Letztes Wochenende fanden in New York die 111. Millrose Games statt, zwischen 168. & 169. Straße in The Armory, in Bronx gegenüber der altehrwürdigen Columbia-University.
In den New Balance T&F-Center ist man vor Jahren umgezogen. Bis vor sieben Jahren fand das älteste Hallenmeeting Amerikas noch auf dem 145,4545m! – Holz – Oval! im Madison Square Garden statt. Rich Luettchau, Shore AC, mit 11 Teilnahmen als Geher am längsten dabei, hat den Umzug auf die moderne 6-Bahnen-Anlage des Amory real erlebt. 2018 wurde er Siebenter, knackte noch einmal die 7min-Marke über die Meile. „2018 ist es ein Zweikampf 50km-Meister Nick Christie gegen 20km-Meister Emmanuel Covera“, meint er. Nick ist seit Wochen in TOPFORM. Ende Oktober schon 2:21:49 über 30km mit Meistertitel. Dann in die Höhe. Am 30.12. in Tihuana/Mexico 41:13min über 10km folgte der Meistertitel über 50km am 21.1. in 4:09h! Eine Woche später begann die Classics-Serie (3 Hallen-Meetings) in San Diego, wir berichteten. Nick Christie gewann dort in 11:49,5min über 3000m, 4s vor Emmanuel Corverva (11:53,6), sieben Tage nach dem Geher-Marathon. Auch bei den „Games“ über die 1 Meile hatte Nick die Nase vorn, 6 Sekunden vor Emmanuel. Die Serie endet mit den Hallen-Meisterschaften in 12 Tagen in Albuquerque, New Mexico. Immer mit Geh-Wettbewerben! Wir bleiben gespannt.
Und es interessiert auch, was die „Alten“ noch bringen? Hier Dave Swarts, M52 und Yvan Bechard, Canada, der neuen 1 500m-Rekord der M55-99 in 6:51,47min. ging. Alles möglich, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auch Rekorde über 1500m bei der Meile!
Ein phantastisches Gehsportwochenende liegt hinter uns. Wir kommen vor Ergebnissen gar nicht nach. Morgen beginnen wir mit dem Füllen meiner GEHSPORTWELT für Februar. Hier werden einige Ergebnisse kurz erwähnt und dargestellt. Wir haben uns für eine TOPTEN in Geschichten entschieden. Einen deutschen Wettbewerb setzen wir auf 10. Die Reihenfolge:
Geschichte 8: 3.2. Wien, Österreich, mit einem Frauen-Wettbewerb, der OPTIMISMUS ausstrahlt! Die ersten Vier unter 17min insgesamt 10 Teilnehmer bei den Österreichischen in der Halle über 3000m. Das Fazit. Die ersten Vier 30 Jahre und älter, alle strahlen Optimismus
aus. Hier geht es nicht um Weltspitzenleistungen, sondern wie erreichen gestandene Frauen, mit allen Alltagsdingen, Familie, Beruf etc. ihre besten Leistungen? Und da sind diese Frauen GEMEINSAM auf einem guten Weg. Mit dabei, eine Deutsche. Kathrin Schulze, die es 2006 aus berechtigten Gründen nach Innsbruck zog und die seither alle diese Alltagsdinge zu meistern sucht. Mit Doppelstaatsbürgerschaft kann sie für beide Länder starten, hat sich aber international für Österreich entschieden. Nun kann da rings herum etwas entstehen… auch wenn nun wieder mit irgendwelchen Kinderkeimen, vor den Meisterschaften eingeheimst, nicht alles gezeigt werden konnte, was man schon drauf hat. Das wird schon…
Geschichte 9: 3. 2. Wien, Österreich, mit der ersten Wertung für die EUROPA-Challenge haben wir schon kurz angsprochen. Die detaillierte Auswertung hat auch Zeit, wir sind noch in der Anfangsphase der Serie. Aber hinter dem Erfolg der Slowaken und Tschechen finden sich für mich noch zwei interessante Geschichten. Das ist die zweite, auch mit deutscher Beteiligung. Gleich die erste Frage: Wer ist Wolfgang Scholz?
Und da folgt gleich Nr.2.., wird sich der amtierende Nordic-Walking Europameister mit dem Glanz, siehe Foto, bei unserer oft praktizierten Tristesse wohl fühlen? Zumindest sportlich…, ja! Bei seinem ersten Geherwettkampf, den Bayerischen Meisterschaften letzte Woche, schaffte der 45-Jährige sofort Bronze und 27:38,51min über 5000m! Doch gleich Ernüchterung! Man würde 5000m-Zeiten nicht als Norm für Senioren-DM anerkennen?? Ihr kennt unser altes Lied, besonderes in Bayern gespielt? Da wurden gestandene Männer z.B.
wegen der 5000m! oder NICHT! selbst verschuldeter HANDSTOPPUNG! NICHT! zu den „Deutschen“ zugelassen… 2018 aktuell, werden „Freiluftleistungen!“ (M45, 31:30min!!) anerkannt, lt. Ausschreibung, aber das bekannte Malheur der Bayern veranlaßte Wolfgang Scholz sofort, am 3.2. in Wien noch nachzulegen…, mit glänzenden 15:36,2min (trotz des Zehntels hoffentlich keine Handstoppung…, ein Schelm, der Böses dabei denkt), siehe Bild, freudestrahlend!, die geforderten 18:20min über 3000m! locker und einfach so zu pulverisieren. Fassen wir zusammen: 1) Die Sache mit diesen Normen ist längst noch nicht in trockenen Tüchern, nicht athletenfreundlich, obwohl eigentlich für Athleten gemacht. 2) Ein gestandener Nordic-Walker kommt zum Gehen! Famos! Leider wurde das Terrain bisher, verbunden mit Animositäten und fehlender Akzeptanz von beiden Seiten…! Gehern und Nordic Walkern, anderen überlassen. DER WALKER, allgemein ganz aus diesem Sprachgebrauch gestrichen, weil man sich mit Stöcken besser abgrenzen kann! Und dann, auch von Seiten der Verantwortlichen im DLV den nicht sportverwandten, aber bekannten Slalomläufern und Weitspringerinnen überlassen! Und selbst der Kölner Sport-Guru spricht beim Walken nur vom „Übergangssport für Kranke!“ Vielleicht ist aber gerade Wolfgang Scholz eines Tages derjenige, durch den das Walken dahin kommt, wohin es gehört! In eine Linie, nur vom Tempo her unterschiedlich gegangen, aber höchst verwandt: Wandern – Walken – Race Walking! Wir Geher täten gut daran, dabei zu helfen…
Geschichte 10: 4. 2. Dortmund, NRW-Meisterschaften in der Halle mit sieben Teilnehmern. Zwei Überflieger, Hermann Stefes, Mönchengladbach, M33, hat noch 2 Jahre „Zeit“ besser Strafe, ehe es so richtig mit Wettkämpfen losgehen kann. Kam direkt vom Krankenhaus, wo er zum 2. Mal Vater wurde, zum Start nach Dortmund zur Titelverteidigung. Ja, auf dem Bild
sieht man, wieviel Adrenalin schon am Start in ihm steckte…! Malte Strunk, Aachen, avisiert eigentlich längere Strecken an, aber wollte mal seine Form testen. Hermanns Tempo war zu schnell für ihn. Aber er kam gut rein in den Wettkampf. Das merkte Hermann, 2x konnte er beschleunigen, Abstände schaffen, leider auf Kosten der Technik, die geahndet wurde. Nach 4km kam Maltes Zeit, da hatte Hermann nichts meht zuzusetzen. Malte dagegen mehr als gedacht. Beide stark unter 25 min.! Nicht ganz so schnell ging es bei der Frauen-Troika Sänger, Fuchs und Schusters zu. Die Siegerzeit von Katrin Schusters, Gerresheim, mit Bestzeit, 16:36,66min über 3000m kann sich jedoch sehen lassen. Malte freut sich nun auf Malaga, Hermann geht zum Windeln, ja, noch 2 Jahre warten, auf die großen Senioren-Höhepunkte bei DM, Welt- und Europameisterschaften.
Mit 109 Punkten holte der 17-jährige Slowake Daniel Kovacs aus Nitra überlegen die meisten davon, mit 12:26,9min über 3000m beim 1. EUROPA-Challenge-Wettbewerb 2018 in Wien. Ihm am nächsten mit 94 Punkten kam Josef Smola, CZE. Der bekannte M54-er aus Prag schaffte 94 Punkte für seine 14:31min. Ganz stark unser Neuling, letzte Woche in München!!!, Wolfgang Scholz, Marathon Regensburg! Mit 15:36,2min zeigte er sich weiter verbessert und knackte in Wien bereits die Norm für die Senioren-DM in Erfurt in der M45. Herzlichen Glückwunsch! Vier interessante Wettbewerbe, zwei Meisterschaften M/W und zwei offene Gehen brachten in Wien 31 Geher an den Start.
WIR BERICHTEN WEITER! u. a. mit den: Geschichten 8 und 9 des Wochenendes und die dann später folgende Übersicht der EUROPA-Challenge… Bitte habt Geduld!
Bei den 111. Millrose Games in New York, 3.2., sind für die laufverrückten Amerikaner mit ihren hohen Mittelstreckenkenntnissen auch zwei Wettbewerbe für Geher als Bestandteil einer ganzen Serie mit integriert. Selbstverständlich immer vor vollem Haus und dann frenetisch angefeuert können sich Geher in der Leichtathletik feiern lassen. Und wie toll die Dinge rings herum organisiert sind, zeigen u.a. diese beiden Protokollausschnitte! Da können sich Methodiker und Statistiker nur freuen… FORTGESETZT in Geschichten Nr. 6 & 7

Je bereitwilliger du neue Probleme in Empfang nimmst, desto schneller entdeckst du jenen Raum in dir,
der von keinem Problem der Welt berührt werden kann.
Aber nicht vom Wetter! In einem Monat spätestens wird entschieden, wo die Bahn-DM 2018, unsere DM stattfindet. Und wenn dann da nichts vorliegt, wird sie wohl, zumindest für 2018, gestrichen. Auch Mario Brandt, der sich alle mögliche Mühe gibt, ist schon genervt. Deshalb
diese deutlichen Worte an Euch alle. An wen sonst? Es ist bereits bildlich nach ZWÖLF! Sollte jemand Interesse haben, dass es 2018 eine Bahn-DM geben soll, dann sollte er JETZT! sein Interesse auch aktiv bekunden! Vor allem die sehr wenigen Möglichkeiten möglicher Ausrichter JETZT und konkret ausloten! Und versprochen! Mario Brandt und ich stehen, jeder mit seinen Möglichkeiten, auf jeden Fall für eventuelle Hilfe „Gewehr bei Fuss“. Leute bitte, das sind keine negativen Zeilen! Es sind die Fakten aktuell und ein motivierender Aufruf, es doch zu wagen…, bitte!
…ist nun gestartet. Wir sind wieder aktuell auf Sendung. In etwas geänderter Form wird nicht alles, aber das, was mich interessiert hat, präsentiert. Der komplette Monat Januar, wie gewohnt im pdf-Format zum Runterladen, aber auch die Statistik zum Scrollen, wenn mal wieder etwas Zeit dafür da ist. Viel Spaß wünsche ich Euch dabei. Und bei den vielen Daten stellt Euch auch mal kurz vor, wieviel Zeit es zur Recherche und zum Aufarbeiten brauchte, um Euch das jetzt liebend gerne zu Präsentieren. Meine lieben Neugierigen…
27.1. Oleg Kasanin, Ukraine, M36, gewinnt den Hallenmeistertitel in Sumy über 5000m in 19:48,28min, der alte Haudegen Oleksey Shelest, M45!, wird noch Sechster in 21:14,49min.
Bei den Frauen setzt sich Tamara Gawrilyuk (-Stasyuk) knapp mit 22:39,84min durch.
28.1. Matej Toth, Slowakei, M35, ist wieder da! Siehe Bild (Nr.310 beim Start der Männer). Ausgeräumt die „Kontrollunregelmäßigkeiten“? Und nervlich wohl überstanden, wird er slowakischer Meister in der Halle in 19:43,70min, ausgetragen als großes internationales ELAN-Hallensportfest in Bratislava, das der wieder erstarkte Erik Barrondo, Guatemala, in 19:23,59min vor Alex Wright, Irland, mit 19:25,50min gewinnt. Die 30-jährige Maria Czakova, Slowakei, bringt stark verbesserte 12:34,54min über 3000m als Meisterin aufs Papier, schlägt die bekannte Mirna Ortiz, Guatemala, die 12:47,16min schafft.
28.1. Grosseto / Italien: Giorgio Robino, M32, gewinnt die 35km-Meisterschaft in 2:30:51h vor Tontodonati, 2:32:36h und Altmeister de Luca, M37, mit 2:33:18h. Die Frauen schaffen es nicht unter 3h. Mariavittoria Becchetti gewinnt in 3:03:01h. Der 18-jährige Riccardo Orsoni schafft über 20km 1:30:23h!
28.1. Geschmack für Madrid kommt aus Minsk! Osteuropäische Masters mit starker Vorbereitung auf Madrid. Bester: Ivzans Normunds, Lettland, M45, mit 12:35,72min.
28.1. Amsterdam: Auch der Masters-Champion 2017, Rick Liesting, Niederlande, setzt mit 1:33:18h eine starke Duftmarke. Da ist einiges in Madrid zu erwarten.
27.1. Sucua / Ecuador: Die tropische Stadt in 900m Höhe in Äquatornähe ist im März Austragungsort der südamerikanischen Gehermeisterschaften. Nun probten da schon mal die Einheimischen und einige Bolivianer. Natürlich mit 35km-Gehen der Frauen! Innerhalb eines Jahres wird das zu einer SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT in sehr, sehr vielen Ländern, nur in Deutschland nicht! Unter diesen Bedingungen sind die 3:00:19h von Beatriz Solis, Ecuador, ganz stark! Die Männer waren nur 13min schneller. Andres Choco holte sich den Titel in 2:47:05h! Insgesamt waren in dem kleinen Land 90 Geher am Start.
21. 1. Geldregen in Santee, Californien für die 50km-Geherinnen! Wir berichteten im Vorfeld. Den Titel erging sich Katie Burnett, Bellevue, WA in 4:47:50h, die damit nur knapp der Mexikanerin Mariela Sanchez Teran unterlag (4:46:12h). 50km-Pionier Erin Taylor-Talcott, Owego, die die Lawine mit losgetreten hatte, blieb mit 4:59:16h noch knapp unter der 5h-Marke. Bei den Männern gewann Nick Christie mit 4:09:32h.
So geht es täglich, wenn man will. Aber leider gibt es viele Faktoren, die diese Art der Berichterstattung verhindern. Doch bis zum Wochenende wird die NEUE GEHSPORTWELT nun endlich aufgearbeitet sein. Auch mit diesen Daten. Ihr könnt dann noch mehr über interessante Leistungen aus aller Welt erfahren. Die Seite ist aber schon mal aufgeräumt. 2017 ist nun nach System wohl sortiert.
„Baustellen“ scheinen auch etwas Gutes zu haben…? An sich nicht. Zufriedenheit trotzdem, auch bei „nur“ aktuell >40 Usern pro Tag im Januar, mit Zugriff auf die Seite. Das Positive! Die verbrachte Zeit hat sich deutlich verbessert! Von bisher durchschnittlich 1:52min auf 2:23min! Es war schon immer ein Rätsel, wie man „3h Arbeit“ unter 2min erfassen kann? Vielleicht sogar noch mit Über-, Mit- oder Nachdenken? Nun spuckt die Kontrolle 2:23min aus. Ich sehe das als Erfolg! Was meint ihr?
Stellt Euch vor, es ist Wettkampf und eventuell kommt keiner? Unsicher? Aussitzen und nur abwarten oder etwas „DRAUFSETZEN“? Cornelia Wiesch hat das in NRW gewagt. An die Kreismeisterschaft wird noch eine Technikschulung angebunden, Informationen verteilt und nun liegt es an uns, die tolle Idee vom „Tag der Geher“ am 11.2. in Dortmund mit Leben zu erfüllen oder… (das nahe Holland läßt grüßen, da wird seit Jahren so agiert!)? Hier geht´s zur Info von Cornelia, pdf-Datei: —> Tag der Geher