Während die Wettkämpfe in Jüterbog laufen und schon vorher, kamen Anfragen zu allen Details des Entstehens. Gerne kommen wir dem nach. Maximal 6 Wettkämpfe, maximal 3x Bonus, mindestens vier Wettkämpfe sind die Hauptformel. Jüterbog fehlt noch. Die Masters – EM ist wie folgt in der Wertung, 5000m, ja, 10km nein (leider nicht so möglich), 20km, ja, mit BONUS von 4 Punkten! Wem das zugute kommt zeigt die Statistik auch. Die Daten sind Blau unter BONUS gekennzeichnet. Und wir freuen uns sehr auf alle DETAILVERSESSENE, die kontrollieren und uns damit bei der Fehlersuche helfen können!
DAS GEHT GANZ SCHNELL!
Aufgrund des Interwievs von Sebastian Coe heute in der ARD sollten die nun endlich „AUFSTEHEN“, etwas „UNTERNEHMEN“ oder „KLARSTELLEN„, die anderer Meinung wie der ehemalige Spitzenathlet sind. Er hat KEINE NEGATIVEN INFORMATIONEN von allen Sportlern zu Doha bekommen, alles ist gut! Alternative: Für immer dazu schweigen!
Erregt und wieder traurig…: Die Deutschen…, die Medien…, die Erwartungen…, „alle“ können wohl nicht richtig Ausdauer? Gehen können sie leider gar nicht, außer natürlich die Geher selbst. Aber beim Erklären bzw. den verkrampften Versuchen, da geht´s schon los. Logisch, wenn man sich nur 1x im Jahr damit befaßt. Ende der (Negativ-) Kritik. Außer und das war das mit Abstand Beste an allen Übertragungen, danke dafür ans ZDF: Das Interwiev mit Christopher Linke, der mit seinem 4.Platz bei der WM nach seinen großen Erfolgen in Saransk, WC 2012!!! – 3.Platz, 50km in 3:47h – und Rio 2016 – ganz knapp an Bronze geschrammt – für mich nun seinen realen! dritten Versuch unternahm, etwas zu gewinnen! Nun klappt es wohl 2020, denn so fertig zeigte er sich beim Interwiev nicht. Sehr helle. Gehirn arbeitete toll, Antworten kamen präzise, ehrlich und klar! Nochmals danke und Glückwunsch.
Zu weiteren Dingen möchte ich mich nicht mehr groß äußern. Mir tat es wieder nicht gut. Hilft auch nicht bei meinem Heilungsprozeß. Ich möchte nicht verbittert aus der Szene scheiden… Nur, kurz zu Nils: Paradox, als man über den „tollen Hut“ (Silber ging ohne Hut & Halsband weg), „exaktem Messen durch Wärmebildkamera“ (ich empfand es als Spielerei fürs Fernsehen) und alles, alles ist TOP sprach, brach im Hintergrund bei Nils gerade der Kreislauf zusammen (dazu Schulter zucken und ..ist dann wohl nicht genau genug..!). Hagen (nach ersten beiden 50-ern gleich vom Doppelstart geträumt) wird sich noch an meine Worte in Andernach erinnern: Mach 50km, nur die 50km, sonst kommst Du in keine TOP10, denn kämpfen kannst du…, so in etwa.
Im Übrigen, nicht die erste Medaille für Japan (lt. ZDF schon), weder insgesamt noch in Doha. Ich erinnere mich richtig oder…?, beide Wettbewerbe der Frauen wurden von China gewonnen. Beide Wettbewerbe der Männer durch Japan. Schon seit 3 Jahren bete ich, schaut auf die Japaner! Aber das soll es nun wirklich gewesen sein. Zeiten spielen ja eh keine Rolle, vielleicht noch die Abstände und die Plätze kennt ihr ja oder (na gut: Liste der ARD anbei)? Es gibt noch so viel… Gute Nacht!
Gleina – mit der Masters – DM – hat mit beigetragen, dass sich die Rangliste 2019 noch einmal deutlich veränderte. Hier ist der Zwischenstand mit der TOP25 vor Jüterbog:
Wer noch mehr, bis TOP99, wissen will, der klickt hier einfach die pdf-Datei an:
—-> ZWISCHENSTAND Rangliste 2019
Nun könnte man schnell sagen, es ist eine Veranstaltung, Serie, Wertung von und durch Mitteldeutschland & Norden/Osten. Wir wollen offen diskutieren. Ist es nicht eher ein Treffen, um sich zu treffen, nicht nur Meisterschaftsmedaillen abzuholen und gut. Ist das regional unterschiedlich ausgeprägt? Definitiv gibt es Anhänger unserer Serie in allen Regionen und bereits im Ausland an der Basis.
Nächstes Problem, warum werden „Ausländer“ bei den Deutschen Masters gewertet? Ganz einfach. Wir haben uns das System in den Niederlanden abgeschaut. Wer (nur) EINEN WETTKAMPF in Deutschland absolviert, wird mitgewertet, Veranstalter freuen sich über jeden Starter. Durch zB drei weitere Bonus-Wettkämpfe, zB bei Masters-EM kommt man schon auf 4 Wettkämpfe und ist in der Endauswertung! Sechs Wettkämpfe werden maximal gewertet, mindestens vier. Da fallen also noch einige raus, oder sie schaffen noch irgendwo ihren vierten Wettkampf 2019?
Nächstes Problem, Unterschied, Besonderheit der Rangliste: Mit dem Wettkampf in Jüterbog wird die Rangliste noch nicht geschlossen. 5.10. Wien, aus Österreich, 6.10. Tilburg, aus den Niederlanden und 19.10. Prag, aus Tschechien, werden als BONUS noch mitgewertet. Auch für deutsche Starter zusätzliche Möglichkeiten. Ein gelebtes EUROPA in der Praxis oder? Damit das Ganze nun nicht überhand nimmt, wie zB mit Startern, die nicht mehr in Deutschland starten, aber dafür bei den internationalen Masters, ist die Anzahl der BONUS-WERTUNGEN auf drei begrenzt. Wer ein besseres System, in der Praxis umsetztbar, weiß, DER MELDET SICH BITTE JETZT!
!! Also schaut mal rein in den aktuellen Stand und dann schaut mal, was noch geht, von: 5. 10. Jüterbog, aus Deutschland, 5.10. Wien, aus Österreich, 6.10. Tilburg, aus den Niederlanden und 19.10. Prag, aus Tschechien? „Vier Finals!“
!! Wie haben die Besten unserer Serie in Gleina bestanden, wer ist Meister einer AK geworden und wo taucht er in unserer Liste auf? Dazu und noch mehr muß ich nun im Nachgang auf den nächsten Zwischenstand verweisen. Die Zeit rast. Wir kommen nicht hinterher…
Bevor wir zu dem Hauptthema kommen, können wir glücklich vermelden, mit der GEHSPORTWELT sind wir wieder aktuell. Schaut ruhig mal rein. Außerdem, für einige Masters sind die Ereignisse der Masters-EM im Raum Venedig noch nicht Geschichte. Wen es interessiert, da meldet sich mit Siegbert Gnoth, M79, ein Athlet, der sich als Vielstarter bei der Masters-EM ein umfangreiches Programm vorgenommen hatte, mit einem offenen Brief an viele Verantwortliche zu Wort. Wir möchten das Interessierten nicht vorenthalten, zumal auch die Problematik der Geher dort angesprochen wurde. Hier ein Ausschnitt:
Der Ausschnitt wurde einem Beitrag von „LAMPIS“ entnommen, ihr wißt schon… hier rechts gleich anzuklicken. Dort findet ihr auch den vollen Wortlaut mit Einleitung und Fazit. Bleibt weiter schön neugierig!
Hauptthema der Woche: Auswertung der Masters – DM in Gleina…
DIE RANGLISTE LEBT! Aber wir haben uns entschieden, dazu einen Extrabeitrag zu erstellen, da dort die Kriterien doch etwas anders sind als beim Reglement der LIGA der Regionen. Bei der LIGA ist nämlich mit Jüterbog am Samstag Schluß. Bei der Rangliste nicht! Also, laßt Euch überraschen, es wird alles noch vor Jüterbog eingestellt!
Da gab es dann doch einige Platzwechsel! Das Team NORD/OSTEN I muss in Jüterbog zum Abschluß der LIGA der Regionen noch einmal richtig punkten. Der 3. Platz gesamt ging in GLEINA!!!, fast zu Hause! verloren, denn BADEN/WÜRTTEMBERG konnte dort ein gutes Ergebnis erzielen. Während MITTELDEUTSCHLAND I der Sieg 2019 wohl nicht mehr zu nehmen ist, punktete das TEAM II, damit auch bestes deutsches TEAM II, noch einmal sehr gut, rückt auf den 5.Platz vor. Rhein/Saar hat sich auf 9. gefestigt, BAYERN II rückt bis auf 1 Punkt an HESSEN heran….
Anmerkung! Ich bin seit 10 Tagen konsequent! Mehr geht nicht. Dafür schlägt meine REHA nun endlich an. Ich hoffe, Ihr versteht mich da, das hat Vorrang! Ich darf nicht mehr so viele Stunden vor dem PC sitzen. SCHADE! Auch etwas traurig, aber notwendig…
Um den Deutschen Meistertitel, 10km Gehen, Straße 2019, starteten am Samstag bei der 36. Gleinaer Schleife (gesamt: 75 Starter) mit recht böigen Winden kämpfende 15 Frauen und 24 Männer in 18 Altersklassen, so daß eine ganze Anzahl Medaillen übrig blieb. Die besten Leistungen bei den Meisterschaften und Rahmenwettbewerben:
Daraus ergibt sich als nächste Aufgabe das Ergebnis für die Liga der Regionen und der dann dazu gehörige Zwischenstand vor dem Schlußwettbewerb der Regionenwertung am kommenden Wochenende in Jüterbog. Die Rangliste ist noch in Arbeit und wird nach Festlegen der Art und Weise der Wertungen der Masters-Wettbewerbe bei der EM im Raum Venedig erarbeitet und veröffentlicht.
Ein gelungener WM – Einstand für Saskia Feige über 20km Gehen! Das war ein Risiko, bis über 10km mit der Weltspitze mitzugehen. Aber es hat sich gelohnt. Es war vor allem eine Frage des Anspruchs, aus der man dann agiert, mit der wir dann auch schreiben. Es war nämlich nicht nur ein Ausscheidungsgehen, als Saskia, an Position NEUN! liegend, abreißen lassen mußte und in der Folge die beiden Japanerinnen Fuji und Okada nicht halten konnte. Da hätte es schlimmer kommen können. Saskia verkraftete auch, dass Perez, Spanien, Cabecinha, Portugal und Montag, Australien noch an ihr vorbeiziehen konnten. Beherzt konnte sie Athleten mit bekannten Namen, wie Mirna Ortiz, Guatemala, Antonella Palmisano, Italien, Raquel Gonzalez, Spanien und Valentina Trapletti, Italien, in Schach halten. Ganz zu schweigen von Mehrfach-Meaillengewinnerin Anezka Drahotova, Tschechien oder Europacup-Gewinnerin 2019, Zivile Vaiciukeviciute, Litauen. Auch die 19-jährigen Supertalente Meryem Bekmez, Türkei und Glenda Morejon, Ecuador! Die mischten anfangs vorne RICHTIG mit (Saskia auch 1x kurz). Aber die Youngster mußten dafür auch RICHTIG „bezahlen“. So gesehen wird Saskia Feige zur AUFSTEIGERIN des Jahres, zumindest bei der WM!
ES WAR ALLERDINGS SO KEIN TAG FÜR EUROPA!
Gerade einmal die erfahrenen Perez, Spanien und Cabecinha, Portugal, schafften es in die TOP10. Dritte Europäerin war dann schon Saskia auf dem 11.Platz. Das sollte man beachten, mit den Ergebnissen der EM 2018 in Berlin vergleichen. Der Sieg der Chinesinnen, auch als Dreifach-Erfolg, geht so in Ordnung. Die 50km Gehen-Weltrekordlerin und schon 10 Jahre in der absoluten Weltspitze agierende Hong Liu, hat sich richtig! für die 20km entschieden. Ihr wurden viele „Freiheiten“ gewährt, die sich auszahlten! Aber auch die Plätze 6.-7. durch die Japanerinnen! Ein Fingerzeig für die konsequente Vorbereitung auf Olympia 2020. Mal sehen, welches Konzept da Erfolg hat?
Quelle, … alles ARD. Dieses Mal mit den Übersichten und dem Bild! Das reicht doch dem Gehsportfan schon. Denn, und aber! Die beiden Moderatoren unterstützten das Geschehen vor Ort leider nur wenig mit ihren Bemerkungen. Unvorbereitet? Internationale Szenekenntnisse? „Who is who“? Fehlanzeige… Und um das Gehen wirklich der Allgemeinheit näher zu bringen, bedarf es mehr als Allgemeinheiten oder „alte Dinge“. Auch der Co-Kommentator, als ehemaliger Spitzengeher, stand für Eingeweihte wohl zu wenig im Stoff. Zum Teil sogar nicht nur mit Plattheiten sogar FALSCH mit den „VERWARNUNGEN“… Ohne Hintergrund mit der „pit lane“! Schade! Aber der Frohsinn, die Bilder bei einem deutschen Kanal heute verfolgen gedurft zu haben, überwiegt. Fehler und Mängel sind notiert und kommen in die Schatulle…
Der Japaner Yusuke Suzuki überzeugte mit Start/Ziel – Sieg über 50km und erhebt sich selbst damit zum großen Favoriten für Olympia 2020 in Tokio (alle Info`s, ARD):
Mitbestimmende Chinesen wurden im Schlußabschnitt noch vom Podest gestoßen. Es überzeugten bei diesen 50km, erstmals in der Wüste und bei Nacht!, mit den im Voraus bekannten und benannten Strapazen Carl Dohmann und „alte, erfahrene“ Europäer, die sich eindrucksvoll in die TOPTEN dieser Skandal-WM kämpften! Dabei nicht einmal die alten großen Sieger Diniz, Frankreich und Toth, Slowakei. Nein! Joao Viera, Portugal, wie viele „nur“ mit 1:40h über 20km startend (13.), behielt immer die Übersicht! Auf den letzten 5km wurde er noch von Evan Dunfee, Canada, zu Silber getrieben. Der hatte mit 1:41h (15.) begonnen und mit Abstand den größten Speed auf den letzten km (5km: 22:19min), nur 3 Sekunden hinter Viera als Dritter im Ziel mit Bronze belohnt. Der unerbittliche Fight der beiden brachte sie noch bis <40s an den immer deutlich Führenden Yusuke Suzuki heran, der zeitweise bis zu 3 1/2min Vorsprung hatte und verdient Gold gewann! In diesem Konzert der GANZ GROSSEN AUSDAUERSPEZIALISTEN 2019 hielt sich Carl souverän, verbesserte seine WM-Platzierung von 10 auf 7 um drei Plätze. Carl hatte mit 1:42h begonnen, wie der große Jesus Angel Garcia, Spanien, die beide bis km35 gemeinsame Sache machten und von Platz 20 auf 12 vorstießen. Das weitere „Einsammeln“ bis auf den 7.Platz schaffte Carl dann auch alleine. Weiter vor ging es nicht, Brenden Boyce, Irland, M33, hatte da 1min, so daß es auf den letzten KM für Carl nur ums Platz halten ging. Einen hervorragender Platz!
Erfahrene Europäer konnten, gut vorbereitet,mit diesen Bedingungen umgehen.
Schaut Euch diese TOP10 an. Garcia wird nächsten Monat 50! Die Silberne geht an einen M43-er! Und wer kennt schon den Rumänen Stefan Mihaila, M32? Eine spannende Veranstaltung! Wo gibt es soetwas, mit so vielen Platzwechseln noch in der Leichtathletik auf der Langstrecke? Es wäre nicht nur SCHADE, DAS NACH OLYMPIA IN TOKIO ABZUSCHAFFEN, es ist eigentlich eine Schande! Drei deutsche Starter waren dem deutschen Fernsehen nicht wichtig genug. Selbst auf irgendwelchen Internetkanälen. Und das, was man dann bei der aktualisierenden 5km-Ergebnis-Übersicht zu sehen bekam, das war eigentlich auch eine SCH…! Da der Wettkampf „gestern“ begann, mußte man immer wieder auf den 28. zurückklicken. Nach 2-3min. immer auf den ersten Einstieg, also 5, 10 oder 15km zurück, so dass man immer wieder neu starten mußte. Auch PC kann ARD nicht, schade. Das drückte etwas die Riesenspannung des Wettkampfes und seines Verlaufs, sowohl männlich als auch weiblich. Weiblich waren die „Messen bei km40 endgültig gesungen“, als Georgi, Italien, den Angriff von Sobchuk, Ukraine, auf Bronze bis auf 19s angenähert, abwehren konnte.
Der chinesische Doppel-Erfolg war klar und deutlich, auch ohne Weltrekordlerin Li Hong, die über 20km starten wird. Die große Ines Henriques, Portugal, gab nach km35, bis dahin mit in der Spitze, auf, als sie wohl keine Chance mehr auf eine Medaille sah?
Der Fairness und Vollständigkeit halber erwähnen wir in unserem emotionalen „SCHNELLBERICHT“ nach diesem TOP-EVENT auch noch unsere beiden anderen Starter. Jonathan Hilbert wurde bei seiner WM-Premiere 23. in 4:30h und von Nathaniel Seiler können wir nur sagen, dass die ARD ihn nur bis km30 (29.) auf dem „Schim“ hatte, da ca. 1min vor Jonathan, am Ende als aufgegeben geführt. Gute Nacht… oder guten Morgen!
Heute einmal Lukas! In Deutschland startet das Gehertalent Lukas Rosenbaum, Sohn einer slowakisch – deutschen Familie, für die LG Altmark, weil Stendal der aktuelle Lebensmittelpunkt für die Familie ist. Lukas hat viele Veranstaltungen in Deutschland mit seinen starken Auftritten aufgewertet. Ein kleiner Stern am nicht gerade üppig ausgestatteten Talente-Himmel der deutschen Leichtathletik. Was Lukas bereits kann, bewies er letztes Wochenende in der Slowakei. Am 21.9. siegte er bei einem Meeting in Banska Bystrica, Slowakei, in seiner AK, M12, über 1 km in 4:35min und schaffte damit 99 Punkte. Wir berichteten. Einen Tag später, 22.9., war er schon wieder im fast an der Grenze zur Ukraine (die ehemalige Geher-Hochburg Ushgorod ist der Grenzübergang) in Kosice bei den SLOWAKISCHEN U16-Meisterschaften aktiv. Dort sind ALLE Sportler U16! (Leichtathletik mit Gehen) startberechtigt!
Beim Sieg des genau 3 Jahre älteren Tomas Mencel, 13:54,50min = 97 Punkte, M15!, sammelte der 12-Jährige viele Erfahrungen. Sein 5.Platz mit 15:10,36min = 92 Punkte, sind Lohn bisheriger Arbeit und Ansporn für Künftiges zugleich. Hoffentlich kann er sich in Stendal vor Ort weiter so gut entwickeln wie bisher? Selbst er als 12-Jähriger merkt, sein aktueller Sport ist (in Deutschland) 5.Rad am 6.Wagen… Jeder Kreisklassefußballer in Freundeskreisen mehr hofiert und gefeiert, Geher, milde gesagt, müde belächelt.
Nach Venedig ist vor Gleina, hier ein paar Erinnerungen, mit Aussichten auf Gleina:
In der W45 geht die W40-Starterin der Masters-EM Bianca Schenker, Vogtland, an den Start (Bildmitte). Dort dekoriert mit Gold & Silber, auf den Straßen Eracleas erkämpft. Die W45 ist mit 5 Starterinnen in Gleina gut besetzt.
Auch in beiden Straßenwettbewerben in Eraclea präsent, im Einzel mit 2x Gold nach Hause gekommen, startet die gerade 80 Jahre jung gewordene Helga Dräger, LG Esslingen, auch in Gleina. Nicht (mehr) so viel unterwegs ist Erna Antritter aus Biberach, die in Eraclea über die zu kurze Strecke an den Start ging und dort Silber gewann. In Gleina werden wir alle Biberacher vermissen, wenn sie nicht, wie schon oft, noch kurz nachmelden?
Dafür gehen in der M65 alle drei Medaillengewinner von Eraclea auch in Gleina an den Start. (Von rechts) Jürgen Albrecht, Apoldaer LV90, Reinhard Langhammer, ASV Erfurt und Horst Kiepert, MBB Augsburg, steigerten sich von Bronze beim“Too short race walk“ zu Silber über 20km im Team. Der aktuell beste deutsche Athlet der M65, Jürgen Albrecht, hatte mit Platz 6 und weit über 3min zu Bronze bei der zur kurzen Strecke noch deutlich das Podest im Einzel verpaßt. Nach großem Kampf fehlten dann über 20km nur 18 Sekunden zu Bronze!
Die M75 war die große starke Altersklasse der Deutschen 2019 in Eraclea! Zweimal Doppelpack, Gold & Silber im Einzel auf der Straße durch Peter Schumm, Alemannia Aachen und Wolf-Dieter Giese, PSV Berlin. Mit Felix Maier, SV Breitenbrunn, 2x Gold auf der Straße im Team, der außerdem zum Auftakt über 5000m auf der Bahn Gold erkämpfte. Ganz stark! Schade, in Gleina wird Wolf-Dieter Giese fehlen…
In der M45 lief es 2019 nicht nach den Vorstellungen des deutschen Master-Meisters und internationalen „Überfliegers“ Steffen Borsch. Das Denkmal zitterte mehrfach, auch verletzungsbedingt. So gesehen hat der für den SV Halle Startende mit 5 Medaillen das Beste aus seiner Situation gemacht, mit gleich 4x Silber! Hoch emotional, als er eine davon Wolfgang Scholz, SSV Regensburg, überließ, nachdem „Mister Silvermen“ ihn persönlich gesucht und als Team-Vierten auf das Podest gebeten hatte. Logisch auch, dass Steffen Samstag in Gleina an den Start gehen wird (auf dem Bild, Steffen umringt von seinen härtesten Gegnern in der M45, Nurmunds Ivzans, Lettland und Paul Jansen, Niederlande).
„Gemischte“ Team-Medaillen gab es in der W70, hier auf der kürzeren Strecke Silber mit Helga Dräger, LG Esslingen, W80 (von links), Margarete Molter, TV Groß Gerau und Heidrun Neidel, TSG Leihgestern, beide W70. Während ALLE GROSS GERAUER nicht nach Gleina kommen (sehr schade), nimmt Heidrun am Samstag ihre Startchance in der W70 wahr. Danke!
In der M50 verstärkte Uwe Schröter, LG Vogtland (auf dem Bild rechts), M55, dort Bronze im Einzel, die Ambitionen von Steffen Meyer, SV Breitenbrunn und Patrick Seck, PSV Berlin, auf eine Team-Medaille. Und ja, die beiden M50-er, Patrick und Steffen, kommen nach Bronze im Team nun auch nach Gleina zur Meisterschaft.
Unser Abschluß-Bild! Ein Blick auf die für GEHSPORTWETTBEWERBE notwendige Tafel. Wir meinen, daß insgesamt, ohne jemanden persönlich anzusprechen, die Gehrichter ihre Arbeit angemessen und gut bewältigt haben. Es wird dazu immer verschiedene Meinungen geben. Vor allem, wenn der eine, ja…, und der andere nicht…, ihr wißt schon! Allerdings ist aus der unbeeinflußten Ferne eine Sache aufgefallen! Und das kratzt dann schon. Sollte hinterfragt werden. Beim ersten Straßenwettbewerb der M60+ gab es bei 92 Gestarteten nur 4 Disqualifikationen laut Protokoll (Super! Dank Eurer Hilfe, Horst Kiepert geklärt, das Foto zeigt den 20km-Wettbewerb!). Mein Problem, ein ganz anderes, nur Deutsche! Ja: Alle Vier waren Deutsche! Es geht nicht um gerechtfertigt oder nicht, für mich geht es um mögliche Ursachen, Schlußfolgerungen! Aber bitte nicht die vom bösen Italiener…!
Anmerkung: Hier ist keine Auswahl oder Wichtung, keine Vollständigkeit erreicht oder möglich! Wir bitten um Verständnis. Es ist mehr eine Auswahl der besten und für Texte passenden, zugeschickten Bilder.

