* Wer glaubt, nur bei großen internationalen Sportereignissen kann man persönlich Höhepunkte erleben, der kann sich auch mal irren. Am letzten Tag des Wonnemonats Mai konnte man gleich mehrerer Ereignisse bei einem kleinen traditionellen Sportfest mit eigenen Augen erleben, wenn man es denn wollte. Bei diesem Sportfest stand das Gehen gleich mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens. Dazu nur drei Beispiele:

* 1) Organisation/“Rote Karten“ und Disqualifikationen: 2025 wunderte man sich in Zittau, ein „System“ kann den gesamten, intensiven Aufwand, um Gehsportergebnisse überhaupt erst zu ermöglichen, mit einfachen Mitteln und auch für 100 Teilnehmer gleichzeitig bewältigen! Entwickelt von einem Deutschen! Der allen bekannte Gehrichter und ehemalige Aktive Kilian Wenzel hat es entwickelt. Es ist einfach mit Smartphone bedienen und kostenlos! Und weil Zittau auch irgendwie mit Rumburk zusammen geht, zwinker, zwinker! gab es nun die tschechische Premiere in tschechisch. Es wurde auch schon in Warschau getestet und kommende Woche in Borsky Mikulas, SVK! In Zittau zum Jahresende wird dann alles OFFIZIELL! Ende der Probephase! Und wir waren dabei!

* 2) Sportlicher Höhepunkt: Zweifelsohne war das der Europarekord des in wenigen Wochen 55 Jahre alt werdenden Rudolf Cogan vom AC TJ Jicin in der Form seines Lebens. Herbst letzten Jahres wie Phönix aus der Asche erschienen! Immer besser werdenden Zeiten, andere fanatisch berauscht, wagte er sich in die Königsklasse der Masters, der Jagd nach Rekorden. Der Doppelsieg der Tschechen in der M50 zur Hallen-EM in Torun war also weder Zufall noch Eintagsfliege! Perfekt vorbereitet, wohl wissend, Fenster können sich öffnen und auch schnell schließen, schritt man in Rumburk zur Tat. Die Rumburker halfen, wo sie konnten. Bis hin zum Pacemaker! Die Rolle übernahm der junge 18-jährige Vojtech Vejvancicky. In Reserve ging Stanislaw Borrissow, M35, mit, der in 22:22,47min Zweiter wurde. Um ALLEN REGELN zu entsprechen, ging Vojtech bis ins Ziel, die Anerkennung als Rekord nicht gefährdend. Allerdings mit „Handbremse“. Bis 3000m hatte er (in ca. 12:50min das Tempodiktat mit 10s plus stark realisiert), um sich dann zu „schonen“! Nächste Woche wartet auf ihn in Ratibor/Polen der große Sechs-Länderkampf der U20 (CZE, CRO, HUN, POL, SVK, UKR). Sein Höhepunkt!

wird fortgesetzt

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