Zuerst schauen wir auf das Gesamtergebnis der Teamwertungen über 5km. Hier konnte Deutschland dank guter Koordination die Nationenwertung gewinnen. Allen dazu unseren herzlichen Glückwunsch!
Ich war dabei, als Steffen Borsch heute in Torun Silber über 3000m und auch Felix Maier in der M80 Gold holte. Spannend, wie Steffen gleich erklären konnte, in seiner AK gab es bei den letzten 4 Masters-EM auf dieser Strecke 4 verschiedene Sieger! In diesem Jahr war Alex Flores Studer nach Krankheiten und vielen Verletzungen dran, der in Spanien lebende Schweizer! Ganz knapp vor Borschi! Der freute sich über die PB! in der AK, die vielleicht auch AK-Rekord sind: 13:07,66min mit 51 Jahren!
Und auch schon ein kleiner Vorgeschmack auf die weiblichen Ergebnisse vom 19. März der Frauen als Kurztext und mit einem Bild von der Siegerehrung der W40! Gold holte für
Österreich die in der Schweiz lebende, auch in Deutschland bekannte Kathrin Schulze aus Jüterbog. 2 1/2 Jahre nach ihrer dritten Geburt und mehreren gesundheitlichen Rückschlägen meldete sie sich nun auf die internationale Masters – Bühne zurück. Neben ihr, mit Silber belohnt, Constanze Golle, LG Vogtland. War das für sie jetzt ein neuer „Durchbruch“? Denn mit über 30s Verbesserung ihrer PB holte sie sich verdient in Torun nun ihre erste Einzelmedaille. Herzlichen Glückwunsch!
Mehr dann zur Masters-EM in Torun Mit allen Ergebnissen für die GEHSPORTWELT am kommenden Wochenende, nach den Frauen morgen (das noch geschrieben am 18.3.) sowie den 5km Gehen auf der Straße am Freitag für alle! Bis dann…
Die 43. Edition der 50km – Traditionsveranstaltung fand 2024 mit den 35km für Männer und dem RWMM statt. 3 Männer über 35km, Sieger Teodorico Caporaso, ITA, M37, in 2:34:44h und Griechenland, S. Alikanioti/ G. Kritouls, als Sieger der Staffel in 3:18:38h (gesamt 4 Staffeln) waren da die Ergebnisse.Die 20km der Männer, 38 Teilnehmer und Frauen, 33 Teilnehmer wurden so zum Hauptereignis des WA Gold Level-Events. Aus deutscher Sicht gab es ein Ergebnis in Dudince. Nathaniel Seiler belegte in 1:22:22h den 11.Platz. Sieger hier, Cesar A. Rodriguez, PER, mit 1:19:41h und bei den Frauen Evelyn Inga, PER, in 1:27:42h! Ansonsten: Sehr viele Disqualifikationsanträge vor allem an die Mexikaner. Und der hier unter persönlicher besonderer Beobachtung stehende Lukas Rosenbaum, jetzt SVK, Dukla Banska Bystrica, er wird erst im Juli 17 Jahre!, schaffte bei der M U20 einen beachtlichen 8.Platz in 45:44min über 10km. Sieger da: Emiliano Barba, MEX, in 42:06min. Die besten Ergebnisse für die GEHSPORTWELT:
In der GEHSPORTWELT sind weitere TOP-Daten einzusehen. Hier nur unsere Seite 1! Dort kommen aber nicht die Staffelergebnisse vor. Das alles paßt ganz einfach nicht in unsere GEHSPORTWELT: Hier die Plätze komplett: 1. GRE, Alikanioti/Kritoulis mit 3:18:38h, so wie bereits oben gemeldet. 2. CRO, Erent/Svarbic in 3:34:02h, gesamt 3 Strafminuten, 3. CZE2 mit Kolar/Pohlova-Kucerova, 3:42:04h, nur 2 Strafminuten!, 4.CZE1 mit Malysa/Bugarova, mit 3:44:43h und 5 Strafminuten! Mehr möchte ich nicht dazu oder darüber schreiben.
Wir blicken auch noch etwas weiter zurück. Keine Ergebnisse älter als 30 Tage, das hat jetzt Vorrang. Möglichst noch vor der Abfahrt nach Torun zur Masters-EM wieder auf den aktuellen Stand kommen. Das ist jetzt unser Ziel. Fangen wir mit den „Resten“ des Februars an:
* Dann kommt hier auch noch Rußland mit den Meisterschaften in Sotschi! Mit den nachfolgenden Parametern: Ab 107 Punkte sind alle Athleten aufgeführt. Mordowija hat wieder eindeutig die führende Rolle eingenommen. Man entwickelt dort an der großen Gehsportschule fast jedes Jahr neue Riesentalente. Wie man sieht, bei der W U16 sind schon zwei 13-Jährige in die große Förderung aufgenommen.
Auch in der Ukraine gab es trotz der aktuellen Situation Meisterschaften.
Damit schließen wir den Wochenblick ab und gehen über zum nächsten Beitrag!
Und das kommt aus Baden! Der Badische LV mit dem im Hintergrund großzügig und umtriebig wirkenden Helmut Munz an der Spitze hat das Gehen in Deutschland wieder einmal mit positiven Aspekten in die Schlagzeilen gebracht. Zusammen mit Bianca M. Dittrich und Klaus Dietsche organisierten alle in Lahr einen Offenen Trainingstag, der
viele Athleten anzog. Darüber waren die Organisatoren überrascht und glücklich. Allein 35 Geher sorgten auf der Strecke und anschließend in der Gaststätte für Hochbetrieb. Sie kamen nicht nur aus der Gegend, auch aus Engelskirchen, Augsburg, Kelsterbach, Friedrichshafen, Calw und St. Leon war man angereist, um so gemeinsam zu trainieren und sich auszutauschen. In einigen Wochen soll sich das in Bühlertal wiederholen. Wir wünschen auch dazu viel Erfolg! Danke für die vielen Hinweise, die es an und auf der Strecke von solchen erfahrenen Athleten wie Robert Ihly, den drei Organisatoren, als auch von Ulrike Sander, Bianca Schenker, Walter Schmider u.a. gab.
In Valencia fand amWochenende der wohl spannendste Race Walking-Mix-Marathon statt. Der Verband rief und die Athleten folgten: Am Start waren dann wirklich 13 Teams! 10 erreichten das Ziel. 2 portugisische und 1 mexikanisches Team dabei als willkommene Gäste. Gleich fünf Staffeln blieben unter 3 Stunden. aber die bisherige Bestleistung der Ecuadorianer Pintado/Morejon in Chile (2:56:59h) erreichten sie nicht (ganz).
So gab es ein rein spanisches Siegerpodest!
In Taicang, CHN, fand auch etwas in Richtung RWMM statt. Dazu später mehr…
* Aufgrund der geschilderten aktuellen Situation bin ich wieder erheblich in Rückstand geraten. Noch so viele Daten sind gesammelt, aber haben eure hoffentlich vorhandene Neugier noch nicht erreicht! Ich gebe mir nun große Mühe, wieder in „normalen“ Modus zu kommen. Mit Deutschen Meisterschaften 2024 bin ich durch! Es geht hier weiter! Es warten noch u.a. Antalya, TUR, Northampton, GBR, Rotterdam, NED, Miramas, FRA, Melbourne, AUS, Pombal, POR, Ushgorod, UKR, Youngsfield, RSA, Recife, BRA und Lucknow, IND!
Der Race Walking – Mix-Marathon, bei uns RWMM, hält dieses Wochenende zwei weitere Höhepunkte in Richtung Olympia 2024 bereit. In der Gehsportwoche von Taicang, CHN, wird eine besondere Form der Vorbereitung und Interpretation (wie noch viele andere) durchgeführt und in Valencia, ESP, wird Sonntag eine Variante, ähnlich der Olympia-Entscheidung, mit vielen Hochkaträtern gespickt, ausgetragen. Siehe Startliste:
Zur Rechtfertigung und Vollständigkeit dieser Information muss hinzufügen werden, die führenden Länder, wie China und Japan, aber in Europa auch Spanien, Frankreich, Italien, Portugal und auch die Ukraine!! „fahren längst doppelgleisig“! Im Angesicht der Tatsache, 2025, zur WM in Tokyo finden wieder Weltmeisterschaften über 35km statt. Also übt man – mit der Breite in der Spitze – beide Varianten! Organisiert Wettkämpfe mit RWMM, um 2024, dort in Paris ordentlich abzuschneiden. Aber auch gleichzeitig durch Austragen der 35km, um an die Zukunft zu denken! Deutschland tut in beiden Fällen nichts (nicht viel…, wenn man einen internen Ausscheid männlich berücksichtigt!) ZIELFÜHRENDES! Und in Valencia? Es treffen fünf spanische TOP-Teams aufeinander! Als Gäste treten zwei Teams aus Portugal und ein Team aus Mexico an. Auch da sind wir gespannt, was passiert?
Erklärung: Angesichts der Situation im deutschen Gehsport nahm ich all meinen Mut und alle meine Kräfte zusammen (keine Meisterschaft für Geher stand fest, die Bahn-DM in Sangerhausen abgelehnt, nach wie vor nur eine DM Straße!). Mit diesem Rucksack auf dem Buckel habe am 10.Januar den DLV in Person von Matthias Ströher kontaktiert. Ein reger Gedankenaustausch über eine Stunde war es uns beiden wert. Dazu schrieb ich im Beitrag auf meiner Seite (vom 10.1. unter Überraschung Nr. 9 nachzulesen): „Ich konnte mit dem DLV, konkret der Wettkampforganisation dort, so meinen Frieden schließen.“
Artig, nicht drängelnd, unaufdringlich habe ich im Abstand von jeweils mehr als 7 Tagen bei ihm dann freundlich 5x nachgefragt und immer wieder unverbindliche ausweichende Antworten erhalten. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben. Nun tue ich es wohl…?
Den kurzen Beitrag zu Kelsterbach …(hier vom 7.3.!) habe ich noch um die notwendigen Fakten ergänzt! Mir tut diese ganze Sache sehr leid. Ich werde unter diesen vom DLV so aktuell dargebotenen Umständen an keiner Deutschen Meisterschaft aus eben diesen Gründen teilnehmen. Wir alle können unsere Freizeit, unser Hobby besser gestalten!
