* Bis km15 war meine Welt noch in Ordnung! Später kam mir eine Idee, meine übliche Analyse bei jedem Höhepunkt, mit genau den 15km zu beginnen. Eigentlich ein schöner Moment oder? Doch wie weiter? Man kann auch 15km leiden. Oder sich noch 15km ganz weit nach vorne arbeiten. Na, bitte! Schon entstand im Kopf so ein Vergleich der ersten 15km mit den letzten 15km. Hier ist das Ergebnis:

* Gleichzeitig auch mit der Möglichkeit, hier den Start und das Ergebnis unser anderen beiden Starter bei der WM entsprechend zu würdigen:

* Jonathan Hilbert und vor allem Johannes Frenzl haben bei diesem Wettkampf unter den Bedingungen nicht enttäuscht! Johannes gelangen sogar sehr gute letzte 15km! Sich vom 27.Platz bei 15km auf den 17.Platz zu verbessern, das ist eher unwahrscheinlich!

* Unter 1 Minute Zeitdifferenz bei dem Vergleich bleiben Dominik Cerny und der Chinese Zhou auf dem 4.Platz. Dominik Cerny wird seit Jahren von Trainer und Verband langfristig und mit vielen Freiheiten aufgebaut (zB erlaubte man ihm vor Jahren schon in Frankreich für einen dortigen Verein zu starten, um für den Punkte zu holen, wir berichteten). In der jüngeren Zeit gibt es eine Zusammenarbeit von Christopher Linke mit Dominik konkret und den Slowaken allgemein. So wurde ein Start von Christopher in Tokyo wohl erst in echt möglich.

* Das bemerkenswerteste Gesellenstück lieferte der Brasilianer Matheus Correa ab, der unter diesen Bedingungen sogar seine Bestleistung schaffte.

* Christopher war an diesem „Tag der Leiden“ nicht alleine. Auch für Masatora Kawano und Perseus Karlström prasselte es ähnlich auf sie herein. Auch bei ihnen war garantiert fast alles anders geplant! So lagen Leiden und Freuden, wie große Verbesserungen nach Plätzen, neben den Medaillen, wie immer dicht beieinander! Viel Spaß mit den Zahlen!

** Anmerkung, Hurtado: Vergleich abzüglich der 3:30min. „Wartezeit“ in der pit lane

 

Kommentare geschlossen.

Post Navigation