Best ofDas sind die Topergebnisse der französischen Meisterschaften, hier ein Ausschnitt aus170312 La Roche der umfangreicheren Darstellung in der Gehsportwelt. Was treibt uns zu dieser Extra-Berichterstattung? Es sind nicht die durchaus unterschiedlichen Berichte zu Weltstar Yohann Diniz aus Reims. Da zusammengefaßt: Yohann hatte nach einer Verletzung auf einen Start über 50km verzichtet und stellte sich dem Starter bei 20km. Hier war er dann mit dem späteren Sieger Kevin Campion unterwegs, siehe Bild. Da gab er plötzlich bei 7km auf und machte so den Weg frei für den späteren Sieger. Es sind auch nicht die anderen Sieger oder das Gesamtpaket. Immerhin 24 Leistungen mit 100 und mehr Punkten oder die freizügige Startmöglichkeit für die Ausländer bei den Meisterschaften. Alles mehr oder weniger „normal“.

Brochot, PatriceNein, es ist dieser so unscheinbar wirkende „kleine Mann“, dessen Bild ich mir hier von seiner „facebook-Seite“ geborgt habe. Es ist Patrice Brochot aus dem Süden Frankreichs am Rande der Pyrenäen. Ein lieber Gehsport-Freund, ein großer unerreichbarer Gegner in meiner Altersklassse. Ich weiß also, was er leisten kann  und ich weiß auch, was ich leisten muss, um eine bestimmte Zeit zu erreichen. Zum Beispiel das große Traumziel aller über 65-Jährigen! Einmal im Leben unter zwei Stunden über 20km Gehen!

Patrice Brochot war einer von 33 Männer-Startern bei den 20km-Meisterschaften am Wochenende in La Roche sur Yon. 170312 Patrice BrochotDort belegte er den 28. Platz. Erwähnenswert? Jaaaaa! Denn seine Zeit ist sooo beeindruckend.

  1 Stunde

  48 Minuten

   2 Sekunden.

Nicht umsonst erhält er dafür von uns 114 Punkte. Angemessen? Eigentlich hat so eine Leistung noch mehr Punkte verdient. Für mich ist er damit der Mann des Tages, dieses Wettbewerbs. Bei Platz 28. Mein Respekt! Oder…?

Und obwohl Patrice damit gefühlte Lichtjahre von mir entfernt ist, freue ich mich heute schon auf unseren gemeinsamen Start in Aarhus, bei den Europa-Meisterschaften der Senioren. Auch aus persönlichem Respekt und meinem Mitgefühl für die außergewöhnliche Leistung.

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