* Es ist Herbst und wir schreiben trotzdem diese Zeilen! Es lag und liegt nicht am Wetter! Der Grund ist die Stimmung! Ganz vorsichtig, wie die Natur eben, keimt etwas Hoffnung! Ja, zumindest unser Nachwuchs (und mit oder durch Trainer und Betreuer) hat definitiv erkannt, wenigstens EIN internationaler Wettkampf in Deutschland!! erzeugt auch eine unwahrscheinliche Sogwirkung! Neben Podebrady! (früher Naumburg, Podebrady, ein Minimum!) Damit gibt es für den Nachwuchs wenigstens zwei Wettkämpfe, über die der Nachwuchs für den Gehsport geworben und gewonnen werden kann! Dank regionaler Hilfe und der Zusammenarbeit Tschechien/AC Rumburk und Deutschland/ O-See Zittau ist aus den zarten ersten Versuchen etwas richtig Gutes entstanden!

* Daraus eine erlebnisreiche, interessante, dauerhafte „Einrichtung“ herzustellen, bedarf es GEMEINSAMER ANSTRENGUNG! Um nicht eines Tages (wie nach Naumburgs 50.) auf dem Boden von Tatsachen, schmerzhaft aufzuschlagen! Die Realität in Deutschland sieht aktuell immer noch anders aus! Leider. Zumindest ein Lichtblick – auf regionaler Ebene! Der sächsische LV, in Person des Stellvertreter Sport, war anwesend und zeichnete die besten Nachwuchsathleten Mitteldeutschlands aus. Für das Austragen in Zittau hatte er sich stark eingesetzt! Wieder so ein kleines Pflänzchen! Ob weitere erblühen, werden wir sehen, wenn die nächste Entscheidung fällt, für 2026! Im Interesse der spärlichen Basis und mit der Möglichkeit, Athleten Halb- und Marathonmeisterschaften NICHT an einem Tag anzubieten oder vor allem aus Kostengründen wieder nur eine Straßenmeisterschaft durchzuführen? Das ist die Meßlatte für den DLV, ob man dort die aktuelle Kalamität des deutschen Gehsports erkannt hat? Und, ob man das überhaupt ändern will?

* Zurück zum Sport! Zwei wichtige Fakten pro Zittau! Über 50% der Teilnehmer, genau 98 Geher der insgesamt 190 gestarteten Athleten schafften 80 Punkte (nach den Kriterien der Punktliste des Deutschen Geherpokal), die dank der aktualisierten Punktliste auf die neuen Strecken angewendet werden konnte. Das ist ein sehr gutes Ergebnis! Zweitens die Bedeutung der Masters für das (zahlenmäßig und zahlungsfähige) ordnungsgemäße Durchführen! Eine Woche nach ihrer EM auf Madeira und eine Woche vor dem großen Saisonabschluß beim Stundengehen in Prag war es für viele Masters, auch international, wichtig, diesen Termin in Zittau wahrzunehmen sowie zum ERBLÜHEN (siehe oben) mit beizutragen. Nur gemeinsam sind wir stark!

*Korrektur, 30.10. (nur hier und für das Original GEHSPORTWELT!): Bei Jakub Batovsky, SVK und Arvid Kockel, SV Halle, diese beiden Ersten der 10km ist mir ein Fehler beim Geburtsjahrgang unterlaufen, statt „überlesener“ 2005, habe ich 2006 und damit M19 gelesen. Die Punkte reduzieren sich damit auf 103 bzw. 94! Danke Steffen Borsch! Und auch Yvette Münchgesang liest aufmerksam meine Zeilen. Dieses Mal lag es aber zu 100% am Protokoll! Man will ja U12-Athleten schützen! Wovor nur? Hier stiftet man nur Unruhe! Denn Amelie J ist in Wirklichkeit, Amelie Jahn, Geburtsjahr 2016 und damit erst W9. Deshalb verbessert sich die Wertung ihrer hervorragenden Leistung von 5:37min, 2.Platz in der W U12 auf ganz starke 90 Punkte! Herzlichen Glückwunsch und den beiden Lesern der Beiträge vielen Dank fürs Mitdenken!

* Es folgen die Top-Ergebnisse (außer vorab schon Marathon, extra) von Zittau:

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