Einen etwas überraschenden Zwischenstand bietet die erste Rangliste des Geherpokal 2017. Natürlich führen hier die Vielstarter und diejenigen, die das LIGA-System mit ihrer Teilnahme auch aktiv unterstützen. Vor allem Senioren. Nur eine Momentaufnahme.
Jedoch ergibt die vollständige Liste der bisherigen Starter 2017 in Deutschland durchaus einigen Anlaß zum Optimismus. Dazu nach dem Stundengehen und dem DLV-Jugendcup in Erfurt kommendes Wochenende mehr. Hier nur so viel dazu: Bereits 223 Athleten haben 2017 zumindest einen Wettkampf absolviert. Wir verzeichnen schon 38 Neulinge in unserer Urliste. Davon die meisten Sportler aus dem Nachwuchsbereich! Und! Vor allem, viele davon sind keine „Eintagsfliegen“ und haben schon mehrere Wettkämpfe. Ganz stark. Und unter den besten 116 Athleten, die bereits über 100 Punkte gesammelt haben befinden sich auch 31 Sportler U16. Der aktuell Beste von Ihnen ist Nico Arnhold, SV Halle, auf dem 43.Platz. Die 31 Sportler der U16, die uns besonders viel Freude bereiten sind in Spalte 4 mit grünem Untergrund besonders gekennzeichnet. Euch viel Spaß beim Stöbern. Hier zum Anklicken nun die Komplettliste der aktuellen Geherpokal-Teilnehmer 2017: —> RANGLISTE 2017 … mit dem Stand nach Mahlow.
Durch das Sperren des Jüterboger Stadions waren die BBM Gehen auf der Bahn in den
Berliner Vorort verlegt worden. Einige Bilder zum Ereignis liegen schon vor, danke an Thomas Reis und Bernd Hölters. Da gibt es kein Abwarten. Wir bringen gleich einen kleinen Ausschnitt mit Bildern von diesem Wettkampf am 7.Mai… Schnell setzten sich Emilia Lehmeyer, PSV Berlin, Johannes Frenzl, Hallesche LF, Jakob Schmidt, Julia Richter und Saskia Feige, alle SC Potsdam, nach dem Start ab. Schon mit Abstand folgen Josefine Grandi, Teresa Zurek, ebenfalls SC Potsdam und Julia Henze, ASV Erfurt.


Mit u.a. Christoph Höhne, TV Fürstenwalde, Brigitte Zeidler, Günter Evert und Bernd Hölters, alle PSV Berlin, bereicherten auch einige Senioren das überschaubare Starterfeld.
Emilia ging deutlich < 23 Min.! Wahrscheinlich Bestzeit? Podebrady ruft! Die Ergebnisse folgen dann in der „Gehsportwelt“. Einige Impressionen von den Siegerehrungen.
Die im Protokoll zu lesende Zeit von Saskia Feige erscheint uns falsch. Es kursiert eine 23:16min.! Das würde eher passen. Bitte um Rückinfo, wer die Zeit (NEU) offiziell hat. Danke. Hier nun doch noch das jetzt aktuelle Protokoll: –> 170507 Mahlow
…zumindest im Gehen und bei der WMG. Das verkündete David Swarts, USA, auf seiner Facebook-Seite nach den großen Erfolgen in Auckland, Neuseeland, ganz stark waren:
Recht hat er, irgendwie schon… auch bei uns: 1500m 90,76 Age grading-Punkte und Dritter gesamt, 3000m 109 Punkte und Zweiter, 5000m wieder Zweiter mit 107 Punkten. Immer hinter dem 59-jährigen Russen Sergej Systerow! Aber ihr wißt ja, den gibt es ja wegen systemischen Dopings gar nicht…
Perfektion ist menschengemachter Mythos. Ein Horizont, den wir nie erreichen werden. Doch dieser Moment – jetzt und hier – ist real und immer vollkommen.
Heute haben wir mal mit einem Spruch begonnen und setzen jetzt „normal“ fort. Was passiert
im Mai? Über allem stehen die beiden kontinentalen Cup-Wettbewerbe, der 18. PanAmerican Race Walking Cup am 13./14. Mai in Lima, Peru & der 12. European Race Walking Cup am 21. Mai in Podebrady, Tschechien (Generalprobe dazu mit U18 & Ü34 am 20.5.).National bietet uns das Stundengehen in Erfurt, am 13. Mai auf dem Kauflanddach, gekoppelt mit dem DLV-Jugendcup, der einer inoffiziellen Meisterschaft der AK 12-15 nahe kommt, einen gehsportlichen Höhepunkt. Danach ist auch für erste Prognosen Zeit und Raum gegeben, wie sich die gehsportliche Entwicklung 2017 anfühlt? Die bis dahin auch erstellten Ranglisten des Deutschen Geherpokal und der erste Zwischenstand zur EUROPA-Challenge werden dafür auch ein Gradmesser sein. Wir freuen uns, wenn wir den ersten Zwischenstand zur Rangliste schon vor dem 10. Mai schaffen und werden auf jeden Fall den ersten Zwischenstand zur EUROPA-Challenge vor dem Europacup in Podebrady veröffentlichen. In diesem Sinne, bleibt weiter schön neugierig, aber auch geduldig.
Danke an alle Aktiven und Helfer, von der Weltspitze bis zu den Handicap-Gehern, von den Sprechern bis zu den Fotographen, vielen Dank!
Richtig! Da musste erst jemand eine Kritik schreiben, dass wir uns in der GEHSPORTWELT und den WERTUNGEN mit unserem ureigensten Wettbewerb beschäftigen sollten, ja, dem
48. Internationnalen Gehen von Naumburg mit den Straßenmeisterschaften… Danke Peter! Daran merke ich, man wird alt.. Wie nun das Vergessene bzw. Noch-Nicht-Gesagte schreiben? Natürlich aus der Sicht von heute! Hier zuerst der Auslöser dieses Beitrages von einem/meinem echten Sportfreund, Peter Schumm:
„Hallo Udo, dies soll bitte keine Kritik an deiner Berichterstattung sein, sondern meine persönliche Meinung. Im Moment bringst Du sehr viel von ausländischen Veranstaltungen, von denen ich noch nie was gehört habe und mit den Namen der Teilnehmer ich auch nichts anfangen kann. Dabei bleibt Biberach auf der Strecke: Dr. Lorscheider verbesserte im 5 km-Straßengehen die Bestleistung von Felix Maier von 29:01 auf 28:51min. oder warum blieben die Asse Dohmann und Seiler über 1:30h, wo zum selben Zeitpunkt in Prag Spitzenzeiten gegangen wurden? Oder jetzt Naumburg…, von den Senioren hast Du noch gar nichts gebracht, vielleicht kommt das ja noch? Ich habe mich nämlich riesig gefreut, die Bestzeit von Höhne von 2:13:36h auf 2:11:12h verbessert zu haben und mit 99 Punkten an der Hundert gekratzt zu haben. Gruß Peter“
Recht hat er! Und, aber, na klar wurde hier schon berichtet! 1) Erste Bildsplitter, 2) Beitrag 50km, 3) LIGA- & Teamauswertung, 4) Auswahl von Siegerpodesten etc.! Aber wir nehmen uns der Sache an. Und wieder mal etwas variiert stehen nun die Naumburger Ergebnisse auch in der GEHSPORTWELT. Und zwar so:
Gerade Alemannia Aachen hat durch Peter Slevogt viel zur Illustration unserer Artikel beigetragen, ja. Das ist nicht oft genug hervorzuheben… Und es könnte hier eine Aufgabe des GEHSPORTNETZWERKES sein, unseren Informationsgehalt noch weiter zu erhöhen. Wir bleiben da dran. Aber bitte vergeßt nicht, ich mache das alles freiwillig und letztendlich hier für mich. Also suche natürlich das, was mich interessiert und motiviert! Das vor allem. Und daran lasse ich alle teilhaben, die wollen. Mehr Info´s von Euch, bringen mich auch mehr in Eure Richtung. Danke für diesen konstruktiven Beitrag.
Na, das war ja wieder ein Endspurt letzte Woche, das typische „eigentlich nichts los!“ Und schon passierte es. Schnell war der Sieg von Dr. Rainer Lorscheider in Thaleischweiler
in „Sack und Tüten“. Etwas über die Breite der Spitze in Bekescaba, Ungarn, gestaunt. Die beiden Wettkampftermine auf unserer Liste… In der Woche noch die World Master Games von Auckland, Neuseeland. Wir hatten ja von letzter Woche mit den vielen Daten noch genug. Doch dann brach es wieder durch: Philadelphia, Bellington, USA, Sarreguemines, Venissieux, Larmore Plage, Reims, Frankreich, Birstonas, Litauen, – hier ein schönes Wendebild der wie immer gut besetzten Nachwuchsfelder der Ostsee-Republik – dann Coventry, Großbritanien und die vielen Orte Spaniens mit an verschiedenen Orten zu gleicher Zeit ausgetragenen Clubmeisterschaften, aufgrund der Fragen, hier die beiden Divisionen:
Wieder vier Seiten der GEHSPORTWELT u.a. mit 49 Hundertern gefüllt. Empfehlenswert, sich diese Daten rein zu ziehen. Einschließlich der Daten von Auckland, zum Glück ohne deutsche Geher, denn die Leistungen dort sollen vom DLV wohl nicht anerkannt werden…? Wenn man sich in diese Daten vergräbt, kommt einem die Schnapsidee des Umwandelns des olympischen Gehens auf Halbmarathon-Distanz gar nicht mehr so alkohohbenebelt vor! Ein Grund ist ja bekanntlich, neue Strecke = keine dopingverseuchten Bestzeiten (wer es glaubt!). Ein weiterer fällt beim Lesen internationaler Daten auf, undenkbar in Deutschland angesichts der DLO-Vorgaben… Gewöhnt hat man sich z.B. in Australien an alle möglichen Distanzen. Die 500m in Deutschland, nicht propagiert, die 15km und das Langstreckengehen
sogar bekämpft…, gibt es beim „Look durch dieses Schlüsselloch“ in die Welt viel zu entdecken, wie Strecken, teils um marktplatzartig Weltbestleistungen en masse propagieren zu können, teils aber auch als trainingsmethodischer Aufbau! An die italienischen Strecken 4, 6 und 8km hatte ich mich schon gewöhnt, nun in Ungarn Meisterschaften der M U16 über 8km, die 15km der W U20 und M U18, um nur einige Beispiele zu nennen. Man kann also bei Weltoffenheit viel erleben. Erstaunlich auch das schöne große Feld englischer Geher! (Foto: Mark Easton) bei den 10km-Meisterschaften in Coventry.
So gehe ich im Zwiespalt mit dieser Seite aus der Woche! Wo soll das hinführen? Was ist wichtig? Was wird gern gelesen? Worüber will man mehr wissen? Und wie ist das mit dem Konzept und dann den Möglichkeiten, es auf dieser Seite umzusetzen? In welcher Form? Und mit welchem Umfang?
Hier seid ihr, liebe Leser, sehr gefragt! Und wir werden Eure Anregungen natürlich mit berücksichtigen. Wichtig sind aber vor allem auch Eure vielen kleinen Informationen. Bei den Bildern hat sich da schon viel eingespielt, nun sollten wir auch mit kurzen Informationen und Euren Zitaten!, die Seiten noch weiter bereichern. Das wichtigste Fazit dieser Tage. Und nun zum Schluß unser Zitat der Woche:
Was du gerade als „Realität“ erlebst, ist niemals das Ende deiner Möglichkeiten, sondern immer der Anfang. Bleib deinem inneren Feuer treu.
…gab es ein Wiedersehen von Heidrun Neidel, Leihgestern, mit Helga Dräger, Esslingen
beide eingerahmt von Stefan Nißl und Dr. Rainer Lorscheider, beide TV Ludweiler. Das berichtete uns Heidrun über Smartphone. Erst letzten Sonntag kämpften alle um Meistertitel in Naumburg. Nun das Wiedersehen in Thaleischweiler. Die beste Leistung erbrachte Rainer, der als M70-ger 29:09,02min. erging, immerhin starke 95 Punkte. Und Heidrun freute sich, mit 35:56, 83min. und 81 Punkten in der W70, endlich die 80-ger geknackt zu haben. Bei den Frauen gewann Antje Köhler von TV Bühlertal in 32:07,94min. (W55 = 73 Punkte).
Ainhoa Pinedo – hier auf unserem Bild – schaffte am Samstag, 29.4. in Alcobendas, einem von den sechs
Austragungsorten dieser Serie, alle am 29. April, mit 22:32,52min. über 5000m eine der insgesamt 10 Hunderter. Die beste Leistung des Tages geht auf das Konto von Juan Antonio Porras. Der 45-Jährige wurde ebenfalls in Alcobendas 22:11,04min. Zweiter, was ihm in der M45 starke 112 Punkte in unserer Bewertung einbrachte. Neben Alcobendas fanden die Clubwettkämpfe auch noch in Barcelona, Castellon, Elche, San Sebastian und Zaragossa, aufgeteilt in Regionen und nach M/W, statt. Die Geher waren selbstverständlich dabei! Auch als wichtige Punktebringer für ihre vielen Vereine und ihre Regionen etc., die in Spanien den Gehsport aktiv betreiben.
Guter und gewollter Nebeneffekt dieser Veranstaltungsserie: Gut ausgebildete Jugendliche ab AK16 können sich regional mit den „Großen“ messen. Und manchmal sind die „Großen“ auch schon Senioren, wie der 45-jährige Porras. Hinter Pinedo belegte z.B. die 18-jährige Anita Chamosa mit 23:14,64 und 100 Punkten in Alcobendas Platz drei. In Barcelona schaffte Mariona Garcia, W17, mit 23:52,69 und 104 Punkten den regionalen Sieg bei den Frauen. In Elche wurde der 18-jährige Jose Manuel Perez mit 20:44,85min. und 107 Punkten Zweiter und der erst 17-jährige Javier Garcia Requena mit 22:39,39 und 104 Punkten Siebenter. Alle in harter Auseinandersetzung mit „gestandenen Leuten“ für ihren Verein, für die Region. Alle mit persönlicher Bestzeit, realer Antrieb, für Weiteres, Höheres… ein gutes System!


