sind Dinge, die man im Vorfeld hätte klären müssen. „
Wie werden Athleten oder Du reagieren, wenn wir uns mit einer Absage der 50km auseinandersetzen, einige Stunden zuvor angekündigt? YD: „Wir werden angewidert sein, es wird einige Missverständnisse geben, aber es kann auch eine kluge Entscheidung der Organisation sein. Es ist ein Platz zwischen zwei Stühlen. Z.B., wenn es zu heiß wird, wenn Bedingungen zu schwierig werden, ist es eine gute Entscheidung… Aber wenn man die WM in Doha auf diesem Datum haben will,… da habe ich meinen Verband gefragt, es gibt ein klimatisiertes Stadion, warum nicht die 50 km dort machen?“
Ist das dann Amateurismus (Anmerkung: Für mich eine Beleidigung aller Amateure!!!)? YD: „Ich weiß nicht, es sind lange Wettkämpfe. Wir wussten, dass wir davon betroffen sind. Unter solchen Bedingungen ist es gefährlich, auch nächstes Jahr in Tokio wird es dasselbe sein. Startzeiten bei den Olympischen Spielen sind auf 7Uhr verschoben, also mit gesamten Ablauf, Beginn 5:30Uhr. Zwei Jahre hintereinander ist es in Tokio im August so sehr heiß. Jüngste Testwettkämpfe, z.B. im Triathlon, hatten einige Unannehmlichkeiten,DOHA Wetter Dinge, die unverständlich sind. „
In Doha sind die gefährdeten Ereignisse spät in der Nacht, um 23:30 Uhr geplant … YD: „Zu dieser Zeit gibt es „nur 33-34 Grad „, aber gefühlte 43-44 Grad. Wir sind in einem Ofen, man denkt, es ist eine Schande, sich jetzt zu bewegen.“
Für den Fall, dass der Wettbewerb aufrechterhalten wird und dass es 45 Grad Gefühl gibt. Gehen Sie das Risiko ein, den Test zu machen? YD: „Ja, ich stelle mir die Frage, ich wusste, dass es diese Bedingungen gibt, auf die ich mich vorbereitet habe, aber… Nur, wenn große Denker anfangen zu denken, dass es gefährlich sein kann, ist es das, dann muss es sein. Sie müssen die extremen Bedingungen meistern. Ich habe in Osaka z.B. harte Bedingungen erlebt, als ich Vize-Weltmeister wurde oder bei den Rio-Spielen 2016, bei denen ich körperliche Probleme hatte.“
Foto: Aus „facebook“ gepostet vom überglücklichen Masters-Sportler Dominic King, GBR, der noch einmal die Quali für ein TOP-Event schaffte

Welche Lösungen halten Sie angesichts dieser späten Ankündigung für möglich? YD: „Abgesehen von dem Wettkampf im klimatisierten Stadion … wäre eine andere Option – Athleten scheinen (lt. IAAF dann) ja in der Lage, 20 km zu gehen – den Wettbewerb zu verkürzen. Wenn die Organisation die 50 km absagt, sollten wir eine kürzere Strecke gehen dürfen, auch wenn dann nicht die gleichen Athleten gewinnen, weil dazu nicht die gleiche Vorbereitung nötig ist. Ich habe meine Vorbereitung eindeutig nur auf die 50 km gelegt, ich werde damit keine ähnliche Leistung auf kürzeren Strecken wie den 20km erreichen.“
Das ist der Irrsinn mit der IAAF!
Wir ersparen uns große Sprüche, eigentlich war schon damals – auch hier – mit dem Werten der Vergabe nach Doha schon alles gesagt. Alles kleine Bausteine, so man meint, dem großen Geld folgen zu müssen. Garantiert wird so die Leichtathletik nicht attraktiver. Punkt! Es gibt nur zwei Möglichkeiten: A) Man war wirklich so DUMM, OBERFLÄCHLICH, sollte deshalb alle Verantwortung abgeben, B) Der Komplott ist noch viel, viel größer als „nur“ Geld! Man schafft auf diese Art, das 50km-Gehen als eine viel zu große Belastung für die Menschheit endlich ab. Dabei waren die letzten beiden Großereignisse Olympia und WM über 50km Gehen besser und interessanter als jeder Marathon! Vielleicht ja das alles auch deshalb? Und nun gut.
 Ein Fazit?
Gerne zitieren wir statt unserer viel zu inkompetenten Worte dafür die Magdeburger Ex-Weltklasse-Kugelstoßerin Nadine Kleinert (nun mit 1x Olympia-Silber, 5 WM-Medaillen) aus „Die Welt“: „Sie geht hart mit der Leichtathletik ins Gericht. Die Olympia-Zweite, die heute als Paketzustellerin arbeitet, prophezeit den Tod der olympischen Kernsportart und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.“ Aktuell 15x (Rekord) wurde sie z.B. wegen Vergehen (Doping) anderer in ihren Platzierungen bei internationalen Meisterschaften hochgestuft! Eine andere Geschichte, aber wieder ein Baustein zum…

Wir hatten bereits am 4. September vorab schon einmal auf die DM, 10km Straße in unserem „Mi zu Mi“ verwiesen. Nun sind es nur noch 5 Tage und dann ist DM, der sich 2019 nur 46 Senioren (17W/29M) stellen. Eigentlich zu schade, um dafür stundenlang eine Bundesstraße richtig zu sperren! Aber die Ausrichter haben es nun noch einmal so versucht. Dafür unser großer Dank! Wenn alle kommen, dazu noch die 31 Starter, die für die Rahmenwettbewerbe gemeldet haben „iss ja nu mal halw jut“.190928 GleinaKein „Hype“ um die Startzeiten, wer sich auf die Flyer (1/2 Jahr oder uns…) verläßt. Beim DLV waren sie wohl nicht richtig und wurden kurzfristig noch geändert? Unsere Masters-Riege stellt neben den DM-Startern in 18 Altersklassen! auch noch weitere Athleten in den Rahmen-WK, von denen Josef Smola, Prag, M55, der wohl bekannteste ist. Hier nicht aufgeführt sind die 20km als Rahmen-Wk. Dort stellt sich bekannter Nachwuchs des SC Potsdam in der U20 den schweren künftigen Anforderungen im Erwachsenenbereich. Wir sind gespannt wie das Josephine Grandi, Johannes Frenzl und Jakob Johannes Schmidt meistern?

Nächste Woche um die Zeit stellen wir Euch dann hier die 10km-Meister 2019 vor!

Bevor wir zum Sport kommen, eine erfreuliche Meldung zu unserem leidigen Thema der letzten Tage. Transparenz fordern, das lohnt sich, zumindest, um Abläufe zu verstehen und um Absichtserklärungen für zukünftiges Handeln einzuholen. Das ist gelungen. Nicht durch Deutschland bzw. deren Verantwortliche oder jemand der sich überwindet und etwas tut. Nein. Und wenn ihr Nachstehendes lest, werdet ihr hoffentlich auch verstehen, das es definitiv FALSCH WAR, nach den 10km KEINEN DRUCK auszuüben. Unter dem Motto: Da werden sich schon welche finden…. hamm se ebn nich! Was ich auch gut finde: Und! Man fordert sogar Klar- und Deutlichkeit! (Anmerkung: Auch mein tolles Verhältnis zu Dieter Massin war nicht sofort bei 100% und definitiv ohne Vorschußlorbeeren beiderseits! Respekt und Achtung haben wir uns beide vor 10 bis 18 Jahren gegenseitig erarbeitet, siehe Medaillen 2011 Gent).

1) Dr. Franz Kropik, Österreich, hat nun schnell klares Statement, auch als Messlatte für die Zukunft, erreicht! Glückwunsch!

„Lieber Franz, danke für die Rückmeldung.

Du brauchst dich nicht zurückhalten. Moreno hat erkannt, dass er grundlegende Fehler gemacht hat. Vito Vitorio hat sich auf sein Wissen verlassen und hatte selbst keinen Kopf für die wichtigen Details, die mir sofort aufgefallen sind. Leider konnten Vesna und ich nicht für Veränderungen sorgen, weil wir keine Checkliste vorfanden. Selbst die Vermessungsprotokolle lagen nicht vor. Moreno hat dies erkannt und tritt aus allen Positionen zurück.

 Das Orga Team hatte sich völlig überschätzt – dummerweise aber Hilfen für nicht notwendig gefunden.

Unsere Lektion haben wir gelernt: 1) Die Streckenprotokolle müssen bei der Vorbereitung des Technical Manuals vorliegen. 2) Die Strecken müssen eine 2 × 500m Länge aufweisen (Anmerkung: Nach den letzten Schlappen verständlich. Aber NICHT NOTWENDIG. Geher müssen nicht auf eine Autobahn!). 3) Die Runden müssen angezeigt werden. 4) Bei Temperaturen über 25*C müssen Wasserduschen auf der Strecke sein. 5) Am Ende steht Wasser und Obst ausreichend zur Verfügung. 6) Die korrekt abgemessene Strecke steht eine Stunde vor Start zur Inspektion bereit. 7) Die RWJ haben eine internationale Lizenz und müssen auf dem Besonderheiten der Senioren vorbereitet sei. 8) Es stehen 2 Safety Officer bereit. 9) Für die Strecken wird eine Maximalzeit festgesetzt,  um darauffolgende Starts nicht zu verzögern. 10) Sorgt ein Athlet aufgrund mangelnder Technik zu einer Verzögerung des Starts, wird dieser disqualifiziert (?? war das für irgendwas ein Grund? Verspätungen gab es doch schon vor dem 1. Start?).

Gruss Kurt  (Kurt Kaschke)“

1) Ich dachte, das ist dafür eingesetzten Verantwortlichen bekannt? 2) Nun müßten wir nur noch wissen, wer das zukünftig einhalten soll und wer das aus dem Kreis der Verantwortlichen kontrolliert (ohne einfach nur Vertrauen auch echt prüft)? 3) Und dann muss auch irgendwann gut sein…. Wir sind hier Informationsquelle und Berichterstattung, nicht Clearingstelle oder Richter!

2) Jetzt geht es mit Feuereifer an die zurückgestellte GEHSPORTWELT!

Das ging ja nun mal organisatorisch mit dem geplanten Urlaub im Lahntal in die Hose. Inzwischen wieder zu Hause wird aufgearbeitet. Über 100 Top-Leistungen stehen schon wieder neu in der GEHSPORTWELT.

 

Da kann man sich bis aufs Messer streiten, wenn etwas mißverstanden wird! Stimmts? So sträuben sich mir die Nackenhaare zum ersten Mal, wenn offiziell von „Short Road Race Walking“ als Bezeichnung des zu kurzen geratenen 10km-Gehen geschrieben und gesprochen wird. Zugegeben, meine Englisch-Kenntnisse sind gering. Aber ich spüre sofort, mit der Bezeichnung, nur „short“ ist mir dabei etwas zu kurz! gekommen.

Es war nur so ein Gefühl. Aber als mir dann WERFER !!! Fragen stellten, ich merkte, die wollen mich vielleicht versch…, dennn: „Ganz schön lang, die kurze Strecke!“ provozierte meine Denkzellen. Ja. Kurz? Fast 10km! Da merkte ich, das Gefühl, s.o. ist BERECHTIGT! Hier wird uns etwas vorgemacht. Hier will man etwas verwischen! Ist man wirklich so pervers? Und die Nackenhaare sträuben sich zum zweiten Mal!

Erstaunt hat mich dann, das „Betroffene“, also die, die das alles 1x bzw. 2x ausbaden mußten, sich gedanklich an diese „Offizielle Bezeichnung“ halten (halten müssen??? Warum nur?). Opfer gründen Opferverbände, tun alles für Gerechtigkeit. Wenn das nicht zu ändern ist, alles dafür, das anderen DAS NICHT widerfährt! Nie werden sie sich mit Begriffen der Verursacher einverstanden erklären, geschweige benutzen! Nackenhaare sträubten sich ein drittes Mal!

Wenn man das einigen „Betroffenen“ mitteilt, gibt es welche, die nicht nur die offizielle Bezeichnung wollen (müssen), sondern die mich, der auffordert, darüber nachzudenken, richtig echt und doll angehen. Den Mahner mobben, den Nachdenken-Macher! Siehe oben, Beginn! Das ist nicht nur schade. Vor allem, wenn sie wesentlich bessere Englisch-Kenntnisse haben als ich. Und die Nackenhaare sträuben sich zum vierten Mal!

Na gut, auch ich denke nach, wie besser machen? Wie politisch korrekt, außer überall mit vielen Leuten auf Klarstellung dringen? Einen Begriff finden. „UNDERSIZED“ war da für mich ein treffender…, aber so langweilig! Nur Anführungszeichen? Nee. Also machen wir es wie die anderen. Aber mit einem kleinen zusätzlichen Zauberwort, was alles sagt, das auch genüßlich verhindert, daß sich meine Nackenhaare ein fünftes Mal sträuben.

„Too short road race walking“

190914 W.Hammer, Antwort 17.9Langsam weicht Zorn und Groll zu Ironie, wie jetzt die vielen Zuschriften beweisen, das alles irgendwie zu verarbeiten. Hier z.B. Wolfgang Hammer, für mich sehr gut, aus der Ferne von Regensburg zu Eraclea hin, zu vermelden weiß. Auch mir hat diese Art von Nackenmassage, von mir ungewollt sowie für mich zeitraubend, geholfen. Vielen Dank den hier (sicherheithalber und mit Absicht…) ungenannten Mit – Schauspielern.

Und den Blick nicht nur auf die „bösen, unfähigen Italiener“ werfen, das meint in etwa unser Leser Hans-Jürgen Möhring (wie ihr merkt, ein Kenner des Metiers):190917 Hans-Jürgen Möhring

190914 Med ges, Gehen

wird fortgesetzt… (durch die vielen Telefonate, Mails, Stellungnahmen, Unterstellungen etc. aktuell, die anderen vielleicht bei ihrem ständig zur Schau gestelltes Ego helfen könnten, aber mir für ZDF *Zahlen, Daten, Fakten*, verbunden mit vielen Recherchen, leider, leider nur Zeit raubt, also hier nur ein paar schöne Bilder zum Abrunden *danke auch Peter): 190914 Eraclea44
An der Medaillenausbeute Deutschlands waren in hohem Maße die älteren Jahrgänge M/W beteiligt. Hier Silber durch Wolf-Dieter Giese und Gold durch Peter Schumm.190914 Eraclea45Die beiden Athleten boten harte, sehenswerte Fights miteinander! Holten GOLD „en masse“! Dabei konnte sich der „Jüngere“ über 20km knapp durchsetzen: Der 77-jährige Peter Schumm, Deutschland, gegen den 83-jährigen Romolo Pelliccia, Italien! 20km: Peter, M75, Gold in 2:18:32h, Romolo, M80, Gold in 2:19:47h. Dazu für beide Teamgold über 20km und bei dem „Too short event“! Da hatte Romolo seine Nase 1:17min vor Peter im Ziel. Bei den 5000m, ohne Peter, konnte sich unser Felix Maier gegen Romolo knapp mit 16s Vorsprung durchsetzen, als ebenfalls da beide GOLD holten. Felix 32:45min zu Romolo 33:01min, der so bei 3 Starts fünf Goldmedaillen schaffte! Was für ein Ergebnis!

Ohne sieht es bei den 20km so aus:190914 Eraclea, 20km Med, EinzelUnd „mit“ kommen Italiener und Franzosen GANZ GROSS raus:190914 Eraclea, 20km Med, GesEin silberner Tag für Deutschland! Bemerkenswert ist die Tatsache, die deutschen Medaillen-Gewinne konzentrieren sich auf die AK 75/80. Von diesen AK kommen gleich alle fünf Goldmedaillen der Deutschen über 20km (ja, weiblich W70, aber das Teamgold mit den erfahrenen Athletinnen der genannten AK). International möchten wir unbedingt das Auftreten der italienischen und französischen Teams hervorheben. Eine bemerkenswerte Breite (etwas neidvoll). Interessant auch, Gehergroßmacht Spanien schwächelt etwas über die 20km. Einzel überdeckt mit 4 Gold noch die Breite. Aber bei den Teams gibt es dann nur noch 1x Gold in der M50.

Montag beginnt die ARBEITSWOCHE. Im allgemeinen dauert sie bis Freitag! Das haben einige vergessen. Wir halten uns daran. Nur, ab Donnerstag ist Urlaub beantragt. Nun geht es weiter mit der Auswertung der Masters-EM…, damit vorrangig!

Ich möchte Konsequenzen spüren, sehen und verstehen, nicht Rücktritte verkraften.

Als Konsequenz genannter Vorgänge (zumindest um das Gehen) ist heute ganz aktuell Moreno Beggio von all seinen Ämtern zurückgetreten. Er ist in der Geherszene bekannt, hat große Erfahrungen und ich glaube auch, war (muss man nun wohl leider in dieser Zeitform schreiben), durchaus als hochkompetent!, ehrliche „Haut“, auch athletennah

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190914 Eraclea, Str. Smola, FrageAuch unser tschechischer Freund, Josef Smola, ruft vormittags erbost um Hilfe, seine erste Mail war nicht „stubenrein, erspare ich Euch! Aber seine Fakten bleiben:190914 Eraclea, Str. Smola*   *   *   *   *   *   *   *   *   *  

bekannt. Nach dem 1. Strecken-Streckenaussetzer am Mittwoch versuchte er sich noch in Erklärungen, in der Vorbereitung ALLEINE gelassen gefühlt, hätte er alles zur Strecke einer Person in Verantwortung gegeben. Nun, nach dem Samstag-Debakel, gab es keine Erklärung mehr. Zu sehr wird ihn selbst persönlich geschmerzt haben, selbst nicht noch einmal alles kontrolliert zu haben. Damit sinken die Chancen zum Aufarbeiten und zum Vermeiden solcher KRASSER Dinge auf den Null-Punkt. Ich orakle mal, es ändert sich nichts! Es wird nichts aufgeklärt. Wie überall gibt es ein „WEITER SO!“, obwohl es nicht sooo weiter gehen kann. Es wird (gehofft) alles sehr schnell (zu) vergessen. Und die Dinge sind ja NICHT NEU, sondern hausgemacht! Nur kurz Beispiele: 2006 Poznan: Strecke autobahnähnlich, halbseitig gesperrt, voller Verkehr und fast 40 Grad!, 2011 Gent: Streikähnlicher Zustand durch Zwist zwischen Flamen und Wallonen, 5h sitzen die Geher brav auf den Traversen und warten auf die Team-Auszeichnungen. In einer Nacht-und Nebelaktion sichere ich mir alle Medaillen und ehre die deutschen Geher 4 Wochen später in Ahlen beim Wettkampf offiziell; oder: Medaillen fehlten auch für die Teams in Sacramento oder zu kurze Strecken gab es auch schon. Dick Gnauck erinnert sich an die Masters-WM in Brasilien. Alle wußten von der zu langen Strecke von 10,5km beim ersten Straßenwettkampf. Trotzdem mußte man vier Tage später über 21km! antreten, weil eine „Neuvermessung“ angeblich zu teuer geworden wäre. So viel zum wirklich sportlichen Wert! UND WIR LASSEN UNS DAS IMMER ALLES GEFALLEN!

Wer sich mit Außenansicht dieser Geherproblematik nähern will, liest bitte auch (noch einmal, jetzt, zu den 20km) den Beitrag von „lampis“, www.lampis.net! zumal Axel Hermanns auch noch ein gelernter und guter Journalist ist, …hier einfach an der rechten Seite klicken. Klar und deutlich, ist dem nichts mehr hinzuzufügen und ich möchte mich jetzt auch wieder den sportlichen Aspekten widmen.

**  Bitte beachten! Letzter Abschnitt mit weiteren Info´s gespickt, verändert! ** Verharmlosen ist, wenn ich das Ganze, jetzt, wie es mir zuerst eingefallen ist, als

KINDERGARTEN

bezeichnen würde. Vor allem, der Vorgang wäre auch eine Beleidigung für die guten Kindereinrichtungen. Bedienen wir uns dieses Mal anderer Seiten. Z.B. von kräftigen Typen mit kräftigen Sprüchen. Die Stimmen kommen aus dem Wurf/Stoß-Lager und bezeichnen das Ganze als

VOLKSVERARSCHE.

Wer das alles genau nachlesen möchte und sich auch dafür interessiert, was anderen Disziplingruppen in diesem „Tollhaus Masters-EM in Venedig“ so widerfahren ist, der klickt doch gleich hier an bzw. bedient sich der voll-umfänglichen Darstellung aller Dinge über den Button hier an der Seite, unser Verbindungsglied zu den Werfern über „lampis“: http://lampis.net/index.php/9-nachrichten/2347-beim-10-km-strassengehen-war-die-streck-875-meter-zu-kurz

Und da man dort klarer spricht, nicht alles beschönigen will und muss, vielleicht auch (als Werfer/Stoßer) etwas näher am Geschehen die Ohren und Augen hat, wird nicht, wie bei uns von 400-600m zu kurz gesprochen sondern KONKRET VON 875m! Das ich mich bei dem Fakt nicht „einkriege“ könnt ihr bestimmt verstehen oder? Da haben wir uns wieder richtig schön einlullen lassen, Strecke zu kurz, etwas, man gibt es schnell zu, ja, schont Statistiker und Wirrglaube von Athleten, diese Zeit in dem Zustand und Alter geschafft zu haben. Ja, ich HABE MITGELULLT! Wem nützt´s? Immer dem Erhalt der Macht! Keiner hat ein Vermessungsprotokoll offiziell gesehen. Fakten, Erkenntnisse oder Änderungen wurden nicht offen auf den Tisch gefordert. „Alles ist gut“. oder auch „So was passiert NIE WIEDER!“ Ja sollte doch so sein…

Denke nie, es kann nicht schlimmer kommen!

In der großen und der kleinen Politik, im Sport! Wenn sich das bewahrheitet, was da Samstag mit der NEU ERRECHNETEN STRECKE (vermessen? und bei der Größe des Vergehens bestimmt vom Chef persönlich kontrolliert?) für die 20km passiert ist….! Dann weiß auch ich nicht mehr weiter. Dieses Mal waren die 20km wohl 400 – 500m zu lang??? Wie bitte? (Patrice Brochot, Frankreich, Star der M65 spricht von 580m GPS). Wer kann noch solche Schmerzen aushalten, wenn sich das alles nun offiziell bewahrheitet? Oder können wir es locker unter den Tisch kehren? Denn, dieses Mal, da sind die Zeiten zwar besch…, ABER!!! BESTENLISTENFÄHIG! Ein Schelm, der nun Arges dabei denkt. Eines kann man allerdings nicht mehr unter den Tisch kehren! Die 250 TEAMMEDAILLEN wurden „geklaut“ Hä…, wie das? Und wie wird das jetzt ausgehen? OFFENGELEGT? Konsequenzen? Man braucht sich auch gar nicht zu outen, wird jetzt manch einer denken. Außerdem ist die EM sowieso zu Ende. Zeiten werden einfach so gewertet! Medaillen auf Kosten der Athleten verschickt, mit weiteren Erhöhen der Startgelder („Betriebskosten“), wieder reingeholt… Jeder geht seiner Wege und das Gras wächst… Oder? Ich lasse mich gerne überraschen und werde dann berichten. Denke mir jetzt aber meinen Teil und streike, unter dem Thema:

SUNDAY FOR (Race Walking-) FUTURE

Vielleicht hilft´s?

190911 Eraclea 10km Ges-MedDurch 15 Team-Medaillen in 18 AK-Wertungen, davon 8 Goldene, baut Gastgeber Italien seine Vormachtstellung aus. Durch 6 Team-Medaillen, davon 1x überragend Gold in der M75 (Giese, Schumm, F. Maier) bleibt Deutschland noch vor Spanien. Durch allein sechs Goldene, plus weiterere vier Team-Medaillen, schiebt sich Frankreich noch mit seinem Ergebnis einer breit aufgestellten Masters-Struktur im Gehen/Walken vor Deutschland. Diese vier Nationen holen 3/4 aller Medaillen. Bei den anderen möchten wir nach den Niederlanden, Einzel mit drei Medaillen, bei den Teams unsere anderen Freunde aus Tschechien hervorheben, die mit Engagement & Mosaiksteinchen-Arbeit (in kurzer Zeit) zu drei Team-Medaillen gekommen sind. Allen unseren Glückwunsch, noch einmal!

Nachreichen möchten wir, auch zur Motivation Sonnabend, noch folgende Dinge, die wir aufgefangen haben:

– Die Team-Medaillen W40, gestern Hektik dazu, sind richtig verteilt. Weder in der Ergebnis- noch Startliste tauchen drei Italienerinnen W40 auf. Ein „Runtermelden“ ist damit möglich.

– Zur Strecke in Eraclea: Nach unseren Überlegungen waren es Mittwoch nun doch wohl 600m zu wenig (nicht 500m, ergibt auch weniger Bestzeiten). Eigentlich war ja alles in Ordnung mit 1413m pro Runde x 7 die 109m sollten es ja 10km gewesen sein? Bei 500m müßte man die 20km also 1km verlängern! Man verlängert aber um 1 ganze Runde, 1413m! Soll heißen: 1413m x15 plus 109m sind passable 21, 204m! Im Umkehrschluß, man verlängert „fiktiv“ um 1,2km nach „ihrer Rechnung“ bei 20km, soll heißen, bei 10km fehlte dann davon die Hälfte. Oder? Aktion: Schwere Rechenaufgabe. Aufpassen, nicht noch mal verar… lassen! Nicht noch einmal!

– Nicht vorzuenthalten, gefunden bei „facebook“, geschrieben von Wolfgang Scholz:190911 Dank v.W.Scholz

Gaaaanz großes Kino zur M45 gefunden, die Team – Siegerehrung! Wünschen wir uns mehr solcher Beispiele.

Und sehr gute Einstimmung auf die schweren 20km! Vielleicht auch mal dann so etwas im Hinterkopf haben?

Von wahren Helden und dem echten Sinn des Sports!

In diesem Sinne möchte ich ein weiteres Fundstück präsentieren!

SPORT VERBINDET!

Sport offenbart so viele Facetten menschlicher Handlungen, Aktionen und Reaktionen. Schaut einfach in diese Gesichter. Es kann alles so spannend sein…

190911 Eraclea19Freut Euch und genießt einfach mit!