Natürlich beschäftigen wir uns hier „nur“ mit den Medaillen der Geher! Das Salz in der Suppe, die Teammedaillen zB wurden noch gar nicht beleuchtet. Die Gesamtbetrachtung verschlägt mir die Sprache! Ich stelle alles zur Kontrolle auch die Details mit rein, denn:

Deutschland holt in Torun die meisten Gehsport – Medaillen!

Zwar kann Spanien 12 Goldmedaillen vermelden und Polen 10, aber Deutschland holt insgesamt 26 Medaillen. Vor allem dank guter Vorbereitung beim Aufstellen der Teams durften die Deutschen gleich 9x aufs Podest. Ich widme diese Aufstellung, siehe oben, allen Teammitgliedern, die ich unbedingt so namentlich erwähnen wollte! Mit den drei Goldmedaillien bei den Teams holten die Männer auch gewaltig auf. Die Überraschumg in der M35, die überragend sportliche in der M70 und die kämpferischste in der M75… Das alles paßt in das positive Bild!

Insgesamt waren Geher aus 40 Ländern am Start, von denen sich 22 Verbände an der Medaillenausbeute beteiligen konnten. Mindestens vier Medaillien holten außer der TOP 5 folgende Länder:Das schnellste Team bei den Frauen war die W50 von Frankreich mit 2:52:58h! Bei den Männern gebührt der M40 Spaniens mit 2:27:51h diese Bestleistung. Rein theoretisch hätte man 54 Medaillen bei den Teams vergeben können, 41 Teams konnten Medaillen überreicht werden. Einige Male gab es auch Plätze über die Medaillienränge hinaus. Im Protokoll stehen 47 Teams. Die M60 mit 6 Teams war am stärksten besetzt. Die im Team knappeste Entscheidung können wir in der W70 melden. Ganze 13 Sekunden fehlten Team Deutschland mit Klink, Neidel, Köhler zu Silber von Frankreich. An Spannung fehlte es nicht. Die Ergebnisse könnten in Deutschland einen Auftrieb im Gehsport nicht nur der Masters erreichen, wenn alles zielgerichtet genutzt werden würde. Uns bleibt die Hoffnung…! Uns bleiben die Erinnerungen.

Fangen wir mit dem Einzel in den Altersklassen an. Hier die TOP-Leistungen aufgelistet:Jeder Wettkampf birgt viele Geschichten. Unvorhersehbar, die sich ergeben, wie so viel im Leben. Ob nun über den Athleten mit der besten Leistung des Tages, Erik Sikku, KEN, der 4. Platz in der M50 von Steffen Borsch, M50 oder unsere Nummer 1 hier und heute, diese hervorragende Leistung von Helmut Giebeler, M70! Sein 10. Platz mit einer 1:07h waren an sich schon aller Ehren wert. Er wurde damit viertbester Deutscher in dieser Altersklasse! Zum dritten Platz als Deutscher fehlten Helmut ganze 7 Sekunden, die aber  Stefan Lehmann glanzvoll bis ins Ziel verteidigen konnte. Das brachte Stefan verdient die Goldmedaille mit dem deutschen Team! Aber Helmut, Deine 1:07:19 glitzern auch wenig gülden! Unser herzlicher Glückwunsch geht an alle Finisher!

So, so, die Spanier waren nun doch in Torun sehr präsent! Das kann sich das „spanische Gehervolk“ dort mittlerweile sogar leisten! Wir hatten noch etwas aus Erfahrungen der Vergangenheit daran gezweifelt! Aber man ist da mittlerweile so stark in der Breite, daß man sich trotz WM der Masters in Torun am 25.März in Cordoba die 20km-Meisterschaft leisten kann. Und dort, ebenfalls mit Top-Ergebnissen und wieder breit aufgestellt. Aus unserer Sicht einfach nur unfaßbar! Kleiner Auszug zu Cordoba gefällig? Außerdem: In der GEHSPORTWELT wurden dazu passend die besten Ergebnisse der Meisterschaften der Masters, 4./5.3. Malaga, als Nachtrag eingestellt…

* Anmerkung: Entschuldigt, wenn ich mich oute! Im Gehen bin ich durch die Daten zum absoluten Spanien – Fan geworden! Ganz einfach, trotz aller auch dort vorhandenen Probleme, MAN KANN DEN GEHSPORT RICHTIG AUSLEBEN! Ob das die breite Spitze ist, die jederzeit überall ein Grand Premo mit Zuschauern! ermöglicht. Die Masters, die nur nach ihren noch möglichen Leistungen gewertet werden, der breite Nachwuchs und die Werbung, über Teams in den Regionen an große Massen zu kommen, das alles fasziniert und entspricht meiner Grundauffassung zum Sport. ES LEBE DER WETTKAMPFSPORT VON 8-80! Erst dann!!!! kann auch selektiert werden. Und in den Vereinen und Regionen sind Geher die „Punktebringer“! Können es sein…, wenn man nur wenig investiert. Und wie viele Spanier konnten so in ihrer Jugend „vor der Verkommenheit der Straße“ gerettet werden? Ich kann mich über all das nur freuen,,,

Na, da waren die deutschen Frauen deutlich stärker als das „starke Geschlecht“ am Vortag! Am Beeindruckendsten – gerade, weil sie unseren Gehsport nur sporadisch betreibt, geht für mich die Leistung von Nicole Best, W55, in die Analen des ersten Geher-Wettkampfes bei mir an allererster Stelle der WM in Torun ein! Die Besten:

Ein wiedererstarkter Steffen Borsch, SV Halle, holt in seiner neuen AK bei der WM in Torun, POL, der M50, Bronze gegen starke Widersacher. Es blinzelte sogar ganz leicht stärker, Silber oder gar Gold, denn davon war er nicht all zu sehr entfernt! Ein herzlich Willkommen…, nun, ER! „im Mittelalter“. Wir hoffen, das war nicht Dein letzter Streich?Anmerkung: Alle Angaben lt. Ptotokoll! Da ohne Geburtsdatum, nutze ich dieses Mal auch nur die AK!

Für die Deutschen, die sich endlich richtig bei einem Wettbewerb zeigen konnten, war das eine Zwischenstation, durchaus mit „Achtungszeichen“, positiv. Was das alles, auch die Gesamtvorbereitung 2023 wert sein wird, wissen wir erst zur Team-EM in Podebrady, CZE, am 20. Mai und einem weiteren Fingerzeig davor, am 15. April mit den Deutschen Straßenmeisterschaften in Erfurt.

+ Ich kann noch nichts für mich tun. Ich kann auch noch nicht wegen fehlender Stimme telefonieren…, kann wegen des kaputtem Drucker auch nicht weiter „tolle Wettkämpfe“ sammeln. Aber ich kann digital unterwegs sein. Samstag ruft das erste Gold Level der WA 2023 in Dudince, SVK, was ich mir anschauen kann und Sonntag wird der 1 Grand Premo de Cordoba, ESP, zum Schauplatz ihrer 20km – Meisterschaften – ebenfalls digital, mit Übertragungen. Also Herz, was willst Du mehr? Nicht wundern, wenn keine Armada an Spaniern in Torun zur WM antritt! Die haben jede Woche im Lande schon genug zu tun. Wir können auch ab Montag von der WM in Torun, POL, viel zu Gehsportergebnissen erfahren. Was passiert bis dahin? Den Ergebnisberg weiter abtragen. Was geschieht. Eine Sache möchte ich auf diese Seite hier „vorziehen“. Denn erstmals war Nomi City, JPN, nicht nur großes Selbstdarstellen der Japaner! Die 47.Folge des Traditionswettkampfes am 19.März hatte echtes Flair einer Australo-Asiatischer Darstellung, was wir euch nicht vorenthalten möchten. Die besten Männer <1:21 und Frauen <1:34h: