Im Irrenhaus ist es etwas schlimmer!

Das alles kann noch getoppt werden von…? Ja, obwohl, erfahren von der 3-tägigen Auswertung der 10km gehen wir nun „ERFAHREN“ an die 20km. Und was erfahren wir da? Es kann uns noch mehr „WIDER-„fahren. In der M70 ist Gavon Balharry, Schweiz, offiziell gemeldet, in der Auswertung ist seine Leistung mit dem nun berühmten (f) gekennzeichnet, wird also dort NICHT berücksichtigt, dafür in der M65 als 10.Platz offiziell? Mehr dazu und von den Männern nicht…

Nun nur noch zwei Beispiele bei den Frauen: Lyn Ventris, W60-Top-Athletin gewinnt auch die W55 ?? und bei den W35-ern kann man es gar nicht aushalten! Raten wir doch einfach mal. Am unbekanntesten ist die Vierte des Wettbewerbes !, Nadezka Duskova, Tschechien! Die anderen vor ihr, Platz 1-3 und einige dahinter kenne ich – AUS ANDEREN ALTERSKLASSEN…? – na, da erkläre ich hier auf meiner Seite einfach mal die Tschechin im Wettbewerb zur neuen Weltmeisterin 2018! Habe ich richtig geraten?

Unsere TOPLEISTUNGEN der 10km von den Athleten M/W 35-54 sind nun in der GEHSPORTWELT eingestellt. Eine schwere Arbeit, diese Unterlage bei den „Protokollen“ und ohne schriftlichen Ausdruck zu erstellen. Aber es ist geschafft.

WIRD FORTGESETZT! Stand 15. 9. um 1:42 Uhr! Noch immer nicht mit allem fertig, die Protokolle nerven. Ich arbeite schon mit zwei Computern… Aber … also die Seite muss noch warten. Zwei Tage Urlaub, ab 17.9. dann weiter gefüllt!

Anmerkung: Inzwischen haben wir den 24. September und erstaunlich, das Leben geht immer weiter. Aus den genannten und noch unzählig zu nennenden Gründen ist noch immer nicht alles zur WM in Malaga fertig. Es wird es aber sein, ja… Fest versprochen. Wir haben jetzt den weiteren allgemeinen Berichterstattungen den Vorrang gegeben. Denn es gibt so viele und so interessante Ereignisse rund um den Gehsport! Also, wir bleiben DAAAAAA! dran Vor allem bei den Wochenzusammenfassungen Mi zu Mi… und werden dann, wenn diese fertig ist, auch unsere Analyse ins Netz stellen. Entschieden gerade eben…

1809 Malaga - Mist

Unser tschechischer Sportfreund Josef Smola hat uns entnervt diesen Spruch zu den Ergebnislisten von Malaga auf der Straße über 10km zugesendet.

Nun haben wir uns weiter mit diesen Problemen, siehe Mi zu Mi vom 12. 9., beschäftigt. Weiter (sinnlos) auch Zeit investiert. Wie und was ist passiert, was könnte sein?

Einfach war das nicht… Mehrere Dinge führen zum Durcheinander. A) Sportler, wie Lyn Ventris, W60, erscheinen in jüngeren AK, hier W55, lassen sich nicht entfernen, werden deshalb mit (f) bezeichnet. B) Sportler, wie Elsa Meyer, W70, haben für das Team in jüngerer AK, hier W65, gemeldet. Sie z.B. wird unkorrekt zum 1.Platz in ihrer W70 auch als Vierte in der W65 geführt. Damit sind alle anderen Platzierungen dahinter falsch. In der M65 habe ich nach drei Beispielen aufgehört. Pelliccia, 1.Platz M80 und 13. in M65, Niestelberger, 8.Platz M70 und 16. in der M65 oder Kansky, Bronze M75 und 18. in der M65, sind doppelt plaziert und nehmen den Folgenden die wahren Plätze weg. Das geht nicht. C) Manche Mentore der AK haben das Problem durchaus erkannt. Das merkt man bei der Start- und Ergebnisliste der W55, wo Lyn Ventris, W60 und Joan Purcell, W75 mit (f) geführt werden und deshalb, nicht wie unter B) mit Platz geführt werden. Nur, wie können da zwei Sportler runtermelden, wenn mit Anne Weeks und Sandra Howorth zwei Sportler in der AK vorhanden sind und auch starten? Ist deshalb dann Australien in der W55 nicht gewertet worden? Schlimmer, warum wird dann auch in der W75 Joan Purcell, mit (f) bezeichnet und nicht gewertet? Heather Carr in der W60 dann aber ohne (f) richtig doch? Fragen über Fragen! D) Sportler mit dem (f) werden dann nicht unter POS (Position) gestrichen sondern in der Extra-Spalte POINTS. Sind das dann die „wahren“ Platzierungen? E) Man vergißt einfach alles, kein (f), kein Weglassen, einfach doppelt platziert, wie Francisco Reis, M55, da Fünfter und 7.Platz M50! So ist unser Andreas Janker einfach Dritter in der M35 usw.! Kann man sich ja alles irgendwie zusammensuchen…

Was könnte man, die Fehler weggedacht, verbessern? F) Das Geburtsdatum ist doch vorhanden, das JAHR ist wichtig, mit vermerken. Damit hätte man vor allem bei den tollen GESAMT-EINLAUF-LISTEN eine wirklich gute Hilfe. G) Bei den internationalen Protokollen ist es „normal“ die Ergebnisliste MIT den DISQUALIFIKATIONS-ANTRÄGEN auszustatten. Bei den Bahn-Listen 5000m waren diese (alle…?) vorhanden. Beim offiziellen Meisterschaftsprotokoll 10km fehlen sie nun völlig… Ist das gut?

Unmöglich! Ja, wir beginnen mit einem Fluch! Die technischen Möglichkeiten werden immer besser, komplexer etc., aber hier schafft man es, bei unserer MASTERS – WM 2018 in Malaga NICHT, trotz hohem Aufwand ordentliche Arbeit abzuliefern! Bei den ständigen Kontrollen über Echtheit von Resultaten rast die Zeit von dannen…! So schafft man seine eigenen Vorgaben nicht. Das falsche Einweisen oder „Nicht – Mitzählen“ der Runden vorm Gang ins Stadion wird zu pille -palle, wenn man diesen Wust an Fehlern irgendwie zu begrenzen versucht. In den AK werden leider Leistungen von ÄLTEREN ATHLETEN mit berücksichtigt, …was für ein Programierfehler! Nicht zu verzeihen! Wer denkt da überhaupt noch mit? Plazierungen sind dadurch oft falsch. Wer läßt sich gern von Sportlern älterer AK schlagen…? Anleitung zum Handeln? Nachgehakt 13. 9. !!!

1800 Malaga Logo mit wwwSo steht jetzt nicht alles in der GEHSPORTWELT! Alle Ergebnisse 10km M/W 35-54 fehlen noch. Und dieser Beitrag, erst am 13.9. nach 2Uhr geschrieben, wird damit stark verkürzt. Vom Frust und Ärger, wenn man alles richtig machen will, ganz zu schweigen…

Nach dem M70 – Weltrekord 5000m in 25:52min von Ian Richards, der beim M55+ Vergleich über 10km mit 54:08min, 114 Punkte, wieder die beste Leistung bei 14 Hundertern männlich anbietet, können wir bei den Damen W55+ dieses Mal eine noch bessere Leistung abliefern: Lynette Ventris, USA, schafft mit ihren sagenhaften 53:26min in der W60 exzellente 116 Punkte! Die beste von 6 Frauen, die bei der W55+ die 100-er Marke knacken. Das alles und nicht mehr ist in der Gehsportwelt zu begutachten.

Weitere Daten und Notizen dann erst morgen oder noch später. Ansonsten ist die GEHSPORTWELT diese Woche mit Ergebnissen aus Pescara, Italien, von den dortigen TOP-Meisterschaften über 10km, dem EUCH-Wettbewerben in Druskininskai, Litauen und den NSW-Schulmeisterschaften in Sopac, Australien, aufgefüllt. Wir bieten das Beste vom Testwettkampf in Mati, Griechenland, wo schon zum 9.Mal, 2018 vom 26.8. bis 16.9. das Athener Trainingscamp durchgeführt wird. Und wir haben natürlich das Beste vom Besten von der Meisterschaft der Regionen Chinas, am 7.-9. 9. in Dali zu bieten. 14 Tage vor dem Etappengehen um den Lake Taihu haben Chinas Athleten noch einmal richtig zugelangt… Laßt euch einfach überraschen…

Medaillen – Regen !

Die nun auf der Straße noch verstärkte deutsche Gehermannschaft konnte am ersten Tag der Straßenwettbewerbe mit den 10km-Wettkämpfen endlich überzeugen. Trotz einiger zu verkraftender, verletzungsbedingter Ausfälle setzte vor allem mit den Equipe-Wertungen der erwartete „Medaillenregen“ ein. Es begann am Morgen bei noch erträglichem Wetter, W70 Silber mit Klink, Neidel, Molter

EINGECRASHT! und W55 Silber mit Gerhard, Patrzalek, Echle. EINGECRASHT! Sollte nicht sein. Da geht man schnell mal lecker Kuchen kaufen, kommt zurück und AUS DIE MAUS! 1 Runde zu wenig, weil wohl falsch eingewiesen? Ja, muss man auch selbst mitzählen, wo man liegt und ob man sich zutraut, so eine Zeit zu gehen? Mit der Disqualifikation war natürlich auch die Mannschaft geplatzt!

Es wäre sogar noch mehr drin gewesen (W75). Dann folgte, schon bei hochsommerlichen Temperaturen, M75 Gold mit Schumm, Giese, Schröder und M65 Bronze mit Albrecht, Langhammer, Neumüller. Im 2.Frauenwettbewerb legte dann noch einmal die W40 Gold mit Schenker, Schröter, Hörl auf den deutschen Gabentisch, der schon schön mit einer Einzelmedaille versehen war. Peter Schumm, M75 Silber (Frage zur Zeit 3.Platz).

EINGECRASHT zum ZWEITEN! Dieses Mal soll die Einweisung von Vladimir Kansky, CZE, falsch gewesen sein? Nur, statt eine Runde zu wenig gegangen, nun eine Runde zu viel? Doppelcrash! Sein Teamkamerad Adam, wohl 150m hinter ihm, brüllte ihm das Malheur um die Ohren… Kansky ging zum Abzweig zurück, den Peter Schumm, als ZWEITER! schon passiert hatte. Nicht als Erster!!! und nicht von Kampfrichtern zurückgeholt, wie beim DLV beschrieben! Denn klarer Erster war und bleibt Ralph Bennett, Australien. Doch das Malheur geht noch weiter. Falscheinweisung wird akzeptiert! Der Ausrichter verändert Kanskys Zielzeit um 29 Sekunden! ???? Aber Kansky bleibt nun mit besserer Zeit auf dem 3.Platz! Verstehe, wer will. Auch nach 50 Jahren  Gehsport lernt man immer noch Neues kennen. Widerspruch bleibt. Sollen die Statistiker doch den Streit bis an ihre jeweiligen Lebensenden austragen… Oh, Mann!

Und dann folgen noch die Abendwettbewerbe… Die wir nun doch lieber in die Mi zu Mi, Wertung morgen aufnehmen werden. Denn auch das alles hier müssen wir erst einmal verdauen und überall gegen-checken! Bleibt unser Schlußbild vom Montag:

Gehen, wie vom anderen Stern

Und die Geschichten ranken sich schon um Eric! Ja, er soll viel jünger sein…, auf jeden Fall nicht so alt…, wer weiß, ob man in Kenia das alles so genau nimmt…? Und unsauber soll er sein…, na ja, man weiß ja, woher er kommt…. Ich konnte einem so auf den dargebotenen Spitzensport einredenden auch noch deutsch sprechenden „Passanten“ nur im Sinne und „pro Gehen“ gesprochen, entgegnen: Auf jeden Fall war er von den fünf Schnellsten da vorn der Beste! Das war er wohl oder? Hat das jemand anders gesehen?

Drei Tage mit dem Gehen im Universitätsstadion, noch aufgesplittet in früh und abends (vor- und nachmittags), sind vorbei. Man kann nicht alles haben! Wenn man sich darüber freut, Wettkämpfe NICHT in der Mittagshitze stattfinden zu lassen, muss man auch mit mehr An- und Heimfahrten planen. Mehr Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln etc. verbringen. Allerdings bedeuten REDUZIEREN DER FREIFAHRTKARTEN allein auf die U-Bahn und Reglementieren auf 7 bzw. 17-Fahrten je nach Starts auf nur einer Linie und 1800 Malaga Stadtauch das Sparen an der Wlan-Front, KEIN WIFI AN DEN WETTKAMPFORTEN, ein bedeutender Rückschritt bei Service und Angebot, im Preis-Leistungsverhältnis, durch die WMA bei steigenden Preisen für die Teilnahme an den Events. Im Detail geht man wohl von der Einzelsportart Leichtathletik aus, berücksichtigt bei den Planungen nicht den Athlet als LA-Fan als solches und den Faktor Team, was bei vier Stadien gleichzeitig schon an sich ein Problem ist.

Wenn ich nach dem tollen Wappen der Stadt Malaga die Bahn-Ereignisse auf wenige Bilder fokussiere, fange ich mit diesem Foto aus der M45 an. Sehr viel zu erkennen. Neben den Spaniern allgemein machten Athleten von verschiedensten Nationen aller Erdteile mit viel (Nach-) Druck auf sich aufmerksam. Der Lette Normunds Ivzans, ganz vorn, übernahm schon nach kurzer Zeit die Initiative, zerfledderte mit hohem Dauertempo förmlich das Feld. 180906 Malaga2Später sich selbst. Nach einer Erholungsphase kam er noch zu Silber und sehr guten 22:26min.! Als sich nach 600m der Abstand unseres Steffen Borsch zur Spitze schon nicht mehr verringerte, wußte der Eingeweihte, heute geht da NIX! Im Ziel 5.Platz und mindestens 1min hinter den Erwartungen zurück. Schade. Dahinter machte der InderInder Biju Pudussery Sani schon auf unser Foto 2 aufmerksam. Ab und zu, selbst schon in Naumburg, waren „Barfußgeher“ (schon) zu sehen. Es bleibt noch immer eine Attraktion, zumal wenn das, wie von ihm in 25:04min für 5000m vorgetragen wird. Und auch noch bei einem bewundernswerten Kraft-Last-Verhältnis! Vielleicht 60-65kg auf über 180cm verteilt! Bei dem Stil! Super. Jeder Spezialist sah dabei eine RIESENMENGE an Potential schlummern! Wir kommen zum 3.Foto, durch unsere DEUTSCHLAND-Brille gesehen:Schröter, BritBrit Schröter, nun mit aktuellem Foto (Entschuldigung), sicherte Deutschland in der W40 die einzige Medaille bei den Bahnwettbewerben der WM. Besonders zu erwähnen, dass ihr es nach ihrem schweren Unfall im Frühjahr noch gelang, rechtzeitig wieder in Form zu kommen. Nochmals Glückwunsch. Das 4.Bild ist mit einem SUCHAUFRUF verbunden: WER KENNT DIESEN MANN?Eric Maugo SikukuERIC MAUGO SIKUKU, Kenia, wurde mit 20:45,08min WELTMEISTER in der M40. Wie Phönix aus der Asche taucht jemand auf und kann unter 21min gehen? Wer hat Informationen? Wer weiß etwas zu seiner (bisherigen) Entwicklung? Das wäre schon interessant. Es war auf jeden Fall sehr spannend und interessant, wie sich der sympathische Mann vor Ort präsentierte. Mit der erreichten Zeit allein verdient er schon jeder Art von Respekt. Nun gehts auf die Straße…

…und die WM-Medaillen in Malaga auch! Das sind echte Weltmeisterschaften. Am Vormittag des 3.Tages im Stadion schafften es unsere starken Vertreter Uwe Schröter, M55 und Steffen Meyer, M50 zumindest in die TOP7 ihrer AK, sehr gute Leistungen, die sich sehen lassen können. Andreas Ritzenhoff kämpfte dort im „B-Lauf “ um eine gute Zeit. Als Sieger wurde er so noch Gesamt-12.! Alle TOP-Leistungen schon aufgelistet – in der GEHSPORTWELT. Nun richtet sich alles auf den Abend…1800 Malaga Logo mit wwwAuch hier müssen wir nun den Tag zusammenfassen: Der Wurm, der im DLV-Gehen drin ist, hat nun auch die deutschen Masters erreicht! So bleibt das folgende unser bestes Bild. Steffen Meyer, M50, hier noch auf Platz 6, kann mit fulminanten letzten 800m eine Zeit deutlich unter 25min sichern und den deutlich vor ihm platzierten Mexikaner ebenso deutlich hinter sich lassen. Glückwunsch!180906 Malaga1Da wir hier über den internationalen Gehsport und den TOP-Leistungen berichten, ist eindeutig unser Mann des Abends Eric Maugo Sikuku, aus Kenia, der in der M40 eine überzeugende Leistung auch technisch! ablieferte und den Wettbewerb in 20:45,08min gewann. Dabei konnte er Rick Liesting, Niederlande, unseren GEHER 2017 deutlich bezwingen. Rick war schon nach 250m in die Defensive gezwungen, in Topform mit 20:58,78min und respektablen Rückstand aber der KLAR ZWEITBESTE des ganzen Tages.

Aktuell wird alles übertönt von der ersten Geher-Medaille für Deutschland. Brit Schröter, LG Vogtland, holt mit 25:22,38min Bronze in der W40. Herzlichen Glückwunsch. Schwer in Fahrt kommen die deutschen Geher. Auch Mittwoch vormittag gab es für uns nichts zu holen. Zwei Aspiranten der M60 sind ausgefallen. Helmut Prieler erkrankt, gar nicht erstSchröter Brit 7 angetreten, Georg Hauger ist leider nach sechs Runden (wohl schwerer) verletzt ausgeschieden. Schade. Die auf drei Tage geteilten Wettbewerbe auf der Bahn werden am Donnerstag mit den Wettbewerben der M35 bis M55 fortgesetzt. Die besten Ergebnisse stehen in der GEHSPORTWELT! Zurück zur letzten Woche.

Wir haben dort Ergebnisse aus Coatza, Mexico, Dubnica, Slowakei, Tampere, Finnland, Diez, Deutschland, Budapest, Ungarn und der Isle of Man, Großbritanien eingestellt.

Bereits zum zweiten Mal richtete der Silbermedaillen-Gewinner von Barcelona, Carlos Mercenario, das Meeting in Coatza aus, dem Ruf folgten 20 Männer und 9 Frauen. Mit Isaac Palma, 39:51min und Andrea Martinez, 45:40min gab es zwei tolle Gewinner.

Beim Finale der Leichtathletik-LIGA der Slowakei in Dubnica schaffte der M40-er Milan Rizek die beste Leistung. Maria Czakova und Miroslaw Uradnik gewannen.

Die traditionellen Finnkampen, Länderkampf Schweden-Finnland, brachten tolle Ergebnisse im Gehsport. Eine Woche nach ihren Doppelmeisterschaften in Eskilstuna konnten die Schweden den starken Finnen insgesamt nicht paroli bieten. Partanen forderte den starken Karlström lange heraus. Er unterlag bei starken Zeiten, 38:39 zu 38:44min nur um 5 Sekunden. Die Finnen bestätigten ihre starken Ergebnisse der Vorwoche in Lappeenranta vor allem weiblich mit einem Dreifach-Erfolg.

Die besten Leistungen in Diez schafften Georg Hauger und Dr. Rainer Lorscheider. Leo Köpp, der in diesem Jahr noch keine respektable Leistung erreichen konnte, reiste zu einer Überprüfung auf die Isle of Man. Im Rahmen der 50km-Meisterschaft konnte er den erhofften Nachweis mit einer 1:25h-Zeit erreichen. Die Super-Liga Ungarns mit allen Top-Athleten des Landes brachte Ungarns Gehern beim Finale in Budapest respektable Ergebnisse. Interessant, dass mit Katalin Bodorkos-Horvath, W51, auch eine Masters-Sportlerin eine wichtige Rolle spielte. Die Monatsergebnisse August gibt es hier:

—>  Gehsportwelt, Topergebnisse August 2018

1809 MalagaRund 8 000 Athleten sollen sich zur 23. Masters-WM in Malaga aufhalten! Enorm. Mit dabei fast 700 Geher aus aller Welt, rund 400 männlich und 300 weiblich, die in drei Wettbewerben über 5000m, 10km und 20km an den Start gehen.

Dabei an erster Stelle 93 Spanier, 59 Franzosen, 53 Italiener, 45 Deutsche und 35 US-Amerikaner. Nach den Strecken betrachtet beteiligen sich: 439 Sportler an den 5000m, 544 Athleten über 10km und 379 Wettkämpfer an den 20km. Nach Altersklassen sind besonders stark M/W50 mit 95 Athleten und M/W45 dabei. Interessant auch, die Athleten werden immer älter, selbst 90-Jährige werden zur „Normalität“.

Der erste Tag stand im Zeichen schneller Einzelkämpfer, die in „hohem“ Alter starke Leistungen vollbringen. Die Besten: Ian Richards, GBR, Lyn Ventris, AUS, Marie Astrid Monmessin, FR, Jingjie Pan, CHN, Ettorio Formentin, ITA, Romolo Peliccia, ITA, Elsa Meyer, RSA und Kris Kozell, CAN. Die besten Ergebnisse des ersten Tages findet Ihrsch in der GEHSPORTWELT. Als Deutsche findet ihr da am ersten Tag nur Gisela Theunissen, die in 37:53,84min in der W75 Fünfte wurde. Am Spannendsten war der Kampf um den 4.Platz in der M70, den unser Freund Ludwig Niestelberger, AUT, gewann.

Erst geweint, dann die Tränen getrocknet. Erstmals in 50 Jahren kann der Autor nicht ein/sein vorher gemachtes Versprechen einlösen. Mein Körper verhindert einen Start. Irgendwas will nicht (mehr). Schade. Aber mehr als ein 6.Platz wäre in Realität auch nicht drin gewesen. Ein starker Ian Richards setzt in meiner Altersklasse aktuell sowieso die Maßstäbe für die TOP-ERGEBNISSE aller AK.

Während es mit dem Sommerwetter immer weitergeht, können wir nun den Monat August abschließen. Höhepunkt war für Europa die LA-EM in Berlin. Dazu rückblickend meine entscheidenden Eindrücke, zum Teil in analysierende Gedanken verpackt und mit ein paar passenden Bildern versehen. Das war mein „Geher-Berlin-Erlebnis“:180811 Bln, 20km nStartWann wird`s das wieder in Deutschland geben? Ich kann es mir nicht vorstellen…

Zakalnytskyy, Maryan, Bln 1808Die 50km am 7. August an einem der wärmsten Tage überhaupt wurden für die Matadore männlich und bei EM erstmals weiblich zu einer wahren Hitzeschlacht.

Der eindeutige Sieger, Maryan Zakalnytsky, Ukraine, übernahm erst nach 30km das Heft des Handelns in die Hand, baute seinen Vorsprung gegenüber Matej Toth, Slowakei, kontinuierlich bis km48 auf weit über 1min aus. Matej, bis km28 deutlich vorn, fiel zeitweise hinter Dzimitry Dziubin, Weißrußland und Havard Haukenes, Norwegen, auf Platz 4 zurück. Mit schnellster letzten Runde sicherte er Silber. Hinter den „großen Vier“ an dem Tag kämpfte sich Carl Dohman auf den 5.Platz nach vorn, Nathaniel Seiler wurde mit PB starker Achter.

180807 Bln, starke Fr.UkrHenriques, Ines Foto Tardi

 

Das war das erste 50km -Geher Event bei einer EM und auch hier, in Berlin, bei uns in

Deutschland! Bei den Frauen Ines Henriques, Portugal, das Geschehen. Viele starke tolle Vorstellungen, Czakova, Slowakei, Takasc, Pinedo, Juarez, alle Spanien, die noch vom ukrainischen Trio – siehe Bild – Yudkina, 4., Tsiviliy, 2. und Vitovshchyk, 5., getoppt wurden. Ich würde mich freuen, wenn dieses Ergebnis bis zur nächsten EM Bestand hat!

Der 11.August mit den beiden 20km-Starts begann mit einem Aufreger. Wegen Gasgeruchs180811 Bln Fr, Foto, Mark Easton wurde das Frauengehen verlegt, auf die Männerzeit, so dass um 10.55 Uhr 28 Männer und 30 Frauen gemeinsam auf die 1km-Runde gingen. Anezka Drahotova, Tschechien, war immmer im Bilde, wollte unbedingt gewinnen.

Ein spannender Wettkampf, weil auch andere ihre Chance suchten. Von den ersten Zwölf versuchte es jeder. Dadurch und den Sog der Männer immer im „Hintergrund“ entwickelten180811 Bln Fr20 Vaiciuviciute sich so bis ins Ziel eine Flut von Bestleistungen und Rekorden. Der erstaunlichsten Vorstoß geht auf das Konto der jungen Zivile Vaiciukeviciute, Litauen, 22 Jahre! Erstaunlich auch, dafür bezahlte Reporter gaben auf, den Namen überhaupt zu versuchen, richtig auszusprechen!!! für alle schön, siehe Bild, diesen doch überraschenden Vorsprung auch an der Wende dokumentieren zu können!

Die 10km – Durchgangszeit180811 Bln Fr20 ZZ10km schnell, aber offensichtlich nicht zu schnell! Stark. Die drei jungen deutschen Geherinnen waren von Anfang an in der Verfolgung. Teresa Zurek wird insgesamt bestimmt nicht 100% zufrieden sein, mit gutem Einstand. Emilia Lehmeyer und Saskia Feige machten das einzig Richtige. Aufsammeln! Alle die sich etwas übernommen hatten bildeten in der Umkehr den Sog, der die beiden auch zu neuen Bestzeiten und Platz 14 und 16 im Konzert der Großen brachte. Danke für das Erlebte und Glückwunsch!

Wie ging die Sache zu Ende? Einige hatten genug Kraft, die 44-er Zwischenzeit in eine ganz große Leistung umzumünzen! Am Besten gelang es der Siegerin, Maria Perez, Spanien, die180811 Bln Mä20 Wende10km alle Vorstöße mit parieren konnte, mit 42:31min für die 2.Hälfte später allen anderen entschwand. Anezka Drahotova (2.Hälfte: 42:58min) holte „ihre“ Medaille und auch Antonella Palmisano, die Bronze für Italien holte, war auf der 2.Hälfte schneller. Zivile Vaiciukeviciute wurde mit dem 5.Platz belohnt, brach nich ein!, nur noch von ihrer Landsfrau Brigita Virbalyte überholt. Die mußte aber dafür Landesrekord gehen. Was für ein Wettkampf!

So geht es doch auch bei den Männern! Dachten wir. Dachten alle an der Strecke, alle an den Geräten zu Hause. Und bis zur Hälfte wurden wir alle nicht enttäuscht. Zeitweise alle drei Deutschen vorne. Da knallte der Adrenalinspiegel hoch! Christopher Linke demonstrierte seine Favoritenrolle in der Praxis. Jagte persönlich jedem Ausreißversuch hinterher. Die 10km-Zeit dann doch etwas zu langsam. Erstaunlich. Dadurch war der Favoritenkreis noch groß. Die vielen Vorstöße schienen viel Kraft zu kosten? In der 2.Hälfte ging man so weiter.180811 Udo-hohe Konz Die besten Neun gingen dabei insgesamt die 2.Hälfte schneller. Der Sieger Alvaro Martin, Spanien, mit 39:34min WESENTLICH!, auch die auf Platz 2-4 blieben unter 40 Minuten! Nils Brembach als Fünfter, mit 40:17 und Hagen Pohle als Achter, mit 40:25 auch. Christopher Linke schaffte bei dieser Betrachtungsweise 41:25min!

Das ist nur eine eindimensionale Sicht. Wie ist denn das Ergebnis nur zustande gekommen? Bei ca. 12,4km hat jemand dieses Bild von mir geschossen! Da glitt jeder Optimismus aus meinem Oberkörper. Von da an begann ich zu ahnen, was sich dann im Nachgang bestätigte…

Das folgende Bild zeigt uns die Situation, die diese Ahnungen aufsteigen ließ. Der große Favorit bekommt Probleme. Hat schon Abstand zur Spitze. Schwächelt er? In der nächsten Runde kämpfte sich Christopher noch einmal nach vorne. Das waren schon die letzten (Super-Spitzen-) Kräfte. Danach wurden alle Träume des Jahres psychologisch zu einem immer schwereren Rucksack, der ihn 1min nach vorn zu einem „Normalergebnis“ kostete. Das war die Situation, die meinen Blick, meine Lust und meine Hoffnungen änderte.38851685_2353050481386720_632277460087472128_oDie Attacke, die Christopher das „Genick“ bricht, kommt vom „Teamkollegen“. Gut, dachte ich, wenn das von Erfolg gekrönt ist, dann soll es so sein. War es aber nicht… Andere waren auch an diesem Tag wieder besser, wieder keine Geher-Medaille…

180811 Bln Mä20 2+3180811 Bln Mä20 Martin, AlvaroFazit: Zwei wettkampf-erfahren Spanier und ein Russe holen die ersehnten Medaillen. Selbst der nun Ex-Europameister Angel Lopez, Spanien, wird nach schwerem Winter/Frühling noch Sechster und Luis Alberto Amezcuua, der als vierter Spanier dadurch bei der EM über 20km starten durfte, schafft noch den 17.Platz. Nachdem er den Auftrag  „FÜR SEIN TEAM“ erfüllt hatte.

All das zu ahnen und nicht zu dokumentieren, das war schon schwer genug für mich. Als ich dann aber auf die sehr emotionale Serie im DEUTSCHLANDRADIO, „219 Tage mit Emilia Lehmeyer und Christopher Linke“ aufmerksam gemacht wurde, bestätigten sich alle Ahnungen. Es ist wohl sogar schlimmer. Denn nun habe ich dazu gelernt: ICH MUSS ERSTER IN DEUTSCHLAND SEIN (und werden) u.U. auch auf Kosten höherer Aufgaben.

Schön, dass man sich das getraut hat, im „Nicht“-Team zu sagen. Es ist ganz einfach so. Und wenn man keine Konkurrenz im Alltag im Land hat, dann schafft man sie sich selber. Es ist nicht schade! Nur traurig, dass die Struktur in Deutschland so eindimensional sein soll! Es liegt NICHT an Potsdam, das sind die „Guten“ pro Gehen, es fehlen nur 2-3 Zentren als sportliche Gegner im Alltag. Schön, daß es nun „raus ist“. Dann kann ich auch hier darüber schreiben. Vielleicht sieht auch mancher der GEWOLLTEN ZUSAMMENHANG mit den Wettkampfhärten, die den Athleten auf der iberischen Halbinsel im Alltag auferlegt wird. Da braucht man sich keine Gegner zu schaffen. Die hat man jeden Tag, bei Club- oder Regional-Meisterschaften dort. Das ist DORT so gewollt! Und unser System ist HIER so gewollt. Was hätte man geschrieben, wenn die Medaille gekommen wäre? Tja? Das war der August…