Der zweite große Dezember-Wettkampf zur aktuellen Überprüfung (Test) spanischer Geher fand in Getafe statt. Nach Azuaga (Badajoz), an der Grenze zu Portugal, wo sich am 7.12. über 180 Geher zum ersten Test trafen, war nun die Metropol-Region Madrid dran. Habt ihr gewußt, im Großraum Madrid wohnen ca. 6,5 Millionen Menschen! Dazu gehört die 170 000 Einwohner-Stadt Getafe, Spaniens geografische Mittelpunkt. Mit U-Bahn-Anschluß an die Metropole Madrid, für Pendler gut erreichbar. Auch für die 143
Geher, die sich gestern, am Sonntag, einem nächsten Test unterzogen. Wiederum sorgte Alvaro Martin Uriol (siehe auch Foto) für die beste Leistung des Tages. Ein Wettkampf- (ist bestes Trainings-) Typ. Nach 19:52min, die er letzte Woche erzielte, nun 40:42min über 10km in Getafe. Mehr zu den besten Leistungen findet ihr in der GEHSPORTWELT. Und! Wenn sich die meisten von uns in der Adventszeit die Bäuche vollschlagen, von Wettkämpfen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel nichts wissen wollen, treffen sich Spanier (die es wollen) am 28.12. in Guadix. Im Süden des Landes, in der Mitte zwischen Alicante und Malaga, am Fuße der Sierra Nevada. Mann, die Spanier haben es gut!
Die WA (IAAF) hat wie jedes Jahr auch die beste Gehsportveranstaltung der Welt 2019 – eine Kombination aus Quantität und Qualität – ermittelt. Mit dem Gewinner 2019 ist La Coruna, Spanien, dortiger toller Teilnehmerzahlen, vielen bekannten Athleten und einer nicht vorhergesehenen Flut von Best- und Top-Leistungen, ist die richtige Veranstaltung bestimmt worden. In Punkte umgerechnet hat La Coruna in seiner Historie seit 1987! noch nie so einen hohen Wert erreicht.
Wir zitieren aus der Bestenliste 2019 von WA (World Atletics):
1. La Coruna, Spanien, mit 10 885 Punkte
2. Huangshan, China, mit 10 718 Punkte
3. Nomi City, Japan, mit 10 415 Punkte
Platzierte: 4. Alytus, Litauen, 5. Taicang, China, 6. Kobe, Japan, 7. Rio Maior, Portugal, 8. Wajima, Japan, 9. Adelaide, Australien, 10. Sotschi, Rußland! Kein Bedarf weiterer Kommentare! Außer vielleicht, a) Mittelpunkt, Zentrum ist Asien mit der Übermacht weiblich, China, männlich, Japan, als „Nabel der Welt“ (auch & gerade bei Wettkämpfen) sowie b) Südamerikaner legen bei Wettbewerben das Hauptaugenmerk auf Plätze!!! Die Zeiten und damit verbunden Top-Bedingungen, Strecken etc. spielen dort eine etwas untergeordetere Rolle. Damit fehlen die „Leistungs“- Parameter der Qualität, genau wie bei der Skandal-WM von Doha. Europa hat weiter an Terrain verloren. Erschreckend der Stand in Deutschland! Hier fand in 20 Jahren ein einmaliger Abschwung statt. Von Platz 1 – 3 (Eisenhüttenstadt, Naumburg, Hildesheim) in deutscher Hand, bis jetzt…, als ferner liefen…, Verzeihung: ferner gehen. Schade, aber es ist so gewollt. Das Potential ist noch vorhanden! Siehe WM 2009 und EM 2018 in Berlin. Viele deutsch-deutsche Fans, die damals kamen, noch kommen könnten, werden älter, sterben nun langsam…
Wenn ihr glaubt, es ist „WINTERRUHE“, dann muß ich euch enttäuschen. In der uns so allgemein bekannten (Gehsport-) Welt bastelt man an einer guten Vorbereitung auf Olympia 2020. Organisatoren versuchen europaweit den Wettkampfsport allgemein mit den Hochleistungsanforderungen in Übereinstimmung zu bekommen. Und rund um den Erdball, von Japan über Australien bis Mexico und nach Europa ua nur mit Portugal und Spanien, da tickt die GEHSPORTWELT sowieso anders als in uns gewohnten Vorstellungen.
In Deutschland für die wohl 10 – 15 interessierten HOCHLEISTUNGSKADER ist die Wettkampforganisation anders, noch könnten ihnen zwei deutsche Meisterschaften einfach entgehen. Man tut zwar oft so, als seien sie, die Meisterschaften, „Nicht“ viel wert, aber wenn sie denn ausfallen oder absolut nicht in den Kram passen, kommt auch Unmut auf. Während sich Masters auf die Bahn von Zella-Mehlis freuen können und es für die Halle vielleicht noch kurzfristig eine Lösung gibt – STREICHEN RÜCKT WEITER IN DIE FERNE – stehen „unsere Aushängeschilder“ leider noch etwas im Regen. Wen es interessiert? Ist es da nicht besser, an einem Strang zu ziehen, so lange das GEHEN NICHT IM DM LA-Programm wieder INTEGRIERT ist? Ist es Athleten und Trainern klar, mit dem Zusammenlegen der Gehwettbewerbe durch den DLV zu einem „FESTIVAL??“ , „zB Freitag abends in Anonymität“, sind es die einen Urlaubstag opfernden Masters!, die Meisterschaft finanzieren. Also, wenn so weiter, wie bisher, dann bitte Respekt vor uns, wenn nicht, dann freuen sich garantiert alle Masters, dass für sie auch wieder die LA-DM interessant werden, wenn man zB die geschenkten Eintrittskarten des DLV für erkämpfte Masters-Medaillen, international für Leichtathletik-Deutschland, dann auch noch mit Zuschauen bei einer LA-DM mit GEHEN veredelt bekommt!
Wie oben erwähnt, der Globus bietet weltweit bunte Flecken, die es lohnen, sich mit unserem Hobby noch intensiver zu beschäftigen. Seit ich das tue, sind Erkenntnisse, Ideen, Spaß an der Sache ins Unermeßliche gestiegen. Man erhält BESTÄTIGUNG für sein FÜHLEN und HANDELN. Und das Wissen, was man sich dabei aneignet, glaubt mir, das schadet nicht. Wer kennt schon Namen, Altersklassen, Leistungsfähigkeiten etc. im Detail, beschäftigt sich im Sinne der VÖLKERVERSTÄNDIGUNG mit dem Gehsport? In diesem Sinne wende ich mich wieder der großen GEHSPORTWELT international zu und versuche, davon einiges in meiner kleinen GEHSPORTWELT unterzubekommen. In diesem Sinne, gute Nacht. Und dort wird dann weiter gemacht…
Mit dem formidablem National – Rekord von 42:51,82min bei den Frauen durch Kumiko Okada und gleich sechs sehr schnellen Männern unter 40min wurde am 8. Dezember in Nagasaki die olympische Saison der auch in unseren Ausdauersport verliebten Japaner mit aufhorchenden Ergebnissen eröffnet. ja, Olympia läßt grüßen. Was soll man zu den 38:28,19min von Eiki Takahashi bei seinem Sieg anmerken? Zeiten unter 40min sind dort „Alltages-Erscheinungen“. Der Landesrekord von Daisuke Matsunaga steht unter 38min, nicht einmal seine persönliche Bestleistung (38:01min) hat Eiki bei dem starken Auftritt geschafft… Luxus-Probleme der aktuell stärksten Gehsportnation bei den Männern.
Hier die besten Leistungen. Noch mehr findet ihr in der GEHSPORTWELT! Unser Abschlußbild des Beitrages zeigt die stolze Siegerin, Kumiko Okada, auch als neue Rekordhalterin hinter der Anzeigen-Bestätigung ihrer Leistung. Glückwunsch.
Pünktlich zum Termin steht der aktualisierte RTP des DLV (der Rahmenterminplan für 2020) im Netz. Wir können uns ein wenig freuen. Die Bahnmeisterschaften der Geher haben einen Ausrichter gefunden! Für uns Geher ein Neuling. Vielen Dank Thüringen. Vielen Dank Zella-Mehlis! Gemeinsam mit dem wohl neuen WERFER-MEHRKAMPF ?? ist unsere Meisterschaft nun auf den 22./23. August terminisiert. Viele Grüße damit auch an lampis! Ja, Geher und Werfer verstehen sich gut.
Und fast zu 100% wieder keine Meisterschaft mit Gehen in den alten Bundesländern! Die Meisterschaften der Senioren in der Halle stehen auch 80 Tage vor dem geplanten Termin NICHT fest. Auch unsere 50/30/10km – Meisterschaft mit 10km der Senioren, DM Straße II (angedacht bzw. vorgesehen war wieder Gleina) ist nach wie vor nicht bestätigt. Das Streichen einer ober beider Meisterschaften (zum Glück) NOCH NICHT VORGENOMMEN. Somit ein kleiner guter Nikolaus!
Einen schönen 2. Advent noch!
Wir haben die TOP-Listen wieder zusammengestellt. Auch für November, mit den überschneidender Daten, wie den 1.12. in Melbourne, der natürlich mit dominiert. Unsere drei Tabellen, wie immer, 1) Die Besten, 2) Beste Masters, 3) Beste U16.

Bleibt weiter immer schön neugierig. Auch für die Gesamtübersicht bzw. zum Ausdrucken als pdf-Liste:
… zu unserer aktuellen Situation, die „Thüringer Landeszeitung“ vom 5.12.:
„Dass eine Generation, die unter Lebensumständen lebt wie keine zuvor, nun sagt, ihr habt uns unsere Zukunft geklaut, das ist nicht apokalyptisch, sondern albern.“
Zitat des Tages, dieser Zeitung, von Wolfgang Schäuble, Bundestagspräsident
!!! Diese Woche – jetzt hier – mit vier Beiträgen !!!
Noch ist nicht NIKOLAUS – TAG! Aber unsere Daten der letzten Tage stehen schon in der GEHSPORTWELT. Mein Geschenk (flunker, flunker). Widmen wir uns Worten und Bildern.
1.) Fawkner Park, Melbourne, AUS, 1. Dezember:
Zum Highlight der 50km-Meisterschaften wurden nicht die Meister sondern die 20km im Rahmenwettbewerb. Bei den Frauen im Bereich 1:37h (siehe Foto) trennten die ersten drei Damen gerade einmal 37s, stark. Bei den Männern gelang Tom Bosworth, GBR, die geplante Leistungsüberprüfung im Bereich 1:22h. In seinem Sog verbesserte sich der 20-jährige Kyle Swan (Foto: Vater Terry, in seinem „Wohnzimmer zu Hause“) gleich einmal um über 8min. Respekt!
Für Christopher Linke, Potsdam, lief es anscheinend nicht ganz so wie geplant über die, unsere „Noch-Königsstrecke“ der Leichtathletik, den 50km!
Neben logischen, üblichen, etwas tiefer gehenden Schlußfolgerungen bei diesen Daten, hat Christopher uns mit seinen von Melbourne vor höhere Aufgaben gestellt. Denken wir positiv! Er hatte schon VORHER dieses Herangehen geplant? Wenn nicht, bei 10km, spätestens vor den 20km hat er für sich diese Entscheidung getroffen, spätestens bei 30km aufzuhören und das Ganze für sich noch als ein „gutes Training“ abzuhaken. So kann er den Makel und psychische Auswirkungen der Aufgabe bessser verarbeiten und positiv aus dem Abenteuer scheiden. Hasard wäre es, nach 20km auf Teufel komm raus den vor ihm liegenden Rhydian Cowley zu passieren und mit diesem 43min-Speed am Ende seiner Kräfte gewesen zu sein? Das trauen wir dem erfahrenen Athleten nicht zu.
Trotz „ruhigem“ Beginn haben alle drei Athleten im weiteren Verlauf unterschiedlich gehandelt. Rhydian ging so lange so schnell, wie es ging. Dafür „bezahlte“ er auf den letzten 10km, belohnte sich bei seiner 50km-Premiere als 28-Jähriger! aber mit einer tollen Bestzeit. Im Verhältnis dazu die beiden internationalen Stars, bis 30km „weit“ vor ihm. Nun wissend, was man hätte, auch mit „Einbruch“ – siehe letzte 10km in 50min – hätte erreichen können. Nämlich die international entscheidende Quali-Zeit unter 3:50h! Und die Hypothek, was wäre wenn…? Nur das? Das wissen nur die beiden, Perseus und Christopher, ganz allein.
So bleibt neben Rhydian Cowley über 50km (unser Bild, Start zur Meisterschaft, 50km, sehr familär) unbedingt noch das Folgende zu vermerken:
* Beste Punktleistung: Colin Heywood, M65, der die 50km in 5:05:34h bewältigte.
* Weiterhin bemerkenswert: A) Von 7 Finishern waren 6 Debütanten. B) Ein 19-Jähriger, Dylan Richardson, schaffte bei seinem 50km-Debüt Silber und 4:22h! C) Und, die beste (einzige) Frauenleistung geht auch an eine „Seniorin“. Tracy Feiner, W42, schaffte es bei ihrem Debüt unter 5h (4:59:32h) und über 100 Punkte.
Die Rahmenwettbewerbe bestätigen die gute Nachwuchsarbeit AUSTRALIENS im Gehsport. Siehe GEHSPORTWELT! Dort ist auch Heather Carr vermerkt. Die 70-Jährige hatte vier Tage vor den Meisterschaften bei einem Meeting in Melbourne mit 17:58min eine neue Weltbestleistung über 3000m/3km aufgestellt und wollte die gute Form für die 20km am Sonntag nutzen. Leider kam sie nur zu offiziell vermessenen, aber starken 1:03:48h über 10km, die immerhin 106 Punkte bedeuten. Respekt!
2.) XXI. Juegos Deportivos Nacionales Campeonnato, das sind die 21. Nationalen Sportspiele Columbiens, 15. – 30.11.
Eine Art Olympische Spiele Columbiens die aktuell in 49 Sportarten (zum Teil an mehreren Orten) zwischen 33 Deportementos und Organisationen (Armee) ausgetragen werden. Die Spiele werden seit 1928, z.T. unregelmäßig, meist alle 4 Jahre, seit 2015 im vor-olympischen Jahr ausgetragen. In der Leichtathletik sind die drei olympischen Gehsportsisziplinen dabei.
Am 27.11. wurden in Cartagena die 20km Mä/Fr und 50km der Männer ausgetragen. Unabhängig von internationaler Saison, Wind, Wetter, u.a. wohl 30 Grad mittags, deshalb früh morgens, 50km 5.30Uhr, 20km 6:20Uhr bzw. 6.40Uhr gestartet. Wichtig und unter diesen Gesichtspunkten sind die Ergebnisse, siehe GEHSPORTWELT, zu betrachten. Medaillen und Punkte für die Regionen stehen über allem, sind das Wichtigste. Deshalb die Teilnahme von Stars, auch mit den Ergebnissen, diesen Zeiten. Einzig herausragend, mit Abstand das Beste: Jose Montanas 4:05h über 50km! Unser Bild 20km mit Jhon Castaneda (327), Juan Soto Ruiz (211) und Santiage Gomez (179).
3.) Nationale Meisterschaft, U20, vom 29.11. – 1. 12. in San Luis, Peru
Im Gegensatz zu vorher (zu 2.) die Leistungen der besten Athletinnen und Athleten bei den Gehwettbewerben in Peru. Da wächst was heran! Mary Luz Andia brauchen wir eigentlich nicht hervorzuheben! Die 19-Jährige hat ihr großes Können schon mit einem LANDESREKORD über 20km bei den „Grossen“ in La Coruna, Spanien, beim IAAF-RACE WALKING-Challenge-Wettbewerb bewiesen, als sie dort 1:30:50h (Olympianorm in Peru erfüllt) schaffte. Sie verbesserte in San Luis den nationalen Rekord auf 45:22,94min, dicht gefolgt!!! von Evelyn Inga, 46:01,58 und – mit ebenfalls starken 46:47,24min – von Leyde Guerra. Die Männer U20 um Cesar Rodriguez, 41:54,14min (die besten Leistungen in der GEHSPORTWELT), standen den Frauen da ein wenig nach!
4.) Pro und Contra zum Austragen der Olympischen Spiele geht weiter
Einen Paukenschlag und viele, noch weitere nicht absehbare Folgen, brachte uns das Bestätigen der Absicht von WA und Orga der OLYMPISCHEN SPIELE durch das IOC
beim nun beabsichtigten weiteren „Zerhacken“ der Wettkampfstätten vor Ort mit sich. Bisheriger Stand war, Gehen und Marathon ins klimatisch günstigere Sapporo verlegen. PUNKT! Als Spitzen – Geher hatte das aus deutscher Sicht Carl Dohmann erklärt, pro und contra abgewogen, sehr gut. Aber! Komisch, damit kommt das GEHEN in die Schlagzeilen? (also bitte, dann doch zukünftig noch mehr kollabieren…, natürlich zynisch gemeint!). Damit nicht genug. Jetzt geht es richtig los…, vielleicht noch viel, viel weiter? Weil wohl erstmals außer Funktionären und DEM GELD auch wirklich praktizierende Sportler gehört werden? Spannend!
*** Das Verlegen nach Sapporo ist bestätigt! *** Mit der Konzentration auf die Schlußtage werden Geher die „echten Spiele“ in Tokio nicht erleben *** Mit der Konzentration auf zwei Wettkampftage der traditionelle Doppelstart von Strategen der besonderen Art unmöglich *** Doch das ist noch lange nicht das Ende!
Mit diesem Entscheid wachen plötzlich andere Verbände auf. Auch sie wollen nun das pro und contra, OLYMPISCHES DORF > < ideale (oder bessere) Bedingungen abwägen, vor allem Mitsprache, NEUE ENTSCHEIDUNGEN! Am weitesten, für mich überraschend, wagen sich die Schwimmer vor! Gerade Schwimmer? Ja, wer die packenden, zum Teil fiesen Kämpfe im und unter Wasser als LANGSTRECKEN-SCHWIMMER ertragen will, der will AUCH BESSERE BEDINGUNGEN! Immer noch nicht geschnallt? Die 10km -Leistungen im Schwimmen zB sind nur unter äußersten komplexen Bedingungen mit dem Niveau zu erreichen. Da geht´s nicht mehr „nur“ um das Bewältigen eines Kollaps! Ja, im Wasser!!! geht`s WIRKLICH NOCH SCHNELLER um Leben und Tod. Die FINA schreibt als Maximal-Temperatur 31 Grad vor. Bei vorolympischen Wettkämpfen in der Bucht von Tokio 2019 (unabhängig von Verschmutzungen) herrschten zT katastrophale Zustände (offiziell „nur“) bei 30,5 Grad. Hier kann es noch schneller zum Tod eines Spitzensportlers wegen NICHBEACHTEN VON KLIMAZUSTÄNDEN kommen. Glaubt mir, das wird nur der Anfang sein (Faust, die Geister, die du riefst…). Eingespielt war schon immer, das etwas vor Ort NICHT MÖGLICH ist, wie Segeln, Wildwasser, Reiten im Sommer oder ganze Sportarten im Winter ! Das wird dann LANGFRISTIG, schon mit dem „Zuschlag“!, 6 Jahre vorher, BESTÄTIGT! In unser schnelllebigen Zeit soll und kann das alles nicht mehr zählen? Mit dem Entscheid für Sapporo sind die TÜREN ZUR ÄNDERUNG weit aufgerissen.
„Das haben wir so nicht gewußt!“ (Doch haben wir!) Im Großen wie im Kleinen gilt das nicht als Entschuldigung. Unwürdig! Es ist das Eingestehen, komplexe Dinge heute nicht mehr so zu beherrschen! Provokativ: War es in den Zeiten seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit, 1896, vor und zwischen den Weltkriegen, der Weltwirtschaftskrise oder im „Kalten Krieg“ etwa einfacher (etwas zu organisieren)? Es ist traurig, das einmal getroffene Entscheidungen oftmals gerade „so“ getroffen werden und zum anderen dann nicht durchgesetzt werden. Ich benutze dafür vorsichtig nur das Wort: SCHADE! Mir fällt dazu auch viel anderes mit Sch.. ein.

