Worüber sollten wir jetzt nachdenken?

Eine Variante ist, wie kommen wir gut über den Sommer, um im Herbst unsere beiden Höhepunkte, unsere Masters – WM in Pescara vom 21.9. bis 1.10. und dann den einzigen internationalen Wettkampf im Gehen in Deutschland!! am 28.10. in Zittau (Organisation ja auch noch durch den AC Rumburk, CZE!), gut vorzubereiten? Die Masters-WM spricht allein für sich, aber für Zittau werben wir hier noch einmal:

Auch für die phantastische Stimmung in Zittau. So gestaltete sich das 2022… Es lohnt also, gut über den Sommer zu kommen, um teilzunehmen und wenigstens auch einmal das internationale Flair in Deutschland zu genießen. 18 Athleten haben zu diesem frühen Zeitpunkt schon gemeldet: Am weitesten entfernt? Wohl Katie Burnett, USA, W35, sowie zwei Südafrikaner mit einem Niveau von 1:31h! Der Bekannteste: John Alexander Castaneda, COL! Der Schnellste: Misgana Wakuma Fekansa, ETH, M19, der schon 1:22h schaffte. Eigentlich komisch weil.. alle über 20km! Tragisch..! Denn eigentlich wollten die Begründer der Veranstaltung aus Rumburk und Zittau und ihre Anhänger damit unsere 35km in Mitteleuropa retten und salonfähiger machen. Diese tragische Entscheidung zu Paris 2024 trägt nun wohl schon die ersten Früchte? Sehr bittere..! Denn kein Athlet M/W hat bisher über 35km gemeldet! Warum auch? Wenn über diesen Weg schon die 50km getilgt wurden? Warum soll das nun mit zweifelhaften Entscheidungen in höchster Ebene nicht auch bei den 35km funktionieren? Dann könnte man schon dieses Jahr zur WM in Budapest den Abgesang der Langstrecke beginnen und das Umschwenken auf die 35km als genialen Rohrkrepierer bezeichnen. Bloß schnell weg von der „großen Sportpolitik“! Zurück zu uns!

Zum allgemeinen Wettkampfsport, zu den Masters! Wir kommen, um etwas zu sehen, um unseren Sport zu zelebrieren, Bekanntschaften pflegen, das Bewußtsein stärken, zu dieser großen Geherfamilie zu gehören!

Wir beißen nicht in bittere Früchte !

Wir wollen unseren Sport ordentlich betreiben, um Meistertitel kämpfen und leben! Im HIER und JETZT! Deshalb bereiten wir uns ordentlich vor. Zurück zum Thema: Termine! Da gibt es wenig in Deutschland und viel bei den Nachbarn! Eine lockere Folge für eure Initiativen: 5.8. Brno, CZE, 6.8. Neustadt ad Waldnaab, GER, 13.8. Wien, AUT, 19.8. Letzte WM Langstrecke in Budapest, HUN, (19., 20., 24.) schauen, 27.8. Rumburk, CZE, 27.8. Drunen, NED, 2.9. Reichenbach, GER, 10.9. Eisenstadt, AUT, bevor die Masters-WM in Pescara, ITA, (ihr kennt die Daten) folgt. Wer nicht nach Pescara fährt, kann sich am 24.9. in Montreuil, FRA, 30.9. in Niederaichbach, GER, 1.10. in Tilburg, NED, 7. und 8.10. in Feldbach, AUT, sowie am 21.10. zur Prager Stunde, CZE, den Gegnern und der Stoppuhr stellen, ehe dann die Startschüsse in Zittau knallen! Einfach machen! Ich bin dabei!

Für immer! Am Sonntag verstarb dieser große Sportsmann im Alter von 84 Jahren. Wir trauern mit der Weltsportgemeinschaft und erinnern uns daran, was für immer bleibt:

Der charismatische Athlet bleibt für immer der erste Weltmeister in der Leichtathletik! Am 4.1.1939 in Kasachstan (damals Sowjetunion) geboren, begann er 1962 (mit 23!) mit der Leichtathletik und studierte in Moskau Sport. Erst 1967!! qualifizierte er sich für die sowjetische Nationalmannschaft und war über 10 Jahre ein würdiger Bestandteil davon. Insgesamt errang er 6 Landesmeistertitel. Die großen Erfolge auf internationalem Parket erzielte er meist mit Husarenstücken über „unsere“ 50km. So 1972 mit dem Weltrekord über 50 000m in 4:12:20,4h sowie vor allem mit seinem Weltmeistertitel in Malmö 1976, weil man in Montreal die 50km aus dem olympischen Programm genommen hatte. Hier soll sich auch meine Lieblings – Anekdote wie folgt zugetragen haben, die ich gern allen immer wieder erzähle. Wenjamin Soldatenko kam mit großem Vorsprung in 3:54:40h ins Ziel, was auch als „Championat – Rekord“ anerkannt wurde. Um seine Souveränität zu unterstreichen, soll er seine Kontrahenten Zigarre rauchend im Ziel empfangen haben? Ob das real war oder ob eine „Redewendung zur Realität“ wurde, bleibt unbeantwortet. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Wenjamin Soldatenko als Trainer bei der Ausbildung junger Talente. Nach dem Auflösen der Sowjetunion nahm Wenjamin die kasachische Staatsbürgerschaft an. Seine Bestleistungen waren 1:26:04h (schon 1968) und eben diese damals grandiosen 3:54:40h von Malmö! Alle, die Dich kennen, denken an Dich!

…war ich von der Leistung unseres einzigen Vertreters im Gehen bei der U23 in Finnland. Eine kurze Analyse steht nun verspätet am Ende des Beitrages zu Paul McGrath, der den Wettkampf bestimmte. Ich bin das immer noch, wenn es um „Aufarbeiten“ oder „Aktuell“ geht. Bei der Kontrolle zu meiner Recherche „McGrath“ mußte ich mich etwas länger mit spanischen LIGA-Final´s beschäftigen. Nach zwei festen Vorrunden-Terminen, dann die Final-Wettkämpfe! An 2 Wochenenden. Als ein Teil der Weltspitze auch mit spanischen Gehern La Coruna „besuchte“, am 3. Juni! Ich denke da auch an benötigte Kampf- und Gehrichter um auch alle Mannschaftsrunden der 2. Division durchzuführen! Ich habe 13 Veranstltungen gefunden, jeweils ein A-Finale M&W extra sowie 5 bzw. 6 B-Finals. Allein da fand ich 83 Männer und Frauen als Geher für ihre Clubs am Start. Eine Woche später dann die 1. Division mit je vier Finalstandorten M&W! Hier waren jeweils alle 8 Finalplätze W&M auch besetzt, also 64 Teilnehmer im Gehen gesamt. Natürlich mit einigen Startern der Vorwoche in La Coruna!!! Die besten Masters, ua die in La Coruna oder in den beiden Divisionen starteten, hatten mit ihren Masters-Meisterschaften am 23./24. Juni in Jerez gleich drei Höhepunkte im Juni! Wenn ich es nur schaffe, ein kleines MÜ von dem, was ich in mich hineingelesen habe, hier nun rüberzubringen, dann bin ich schon zufrieden.

Ja, das „CAMPEONATO DE ESPANA FEDERACIONES AUTONOMICAS 2023“ von Pamplona mußte ich vorziehen. Ich kriege mich immer noch nicht ein. Unter meinen ausgewählten TOP-LEISTUNGEN! befinden sich Athleten U16 und Masters!, für die es eine Ehre ist, für ihre Region anzutreten, um Platz-Punkte zu kämpfen, Originalton Ainhoa Pinedo, W40, die sich freute, nach 7 Jahren wieder mal nominiert geworden zu sein und Siebente für ANDALUCIA in 23:55,45min wurde! Und die Siegerleistungen mit Prämie? Erste Sahne!

Anmerkung: Ich hoffe, man versteht mich, denn genau so etwas, das wäre auch „mein Ding“. Deshalb lohnt sich darüber zu berichten. Espoo, Finnland, muss ich damit weiter schieben auf Sonntag!

Heute steigen wir kurz aus dem Aufarbeiten aus und widmen uns der EM U23 in Espoo, FIN. Für manche Deutsche ist das Nachwuchs-LA-Event so wichtig, dass deshalb sogar Deutsche Meisterschaften weggelassen werden. Andere Länder, andere Sitten, andere Wege… Dazu mehr in der kurzen Analyse. Hier erst einmal die reinen Ergebnisse. Der einzige Deutsche unter den gesamt 47 Startern im Gehen, Johannes Frenzl, enttäuschte nicht. Aber dazu morgen mehr…* Kurze Analyse: Mit dem neuen französischen W U23-Rekord geht für die gebeutelte „Grande Nation“ im Gehen kurzzeitig die Sonne auf. Noch abgesichert mit Bronze! Auf Pauline Stey und Camille Moutard kommen, so angestachelt, rosige Zeiten zu. Zumindest in Europa! Für Deutschland war niemand in dem Alter über 20km in Sicht und am Start.

Mit Johannes Frenzl, dem in Potsdam trainierenden Hallenser, bei den Männern, aber schon. Bei der Bewertung bin ich hin und her gerissen. An der Seite von Christopher Linke trainierend, beste Bedingungen, Höhentrainingslager etc. und dann die kleinen Entwicklungsschritte. Denn er war dieses Jahr schon Minuten schneller… und langsamer! So 1:24h in Erfurt oder 1:31h in Podebrady! Klar soll man ihm Zeit geben und vielleicht bringen hohe Umfänge dann den Erfolg 2024 oder später, wenn er dabei bleibt?

Als Verfechter von vielen Starts und „Wettkampf ist das beste Training“ schaue ich aber auch darauf, was andere Länder tun. Denn in Deutschland gibt es nicht diese Systeme. Deutsche Geher treffen ihre LA-Kollegen nur zu internationalen Höhepunkten. Sowohl Vielfalt als auch Kommunikation und Motivation in Teams LEISTUNGSFÖRDERND in Deutschland? Fehlanzeige. Wagen wir einen Blick auf die Gegner von Johannes.

Nicht umsonst ist die Überschrift so gewählt! Denn fast Woche für Woche geht er diesen, seinen Weg! Vom Talent, sich nun bei den vielen GROSSEN durchsetzen! Fast jede Woche als Test ein Wettkampf unter 2omin für Paul McGrath! Am ersten Juli-Wochenende holte er sich mit über 2 Minuten Vorsprung in 40:16 den U23-Meistertitel. Beim Finale der Spanischen Clubmeisterschaften testete er sich mit den spanischen Größen am 11. Juni in Madrid. In 19:37,34min über die 5000m rang er alle nieder: Diego Garcia 19:47, Alvaro Lopez 20:15 hieß das Siegerpodest. Also er war kein Anspruch, dem sich Johannes stellen sollte. Aber andere! Vor allem, die Truppe, vor der er bis km15 mit 12-15s Vorsprung den 4.Platz hielt. Die enteilte dann mit Zeiten unter 21min für den letzten Abschnitt, Johannes mußte sich mit 23:20 begnügen. Die ihn noch auf den 10.Platz durchreichten sind eben alles GESTANDENE WETTKÄMPFER! Nicht nur ein Paul McGrath. Der Ungar Norbert Toth mußte in die pit lane. Deshalb lag er bei 10km über 2min hinter Johannes. Trotzdem war der Ungar im Ziel vor ihm – mit persönlicher Bestzeit! Mit gestähltem Wettkampfwillen! Denn am 8. Juli bestritt der seine Vorbereitung auf die EM bei den LA – Meisterschaften Ungarns in Budapest, wo er in PB mit 19:56,05min Silber gewann. Diese Wettkampfhärte fehlt in Deutschland.

Zum Abschluß der Analyse: Der Beitrag des DLV zu einer „schlechten Strecke“ scheint zumindest sub-optimal! Es kann nicht sein, wenn von 23 Frauen 9 Frauen persönliche Bestleistung gehen (eine französischen Rekord) von 24 Männern immerhin 11 (Finnland mit M U23-Rekord), dann ist das mit der Strecke wohl eine Fehlinformation oder?

Wieder ist eine Woche um. Wir schauen zurück und nach vorne. Wie vielleicht bemerkt, bewegt sich nun etwas bei dem Aufarbeiten. Und es ist schon sehr viel fast fertig in der Pipeline. Laßt euch die nächsten Tage überraschen, was noch alles hier zu erfahren ist und dann schauen wir ab nächster Woche auch wieder mehr nach vorn. Im Laufe des Tages! haben wir viele Wettkämpfe mit ihren TOP-Ergebnissen in die GEHSPORTWELT eingestellt. Nach „Neu!“, Regensburg, wird die Liste der aufgearbeitenden Wettkämpfe immer länger. Ich bin nun bei den russischen Meisterschaften vom 19.-22. Mai in Saransk angelangt. Die erste Seite stellen wir hier ein. Wer da mehr wissen will oder wen ich hier neugierig gemacht habe, der schaue bitte in die GEHSPORTWELT!

In loser Zeitfolge berichten wir hier zwischendurch über den beispiellosen Umgang mit der Tradition der Ausdauerdisziplin „Gehen“ und ihrer weltweiten Gleichschaltung unter diesem Motto: „Von lang zu kurz!“ Verbunden mit einseitigem Ausrichten auf finanzielle Interessen sowie extrem höheren technischen Schwierigkeiten, die, so weiter betrieben, zweifelsohne zum Untergang unserer Tradition führen können. Nach den Erkenntnissen aus Bühlertal (Christopher Linke) ist es auch ein (vorsichtig ausgedrückt) sehr schwieriges trainingsmethodisches Terrain, um mit einer 40min Pause 2x 40min Maximalleistung zu bringen. Man stelle sich vor, das müßte ein 10 000m-Läufer tun? Wie groß wäre dann der Aufschrei? Aber mit unseren Gehern kann man es ja versuchen! Sie sind froh, überhaupt an den Spielen teilnehmen zu dürfen!!! „Verkaufen dafür billig ihr Alleinstellungsmerkmal das 50km Gehen!“ Doch zurück, nach dieser Grund-Einleitung, zu unseren losen Folge.

Fast schon wieder ist eine Woche um. Ich hatte mir eine Auszeit genommen. Aber vor dem nächsten „Mi zu Mi“ heute dieses Statement! Ich gebe dafür die „Schuld“ nicht den Temperaturen! Nein, es ist die Motivation. Wofür das alles? Ich hatte für mich persönlich „Bühlertal“ nicht „positiv abgehakt“. Das lag aber nicht am Wettkampfergebnis! Denn das war mir zu 80% schon vorher bewußt. Allerdings, wenn man im Vorab neben anderen Verpflichtungen sich noch abmüht, am Abend etwas Verbindliches, etwas Schriftliches anzubieten – neben den obligatorisch unterhaltsamen Tischgesprächen – hat man doch schon eigentlich andere Erwartungen…

Im Zusammenhang mit den Zwischenständen zu den Wertungen des GP23 erreichten mich gerade einmal ZWEI INFORMATIONEN! Da ist (ich möchte keine Namen nennen). ZUM ERSTEN: Jemand, der schon über 50 Jahre mit mir gemeinsam aktiv den Geherpokal bestreitet und alles drum herum akribisch verfolgt, sich von nichts und auch niemanden unterkriegen läßt und immer gute Laune verbreitet! Natürlich kann man ihm keine Bitte abschlagen. Ja, da prüft man noch einmal, nimmt im Nachgang schon jetzt statt erst zum 1.11. zusätzliche Wettkämpfe, siehe Bonus 2!, beim aktuellen Zwischenstand vom 5. Juli rein. (Nebenbemerkung: Auch hier keine Reaktion! Nicht mal eine Korrektur oder etwas Negatives!). ZUM ZWEITEN: Ihr kennt meine Meinung zu Korrekturen und meinen großen Dank für die Hilfe! Habe ich oft geäußert, mich bedankt! Nur gibt es da jemanden, dem ist das wohl alles zu profan? Denn, warum gibt er mir intensive Rätselstunden auf? Toll! Soll ich für meine „schlimmen Fehler Buße tun und Zeit verschwendend suchen“? So ein dickes Fell, das einfach zu ignorieren und mit einer Fehlerquote von 2,4% statt mit ihm mit 2,38% leben zu dürfen…, das habe ich nicht!

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, habe niemand mit meinen Worten beleidigt? Ich brauche auch keine Lobhudelei, bewahrt mich bitte davor. Aber Hinweise, Informationen, was war, ist gut, was geht besser und wie… oder direkt zum Inhalt! Das ist mir immer lieb und stärkend! Nun habe ich mich, so wie einst Münchhausen, selbst mit dem Schopf aus diesem Schlamassel gezogen! Noch einmal. Ich will als Pazifist auch auf keiner Kanonenkugel „reiten“. Sagt mir Bescheid, wenn das euch zu viel wird! Ich kann es auch wirklich sofort beenden. Doch nun bin ich wieder da!