* Hallo, es ist 16.00 Uhr, es stehen zwar Ergebnisse im Protokoll. Diese drei Wettkämpfe sind seit Stunden beendet und ich freue mich mit allen Aktiven, die alles geschafft haben! Ins Detail möchte ich noch nicht gehen. Es gibt noch viele offene Fragen?! Wahrscheinlich sogar mehr „Ungeklärt“ als „Real“? Bis zum Klären aller Fragen kann ich ja die Ergebnisse der Frauen vom Wochende nachtragen. Und am Abend wird irgendwann alles auf „GUT“ gestellt. Bis denne…

* 16.30 Uhr: Es wird auf Hochtouren wie verrückt an allen Ergebnissen gearbeitet. Auch erste Teammedaillen werden sichtbar! Es wird… Viele Erfolge! Auch oder gerade für uns als Deutschland! Die Teams waren wieder sehr gut aufgestellt. Gratulation!

* 18.00 Uhr: Der Ablauf läßt sich nun nachvollziehen. Letzter Start, Frauen um 12.10 Uhr. Letzte Frau im Ziel, ca. 13.50 Uhr. Letzte Bearbeitung, unklare Lage, 15.58 Uhr! Seither tut sich nichts mehr. Weil da eine Frau immer noch als „Unklar“ gekennzeichnet ist, vermute ich fragend? Deshalb werden nun alle Ergebnisse!! Mä / Fr noch nicht bestätigt? Da fange ich mal mit den Teams an! Hervorragende Ergebnisse deutscher Teamarbeit!

* Während ich bei meinem (neuen) Eingangsbeitrag für Madeira noch die Medaillen im Gehen, Bahn, als Vervollständigung des Beitrages schaffen möchte, mußte ich leider aus persönlichen Gründen den Beitrag über die Frauen ganz auf heute verschieben. Ich weiß, es beginnen die Straßenwettkämpfe. Noch schnell die Frauen. Drückt mir die Daumen…

* Mit drei Wettkampfmöglichkeiten für Geher! Dieses Mal, EM, wieder in der gewohnten Reihenfolge, mit den Bahnwettbewerben zuerst. Deshalb kommen wohl einige erst zu den Straßenwettbewerbe? Letztes Jahr legte man zur Masters – WM in Schweden aus Teilnahme- und Kostengründen die 5000m auf der Bahn in die Mitte der WM-Tage, wohl um dem entgegen zu wirken?

* 2025 in Madeira standen die 5000m bereits am 10./11.10. an! Klar, nicht im Hauptstadion (wie immer?!), sondern in Camara de Lobos. Am 10, die Älteren M/W, am 11. die Jüngeren. Am 10. wollte ich schon „extra“ mit dem Berichen beginnen! Hätte ich es mal getan. Da war alles in Ordnung. Den 11.10. haben Verantwortliche, Athleten und auch ich als Berichterstatter nicht in so guter Erinnerung! Gleich mehrere Fehler und Fehlende, Frust pur! Nun habe ich alles von den 5000m ausgewertet und erfreue die Interessierten.

* Natürlich werde ich alle deutschen Finisher erwähnen. Mit 15 war die Anzahl ja nicht so groß. Dafür war mit 9 Medaillen die Ausbeute sehr ergiebig! Ansonsten? Wie immer alle Achtziger, als Masters und zumindest alle Goldmedaillen-Gewinner! Leider gab es keine Geburtsdaten und beim Ausdruck fehlten sogar alle AK – Platzierungen, die ich mir per Hand nachtragen mußte! Ich werde also mit diesen „START-AK“ bei den EM punkten müssen.

* Spannend, mit der extra Medaillenwertung unserer Masters schließen wir nun unseren ersten richtigen Bericht von Madeira hier ab. Die Einzelergebnisse werden ja, wie inzwischen bekannt von den Männern und den Frauen extra in je einem Bericht vorgestellt.

* Zum 1.Tag wurden die 3 Goldenen Deutschlands (Sigute Brönnecke, Renate Köhler, Helga Dräger) als unser großer Höhepunkt schon genannt. Der 2.Tag stand eindeutig im Rausch der Portugiesen, „zu Hause“ auf´s Gold! Und Joao Viera, M45 und Amaro Teixera, M35, Augusto Cardoso, M50 schlugen mit Ricardo Vendera, M40 im Wettbewerb der M35 -M50 gleich vierfach zu! Vorher hatte ja schon Pedro Martins, M55, zugeschlagen! Und Vera Santos, W40, holte innerhalb von 2 Stunden die 6.Goldmedaille, mit der Portugal nach den Bahnwettbewerben der Geher führt! Wir sind gespannt, wie es nun weiter geht?

* Es ist 21 Uhr am dritten Wettkampftag und die Probleme beginnen nun auch hier! In Madeira! Stundenlang war man „Out of area“. Die Athleten vor allem tun mir leid. Von hier ist ja das alles „einfach“ zu beobachten. Ich mache einfach nach Mitternacht weiter. Aber vor Ort?

* Es ist nun 23.30 Uhr und ich habe endlich alles zusammen. Die Listen der aller Wettbewerbe von heute sind nun endlich vollständig. Die letzte Änderung kam 21.28 Uhr, steht auf dem Ausgedruckten! Und eine fast vollständige der W35-45 wurde noch einmal geändert! Für Constanze Golles neue Zeit, nun deutlich unter 30 Minuten, ganz toll! Nur ich muß da alles noch mal tun, werten punkten etc.! Nun aber noch die vielen, vielen Info´s aufarbeiten und dann? Am Besten wäre, noch einmal von vorne beginnen… Na dann bis MORGEN!, nach dem Ausschlafen.

* Und davon geben wir so viele Zeiten wie möglich weiter! Es  waren nur 11 Teilnehmer. Aber jeder „produzierte“ drei Leistungen, die nach holländischem Eisschnelllauf-Prinzip summiert wurden. Wir listen von jedem zumindest eine Leistung in der Übersicht.

* Gesamtsiege schafften Luc Legon, GBR, mit 742 Punkten (je weniger um so besser) vor Edwin van Wijngarden, 845 Punkte. Anne van Andel, NED, siegte bei den Frauen mit 876 Punkten. Für die drei hier Genannten eine ideale Vorbereitung auf Tilburg, siehe Beitrag zuvor, den alle ja auch erfolgreich bestritten. Unser Bild zeigt alle beim 3000m – Start.

* Aufgrund der Bedeutung und der Aktualität ziehen wir das Internationale Gehen von Tilburg, eingebettet die Meisterschaften 35km Männer und 20km Frauen, erst einmal vor. Mein stärksten Eindruck der Veranstaltung gewann das Bild von der Siegerehrung der 35km Männer. Das Podest ist total mit deutschen Sportlern besetzt. Und das beim wohl allerletzten größeren Wettkampf über die 35km, nach einem kurzem Intermezzo im internationalen Leistungssport! * Die drei Deutschen, Erster, Karl Junghannß, der Sieger (der ja doch wieder zu seinem „Dorfsportfest“, leider sein O-Ton in der Thüringer Landeszeitung, wir berichteten, fuhr), im Schlepptau den jungen Jassam Abu El Wafa sowie einer unserer Masters aus Aachen, Mathias Holtermann, M44. Noch vor dem Meister der Niederlande, Edwin Wijngaarden, M48! Die 20km-Meisterschaft der Frauen gewann Anne van Andel in 1:48:21h, genau 28 Sekunden hinter der Siegerin Kylie Garreis von der LG Vogtland!

* Nach diesem für sie guten (Welt-) Abschluß über die 35km könnte das auch eine TOP-Vorbereitung auf die Weltpremiere über die Marathonstrecke am 25.10. in Zittau sein. Die 20 Tage Zwischenraum sind vielleicht sogar eine richtige „Erholungszeit“ dafür, oder?

* Die „erwünschten“ Daten lassen auf sich warten. Dann überbrücken wir einfach mit interessanten Daten aller Kontinente aus der Warteschlange. Wir fügen hier auch noch weitere Daten ein, um den September HIER abzuschließen:

* Am letzten Wochenende waren nach Marburg am 30.8. mal wieder größere Gruppen von Gehern in Deutschland unterwegs! Im schönen Lahr im Schwarzwald traf man sich zum 2. Philipp-Kramer-Gedächtnisgehen, im sächsischen Eilenburg rief das GEHERTEAM zum Gehercup der AK14 und 16.

* Ja, der langjährige Vorsitzende des badischen LV war Freund und Förderer des Gehsports. Ihm zu Ehren gehen seit 2024 wieder in Lahr ihre Runden. Schön ist der Leistungsgedanke! Hier drehen Elitesportler gemeinsam mit anderen  auch als Training ihre Runden. Gut so!

* Das GEHERTEAM hatte zur jährlichen „Prüfung“ des Nachwuchses gerufen! Unterschiedlicher können Wettkämpfe gar nicht ausfallen. Vergleiche „hinken immer“! Aber es ist schon erstaunlich, zwischen 19 und 42 Jahren fand niemand den Weg nach Eilenburg! Krasser geht nicht. Es bringt nur die Rolle unsere Außenseiterdisziplin in Deutschland deutlich zum Ausdruck. Ohne Bundestrainer, ohne Gemeinsamkeit, schade.

* Am Besten an Eilenburg fand ich ja den Sieg der Gastgeber in der Teamwertung! Auch wenn Wertungen vom Original „abgekupfert“ sind und somit weiterhin zur Spaltung und Fehlorientierung von Neulingen oder interessierten Quereinsteigern mit beitragen! Oder, zumindest NICHT FÖRDERN! Eilenburg bleibt positiv in all meinen Erinnerungen! Zu DDR- Zeiten ein TOP – Wettkampforganisator, nach der Wende, Heimstatt vieler Wettkämpfe des Geherpokals, aber bis zur Jahrtausendwende „eingeschlafen“. Vor 10 Jahren konnte ich die damals vorhandenen Widersprüche wegdrücken. An „forderster Front“ mitwirken, einen erfolgreichen Zweitstart der Eilenburger im deutschen Gehsport zu wagen. Darauf bin ich stolz und freue mich, daß sie das jetzt mit eigenen Kräften geschafft haben.