* Wir alle sehnen uns nach Kontinuität und Verläßlichkeit. Oder wer nicht? Im Gehen ist das so eine Sache. Im Netz streitet man sich aktuell, ob die Weltrekorde in Takahata nun gut oder sogar „richtig“ sind? Dabei wird mir EINES noch einmal deutlich und klar: DIESES „ABSCHAFFEN UNSERER 50KM“ WAR EIN RIESENFEHLER! ODER DIE KRASSE ABSICHT DAS GEHEN GANZ VERBANNEN?
* Warum schreibe ich diese Zeilen, opfere so meine noch nur geringe Zeit auf diesem Planeten? Doch „nur“ um die Augen zu öffnen und den Wahrheiten im Leben etwas näher zu kommen. Was ist passiert? Auf einen Bericht über die fast unbegreiflichen Weltrekorde von Takahata, wir berichteten von Henderson sowie Kawano, mokierten sich wahrscheinlich paar „Hobbyläufer“ über diese Zeiten. Bis hin zum Anzweifeln von den Gehrichterleistungen und wohl auch dem „Sinn des Gehens“ überhaupt?
* So schlimm, daß die mehrfache Olympiateilnehmerin (1992-2000) Michelle Rohl, USA, W61, eingreifen mußte! Eine Frau, die auf Strecken von 4x400m und 800m bis 50 Meilen unterwegs war und ist, als Frau und Mutter jahrelang ihren „Mann stand“ und bereits im fortgeschrittenen Alter von 58 Jahren bei den Olympiaausscheidungen für Paris 2024 mit 1:42:27h noch einmal (wieder) da Dritte bei den Trials über 20km! Was war geschehen?
* Anstatt Leistungen zu würdigen, prangerten mir UNBEKANNTE (also nicht aus unserer Szene) das Ganze an. Ich möchte nicht auf den Sinn oder Unsinn des Ganzen eingehen! Bin selbst Kritiker bestimmter Dinge. Deshalb möchte ich das Ganze eine Ebene höher hängen, nach Absichten und Wirkung fragen!