* Da der DLV keine Teams nominierte, war für die zahlreichen deutschen Zuschauer alles halb so spannend! Weiblich war Nika Hillig, LSV Ilmenau, mit im Geschehen. Sie konnte nicht zeigen, was sie schon kann, war sichtlich (als Neuling & mangels Wettkämpfe!!??) überfordert. So legte ich mein Augenmerk auf Theresia Mohr, AUT, die zweite Athletin deutschsprachig, im Wettkampf, die das an diesem Tag deutlich besser machte! Schon zur Halbzeit war sie mit 24:12min deutlich unter ihrer persönlichen Bestzeit, knallte bei km7 eine 4:45min ins Geschehen rein und war am Ende glücklich über ihre 48:14min & 14.Platz! Selbstverständlich PB! Sogar U20-Rekord, nach Punkten beste österreichische U20-Athletin und deutlich unter dem EM-Limit-W U20 von 51min! Wie immer detailliert von Ludwig Niestelberger beschrieben und analysiert!

* Vorn siegte Sofia Santacreu, ESP, vor Favoritin Chloe Le Roch! Beide Athletinnen ohne großen Gehsportbasis ihrer Länder: Mina Stankovic, SRB, 4., und Alessia Pop, ROU, 6., bestätigten ihre Ausnahmestellung mit Plätzen im Vorderfeld! Beste junge Damen:

* Bei den jungen Männern gehörte Nick Richardt aus Halle mit zu den Podest-Favoriten. Leider kam er nicht völlig fit (krank, verletzt) zu diesem Höhepunkt, blieb unter seinen Möglichkeiten. Vor allem, weil er auch in der pit lane 1min „nachsitzen“ mußte! Vorn, Giuseppe Disabato mit U20-Rekord deutlich unter 40min eine Klasse für sich. Mit Nicolo Vidal, M17, als Viertem klopft schon der nächste Italiener an der Tür zu den Podesten!

* Alles dauert seine Zeit! Mit einer Zwischenzeit-Analyse haben wir den Bericht über die 35km abgeschlossen. Nicht minder spannend waren die 20km. Auch dazu gibt es viel aufzuarbeiten, was uns nun Stück für Stück gelingt! Zuerst die Frauen:

* Der Sieg von Lyudmila Olyanowska, W32, aus der Ukraine war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr Als Topfavoritin brachte sie eine starke Leistung. Die beiden Französinnen mit Rekord und PB, dicht gefolgt und deutlich unter 1:30h! Schade, ohne deutsches Team. Hier hätten die jungen, ambitionierten Damen das Feld gehabt, um deutlich unter 1:40h zu kommen. Richtig. Aber wenn sie dabei bleiben, war die Entscheidung richtig, sie mit starken 10km-Leistungen lieber weiter aufzubauen!

* DIE MÄNNER! Um es vorweg zu nehmen, Deutschland hätte keine Medaille gewonnen! Ich habe es genau nachgerechnet. Die starken UNGARN, mit Mate Helebrandt und Bence Venyercsan, beide so zusammen mit super 1:21:21h unterwegs, waren unter den realen Umständen dieses Tages nicht zu schlagen!! Das Endergebnis wäre 51:53 zu Ungunsten Deutschlands ausgegangen! Ja, ich weiß, alles Theorie. Aber unser Nathaniel Seiler hat WIRKLICH ALLES IHM MÖGLICHE versucht! War er im Tarnanzug unterwegs? Wer hat ihn bei km10 auf dem 10.Platz gesehen? Da rauschte er bei 40:26min durch die Zeitnahme! Mehr als 1/2min vor dem ungarischen Duo! Sein hohes Risiko wurde nicht belohnt. Kurz vor dem 17. km mußte er für 2 min nach rechts rausgehen! Weniger Motivation, es dann allen zu zeigen, wurden es immerhin 1:23:03h. Trotzdem großen Dank Nathaniel! Wir sind bei Dir. Egal, wie Du Dich nun entscheidest! Die besten Männer:

* Bevor ich das Protokoll mit den Zwischenzeiten studieren konnte, standen ganz andere Dinge „im Raum“… Der große Kampf der europäischen Giganten Italien gegen Spanien hielt alle Zuschauer im Bann. Dazu eigneten sich Perseus Karlström, wie gewohnt, aber auch Leo Köpp als Mitstreiter für die Top10 sehr gut! Leo schien die beiden Abstecher in die deutsche Provinz zu den beiden Landesmeisterschaften (2 Wochenenden mit 10km Härtetest) gut „verdaut“ zu haben? Jedenfalls war seine Tempohärte so enorm, daß er sich auf Platz 8 vorarbeiten konnte (39:59 zu 40:34). Das tat allen gut. Frederick Weigel fand nicht ganz sein Niveau auf der Strecke (41:04 zu 44:16) und Karl Junghannß hatte wieder mit seinen Krämpfen zu tun (41:07 zu 45:36). Ich schaute mir alles mit Steffen Borsch an. Wir hatten viel zum Fachsimpeln. Kurz vor den 10km bemerkte ich bzgl. der Favoriten: Paul McGrath hatte schon Wettkämpfe, die er mit 40:30 anging und dann die 2. Hälfte 2min schneller war! Dieses Mal waren es aber 39:39 als Zwischenzeit! Gabriel Bordier, FRA, ging zur Hälfte mit 39:24 als Erster durch. Bis km13 schloß McGrath auf, distanzierte ihn sofort (im Ziel „nur“ 1:13min 2.Teil besser). Francesco Fortunato, dort im Sog mit, mußte passen. Erst auf der Schlußrunde (3:41 zu 3:51) schoß er an Bordier vorbei, der trotzdem den 3.Platz feierte! Dieses spannende 20km-Gehen der Männer beendete grandios ein sehr ereignisreiches Wochenende!

* Letzte Anmerkung: Respekt vor Thomas Hollegger! Dringend zu erwähnen. Österreich hat einen Geher in der Hauptklasse! Mit einer 10km-Zeit Ende 47min. war er angereist! Der Neuling, für den sowohl die 20km als auch internationale Meisterschaften überhaupt absolutes Neuland waren, schaffte nach neuer 10km-Bestzeit, 47:13 zur Halbzeit die 20km in 1:35:39h! Ist doch Wahnsinn oder?

* Natürlich, zuerst der Weltrekord! Nicht nur, weil es der erste Wettkampf des 2. Tages war. Wahrscheinlich war das der zweitgrößte 35km-Wettbewerb 2025 und eventuell wird dann der größte Bewerb dann bei der WM in Tokyo ausgetragen, um als jüngste Disziplin der WM dann gleich wieder „eingestampft“ zu werden! Ob allerdings die Qualität des Weltrekordes von Massimo Stano, ITA, unter den dortigen Bedingungen erreicht werden kann, das kann man trotzdem bezweifeln. Insofern waren diese 35km vielleicht schon ein REKORD FÜR DIE EWIGKEIT?

* Dazu die Daten der Frauen. Mit nur 12 Finisherinnen, genauso schlimm, nur 2 Teams im Ziel, sprach ja nicht viel für eine Langstrecke im Gehen in Europa. Hat man in vielen Verbänden des Kontinents schon aufgegeben? Gegen die Ausdauer Verschlimmbessern der Sprintdisziplinen? Ich weiß es nicht. Da half auch nicht das Wiederholen des Sieges in JWBZ durch Maria Perez, ESP und die beiden nationalen Rekorde für Italien und Ukraine.

* Bei den Männern gab es neben den WR für Italien noch 6 Landesrekorde! Vornweg durch Christopher Linke, GER, der dazu im Einzel Silber gewann! Rekorde noch für ESP, UKR, POR, CZE und TUR! Die starken persönlichen Bestzeiten von Johannes Frenzl und Jonathan Hilbert wurden durch das gemeinsame Bronze im Team weiter veredelt! Wie weit sich die „Zwanziger schon den 35km genähert“ haben, darauf verwies sofort unser „Silber-Master“ im persönlichen Gespräch! Massimo Stano ging als „Zwischenzeit“ eine 1:19:05h! Nicht auf den ersten 20km (1:21:46) sondern auf den letzten…! Hier die Besten:

* Im kleinen Feld der Frauen bestimmte die 36-jährige Anna Giorgi bis zum KM20 das Geschehen. Den ersten Angriff von Maria Perez konterte sie noch einmal. Dann wurde es das Rennen der Maria Perez. Anna konnte diesen Angriff wagen, ohne das Risiko der Teamaufgabe einzugehen. Man war zu Viert. Im Ziel waren die verbliebenen drei Italienerinnen unter den besten Fünf.

* Beide 35km-Wettkämpfe dominierten erfahrene Athleten. Bei den Frauen waren 11 der 17 Starterinnen 30 Jahre und älter. Vor allem möchte ich die Ungarin Viktoria Madarasz, W40, hervorheben, die mit 2:50:39h Siebente wurde. Bei den Männern eine ähnliche Tendenz! 19 der 33 Starter waren hier 30 bis zum Teil deutlich älter. Ich durfte dabei meine Vermutung ändern, Joao Viera, M49, POR, hätte seinen Zenit überschritten, weil seine letzten Ergebnisse darauf hindeuteten. In Podebrady überzeugte Joao mit seiner Leistung. Hatte er sich Johannes Frenzl ausgesucht um mit/gegen ihn anzutreten? Dieser überzeugte mit seinem resolutem und ständig Überblick haltendem Auftreten! Endlich raus aus den vermaledeiten Zeiten der beiden letzten Jahre! Auch Jonathan Hilbert, das dritte „Musketier“ auf dem Niveau von Johannes konnte überzeugen, so daß das Team verdient Bronze gewann! Unsere Analyse zur Entwicklung der 35km mittels 5km-Zeiten:

* Alle Hunderter dann später in der GEHSPORTWELT!

* Das ist das gesamte Programm von Podebrady 2025:

* Wir wollen weiter real berichten! Auch wenn ich Tschechien so sehr liebe, ich ahne nichts Gutes: Also, wir müssen heute ehrlich schreiben, es besteht die Gefahr, die wunderschöne Veranstaltung überhebt sich ein wenig in der Vielfalt und der damit verbundenen unterschiedlichen Verantwortung! Ich drücke natürlich trotzdem die Daumen, bitte, bitte, lasse alles, so wie geplant, ordentlich funktionieren!

* Am Anfang war es „nur“ die Änderung, der „gewohnten“ Auftaktveranstaltung, auch eine Art Generalprobe von Kampf- und Gehrichter für den kommenden Tag wird vom Spätnachmittag, 17.00 auf den Morgen 8.30 verlegt! Die weiteren Informationen füllten den gesamten Samstag. Am Morgen 17.5. kommt die tschechische 1. und 2. Liga hinzu. Dazu kommt zusätzlich ein 10km – Testtreffen der U23 hinzu! Und nach dem offiziellen Team-EM, Training von 10.15 bis 13.15 geht die Verantwortung auf den Laufbereich über! Höhepunkt bei diesem Teil des Events die Premiere der Meisterschaft über 1 Meile und 5km Tschechiens, die bis zur offiziellen Eröffnung der Team-EM um 20 Uhr dauert!

* Woher nur die Zweifel? In Vorbereitung schaute ich wie üblich auf die Meldelisten! Ja, wo finde ich die? Und bei meinen umfangreichen Recherchen dazu stellte ich mir vor, wie die Kampfrichter diese 2 Tage be- und überstehen werden? Und der gesamte Troß der Veranstaltung von der Ausgabe der Startnummern bis zu Siegerehrung und Protokoll? Wenn schon beim Vorbereiten eine Kooperation der einzelnen Teile – siehe Startlisten – schwer möglich ist, stelle ich mir dann Eingriffe bei möglichen Problemen als fast unmöglich vor! Ich drücke trotzdem die Daumen!

* Zu meinem „Problem“ der Meldelisten! Der herkömmliche „Kern“, das WA-Gold-Level stellte „seine“ Teilnehmer vor! Und die Teilnehmer des Rahmen-WK zur Eröffnung! Das ist aber nur bedingt richtig, denn zum Gold-Level gehören auch die Teilnehmer an der Team – EM! Diese findet man aber nur! bei der EA! Und dort zum alten Stand noch mit Reserveathleten. Die 10km der U23 sind eine „eigene“ Veranstaltung, überhaupt (noch) nicht zu finden. Und die LIGA-Wettkämpfe veröffentlichen ihre Teilnehmer erst auf den letzten Drücker. Bis heute, 15.5. um 17Uhr noch nicht! Da würde dann doch schon meine erste Frage lauten: Wer wird über 5km geehrt? Alle? Die Masters extra? Oder die LIGA extra? Fragen die meiner Meinung nach berechtigt sind und eigentlich vorab geklärt werden müßten und allen Beteiligten mitgeteilt gehören? Oder irre ich mich?

* Zu den bis heute bekannten Tatsachen: Gastgeber Tschechien beteiligt sich gar nicht, Deutschland nur mit den Männern 35km an der Team-EM! Das allein stellt doch schon alles in Frage! Welche Teams treten überhaupt an? Dazu die Vorgaben. Jeder Wettkampf kann mit 1x Reserve besetzt werden, 4x 35km, 20km M/W und 3x 10km M/W! 22 Starter! Dieser Version einer Team-EM stellen sich nur Spanien und Italien! (eine Version, man mußte in jedem Teilbereich punkten, um überhaupt in die Wertung zu kommen, längst gestrichen). Gefördert wird das „Zerbrechen“ des eigentlichen Team-Gedanken, in dem man jede Strecke im Team und im Einzel wertet und so 12x Gold etc. verteilen kann, sich Nationen vorbehalten, wegen Kostenfragen mit immer weniger Athleten zu starten. In Deutschland ist es noch extremer! Die nicht nominierten Athleten starten trotzdem auf eigene Kosten, die wegen der geringen Entfernung auch nicht erheblich sind. Dieses Paradoxon gibt es nur im Gehen! Man lebt hier schon in der Olympiaversion 2028, mit den Mixstaffeln statt der Langstrecke im Gehen! Geher schauen in die Röhre, Mix-Staffler fahren im Dutzend sogar ins Trainingslager nach Ostasien!!!

* Die Anzahl der Teams: 35km Fr, 18 Athleten, DREI Teams!, 35km Mä: 34 Athleten, 6 Teams, 20km Fr, 6 Teams, 20km Mä: 39 Athleten, 7 Teams, 10km W U20: 28 Athleten, 9 Teams, 10km M U20: 32 Athleten, 11 Teams!

* Dazu völlig anders die Teilnehmer insgesamt: Wird erst veröffentlicht, wenn wir mehr Angaben haben! 21 Uhr Änderung: Liste der LIGA Tschechiens wird wohl erst am 16.Mai kommen? Da bin ich schon unterwegs. Deshalb nun das gesamte Ergebnis „ohne LIGA“!

* Podebrady 2025 kann die 300 Teilnehmer-Marke knacken! Mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern und Medaillengewinnern! Und die erste „Überraschung“, die für mich keine ist! Selbst, wenn wir, wie ich jetzt, im Überschlag mit 30 LIGA-Teilnehmern rechnen, WIRD DEUTSCHLAND DIE MEISTEN ATHLETEN der Veranstaltung stellen. 51 Starter aus Deutschland, Elite, Nachwuchs und Masters haben es begriffen, nur hier kann man sich echt und wirklich messen! Trotz DLV-Einschränkungen, wir haben 51 Meldungen! Italien folgt aktuell mit 30 Athleten! 24 Länder haben gemeldet. Darunter keine Spitzengeher aus Südamerika. Ja, schade! Außerhalb Europas meldeten laut der aktuellen Listen nur je 1x Indien und USA! Nur Team-EM-Teilnehmern gibt es über 35km und keine anderen Meldungen. Der 35km-Wettbewerb M/W und die 20km der Männer (Team & WA) haben mit 53 Meldungen die höchste Beteiligung. Wenn sich zur LIGA noch 35 Tschechen melden, hat der Gastgeber die Pool-Position. Problem wird dann, die beiden Starts am Samstag verlangen mit 22 Athleten 10km und ca. 30 Frauen um 8.30 sowie über 50 männlichen Teilnehmern um 9.20 die vollste Aufmerksamkeit und dienen nicht als Probe! Auf die Probe gestellt werden auch die Verantwortlichen sofort beim ersten Wettkampf, 10km und Frauen 5km, wenn nach 49min nicht alle im Ziel sind! Die 5km der Männer starten so garantiert später!

* Das war sie, unsere Kurzeinstimmung zu Podebrady 2025! Gute Anreise, viel Erfolg und beste Eindrücke aus dem kleinen Land mit den tollen Ambitionen. P.S.: Die Laufgarde am 17.Mai hat die Daten eingestellt. Die Meisterschaftsliste umfaßt 63 Teilnehmer gesamt, davon 24 über die Meile! 

Nachmeldung nach Redaktionsschluß!

Ich muß mich entschuldigen! Was dachte ich mir nur dabei, als ich laut philosophierte, die Tschechen schaffen keine 35 Starter! Nun wird es ganz gaaanz, haarig am 17.5. früh! Diese LIGA-Wettbewerbe bringen 95 Athleten! Ein Schelm der denkt, so viele kommen nicht! Das sind dann so ungefähr 150 Menschen, die sich in den ersten 2 Stunden der beiden Wettbewerbe auf der tollen 1km-Runde bewegen werden! Ich freue mich schon und denke voller Mitgefühl an die Organisatoren, Helfer und Kampfrichter!

* Zumindest den Meisterschaftsrekord besitzt seit Hiratsuka der 19-jährige Sohtaroh Osaka! Und aktuell JWBL der M U20! Der nationale U20-Rekord gehört ihm schon seit November 2024 (38:37,13). Seine Leistungen liegen unter dem bestehenden U20-WR (Viktor Burajew, 38:46,4, Moskau 2000), werden aber als WR nicht anerkannt weil sie laut Angaben vor Ort nicht die nötige Graduierung der WA-Gehrichter aufweisen! Er wird seinen Weg gehen! Hat schon TOP-Bestzeiten: 20km in 1:21:02h und 35km in 2:31:26h! Unbedingt vormerken!

*Die letzten Tage sind endlich vorbei. Neben meiner aktuellen Verletzung, die ich ja bis Podebrady unbedingt auskurieren möchte, wartete die letzten 10 Tage eine Unmenge von Daten auf mich! Und ich habe sie auch alle bearbeiten und unterbringen können. Ein kleiner Fehler unterlief mir bei der Nummerierung der LIGA-Wettbewerbe die ich, um die Übersicht zu behalten, allen ordentlich übergeben wollte. Genau da hat sich der kleine Fehlerteufel eingeschlichen, der natürlich bemerkt wurde!

Liste, komplett     —–>2500 WKplan, GP25 f.GSN v.11.5.25

* Wer nicht noch einmal ausdrucken möchte, einfach Wien und Berlin auf 5A/B zusammenlegen und damit die 6 für Podebrady freimachen! Schon ist wieder alles klar!

* Es ist ja nur ein kurzer Moment! Ein Wimpernschlag! Schon nach Fertigstellen der Rangliste und der Vereinswertung hätte ich Eberswalde in die aktuellen Zwischenstände einfließen lassen können. Da ich aber ALLES PER HAND, OHNE FORMELN in Excel selbst erstelle, war mir dieser Aufwand dann doch zu hoch. Ich glaube, wir können mit beiden aktuellen Zwischenständen sehr gut leben? Und ich hoffe, es geht euch genau so?

* Es ist viel passiert und ich meine, auch diese Rangliste hat es doch „in sich“!

Komplette Liste, anklicken   —–>   250511 GP25, RL, Zwischenstand

* Von der kompletten Liste, die besten 23 Athleten hier in der Übersicht!

* Als Ansporn für gute Ergebnisse im Mai ist das doch allemal oder? Ein guter Anreiz für die beiden Höhepunkte: Internationales Gehen in Podebrady und Deutsche Meisterschaften auf der Bahn in Hildesheim!

* Es ist nicht selbstverständlich, gerade in Berlin/Brandenburg, daß unsere Top-Athleten zu regionalen Meisterschaften antreten. Um so stärker ist der Auftritt von Kylie Garreis und Leo Köpp zu bewerten, wenn sie sich eine Woche nach ihren Erfolgen in Warschau bzw. Berlin dem Starter in Eberswalde stellten. Zumal ja nächste Woche für beide das Internationale Gehen in Podebrady wartet! Um so stärker, wenn das alles so GEWOLLT war / ist und nächste Woche erhoffte Erfolge bringt! Auf jedem Fall ist JEDER AUFTRITT UNSERER SPITZE IN DEUTSCHLAND, jeder, vor allem sehr gut für unsere so gebeutelte Disziplingruppe. Und vielleicht doch Anreiz für den Nachwuchs, der Spitze, so wie sie in Eberswalde auftraten, nachzueifern! Vielen Dank, an alle, aber vor allem an euch beide!

* Die besten Leistungen von Eberswalde direkt für euch. Sie sind noch nicht! in den aktuellen Zwischenständen eingetragen. Das erfolgt erst nach Podebrady…

* Klar, Zwischenstand oder -stände vom GP25! Mal sehen, ob wir über das Wochenende noch was hinbekommen. Einen Zwischenstand vor Podebrady! Wäre doch schön, oder?

* Als Erstes die Spitze in der Vereinswertung:

* Dahinter die vielen Verfolger:

* Und dann die aktuell weiteren Potentiale und die Möglichkeiten:

* Uns erwartet noch eine spannende Saison. Es sieht gut aus, über 100 Athleten in diese Art irgendwie einzugliedern und neben der Rangliste, siehe nächsten Beitrag, weitere interessante Wertungen darzustellen. Treffend im Umgang mit der Wertung äußerte sich eines unserer Urgesteine, Steffen Borsch. Auf die Entscheidung, wegen seines neuen Teammitgliedes Helmut Stechemesser, nun nicht mit im Team Sachsen/Anhalt gewertet zu werden, antwortete er: „Da muß ich mich wohl um einen dritten Mann für´s Team SV Halle kümmern!“ Eine gute Einstellung.

* Die Gehsport – Langstrecke ist raus! Zumindest 2028 bei den olympischen Spielen. Der Ball liegt nun bei der WA und Sebastian Coe! Will man die AUSDAUERKÜNSTLER unter uns halten oder endgültig vergrämen? Die alte Generation hat genug (gelitten)!

* Wir hatten es schon länger gewußt, aber haben erst mal eine 2.Quelle gebraucht, um das zu verkünden. Es ist jammerschade und ich verstehe jeden, der sich schon mit dem RW – Mixmarathon veräppelt vorkam und sich nun bezüglich Marathongehen doppelt betrogen vorkommt! Es kann nun nur eine schnelle Reaktion der WA folgen, wie 1970, als man die 50km Gehen für Montreal 1976 einfach gestrichen hatte! Eine „Sicherheit“ für unsere Langstreckler, egal auf welcher Strecke, 35km, 42,195m oder besser, wieder die bewährten 50km, ALLE ZWEI JAHRE ALS PFLICHT und in den Zwischenjahren immer die zumindest Europameisterschaften auf den selben langen Strecken! Das ist das Mindeste, was den Gehsport international nun noch retten kann!