* Nach dem ganzen Vorgeplänkel kann es nun losgehen! Ohne den Faktor Zeit, Sacken lassen und den Faktor persönliche Gespräche, habe ich es geschafft, nun heute meine Einschätzung zu Birmingham zu präsentieren. Dabei gilt weiter: Das wunderbare Wort KRITIK hat im Sprachgebrauch zu oft eine falsche Auslegung! Wenn es um Rechte geht, auch für die Worte, dann ist es eins, was besonders mißbraucht wird, egal, ob mit oder ohne „Absicht“. Für mich die mit schlimmsten Reaktionen lauten: „Ach, der kritisiert ja nur!“ Für mich schlimmer als „A..loch“ oder „Dummkopf“, DENN DA WEISS MAN JA, WAS MAN HAT! Bei „Kritik“ müßte man wohl vor Faktendiskussionen des Inhalts zuerst das Deuten des Wortes als „Werten“ erfassen, merken, es ist „neutral“! Schönes Wort Kritik! Dann los!
* Extra (für mich war es) früh aufgestanden. Nun ist es gerichtet. 1km-Runde plus diese zusätzlichen ungeraden Meter! Dadurch 2 Starts, aber, es lockert auf. Konsequenz dann später: Die großen Gruppen, schnellen Männer, müssen durch die anderen Gruppen durch! Zum Glück starten die schnellen Männer (21km) ruhig! Erstaunlich schmal, MIT ABSICHT, die Strecke so? Meist nicht eben, eher immer etwas bergauf oder -ab! Alles hat auch Vorteile..! Statt Führungsfahrzeugen, 1 Mann-Segways, die können sich geschickt durchschlängeln. Leider bei den Marathon-Männern wohl ohne Regieabstimmung? Der führende Ungar, elektronisch ja, das sehen Zuschauer aber nicht, wird zum ersten Mal nach 22 Minuten überhaupt, GENANNT! Und damit die gezeigte Gruppe mit Christopher Linke relativiert. 5km: Venyercsan, immerhin Dudince 2026 Sieger, 21:49min, Lopez & Linke, beide Strategen M38, sind 24s zurück! Erst bei km11 wird der Ungar (10km: 47:11) erstmalig gezeigt! 12km Lopez, -34s, setzt sich von Linke, -40s, ab! Was hat der Spanier vor? Tatsächlich! Es kommt zum Zusammenschluß von Maria Perez und Miguel Angel Lopez! Böse Zungen behaupten da, er hilft ihr zum Weltrekord! Meiner Meinung nach könnte man das anfechten. Aber, wenn der Reporter meint, es sogar verbreitenswert für eine „gute Idee“ hält, dann muß ich wohl falsch liegen? Meiner Meinung war das alles andere als Zufall (huch, Verschwörung)! Sportlich fraglich. Mit seinem Endspurt später,
der ihn noch bis auf nur 8s an Sieger Stano heranführte, ist das allein schon ein Indiz! Es zeigte mir auch, Titel und Weltrekord von Perez waren Lopez an dem Tag wichtiger als sein Platz und möglicher Titel? Zurück zu den Halbmarathonis, die eher ins Ziel kamen.
* Überschattet, aus deutscher Sicht, von der Disqualifikation von Leo Köpp. Schade, er schien wirklich gut drauf! 20km Männer: 5km, ruhig 20:31 zu 10km als Einziger der 4 Wettbewerbe zu langsam in der Spitze, „nur“ 40:44min. Als Ben Hlima Maher, POL, M37, in „nur“ 4:08 den 9.KM abgespult hatte, hielt es Paul McGrath nicht mehr aus! Seine folgenden km-Zeiten: 10.km 3:54, 11.km 3:46, 12.km 3:44! Das brach dem Einzigen, der ihm folgte, Leo Köpp, das Genick! Eine bittere Lehrstunde. Innerhalb von 2km 4 rote Karten! Selten. Nur 1x an der Tafel vorbei! da sollen „noch“ nur 2 dran gestanden haben?
Reaktion noch möglich? Ich weiß es nicht. Nur, das Höllentempo und keiner weiter folgt, das sind die festen Fakten. Carl Dohmann, unser bekannter Geher als Co-Kommentator, sprach sogar von 7:38min für km12! Das war überhaupt der Grund für mich, dazu etwas tiefer zu recherchieren. Genau wie bei meinem 2. Problem! Der technisch zu messende Bodenkontakt, mit allen neuen Möglichkeiten. Er meinte dazu sogar, es wären nur 4ms! Verbesserte zum Glück später nach Rückinfo´s den Wert auf 40ms! Auch das war für mich ein Grund tiefer zu recherchieren. Die Erkenntnisse folgen in einem EXTRA-Beitrag.
* Hier sollte man zum Wetter Stellung nehmen. Nach der Hitzeperiode waren 16 Grad, 80% Luftfeuchte und sonnig eine ideale Voraussetzung für den Wettkampf. Und die Bestleistungen und Rekorde nur an den „neuen Strecken“ festmachen, ist unfair für den Wert der erbrachten Leistungen! Die WA wird garantiert im Marathon die Punkte ändern! Beim Marathon haben die Frauen schon Leistungen erreicht, die auch in der Punktliste des GP Berücksichtigung finden müssen! Kommen wir nun extra zum WR der Frauen im Halbmarathon! Von der EA waren für den ersten ER 1:32h glatt avisiert! Die Vorgabe hielt deutlich bis Birmingham. Nichts! Trotz so renomierter Wettkämpfe bis hin zu Podebrady und Brasilia 2026. In Birmingham schafften es sogar gleich vier Frauen unter die „Target performance“, die 35-jährige Antonella Palmisano kratzte mit 1:32:10h an der Vorgabe.
Es müssen gute Bedingungen gewesen sein? Auch Christopher Linke, schon wieder bin ich bei 35km, ging als Achter Deutschen Rekord, obwohl im Protokoll nur „PB“ steht, KI läßt grüßen. Von den Jüngeren kehren Ada Junghannß, sogar 9.! und Johannes Frenzl, 15.! bestimmt zufrieden zurück? Ob es Frederick Weigel und Theresia Mohr, AUT, tun, die ihre Bestleistungen um über 2min verfehlten, weiß ich nicht. Sie hatten sich bestimmt vorgenommen, in diesen Bereich zu kommen? Vor allem unter diesen Bedingungen! * Entgegen Gewohnheit habe ich dieses Mal die Wettbewerbe alle EXTRA dargestellt! Um den, vor allem meinen Ansprüchen zu genügen, stelle ich euch zum Schluß meine persönliche TOPTEN von Birmingham (nicht nur nach Punkten) vor: