Wir haben dafür drei Schwerpunkte herausgearbeitet: 1) Mit der Masters.DM in Erding wird somit ein neuer Zwischenstand im GP24 interessant, unser Termin, 24.6.! 2) Wir arbeiten weiter am großen NACHTRAG der Ergebnisse. Mit den über 50 Wettkämpfen der spanischen LIGA haben wir ein großes Paket geschafft. Aber damit nicht genug. Das Nächste wird das Intercup-Finale in Frankreich sein, zuerst, 19. 6.! Und 3) Aktuell wird bei den kommenden Wettkämpfen die letzte Qualifikationsmöglichkeit zu Olympia 24 für die RWMM in den Vordergrund rücken. Auf dem 25.Platz, dem „Schleudersitz“ befindet sich aktuell noch PORTUGAL mit 3:08:44h! Dahinter lauern Tschechien 3:08:52h und die USA 3:08:57h mit nur 8-13 Sekunden Rückstand. In Dublin, dieses Wochenende, liebäugeln nachfolgende Länder auf einen Olympiaplatz, siehe Aufstellung von Marcia dal Mondo (Portugal ist da nicht dabei):

Der Beitrag zu den beiden Vorrunden ist nun, mit Korrektur und den Frauenrunden – siehe unser Beitrag 13.6. – ergänzt, fertig. Es stellt sich so wieder die Frage, nach dem Unterbrechen durch die Masters-DM in Erding… mit den vielen anderen Ergebnissen weiter oder gleich die große Finalrunde der spanischen Divisionen in der Leichtathletik hier anhängen, gewisse Gedanken und Überlegungen damit unterstreichen? Erst kurz überlegt..! Und? … dann entschieden, wir machen gleich mit der Finalrunde vom 25./26. Mai weiter! Da ist alles, auch der herausragende Rekord von Paul Benito McGrath, noch frischer in Gedächtnis und weiteren Überlegungen. Das bedarf aber noch einiger Details bis zum Fertigstellen (…es ist jetzt 16.6. um 17.50! Um 23.50 mit Reha, Erholen und den Daten verarbeiten fertig)! Gleich kann es weiter gehen!

Und nun das Beste vom Iberdrola-Finale der Frauen:

Ich hoffe nur, man kann auch nur bei einem kurzen darüber Schauen meine Reaktionen „halbwegs verstehen“? Die über 50 Wettkämpfe!! mit Gehen, allein nur in den spanischen Divisionen 2024, haben in mir viel verändert!

Wir unterbrechen unsere Spanien-Übersicht für aktuelle Ergebnisse der Geher bei der Masters-DM 2024 auf der Bahn in Erding, mal wieder mit Gehen! Alles Gute von meiner persönlichen Reha nach zwei Operationen. Es tut mir nicht leid, nicht dabei zu sein, OP-Termine müssen wohl länger geplant werden, als mögliche Deutsche Meisterschaften? Man weiß nicht! Auch das ist ein Grund für mich, nicht mehr bei DM-Masters zu starten. Hier die Besten:  Allen Teilnehmern, trotz meines Entscheides, danke für die Teilnahme. Ihr konntet es noch möglich machen…! Und den vielen Medaillengewinnern, herzlichen Glückwunsch! Ich will mich auch gar nicht länger aufhalten. 29 Teilnehmer, 26 Finisher, davon 1 „Gast“, das könnt ihr alles in den folgenden Übersichten sehen. Denn es ist mir gelungen, die beiden Wettbewerbe auf je einer Seite auszudrucken, viel Spaß noch…

Bevor es am Wochenende den Bericht aus Erding von der DM der Masters auf der Bahn gibt, schauen wir, was es davor noch von den vielen Nachträgen in die GEHSPORTWELT schafft. Etwas ist bereits NEU eingestellt, aber das alles hier kommt mir doch reichlich SPANISCH vor… (Anmerkung: Das richtige Niveau, auch zu vergleichen! Gerade Italien, Frankreich und Spanien beweisen immer wieder, IHR SYSTEM IN DER LEICHTATHLETIK funktioniert. Regelmäßig kommen Talente nach, die „Großen“ werden gehalten, so lange „es geht“, Wettkampfsport pur! Nicht gerade von 8-80, wie unser Slogan, aber von 15-65, liegen Bestätigungen vor. Schaut, Masters, ein Bestandteil ihres Wettkampfsports!). Mit Korrektur „Fazit bei Männer“ und Ergänzen der Ansicht Frauen, NEU, 16. Juni, am Ende…Neu, 16.6.: Die Besten der beiden Vorrunden der Frauen!

Die Niederlanden gehören zu den wenigen Ländern, die während der Leichtathletik-EM und dort fast parallel zum Gehen ihre Meisterschaften austragen können. Malte Strunk, Aachen überzeugt dort über 20km!

* Vor allem Frankreich! Olympia ruft. Und zumindest in der Leichtathletik/Gehen da hat Frankreich mächtig aufgeholt. Nicht so sehr in absoluter Spitze. Das kann ja wohl noch kommen? Aber in der breiten Spitze TOP10 bis 12! Was das in Rom war könnt ihr in den beiden letzten Beiträgen gut nachverfolgen. Ein mächtiger Schritt von Podebrady über Team-WM Antalya, jetzt bis Rom! Da kann man für die Franzosen bei Olympia in Paris durchaus hoffnungsvoll sein.

* Die Basis in Frankreich sind eindeutig die vielen Vereine. Sie erarbeiten sich über die Departementswertung ihre Stellung! Ich hatte zu 2023 in meinem Bericht vom 15.1.24, „Die Überraschung Nr.11“ länger davon berichtet. Im Kopf bleibt für immer stehen: Zum Interclub treffen sich bis zu 60 000 Leichtathleten, darunter ca. 2000 Geher, was ich nicht glauben wollte. Heute habe ich dazu inhaltlich kapituliert und zeige hier nur einen kleinen Ausschnitt/Überblick, wer da so alles für einen kurzen Moment im Rampenlicht steht? Im Ausschnitt sind es vor allem Mädchen der W17, die damit stark (manchmal für immer) an unseren Sport gebunden werden.

* Also beginnen wir auch verkehrt herum, mit der Tabelle der Besten heute… Dort fehlt unser Christopher Linke! Bis km10 in 40:40 hatte sich Christopher den 3.Platz gesichert (trotz roter Karte bei km8 !)! Das waren später aber nur 6s zu Fortunato, der bis km13 aufschloß, sich gleich nach vorn absetzte (wahrscheinlich waren die 3:52 des km10 für Christopher heute zu viel?). Bis km15 mit 4:11-er Runde schon auf Platz 7 zurückgefallen, aus…! Mein erstes umgekehrtes Wahrnehmen heute.

* „NORMAL“ war für mich der Zweikampf vorn. Ungewiß der Ausgang! Der erfahrene Wikinger, Perseus Karlström, SWE, schaffte es noch einmal! Er zeigte dem aufsteigenden Stern am spanischen Geherhimmel, Paul McGrath, ESP, noch einmal seinen Rücken! Bei Abwesenheit von Europas Nr.1, Massimo Stano, ITA, auch logisch. Das Talent McGrath gewann mit 22 Jahren so seine erste Medaille bei den „Großen“! Anmerkung: Als Paul McGrath zur 12km-Marke die Führung übernahm, mit 3:49-er Runde mächtig forcierte, konterte der bis dato dominierende Perseus Karlström, schloß bis km15 wieder zu ihm auf. In diesen Zweikampf konnte Christopher heute nicht eingreifen.

* Verkehrt herum, vor allem deshalb, weil ich 2x gestern negative Töne anschlug. Dazu stehe ich auch heute noch! Aber heute muß ich Medien und Leo Köpp positiv kritisieren! Beide (-s) kamen gut an und lagen deutlich über meiner Erwartungshaltung! Danke, neue Erkenntnisse, gute Details, stark gegangen, alles sogar übererfüllt.

* Kategorie Medien, heute war´s TOP! Das ZDF (mit sportstudio.de) war dran, bei den Zwischenzeiten im Liveticker der EVAA funktionierte heute auch alles gut bis ins Ziel. Endlich konnte ich für die Reportage unseren großen neuen Fernseher nutzen! Neben den hervorragenden Bilder von der Strecke im wunderbaren Marmor-Ambiente konnte man sich auch den Kommentator anhören! Dank an Felix Tusche, der ruhig und wirklich auch vorbereitet das Beste seit Langem über das Mikrophon in deutsche Wohnzimmer brachte. Für „Besonderheiten“ des Gehens kann auch er nicht, aber er hat uns „gut verkauft“. Danke! Bild und Ton bleiben im Kopf!

* Leo Köpp wurde bester Deutscher und schaffte heute mit Platz 8 und Erfüllen der internen 1:20h eine sehr gute Außenwirkung. Sogar eine schnellere 2.Hälfte (40:52 zu 40:27). Unterwegs spielte er auch seine Intelligenz aus, um genau die Athleten „im Griff“ zu haben, die über die Rangliste noch zu Olympiaehren kommen können. Noch steht nichts fest. Aber er hat es wohl geschafft?

* Am meisten beeindruckt (positiv im Sinne richtig überrascht), hat mich der beste Pole, einen Platz vor Leo Köpp, Maher Ben Hlima, der zu Olympia 35 Jahre alt wird! Gut zwei Jahre in Polen aktiv (seit Mai 2023 eingebürgert) und 2024 mit Bestzeit von 1:20:06 (in La Coruna, Mai 2024) geführt, gehört er, im doppelten Sinne, auch zu dieser Aussage der Überschrift! Maher hatte seine Heimat Tunesien verlassen, um in Polen ein Unternehmer zu werden! Wirtschaftliche Gründe, ja! Maher hatte auch ein Sportler-Leben vor seinem Unternehmertum in Polen. Er war schon in Tunesien Geher. Seinen Namen kenne ich aus Naumburg, da schon mal gehört. 2008 war er im Juniorenbereich da als Geher mit 42:17min schon ganz gut unterwegs… Ganz gut oder?

* Die erste Entscheidung in Rom bei der EM, das 20km Gehen der Frauen. Am Start um 18.35Uhr, soll es noch um die 30 Grad gewesen sein? Dementsprechend agierten einige Athleten mit bekannten Maßnahmen. Auch die Spitze wählte ein moderates Tempo: 4:34, 4:30, 4:27 mal zum „Antesten“, 4:29, 4:24, das war wahrscheinlich für die Spitze nicht zu schnell? Denn nach 22:24 bei 5km, einigte man sich in der Spitze auf 44:35 bei 10km! Da ging es richtig los! Denn die spätere Siegerin, Olympiasiegerin 2021, Antonella Palmisano, W33!, bewältigte die 2.Hälfte über 1min schneller! Aber nicht alle wurden belohnt!

* Anmerkungen: 1) Allgemein ist es für mich als LA-FAN seit über 50 Jahren undenkbar, die Höhepunkte der Leichtathletik nicht direkt im Fernsehen schauen zu können! ARD übertrug ab 20.15 Uhr für die Allgemeinheit etwas Vorlauf- und Qualifikations – Feeling? So wirbt man doch nicht für eine ehemalige Kernsportart! 2) Die Show fand ich dann bei sportschau.de mit Live-Ergebnissen und Live-Bild, gut! Allerdings merkte ich schnell, die flapsige Art des Übertragens von Gehsportereignissen in Deutschland wurde glatt 1 : 1 übernommen! Man überbot sich einschließlich Trainer schon bei km6 mit Ausreden. Kein echtes Schildern des echten Rennverlaufs. Unser Aktiver Leo Köpp reihte sich mit seinen Bemerkungen nahtlos in dieses Niveau ein. (O-Inhalt: Während die Spitze angeblich von 4:24 auf 4:27 „EINBRACH“, soll Saskia in der Kurve so toll ausgesehen haben, dass sie mit Km-Zeit 4:41min noch oder wieder „Boden gut machte“). Mit dem Ziel (Plan), wenigstens Platz 10, wäre ich ja mit ihm einig gewesen. 3) Übertragungsprobleme: Mit Bild-in-Bild, KM-Zeiten groß, Wettkampfbild klein, von 90min. Übertragen, maximal 30min mit Gehen, gefühlt nur 20min, weil Schuhe zubinden „spannender“ als ACTION AUF DER PISTE war, aber nicht genug. Ab KM17 wurde es zum technischen Eklat! Die KM-Anzeige fiel aus (bei jedem km durch die Führenden, sprang der nächste km in eine neu aufgemachte Reihe ins „große“ Bild, mit Überrundungen wohl ein Problem?) Nun wurde das Übertragen von der Strecke zu meinem Großen Bild! 4) Ziel im Stadion! Eigentlich schön, aber, was, wenn nur spärlich besetzt? Nach überzeugenden ersten beiden Plätzen für Gastgeber Italien wurde es dahinter spannend, denn zwischen Gold und Platz 6 lag weniger als 1 Minute. Schön auch, mit Flagge allen zeigen, welches Land gewonnen hat. Aber dieses Handeln wird immer mehr zu 5) einer Marotte! Denn über 1km mit Fahne gehen, will gelernt sein (siehe 2023), aber kann auch Medaillen kosten, wenn Aufmerksamkeit leidet und lange Vorbereitung den Blick verengen, kann das Medaillen kosten, siehe Laura Garcia-Caro. Die Gehsportgeschichte ist eine Mär reicher.

* Was war für mich wichtig? Das Wettkampfergebnis wird klar von älteren, erfahrenen Aktiven bestimmt. Anfangsinitiativen nicht immer belohnt. Antonella Palmisano schon. Neben ihr bestimmten vor allem Clemence Beretta, FRA, 7., Eliska Martinkova, CZE, 11. sowie auch Olyanovska, UKR und Garcia, ESP, das Geschehen. Die erfahrene Valentina Trapletti, ITA, W39, „schwamm nur“ mit, ließ nach 11km das Loch in der Spitze aufgehen (12.km 10s zurück) und setzte erst nach, als Martinkova für 2min in die pitlane mußte. Im Kampf um Bronze hatte sich Laura Garcia-Caro, ESP, von Lyudmilla Olyanovska, UKR, schon klar abgesetzt, ehe sie 1m vorm Ziel noch eingeholt wurde.

* Unbedingt zu erwähnen! Für die meisten Athleten, vor allem in der Spitze, ist das nur eine erfolgreiche Zwischenstation hin zu Olympia. In diesem Zusammenhang gilt mein wichtigster Fingerzeig den Französinnen! Was sie heute geleistet haben, das war stark! Wer, außer Insider, kennt schon Beretta (27), Moutard & Stey (beide 23). Wie Clemence Beretta (7.) diesen Wettkampf mitbestimmte, das war schon genial. Bis km17! Vielleicht reicht Selbstbewußtsein und Kraft in Paris weiter? Die Unbekannteste, Camille Moutard wurde Fünfte mit persönlicher Bestzeit (in der Hitze! Wie auch Trapletti) nun unter 1:29h. Die Dritte, Pauline Stey, als Achte auch noch unter 1:30h. Zeigen uns die Französinnen in Paris die Stadt oder ihren Rücken?

Statt geplanter „allgemeiner“ Wochenberichte, hier nur diese kurze Info! Das gedachte Aufarbeiten kann nicht so durchgeführt werden, schade. Die OP zu verarbeiten, ist doch komplizierter als gedacht, da mir das Sitzen nur mit hochgelegten Füßen“ erlaubt ist… Versucht das, so mal zu schreiben! Morgen nach der Kontrolle, vielleicht dann sehen wir weiter. Aber mein Ziel, es bleibt bestehen! Die vielen tollen Informationen aus meiner Pipeline fließen bald. Versprochen….

Vor 50 Jahren begannen meine spannenden internationalen Sportreisen in die damalige Tschechoslowakei. Es hat mir immer dort gefallen. Auch das damalige Straßengehen von Praha nach Brandys über 10km war mit dabei. Heute wird diese Veranstaltung in Praha-Satalice, einem Vorort und dort auf einem asphaltiertem Rundkurs von 1170m (jährlich) mitten „im Grünen“ ausgetragen. Dieser Wettbewerb gehört auch zur Dr. Brandejsky – Geherpokalserie. Die Wertung erfolgt „für alle!“ nach unserer Geherpokal – Punkttabelle.

Mit den 1km-Gehern waren 87 Geher am Start! Hier gilt es, noch die 15-jährige Noemi Majak, BK FC Kadan, zu erwähnen. Die Beste auf der 1km – Strecke. Sie absolvierte die Runde in 4:42min, das wären 95 Punkte, die noch zu erwähnen sind!