Die Teilnehmer-Nachricht vorneweg: Von 78 Gemeldeten starteten 72 Athleten und 64 Sportler erreichten das Ziel (im Gegensatz zu anderen Meldungen, wo u.a. über Nicole Hörl als abwesend berichtet wurde). Das Ändern der Startstrecke der M35-55 auch auf 10km brachte Teilnehmersteigerungen in der M50 und M55. Am Stärksten war die M65 besetzt. Hochachtung vor Denis Franke! Er startete trotzdem über 30km im Rahmenwettbewerb und stellte sich eine halbe Stunde nach seinem Finish in sehr guten 2:41h (= 103 Punkte, M45) den 10km, um mit seinem Verein die Silbermedaille in der Teamwertung zu schaffen.

Die Qualität der Leistungen kann sich sehen lassen! Hier alle Athleten > 85 Punkte:161008 Andn2Hier das Protokoll der Seniorenmeisterschaften & 50/30km DM:   —> 161008 Andernach

Um das Optimale für den Gehsport herauszuholen bleibt unsere Ideal-Variante, für die 30km einen Senioren-WK auszuschreiben, mit einer Wertung für die 5-8 Spezialisten, die wir noch haben, bestehen. Auch um die 50-er und 30-er DM-Starter (des Leistungssport) nicht allein am Start zu haben! Träumen erlaubt! Und im Hintergrund lauert ja immer noch die Variante nur einer Straßen-DM für Geher! Sie ist nicht vom Tisch…, nur aufgeschoben und hat auch Anhänger. Das sollten wir nicht vergessen.

Es wäre schön, wenn sich Andernach für 2018 wieder für genau diese Veranstaltung bewerben würde. Die Zeichen stehen dafür gut, auch wenn es überall unterschiedliche Interessen gibt, die auszugleichen sind, in Andernach z.B. Firmenlauf & DM Gehen. Die einen wollen nur das, die anderen nur das…! Dem Team um Volker Kirchesch ist all das sehr gut gelungen. Auch Erfahrungen aus dem Vorjahr (wie zu lang gezogene, verspätete Siegerehrungen etc.) wurden berücksichtigt, u.a. mit fast minutengenauen Siegerehrung…, wenn da nicht einige doch den Chip am Schnürsenkel knickten Bestätigungund so ihre Zeit kurz fehlte… Der LV Rheinland hatte gute Leute vor Ort, die ruhig blieben, zuhörten und mit viel Wissen und Können Dinge klären konnten, bevor sie zum Problem hätten werden können. Danke!

Für den deutschen Gehsport ist Andernach ein Erfolg! In der Mitte Europas von Nachbarn gut zu erreichen, durch Qualität vor allem aus Italien und Polen noch aufgewertet. Schon nach dem 2. Durchführen 2016 kann man sagen, wir wollen das nicht mehr missen! Vor allem, wenn sich Gleina, als bekannter Ausrichter dieser Veranstaltung 2017 mit seiner 35. Schleife „vom Parkett“ macht. Zudem spielten die Bedingungen voll mit. Der Nieselregen bei nur 10 Grad, zum Glück windstill, konnte man um 9 Uhr beim Start der 50/30/20km noch akzeptieren. Doch dann besserte sich die Situation zu idealen 15 Grad und Sonnenschein beim Start der 10km!

Die Athleten dankten es – Termin, Wettbewerb, Organisation und Bedingungen, Fluidum insgesamt – mit TOP-Leistungen. Einige Athleten beim Vorjahresrückblick (gleicher Ort, gleiche Bedingungen), sogar mit Leistungssprüngen!? Beispiele (2015 zu 2016)

Nicole Best, W45, 51:33 zu 49:43; Udo Schaeffer, M65, 57:27 zu 55:53; Dick Gnauck, M50, 58:14 zu 54:59; Barbara Primas, W50, 58:43 zu 57:53 oder Peter Schumm, M70, 1:04:34 zu 1:02:38! Großer Respekt. Und Danke nach Andernach!

Es ist schon beeindruckend! Auf der Jagd nach der Anzahl europäischer Geher, die Spitzenleistungen bringen, eröffnen sich völlig neue Horizonte. Es ist beeindruckend, welche Breite in der Spitze der GEHSPORTWELT besteht. Wir brauchen in dieser Welt keine Sorge um die Zukunft des internationalen Gehsports zu haben. In der zweiten September haben besonders die Vielfalt, Breite und Organisation der Italiener mit ihren Challenge-Wettbewerben in der Leichtathletik MIT GEHEN! imponiert. Und vor allem Beim Nachwuchs sollte man sich die Ergebnisse von Trnava, Slowakei, Kropyvnytskiy, Ukraine aber auch Lima in Peru intensiv anschauen. Da wächst eine Jungend international heran. Und wie sie wächst! Schaut mal in unserer  —> GEHSPORTWELT vorbei…

P.S.: Von wegen die Weltelite macht Pause…! Einige, oder sogar viele?, haben beim Mehretappengehen in China richtig Geld verdient. Und, nicht zu vergessen, über eine Woche gemeinsam trainiert, Wettkämpfe bestritten, sich ausgetauscht und neue Pläne geschmiedet. Eben so, wie (Geher-) Famile ist, sein sollte! Dazu dann morgen noch mehr…

Wer sich im Regen auf den Weg nach Jüterbog machte, die Staus ertrug oder umfuhr, der hatte großes Glück mit den Bedingungen vor Ort. Alle können sich bei dem Org.-Team in Jüterbog bedanken. Denn nicht nur das Wetter, auch Sprecher, Organisation, Zeitnehmer, Imbiß, Musik, Ehrung und gute Laune halfen mit, den 1.Oktober 2016 zu einem idealen Wettkampftag auf der Skaterbahn in Erinnerung zu behalten. Dieser 11. Wettkampf der DEUTSCHLAND – Liga war ein voller Erfolg:LI11Hier ist die komplette Ergebnisliste:  —> Jüterbog, 1.10. 2016

Vor dem Finale in Andernach für die Teamwertung der DEUTSCHLAND-Liga ergibt sich folgender letzter Zwischenstand für unsere TOPTEAMS:

1610 Top-Teams nJbgDie Liste der TOP20 wird mit weiteren Details bis zum 5.10. auf der Wertungsseite -hier bei WERTUNGEN! schauen- veröffentlicht.

Weitere Info´s zu Jüterbog folgen… BAUSTELLE!

Wird nicht mehr vervollständigt!161001 1000 Jahre Jbg

Der vorletzte LIGA-Wettkampf 2016 findet am Samstag ab 13 Uhr in Jüterbog statt. Überschauliche 45 Teilnehmer aus 12 Vereinen wollen sich dem Starter stellen.TestUnsere Hochrechnung besagt, Jüterbog wird damit dieses Jahr die 100 Rating-Punkte nicht knacken können. Schade. Mit vollständigen Teams, fünf Starter, treten fünf Mannschaften an: ASV Erfurt I und II, SC Potsdam, PSV Berlin und Lok Aschersleben. ASV Erfurt stellt mit 14 Startern die meisten Teilnehmer und tritt fast in kompletter Bestbesetzung an – nur drei gute Athleten werden wohl fehlen. Der SC Potsdam wird trotzdem nicht zu schlagen sein. Vier starke Ergebnisse 2016 haben für Respekt und großen Vorsprung gesorgt. Nun bedarf es eigentlich nur noch zweier „normaler Teilnahmen“, in Jüterbog und Andernach, um die LIGA 2016 zu gewinnen.

Die Spannung steigt. In 33 Tagen werden die 10km-Wettbewerbe der Geher bei der Masters-WM in Perth gestartet. Mit insgesamt 290 Meldungen, 124 weiblich und 166 männlich, mit den am stärksten besetzten Wettbewerben. Anmerkung: 5000m mit 281 Meldungen und 20km mit 205 Meldungen. Deshalb haben wir, stellvertretend für alle Wettbewerbe die Länderstruktur der 10km kurz analysiert:1609 Tn 10km in Perth

Kurzzusammenfassung: 1) Über den prinzipiellen sportlichen Wert, bzw. der finanziellen Machbarkeit von Teilnahmen sollte jeder selbst richten. Da beteiligen wir uns erst mal nicht. 2) Die (europäischen) Teilnehmer werden auf einen Großteil neuer Gesichter treffen. Viele Unbekannte…, darauf freuen wir uns jetzt schon. 3) Die gewohnte Wichtung.., Gastgeber und danach bald Deutschland, trifft nicht zu. Männlich ist Europa noch der dominierende Kontinent. Hier gibt es wieder einige bekannte Auseinandersetzungen, aber 4) Weiblich dominiert Gastgeber Australien mit 49 Starterinnen = 40%, enorm! Frauen haben völlig andere Teilnehmerfelder, selbst Amerika huscht bei der Anzahl Teilnehmer weiblich noch an Europa vorbei. 5) Ob konkret! der sportliche Wert – siehe oben – der Veranstaltung damit gewahrt bleibt, wird fraglich. Trotzdem bleibt jetzt für die Teilnehmer die positive Spannung. 6) Die kurze Abfolge von Wettkämpfen gaaaanz weit ab der „Heimat“, mit der Masters-WM in Perth, Australien, der Hallen-Masters in Daegu, Süd-Korea, nur 4 Monate später und den 9. World-Master-Games mit 3 Bahnwettbewerben im Gehen! nur einen Monat später, vom 21.-30.4. in Auckland, Neuseeland, kann man da, gelinde formuliert, nur als unglücklich bewerten. Und einige Verantwortliche werden dazu noch ein böses Erwachen ob bestimmter vorausgesagter und vorausgesetzter Teilnahmen erleben…

In Perth sind für Deutschland 7 Männer (Steffen Meyer, Dick Gnauck, Georg Hauger, Helmut Prieler, Klaus Thiedmann, Udo Schaeffer, Christoph Höhne) und 3 Frauen (Heidrun Neidel, Helga Dräger. Ursula Herrendörfer) am Start. Mehr nicht. Über 20km nur 5 Männer. Damit ist auch die maximale Ausbeute an möglichen Teammedaillen auch schon klar.

Für Eure Planungen – bitte schon vormerken – der aktuelle Stand unserer Termine:1609 TOP2017-Termine1609 TOP2017-Termine IIGerne nehmen wir alle Eure Informationen zu Wettkampfterminen 2017 entgegen. Wir freuen uns auf eine Nachricht an: rs_wpss_encode_strinfo@racewalking24.com ! Vielen Dank.

Not walk in the parkÄhnlichkeiten mit einem bekannten Song sind garantiert zufällig. Wir zeigen auf, es geht sich mit den langen Meilen nicht nur in Frankreich gut. Auch die Amerikaner scheinen etwas davon zu verstehen. Oder?

Wer schafft 100 Meilen in 24 Stunden? Dieser Frage stellten sich 24 Teilnehmer gestern in Owego. Und nun ist die Frage beantwortet.

Mit Christer Svensson, Schweden, bei den Männern und Erin Talcott, USA, bei den sieben weiblichen Startern waren auch zwei international bekannte Athleten dabei, die Euch etwas sagen, wenn ihr regelmäßig unsere Seite lest. Beide schafften das Ziel – siehe oben – wurde aber nur jeweils Zweite.160924 Not walk in the Park

Auflösung: vier Frauen und fünf Männer schafften das ehrgeizige Ziel!

160917 Rubaix 28h Top11Ja.., Dmitry Ossipov aus Sankt Petersburg, Rußland, gewann am 18. September über die 28 Stunden von Rubaix. 40 Starter hatten sich am Samstag, 17.9., um 11 Uhr auf den Kurs inmitten der historischen Altstadt begeben. Dreh- und Angelpunkt war das Velodrom. Der Sieger schaffte die 100km in 11:08h, 100 Meilen in 19:02 und in 24h 198,448km. Seine fast 224km in 28 Stunden bedeuten ein Stundenmittel von 8km/h. Die Siegerin bei den Frauen war extra aus Australien angereist. Die Gesamt-Zehnte brachte es auf ein Stundenmittel von 7km/h. Michelle Thompson, Australien, verfehlte ihr großes Ziel, 200km knapp, für die letzten 10km brauchte sie 2h. „Zwischenzeiten“: 50km 5:49, 100km 12:24…, der Wahnsinn.

Drei von tausenden Episoden während der 28 Stunden von Rubaix: Der Ungare Zoltan Czukor musste bereits in der Anfangsphase wegen dreier „roter Karten“ für 20 Minuten in die Strafbox! Eddy Roze musste dasselbe dann nach ca. 10 Stunden auch. Und der Elfte des Feldes Aleksej Kondratenko, Rußland, hatte keinen „Bock“ in der Nacht zu gehen. Bei Einbruch der Dunkelheit legte er sich schlafen! Unter diesem Aspekt sind seine erreichten 191km natürlich beachtenswert. Auch das gehört alles zu unserem Gehsport.