Heute ist der Meldeschluß in Biberach für das Straßengehen am 8. April, welches auch für die „Deutschland-LIGA 2017“ gewertet wird. Unsere Informationen zur LIGA und zum neu gegründeten Gehsportnetzwerk gibt es auch vor Ort durch/über Thorsten Fern, Groß-Gerau. Wir bitten, schnell noch im Vorab melden, für den Veranstalter ist das auch besser, wenn er nicht erst eine Stunde vor Start von Deinen Absichten erfährt. Hier das Wichtigste zu Wettkampf:
Auch im Namen des „GEHSPORTNETZWERKES“ wünschen wir eine gute Anreise, passables Wetter und viel Erfolg. Euer Udo Schaeffer
Wenn am 1.4. nicht unser LIGA-Wettbewerb in Reichenbach gewesen wäre..? Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte der Weg sportlichen Wettstreites nach Olomouc/Tschechien geführt. Die Berichte und Daten aus dem Park von Olomouc bestätigten das Bauchgefühl. Im Hauptwettbewerb über 10km mit 73 Athleten am Start blieben gleich derer 12 unter 50min., für jedes Tempo passende Partner! In der Breite von 41min. bis 1:20h! Bemerkenswert!
Unter den 73 Aspiranten der 10km Jugendliche, Männer, Frauen und Senioren. Auf Platz 6 die Siegerin bei den Frauen. Nicht Anezka Drahotova, Uni Prag, die 48:31min. schaffte,
sondern Anel Oostuizen, Südafrika, als prominentester, von weither angereister Gast der Veranstaltung. Der 22-Jährigen hatte Podebrady 2016 (20km: 1:34:49h) so gut gefallen, dass sie die Reise 2017 wie folgt ausdehnte: Lugano 1:36 als Start, Olomouc 47:04min. (104 Punkte) als Zwischenresultat, um dann nächste Woche wieder in Podebrady Bestzeit zu gehen?
Als schnellster Athlet der Veranstaltung erreichte der Slowake Anton Kucmin, Dukla Banska Bystrica, mit 41:47min., die Höchstpunktzahl dieser Veranstaltung,
105 Punkte. Bei den Nachwuchs-Wettkämpfen waren über 3km 31 Starter und über 1km 22 Starter unterwegs, insgesamt stolze 126 Starter. Adam Ferenc, Vitkovice, mit 15:50min. in der M15 und Kristyna Vejsicka, AT. Jizni Mesto, mit 16:39min. in der W15 waren die beiden Achtziger beim Nachwuchs. Im Seniorenbereich waren dann doch mehr schnelle Leute unterwegs. Insgesamt können wir mit sechs Hunderter bei den 10km und sechszehn „Achtziger“ registrieren, ein wirklich starkes Ergebnis für diese Veranstaltung des kleinen Landes nur eine Woche vor dem ersten Höhepunkt von Podebrady!
Respekt. Erwähnen wollen wir unbedingt noch den 16-jährigen Lubomir Kubis, Spartak Dubnica, 47:29min. und den M53-er Josef Smola, AT. Kolin. Zum ersten Mal in seiner Seniorenlaufbahn knackte Josef die 50min. mit 49:58 und war stolz wie Bolle, siehe Foto, was ihm, genau wie Lubomir 102 Punkte brachte. Ganz stark! Weitere TOP-Ergebnisse entnehmt bitte heute abends der Gehsportwelt. Hier auch noch eine der orginellen Medaillen, per Mail & Net in alle Welt… Ja, Olomouc ist wirklich eine Reise wert, vielleicht 2018? Hier das komplette Protokoll –> 170401 Olomouc
Unser Leo Köpp machte vor 14 Tagen Bekanntschaft mit dem 16-jährigen Yao Zhang, als er mit starken 41:29min. in Lugano gegenüber dem deutlich Jüngeren den Kürzeren zog. In Rio Maior legte Yao nun 14 Tage später noch einmal nach. Mit 41:49min. erarbeitete sich der am 4.1.2001 !! geborene mehr als 2 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.
Auf der anderen Seite unseres Planeten standen am 31. März in Sydney die Leichtathletik-Meisterschaften Australiens an. Natürlich mit Gehen im Programm! Am zweiten Tag der vom 30.3. bis 2.4. angesetzten viertägigen Großveranstaltung konnten die sportverrückten Australier die Leistungen ihrer starken, bekannten Geher männlich & weiblich über 10 000m im Stadion verfolgen. 14 Männer und 10 Frauen stellten sich dem Starter. Dane Bird-Smith düpierte in 38:34min. alle anderen mit neuer WBL und 120 Punkten. Bei den Frauen gab es DIE Überraschung als die 17-jährige Katie Howard, Gold Coast Central, mit überragenden 45:51 zum Sieg stürmte und die bekannten Rachel Tallent und Jessica Pickles mit über 30 Sekunden Vorsprung in die Schranken wies. Na klar war uns Katie schon aufgefallen. Und mit 22:00,13min. am 11.2. in Brisbane hatte sie ihr Ausnahme-Können und die Möglichkeiten bereits angedeutet. Nun ist sie ganz oben an der Schwelle zur Weltspitze angekommen.
Die Österreichischen Meisterschaften 20M/10W brachten am Samstag in Wien eine Reihe sehr guter Leistungen. Neben den oben schon erwähnten 80-ern kamen auch andere
noch bis dicht an diese Marke heran oder erreichten persönliche Bestleistungen. Die beste Leistung bei den Männern schaffte der spanische Gast Leo Romero mit 1:33:55h über 20km. Der 49-jährige Dietmar Hirschmugl, Gleisdorf, wurde in 1:51:25h Meister. Bei den Frauen kam es wieder zum Duell der beiden starken W35-er Andrea Kovacs, Purgstall gegen Kathrin Schulze, Innsbruck (siehe Foto, J.Brunner). Andrea erging mit aktuell starker Form und 96 Punkten die beste Leistung der Veranstaltung, verwies mit 50:43 zu 51:52min. Kathrin, die so 92 Punkte schaffte, auf den Silberrang. Unbedingt zu erwähnen die 91 Punkte von Dorothea Grolig, DSG Wien. Die W65-erin schaffte 1:05:26 Platz 8 gesamt. Mehr heute Abend auch in der GEHSPORTWELT.
Männer: 1. Platz: Arevalo, Kolumbien, 1:20:40h, 2. Tom Bosworth, Großbritanien, 1:20:58h, 3. Hassane Sebei, Tunesien, 1:21:12h!
Frauen: 1. Platz: Kimberly Garcia, Peru, 1:31:00h, 2. Sandra Arenas, Kolumbien, 1:31:13h, 3. Ana Cabecinha, Portugal, 1:31:54h!
Das sind die Siegerpodeste der 20km von Rio Maior !
Zu ihrem Vogtland-Gehen am 1.4. stellten die Aktiven der LG Vogtland sowohl im Einzel mit Bianca Schenkers 97 Punkten für 51:41,47min. über 10 000m als auch im Team die Besten. Der dritte Wettkampf der Deutschland-LIGA 2017 war mit 62 Teilnehmern aus 13 Vereinen gut besucht. Zwar störte etwas der Wind, aber die Sonne lachte und schuf damit eigentlich gute Bedingungen. Hier die Gesamt – Übersicht:
Besonders beeindruckend waren die sieben ! mitteldeutschen Teams in voller Besetzung mit fünf Startern. Respekt! In Halle tut sich wieder etwas, beim ASV Erfurt gibt es jedes Jahr Neueinsteiger, Lok Aschersleben, neu aufgestellt zu Sechst vor Ort und etwas besonders, denn gleich zwei ganz junge Teams aus dem Eilenburger Land, erstmals bei den Gehern, brachten frischen Wind in die kleine Nachwuchsszene. Mal sehen, wie es dort weiter „geht“? Aber auch woanderes! Zumindest in Mitteldeutschland wird damit wohl der großen, alten Geherhochburg auch etwas Leben eingehaucht. Und der Traum eines mitteldeutschen Ländervergleichs im Gehen über alle Altersklassen hinweg nach der Punkttabelle des Deutschen Geherpokal nimmt wieder Gestalt an…
Für die junge Truppe wurde sogar der Zeitplan geändert. Die Überraschung im Vogtland war groß, denn eigentlich waren nur 1x 1000m Bahngehen geplant. Doch dann wurde das Team um Veranstalter Uwe Schröter überrascht. Gleich 10 junge Burschen (mehr) wollten auf einmal einen Geher-Wettkampf absolvieren?
Vor ihrem ersten Wettkampf im Gehen überhaupt für diese 9 bis 14-Jährigen gab es ein Gruppenbild vor dem Siegerpodest. Denn, vielleicht würde man es nie erreichen (können)? Doch viele Träume wurden an diesem 1. April wahr und der 11-jährige Freddy Fromm, hier schon auffällig im Vordergrund, schaffte das dann sogar noch einmal mit sportlichen Mitteln.
Auch passend dazu hatten die rührigen Veranstalter für alle selbstgebastelte Osternester zu Medaille und Urkunde beigesteuert, was sehr gut ankam. Und Freddy durfte sogar nach ganz oben! Auf der letzten Runde hatte er einen 40m-Rückstand wettgemachen können und unter großem Beifall auf der Zielgeraden einen Sieg (in 6:03,92min.) gegen Benjamin Golle, LG Vogtland (6:04,42min.) erkämpfen können. Es war auch ein etwas historischer Erfolg. Denn um die einstige Geher-Hochburg Eilenburg war es ruhig geworden. Erste Versuche ab 2013 scheiterten, mit/beim VfL Eilenburg wieder Fuß zu fassen. Nun gab es den ersten Geher-Erfolg in diesem Jahrtausend!! wieder für einen Eilenburger Geher, aber dieses Mal vom LC Eilenburger Land. Und das mit bisher 4x Gehtraining. Herzlichen Glückwunsch!
Ich gebe zu, die Sache beschäftigt mich schon länger. Was heißt es eigentlich, „auf der richtigen Seite stehen“! Doch nun ist es auch mir zuviel geworden. Bei dem Straßenanblick habe ich es dann doch vorgezogen, lieber zu konvertieren. Was mit dem heutigen Tag schon geschehen ist. Als Erstes erprobte ich bestimmte Dinge zur Selbstverteidigung – siehe Bild!
Und am Wochenende auch auf Rio Maior schauen. Ein starkes aber übersichtliches Frauenfeld kämpft dort um den Sieg und Challenge-Punkte. Hier der Favoritenkreis:
Die beiden starken und erfahrenen Gastgeberinnen – weiter gestärkt von den beiden Challenge-Wettbewerben aus Mexico zurück gekommen – haben 18 Gegnerinnen, acht davon gleich aus Übersee mitgebracht. Bei den Männern ist das Starterfeld mit 32 Startern aus 11 Ländern kompakter. Acht Athleten mit Bestleistungen unter 1:21h, da geht dann schon was ab. Im schnellen Männerfeld starten auch 11 Junioren über 10km mit. Drei Chinesen werden wohl das hohe Männertempo so lange wie möglich nutzen und versuchen, „Mit zu schwimmen“. 12 Minuten vorher dasselbe bei den Frauen, auch mit Chinesen, aber gesamt nur 8 Starterinnen. Da sind dann ab 17.42 Uhr Ortszeit 63 schnelle Athleten gemeinsam in vier Wettbewerben auf der Runde. Gewollt! Stark, sportlich, werbend, lernend – ganz einfach GUT!
17.42 Uhr sind wir aus Reichenbach schon zurückgekehrt. Hoffentlich zufrieden? Und schauen auf die Gestaltung der nächsten Woche. Das erste Mal zieht da 2017 Podebrady. Mit dem „kleinen Europacup“! Denn so etwas ist der inzwischen auf 11 Länder angewachsene Vergleichskampf schon geworden. Am Länderkampf beteiligt sich Deutschland nicht. Aber jährlich versuchen sich auch viele Spitzenkräfte hier um einen erfolgreichen Auftakt. Der Wettkampftag beginnt schon früh um 9.30 Uhr mit dem gemeinsamen Start der U18 und der Senioren. Wir sind gespannt.
Der erste Rückblick befaßt sich mit dem Thema „Doppelstart“! Damit ist viel gemeint und wird Verschiedenes verstanden. Auslöser der Betrachtung war die 2-malige Startchance von
anwesenden Spitzengehern bei der IAAF-R.W.-Challenge in Mexico. Wird sie genutzt? Antwort, ja, vor allem „erfahrene, gestandene Hasen“ praktizierten die doppelte Chance auf Punkte. Ein erfolgreicher Test (auch für die Zukunft?).
Andres Choco, Ecuador, wurde in Ciudad über 20km der Dritte mit 1:22:47h, ging eine Woche später in Monterry in 3:47:37h über 50km auf den 2.Platz. Und der Kanadier Dunfee war in Ciudad Fünfter (1:23) siegte in Monterry mit 3:46:03h. – ein zweites Beispiel. Auch erfahrene Frauen wie, de Sena, Brasilien, 2. in 1:30:49h und Siegerin in Monterry, 1:32:07, Cabecinha, 2x 3. in 1:31:47h und 1:34:16h oder Henriques, beide Portugal, 4. in 1:32:24 und 2. in 1:33:21h standen kaum nach. Hier „riecht´s“ nach einer „richtigen“ Weltcupserie in naher Zukunft…? Nach dem Auslöser entstand die Idee für den Rückblick (Rückblicke dieser Art allg.) beim
Auswerten der Ergebnisse der Senioren-WM in Daegu. Was die Athleten, zum Teil im fortgeschrittenen Alter, leisten und dann hier auch noch beim „Klassischen Doppelstart“ wie allgemein bei Events mit mehreren Startmöglichkeiten über unterschiedliche Strecken, das ist BESCHREIBENSWERT! So glaube ich, jeder kann verstehen, wenn für mich der Mann des ersten Rückblicks der 67-jährige Mexikaner Jose Luis Lopez Camarena ist. Jose dominiert seit Jahren „seine Altersklasse“, bringt im Vergleich der Altersklassen die mit Abstand besten Leistungen. In Daegu waren das am 19.3. der Weltrekord in der Halle mit 14:17,97min. über 3000m (118 P.), um fünf Tage später über 10km mit 50:21min. wieder die beste Leistung und die gleiche Punktzahl zu erreichen. Einen Doppelstart und den auch mit zwei tollen Leistungen garniert, praktizierten wie selbstverständlich viele Athleten. Jose war und ist in dieser Welt (mein) Bester!
Auch die Art und das Herangehen von Benjamin Thorne, Canada, faszienierten letzte Woche. Eine weitere Form der Doppelstarts. Er hatte den ersten Wettkampf in Mexico noch nicht wahrgenommen, gewann dann eine Woche später in Monterry. Von dort schnell zurück nach Canada. Dort seinen (unseren) Sport in der Heimat, der Region vertreten, Werbung machen…, beim „Achilles-Cup“ am 25.3. in Burnaby war er schon wieder am Start, gewann dort in wohl neuer JWBL von 18:49,86min? über 5000m. Es passiert so viel in der Welt. Auch in Deutschland! Hier siegten Teresa Zurek und Julia Richter, beide Potsdam, am 4.3. zum Junioren-Länderkampf in Halle erfolgreich im Doppel mit 12:59,17 bzw. 13:47,54min., um einen Tag später bei den Frauenmeisterschaften in Erfurt das erfolgreiche Doppel in 13:15,10 zu 13:40,78min. zu wiederholen.
Ja, 1992 bis 2012 waren wir da in Deutschland bezüglich der Tempohärte, Spannung und Abwechslung schon einmal sehr interessant unterwegs. Erinnert sei an die Gleinaer Staffeln über 3×1 und 3x3km. Motivierende Wettbewerbe. An einem Tag, am selben, 2 Wettkämpfe. Die dritte Form der „Doppelwettkämpfe“ die bei den Jagdgehen ab 2004 und der „Großen Abschlußstaffel“ der Deutschland-Touren über 3x1000m ihre interessanten Höhepunkte fanden. Damit wurden Nachwuchs und Neulinge geworben und gefunden. Eine schöne Zeit.
Aktuell bleibt Jose Luis Lopez Camarena, Mexiko, der erste Mann unseres 1.Rückblick´s! Und wer will, der kann auch zurückscrollen, Dudince und Des.Daegu sind auch fertiggestellt. So beschließen wir den Beitrag mit unserem versprochenen Seelenquickie der Woche:
„Wer sich voll einläßt, kommt an. Wer ankommt, findet sich. Wer sich findet, lächelt still.“

