Leben in Vielfalt, Leben mit der Natur, Erkennen der Begrenztheit der Ressourcen, ja, das soll es auch 2020 und ff geben. Damit solche Bilder weiter möglich bleiben:GrößeLeben in und mit der Natur soll aber nicht heißen, mit Verboten oder diktatorisch aktuell zusätzlich gehypten Kampagnen nachzulaufen, ständig Halbwahrheiten nachzuplappern, weder eine GRÜNE ALLEINVERTRETUNGS-RELIGION anzustreben noch als Gesellschaft immer das Beste, Größte, Perfekteste anzustreben und als super zu verkaufen, wie all die zum Teil perfiden Werbeangeboten nach immer mehr immer doller, immer wilder…! Begrenztheit der Welt heißt auch, Alternativen zum ständigen Wachstum zu finden und bewußt mit all unseren imposanten Errungenschaften die Zukunft zu gestalten zu wollen – ohne Vergöttern, ohne Verteufeln! Das wünsche ich mir!

Für eine lebhafte Diskussion! Freiheit (der Meinungen), ohne sich dem Mainstream anschließen zu müssen. Wissen, nur Widersprüche bringen die Entwicklung voran. Demokratie aushalten, nicht für seine Interessen verbiegen, Mehrheiten (auch oder gerade außerparlamentarisch) berücksichtigen und Mitnehmen des größten Teils der Bevövkerung.

Das 68. Neujahrsgehen in der Olympiastadt Tokyo, Japan, gewannen Kaori Kawazoe, bei den Frauen über 10km in 45:05min, bei den Männern Yusuke Suzuki über 20km in 1:20:01h. Tolle erste Jahresbestzeiten, errungen, als man in Old-Europa noch Sylvester feierte. Ja richtig, bei den Männern gewann der aktuelle 50km-Weltmeister den 20km – Wettbewerb, meldet damit klar Medaillenansprüche für Olympia in Sapporo an.

Aber welches Land der Welt verfügt über dieses Potential (bei nicht einmal 100 %-iger Teilnahmer aller Matadore)? 7.Platz unter 1:24h! 15.Platz  unter 1:26h! Und spannend. in der Minute von 1:25:02h bis 1:26:05h erreichen gleich NEUN ATHLETEN das Ziel. Das war mal  `ne Ansage. Die besten Leistungen gibt es bereits in der GEHSPORTWELT!

Geht es Euch auch so? Und wenn man es mit „früher“ vergleicht, fühlt man, „alles“ ist „schlimmer“ geworden? Gefühle vergleichen… Vergleichen mit Empfindungen…. Mit Erfahrungen, die man gemacht hat… das führt zu neuen Erkenntnissen… Vergleichen mit Gefühlen von „früher“! Alle diese Vergleiche hinken! Sie sind gefühlsgemacht!GefangenIch bin gefangen in meinen Lebenserfahrungen. Versuche, mir den „Tunnelblick“ so breit und groß wie möglich zu erhalten. Reisen bildet. Wissen ist Macht. Ich versuche für mich, immer mehr über die verschiedensten Facetten des Gehsport herauszubekommen, um dann möglichst viel davon, in meine Worte geformt, hier weiter zu vermitteln.

DAS IST MEIN GEFÄNGNIS!

Selbst gebaut. Selbst Horizonte und Grenzen gesetzt, an deren Rändern man ständig Erfahrungen sammelt. So ist LEBEN! Das ist LEBEN!  (natürlich nur für mich…, ich weiß ja gar nicht, wie es euch geht… hoffe nur, euch geht es gut?). Auf ein Neues! Auf 2020!

Zu Ehren von Legende Wladimir Golubnitschi, ja, ich weiß, heute wird die Ikone etwas anderes geschrieben, ging Eduard Zabuzhenko aus Kiew mit den 18:53,77min neuen U23-Rekord der Ukraine über 5000m. Mehr dazu nun wieder in der GEHSPORTWELT!

Dort haben wir die ersten neuen Nachrichten nun nachgeschoben und werden zum Jahresende auch pünktlich das Wettkampfjahr 2019 beenden. Denn mit dem „First Event“ in Hongkong und dem 68. Neujahrsgehen in Tokyo, ja, ebenfalls bereits am ersten Januartag! beginnt das Olympiajahr 2020 für die Geher.

Ehe jetzt noch weitere Anfragen kommen, auch hier, bei uns in Jena, wird besinnlich und familär die Zeit bis IMG-20191224-WA0004zum Jahreswechsel begangen! Da nutze ich zwar etwas von der Gesamtzeit, um vorhandene Daten aufzuarbeiten… und schon neue, interessante…! vorzubereiten.

Aber wir lassen uns dieser Tage nicht von selbst gesetzten Notwendigkeiten und vermeintlichen Informationspflichten treiben.

Nur den schönen alten oder neuen Märchenverfilmungen ist es eventuell gestattet, den Tagesablauf zu beeinflussen. mitzubestimmen. Das könnt ihr doch bestimmt verstehen und tut es doch auch, oder…?

In diesem Sinne, allen eine schöne Zeit. Informationen kommen trotzdem...  Logo!   (es wird schon umfassend an den letzten Daten der GEHSPORTWELT 2019 gearbeitet!)

Ganz tragisch! Am 23. Dezember 2019 gegen 20 Uhr verstarb

Traude Knäringer,

langjährige Betreuerin ihres Mannes, Mutter begeisterter, gehender Töchter. Frank muss nun durch eine unvorstellbar schwere Weihnachtszeit. Wir denken auch an ihn. Wer will, zündet eine Kerze extra an.

Das ist kein üblicher Nachruf! Hier möchte ich eine Danksagung vornehmen. Eine Danksagung, vor allem für ein Ehepaar, dass die deutsche Einheit im Gehsport nach der Grenzöffnung ernst nahm! Wenn möglich, die Kinder, und die auch mit Enkeln, zu Wettkämpfen mitbrachte. Die den GEHERPOKAL, das große Bindeglied zwischen Ost und West zu 150% unterstützte, für alle Facetten, bis hin zu Jagdgehen, Paargehen und Deutschland-Tour, auch ein Motor und Antrieb war! Danke! Danke! Danke!

Das Ehepaar Knäringer gehörte 1990 zu den Ersten die kamen! War dann fast immer präsent, hat tolle Veranstaltungen der 90-er Jahre mitgeprägt. Wenige der heutigen Zeit kennen die aktive Traude! In den letzten Jahren konnte sie aus gesundheitlichen Gründen keine Wettkämpfe mehr bestreiten. Hier die aktuelle Gesamtliste, unsere TRADITIONSWERTUNG, der absolvierten Geherpokal-Wettkämpfe 1990 bis 2018!1900 Tradi, gesamt 1990-2018Traude hat Weihnachten 2019 und die Vollendung ihres 80. Lebensjahr nicht mehr ganz geschafft. Mit ihrem 4.Platz in unserer ewigen Traditionswertung wird sie, nach „außen“ sichtbar, uns immer wieder in Erinnerung gerufen. Viele gute Erinnerungen! Die heute aktiven Athleten, mit vielleicht 50, 60 Wettkämpfen bisher, können sich durch die Zahl 206! – für 206 Wettkämpfe in 22 Jahren! beim Deutschen Geherpokal von 1990 bis 2011 – kaum vorstellen, wie das GEHEN soll. Da ist größter Respekt geboten. Sie wird noch sehr lange in unserer TOPTEN bleiben.

Jahresendspurt…., Weihnachtshektik…, Bestenlisten…, Jahresübersichten…, Vorschau auf 2020…, noch sind 13 Tage Zeit, zu schaffen, was man sich für 2019 vorgenommen hat. Auch hier auf der Seite gibt es Jahresendspurt, aber ruhiger! Aufpassen! In den Körper hören! Die Seele nicht übergehen! Sondern mit ihr GEHEN, in Ruhephasen und Hektik, Wechselbäder zulassen!

Wir haben uns für dieses Jahr noch einiges vorgenommen und werden jede Farbnuance, siehe oben, auch gerne bedienen. Versprochen. Unter Berücksichtigung von Gesundheit und Spaß an unserer Sache. Hoffentlich gemeinsam?

Der zweite große Dezember-Wettkampf zur aktuellen Überprüfung (Test) spanischer Geher fand in Getafe statt. Nach Azuaga (Badajoz), an der Grenze zu Portugal, wo sich am 7.12. über 180 Geher zum ersten Test trafen, war nun die Metropol-Region Madrid dran. Habt ihr gewußt, im Großraum Madrid wohnen ca. 6,5 Millionen Menschen! Dazu gehört die 170 000 Einwohner-Stadt Getafe, Spaniens geografische Mittelpunkt. Mit U-Bahn-Anschluß an die Metropole Madrid, für Pendler gut erreichbar. Auch für die 143 Martin Uriol, AlvaroGeher, die sich gestern, am Sonntag, einem nächsten Test unterzogen. Wiederum sorgte Alvaro Martin Uriol (siehe auch Foto) für die beste Leistung des Tages. Ein Wettkampf- (ist bestes Trainings-) Typ. Nach 19:52min, die er letzte Woche erzielte, nun 40:42min über 10km in Getafe. Mehr zu den besten Leistungen findet ihr in der GEHSPORTWELT. Und! Wenn sich die meisten von uns in der Adventszeit  die Bäuche vollschlagen, von Wettkämpfen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel nichts wissen wollen, treffen sich Spanier (die es wollen) am 28.12. in Guadix. Im Süden des Landes, in der Mitte zwischen Alicante und Malaga, am Fuße der Sierra Nevada. Mann, die Spanier haben es gut!

Die WA (IAAF) hat wie jedes Jahr auch die beste Gehsportveranstaltung der Welt 2019 – eine Kombination aus Quantität und Qualität – ermittelt. Mit dem Gewinner 2019 ist La Coruna, Spanien, dortiger toller Teilnehmerzahlen, vielen bekannten Athleten und einer nicht vorhergesehenen Flut von Best- und Top-Leistungen, ist die richtige Veranstaltung bestimmt worden. In Punkte umgerechnet hat La Coruna in seiner Historie seit 1987! noch nie so einen hohen Wert erreicht.190608 La CorunaWir zitieren aus der Bestenliste 2019 von WA (World Atletics):

1. La Coruna, Spanien,      mit 10 885 Punkte

2. Huangshan, China,   mit 10 718 Punkte

3. Nomi City, Japan,    mit 10 415 Punkte

Platzierte: 4. Alytus, Litauen, 5. Taicang, China, 6. Kobe, Japan, 7. Rio Maior, Portugal, 8. Wajima, Japan, 9. Adelaide, Australien, 10. Sotschi, Rußland! Kein Bedarf weiterer Kommentare! Außer vielleicht, a) Mittelpunkt, Zentrum ist Asien mit der Übermacht weiblich, China, männlich, Japan, als „Nabel der Welt“ (auch & gerade bei Wettkämpfen) sowie b) Südamerikaner legen bei Wettbewerben das Hauptaugenmerk auf Plätze!!! Die Zeiten und damit verbunden Top-Bedingungen, Strecken etc. spielen dort eine etwas untergeordetere Rolle. Damit fehlen die „Leistungs“- Parameter der Qualität, genau wie bei der Skandal-WM von Doha. Europa hat weiter an Terrain verloren. Erschreckend der Stand in Deutschland! Hier fand in 20 Jahren ein einmaliger Abschwung statt. Von Platz 1 – 3 (Eisenhüttenstadt, Naumburg, Hildesheim) in deutscher Hand, bis jetzt…, als ferner liefen…, Verzeihung: ferner gehen. Schade, aber es ist so gewollt. Das Potential ist noch vorhanden! Siehe WM 2009 und EM 2018 in Berlin. Viele deutsch-deutsche Fans, die damals kamen, noch kommen könnten, werden älter, sterben nun langsam…