Nun muss es schnell gehen. Schnell, schneller…! Seit Mitte März wird überall aufgerüstet, getestet probiert. Das Beste kommt noch in die GEHSPORTWELT. Aber auch hier möchte ich vorab einige Daten anbieten:

180318 Nomi CityM180318 Nomi CityWUnd die spanischen Meisterschaften am 18. März in Castellon brachten diese Spitzenergebnisse:

180318 CastellonM180318 CastellonWNoch schnell zusammengefaßt: Französische Meisterschaften 20/30/50/Nachwuchs ohne große nennenswerte Leistungen…, außer der große Yohann Diniz startet, nun als M40! nicht über die 50km, sondern wird Dritter über 20km in 1:25:51h (M40 = 118 Punkte). Emilie Menuet, bei den Frauen, schafft da nur 110 Punkte für ihre 1:33:11h über 20km.

Die 24 Stunden von Chateau Thierrery am 16./17. 3. gewinnt Philippe Morel mit 188,5km und über 3km Vorsprung.

Die australischen Juniorenmeisterschaften wurden vom 14.-18. März über 5 Tage in Sydney ausgetragen. Bei Temperaturen bis zu 41 Grad Celsius gab es jeden Tag Gehen mit starken Feldern nach JAHRGÄNGEN, nicht als Altersklassen, ab U14! Am 16. 3. schon früh um 8 Uhr ging die 18-jährige Katie Hayward dann sogar persönliche Bestzeit über 10 000m. 45.48,45min = 111 Punkte. Declan Tingay, M19, schaffte als M U20 42:33,15min = 107 P.

Bei den portugiesischen Meisterschaften am 17.3. in Montemor-o-novo ist die 10 000m-Leistung der 34-jährigen Ana Cabecinha hervorzuheben, die den Titel in 45:20,84min = 109 Punkte gewann.

Neben den Hallen-Masters in Madrid gibt es auch Leistungen in der Halle aus Schweden und Großbritanien. In Boras, Schweden, ragt die Leistung von Anatole Ibanez mit 20:13,6min für 5000m heraus. Bei den Masters in Lee Valley (London) vom 10./11.3. sind besonders folgende Leistungen hervorzuheben: M55 Francisco Reis, Portugal, 13:53,2 = 106P., M65 Ian Richards 15:30,9 = 102 Punkte und der mittlerweile in der M80 startende Arthur Thompson schaffte noch 20:37,5 = 84 Punkte!

Eine leichte Rechenaufgabe… Neben allen Einzel – Entscheidungen beim Straßengehen über 5km wurden ab 14 Uhr auch in 18 Altersklassen Teammedaillen an 126 Athleten verteilt! (42 Teams x 3 Medaillen gleich…!). Gemeinsam freuen! Eigentlich eine gute Idee… Aber  bei 42 Mannschaftsmedaillen verteilen, heißt das im Klartext, weit über 200 Leute mindestens vor Ort! Leider wurde in dieser Beziehung von/aus Ancona (letzte EM) nichts gelernt. Gut!180323 Madrid20 Der PC funktionierten in Hochspannung besser als vor zwei Jahren und Klaus Kaschke war persönlich zu den Ehrungen vor Ort, versuchte, was dann (noch) ging, zu regeln.  180323 Madrid21Die 3-4m Abstand zum Siegerpodest vermochte aber auch er nicht frei zu halten. Das war schade. Unser 92-jähriger Stratege Cieselski hatte nach! dem Wettkampf eine wesentlich 180323 Madrid22 schwierigere Aufgabe zu bestehen! 2 Stunden stehen…, warten im STEHEN! auf die so ersehnte Teammedaille, zwischen anderen 80-Jährigen! Gold für Cieselski, Flaßnöcker, Knäringer! Später gab es noch in der M70 Silber für Schumm, Mittmann, Maichin

180323 Madrid23Während ich bei der M50 mit Meyer, Gnauck und Schwarz und auch der W55 mit Gensel, Neidel, Draeger NULL-CHANCE auf ein gutes Foto hatte! wurde mir dann von der M35 in der Besetzung Janker, Schaeffer, Borsch noch eins zugeschickt.180323 Madrid24Damit war Deutschland sehr effektiv (viele vermißten deutsche Frauen am Start?).  Fünf Team-Medaillen, das heißt, immerhin 15 Athleten, damit bedacht. Nur Spanien (13), Italien (8) und Frankreich (6), alle mit bedeutend mehr Teilnehmern, holten mehr Team-Medaillen. Der Gastgeber Spanien schoß mit 11 Goldmedaillen „den Vogel ab“. Und Deutschland war mit dem Ergebnis zwar keine Gehsport-Großmacht, aber sehr effektiv und erfolgreich!

Bei unserer LIGA der Regionen konnten aktuell die „NORD / OSTLER“ mit voller Mannschaftsstärke durch 394 Punkte im Mühltal die Führung von „Mitteldeutschland“ übernehmen, die nun wieder auf dem 2. Platz folgen. Und auch zwischen den Bayern und Baden-Württemberg gab es einen Wechsel auf dem 3. / 4. Platz. Es bleibt weiter spannend! Hier der aktuelle Gesamtstand:

180320 LIGA der Regionen, GES nM4

Hier für euch exclusiv die ersten acht Plätze im pdf – Format:  

—>  DeutscheMasters, LIGA der Regionen, Zwischenstand

Zusammenfassung: Die eroberten Medaillen am „Männertag der Geher“ über 3000m können sich sehen lassen! Gleich im ersten Wettbewerb, M75+, gingen zwei Goldene nach Deutschland. In der M90! schaffte Günter Ciieselski mit 25:49,51min sogar Weltrekord in seiner AK. Die Zweite Goldene gab es für die 18:52,67min von Peter Schumm in der M75

Man muss nur warten können! Oft gesagt, …oft eingetroffen! Holger Flaßnöcker, M80, ist seitFlassnoecker 8 50 Jahren dabei. Und seit 1974 auch international. Immer dabei. Ab und zu schaffte er es in die Teams, die eine Medaille für Deutschland holten. Nun hat er es auch ganz alleine geschafft! Für 21:36,98min gab es Bronze! Stolz zeigte er uns seine ERSTE EINZELMEDAILLE!

Für Steffen Meyer, M50, gab es Bronze, Steffen Borsch, M45 und Andreas Janker, M35, holten beide Gold! Ein hervorragendes Ergebnis, 6 Medaillen: 4x Gold und 2x Bronze! Lest dazu auch die weiteren Berichte hier. Mehr Details und die anderen Platzierungen unserer Geher sind auch im GEHSPORTNETZWERK zu finden.

GEHSPORTNETZWERK! Jaaa!, ein MUSS FÜR JEDEN MASTERS…. und alle Gehsportinteressierten!

Masters-EM in Madrid: Steffen hat uns wieder Bilder für fünf Episoden, fotographisch unterstrichen, vom gestrigen Tag der Männer über 3000m zur Verfügung gestellt:

180321 Madrid08 M75Bild 1) …Peter Schumm, Alemannia Aachen, geht zu Gold in der M75…

180321 Madrid09 M65Bild 2)Udo Schaeffer, auf Platz 8, kämpft hier mit Jose Iglesias, Spanien um den 7., um später noch in der starken M65 auf Platz 6 vorzustoßen…

180321 Madrid10 Start M50Bild 3) … scharfer Start der M50, mit unserem Bildlieferanten Steffen Meyer, der Bronze mit super 13-er Zeit erzielte. Wieder starke Spanier, unser Steffen und Josef Smola, Tschechien, bestimmen das Geschehen…

180321 Madrid11 M45Bild 4) …noch vor dem 1.KM setzten sich Juan Antonio Porras, Spanien und Steffen Borsch, Deutschland, zum legendären Fight von Normunds Ivzans, Lettland, ab…

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Bild 5) …wieder ein großer Fight, dieses Mal in der M35!, zwischen den besten Spaniern und Andreas Janker, LG Röthenbach! Leicht verletzt und als Neuling in der Masters – Szene ging Andreas mit großer Anspannung und nicht unbeschwert in den Wettkampf. Der Oberschenkel hielt und zwei starke Schlußrunden brachten den deutlichen Erfolg bei diesem Event, wo es nur um Plätze und Medaillen ging.

Herzlichen Glückwunsch!

Nun geht es zum großen Sonne tanken, Donnerstag, sie scheint heute sehr schön den ganzen Tag! Streckenbesichtigung für Freitag, wo auf einem 1km-Pendelkurs in mehreren verschiedenen Wettbewerben über 5km die zweite Disziplin für Geher bei der Masters – EM ausgetragen wird. Mal sehen, wie es bei den wenigen Startern mit den Teams klappt? Wir drücken die Daumen.

180321 Madrid25A…zeigte sich uns Steffen Borsch, SV Halle, äußerst aufgedreht und euphorisch. Aber nur Eingeweihte wissen, diese harte Nuß Porras, Spanien, hatte er noch nie geschlagen und der Lette Ivzans Normunds hatte ihm 2017 in Aarhus eine Lektion erteilt. Wer das weiß, kann seine Ausflipper dann natürlich verstehen und den großen Genuss in der Mitte, zwischen beiden…, auf dem Siegerpodest.

180321 Madrid24Da rückten weitere Ausnahmedaten dieses grandiosen Wettkampfes in den Hintergrund. Steffen hatte gewohnt „ruhig“ begonnen, sich mehr als 4 Sekunden beim Start eingefangen. Die 1km rund 4:09min passierte er dann aber schon an Porras Haxen. Mehrfach scherte er, Überholvorgang andeutend aus, was Porras siegesbewußt konterte. 2km in 8:17min waren schon stark, der Druck wuchs. Als ein Spanier beim Überrunden Porras den Weg innen frei machte, diese Lücke dann vor Borschi wieder zu schließen gedachte, machte dieser grobe „UNSPORTSMAN“ aber eine unliebsame Erfahrung mit unserem „Neandertal-Man“. Seine vielleicht 13% Art dieser Gene brachten mit einem Ellenbogenschuppser zurück eindeutige Klarheit. Bevor sich eventuell „Weichspüler“ oder „Paragraphen-Heinis“ der Sache annahmen und eventuell einen Deliquenten aus dem, um seine Urrechte Kämpfenden machten, war dieser, wohl mit einer erheblichen Überdosis von Adrenalin entschwunden. Nicht nur von eben diesem Nicht-Kenner von Neandertal und Sportsgeist! Nein, auch Porras wurde nun zum Leidtragenden! Er musste nun den Adrenalinschub drei Runden lang aushalten. Nicht wissend, wie es Borschi ging? Denn der fragte sich inzwischen, wie soll ich diesen Irrsinn noch drei Runden lang durchstehen? Aber aus der Lücke wurden nun Meter…, Sekunden…, der Bann war gebrochen. Im Ziel nach 3000m: 12:25min!!! Damit sehr gleichmäßige DREI KILOMETER! Und Porras dann noch mit 12 Sekunden geschlagen!!! WOW! Da gehen die Jahresbestzeit und der M45-Rekord doch glatt unter! Danke Borschi, für diese Vorstellung. WIR WAREN DABEI!

Dienstag, Bahnwettbewerbe, 3000m der Damen bei den Masters-EM in Madrid. Unsere1803 EMA Frauen, die wenigen Deutschen vor Ort, waren sehr erfolgreich: Gold an Helga Draeger, W75, 23:08,36min, Silber an Barbara Primas, W50, 17:19,55min und Bronze an Heidrun Neidel, W70, 22:33,45min. Herzlichen Glückwunsch!

Die besten Leistungen im Gehen:

Eine brilliante Vorstellung lieferte Marie Astrid Mommessien, Frankreich, in der W60 ab. Mit 16:32,98min distanzierte sie alle Teilnehmerinnen der AK 55/60 deutlich, verpaßte die 100 Punkte nur um weniger als 1 Sekunde!

Nur ein wenig nach stand ihr dabei in der W65 die Portugiesin Maria Fernandez. Sie schaffte Meisterschaftsrekord mit 17:51,91min = 97 Punkte als Beste des Wettbewerbes W65+. Auch dazu herlichen Glückwunsch!